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1import"./chunk-ADXSR5XT.js";var i={"0":{description:`*\xBBDie Alraune, auch Mandragora gehei\xDFen, gilt h\xE4ufig als die Pflanze der Alchimie, denn sie ist Grundlage f\xFCr viele alchimistische Mittel. Die Wurzel ist stets von unterschiedlicher Gestalt, und ihre Anwendung folgt dem Grundsatz der Gleichartigkeit, nach der die forma die essentia bestimmt. Soll euer Werk also einer Frau helfen, w\xE4hlt eine Wurzel, die einer Frau gleicht et cetera.\xAB*
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3*\u2014Hitta von Ilmenstein in einer Vorlesung f\xFCr den Zirkel des Wissens Liebliches Feld, 1028 BF*
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5Die Alraune gedeiht unter B\xE4umen und bevorzugt W\xE4lder. Ihre dunkelgr\xFCnen, runzeligen und unregelm\xE4\xDFig gekrausten Bl\xE4tter sind beinahe st\xE4ngellos. Aus den von Phex bis Peraine erscheinenden gelben Bl\xFCten entwickeln sich gleichfarbige Beeren. Beide sind n\xFCtzlich, aber von untergeordneter alchimistischer Bedeutung. So stellen Kr\xE4uterkundige daraus eine Salbe her, die Linderung bei Geschw\xFCren verspricht. Die Einnahme zersto\xDFener Beerensamen hilft hingegen bei Frauenleiden. Der alchimistisch bedeutsame Teil der Pflanze ist ihre fleischige, bis zu zwei Spann tief reichende Wurzel, deren Form h\xE4ufig an die eines Menschen erinnert. Just diese Gestalt f\xFChrt dazu, dass der Alraune von jeher wundersame F\xE4higkeiten zugesprochen werden und sich allerlei Aberglaube um sie rankt. So soll die Mandragora etwa nur dort gedeihen, wo zuvor ein Mensch gewaltsam zu Tode kam. Mancherorts wird ihr eine Seele zuerkannt, und hier wird sie als hilfreicher Hausgeist verehrt, dort aber als D\xE4monenbrut gef\xFCrchtet. Dennoch spielt sie auch in der Volksheilkunde eine Rolle. Unverarbeitet ist der Wurzelsaft ein leichtes Gift und starkes Brechmittel, wirkt, mit Honig und Schnaps vermischt, jedoch bei Verdauungsproblemen. In Wein gekochte Wurzelst\xFCcke ergeben ein Mittel gegen Schlaflosigkeit, das zudem Schmerzen d\xE4mpft und darum auch als Bet\xE4ubungsmittel eingesetzt wird. Ihre wahre Kraft entfaltet die Wurzel jedoch, wenn sie durch schlichtes Beimengen die Haltbarkeit vieler Tr\xE4nke verl\xE4ngert. Die Prozedur ist denkbar einfach und bedarf keiner speziellen Ger\xE4tschaften, weswegen sich auch Laien daran versuchen. Doch auch der frische Alraunengeruch \xE4ndert nichts an der Wirkungslosigkeit eines Gebr\xE4us, das seine Haltbarkeit \xFCberschritten hat. In Alkohol eingelegte und gekochte Wurzelscheiben ergeben Alraunensud, eine verst\xE4rkende Zutat f\xFCr Elixiere.
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7**Was wei\xDF mein Held \xFCber Alraunen?**
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9- QS 1: Alraunen geh\xF6ren zu den begehrtesten Alchimika \xFCberhaupt. Ihre Wirkung ist vielseitig.
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11- QS 2: Sie sollen dort (h\xE4ufiger) wachsen, wo jemand gewaltsam zu Tode gekommen ist.
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13- QS 3+: Ihr Sud kann Elixiere verst\xE4rken. Einige m\xE4chtige Hexen und Alchimistinnen sollen Alraunen zu lebenden Dienern erwecken k\xF6nnen.
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15**Alraune**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Regenw\xE4lder 
16*Regionen:* W\xE4lder des Nordens, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), \xFCberall sonst sehr selten`,effect:`Roh: 
17*Ber\xFChrung*: keine 
18*Einatmung*: keine 
19*Verzehr*: leicht giftig (Stufe: 1, Wirkung: 1 SP, Dauer: sofort) [Giftpflanzen] 
20Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"1":{description:`\xBB*Die Alveranie aber, so sagt man, ist die erste Kreation der ewigjungen Tsa. Dem Sch\xF6pfungsdrang der G\xF6ttin und ihrem Einfallsreichtum ist es zu verdanken, dass sie Mond f\xFCr Mond ihr Bl\xFCtenkleid \xE4ndert. Jeder Gott und jede G\xF6ttin hat ihre eigene Farbe, die sich im Regenbogen wiederfindet. Die Blume sch\xFCtzt dich vor unheiligem Wirken. Sollte dir also je die Gnade zuteilwerden, eine zu finden, danke den G\xF6ttern daf\xFCr und lobe die Sch\xF6pfung der jungen Herrin.*\xAB *\u2014eine wandernde Tsageweihte in einer Predigt im Tempel des Regenbogens, Punin 1035 BF*
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22Die legend\xE4re Alveranie ist eine den Zw\xF6lfg\xF6ttern heilige Pflanze, die \xFCberall in Aventurien w\xE4chst. Sie kommt extrem selten vor und ist w\xE4hrend der Namenlosen Tagen unauffindbar. In jedem Monat bl\xFCht sie in einer anderen Farbe, passend zum Mond der jeweiligen Gottheit.`,spread:"",effect:"Der Alveranie sagt man keine bestimmte Wirkung nach, aber in ihrer N\xE4he sollen stets wundersame Ereignisse stattfinden. F\xFCr Zw\xF6lfg\xF6ttergl\xE4ubige ist das Auffinden einer Alveranie ein gutes Zeichen. Die Pflanze ist schier au\xDFerordentlich schwer zu t\xF6ten (100 LeP), wurde sie zerst\xF6rt, kann man sie allein durch eine g\xF6ttergef\xE4llige Tat erneut erbl\xFChen lassen.",harvest:""},"2":{description:`*\xBBEinem Mosaik gleich zeigt sich die Aranische Wassernuss auf den glitzernden Oberfl\xE4chen stehender Gew\xE4sser, fast so als wisse die Pflanze darum, dass ihre geometrisch so akkuraten Bl\xE4tter nur dort ihre volle Sch\xF6nheit entfalten. Im Herzen stehen sie in f\xE4cherf\xF6rmigen Rosetten dicht beieinander, locker und an langen Halmen mit zunehmendem Abstand davon. Die reifen N\xFCsse sind vielseitig einsetzbar. Der brave thalusische Fellache sch\xE4tzt sie als schmackhafte Nahrung und Mittel in der Frauenheilkunde. Der arglistige Maraskaner hingegen nutzt sie vor allem im steten Kampf um seine Heimat. Denn die Schale ist hart, spitz und getrocknet beinahe unzerbrechlich. Auf den Boden geworfen kann sie ein rechtes \xC4rgernis f\xFCr Verfolger in allzu leichtem Schuhwerk sein.\xAB*
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24*\u2014aus* Al'B\xE2gh Dschayida *von Rastafan al'Achami ibn \xADHamar, Thalusa 1035 BF*
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26Die Wassernuss ist eine sommergr\xFCne einj\xE4hrige Pflanze, die in stehenden Gew\xE4ssern, Brackwasser, ja sogar Schlammseen s\xFCdlich der Linie Perricum\u2013Havena gedeiht. Ihre Bl\xE4tter tauchen erst ab Rahja auf und im Praios und Rondra zeigen sie ihre unscheinbaren wei\xDFen Bl\xFCten. Ab Travia verf\xE4rben sich die Bl\xE4tter gelbgr\xFCn mit rostroten R\xE4ndern, ehe sie absterben. Aus den Bl\xFCten entwickelt sich eine dunkelbraune hartschalige Frucht mit zwei, h\xE4ufig auch vier Enden, die jeweils in sehr spitzen, mit Widerhaken besetzten Dornen auslaufen. Diese Form soll gew\xE4hrleisten, dass die N\xFCsse sich im Seegrund verankern und keimen. Allerdings sind sie auch der Grund f\xFCr ihre Beliebtheit bei jenen Zeitgenossen, die keinen Wert auf Verfolger legen. So hart und so spitz sind die etwa einen halben bis ganzen Finger durchmessenden N\xFCsse, dass sie m\xFChelos durch die Sohlen leichter Sandalen dringen und sich schmerzhaft in die Fu\xDFsohle bohren. Gerade auf Maraskan und bei den n\xF6rdlichen Waldmenschenst\xE4mmen ist diese Nutzung weit verbreitet, in Aranien dient sie eher albernen Streichen und fl\xFCchtigen Kleinkriminellen. Dar\xFCber hinaus ist die auch Wasserkastanie, Traben oder Schwimmende Stachelnuss genannte Pflanze im Land der Ersten Sonne ein gesch\xE4tztes Lebensmittel, denn der wei\xDFe Kern der Nuss ist essbar und sehr nahrhaft, allerdings erst nachdem er gegart wurde, denn roh genossen ist er leicht giftig und \xFCbertr\xE4gt recht h\xE4ufig Parasiten wie Darmw\xFCrmer. Wurzel und Bl\xE4tter werden zudem gerne zur Bef\xF6rderung der Menstruation und Nachgeburt eingesetzt.
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28**Was wei\xDF mein Held \xFCber Aranische Wassern\xFCsse?**
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30- QS 1: Die Aranische Wassernuss gedeiht in stehenden Gew\xE4ssern.
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32- QS 2: Ihre getrockneten Nussschalen k\xF6nnen als Kr\xE4henf\xFC\xDFe genutzt werden, um Verfolger abzusch\xFCtteln
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34- QS 3+: Ihre Kerne sind gekocht ein Leckerbissen. Roh verstimmen sie den Magen und \xFCbertragen oft Parasiten.
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36**Aranische Wassernuss**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
37*Regionen:* S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder, gew\xF6hnlich in Aranien, gelegentlich \xFCberall s\xFCdlich der Linie Perricum\u2013Havena`,effect:`Roh: 
38*Ber\xFChrung*: keine 
39*Einatmung*: keine 
40*Verzehr*: leicht giftig (Stufe 1, Wirkung: 1W3 SP, Dauer: sofort), Parasitengefahr [Giftpflanzen] 
41Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"3":{description:`\xBB*Die Anzahl der drei leuchtend gelben Bl\xFCtenbl\xE4tter in Form von Speichen deutet bereits darauf hin, dass das niedrige Gew\xE4chs mehr zu bieten hat. Denn die Drei steht in der tulamidischen Zahlenmystik nicht f\xFCr sich allein und gilt deswegen als einflussreich. Das Str\xE4uchlein ist an seinen leicht pelzigen Halmen erkennbar und gedeiht an umgest\xFCrzten B\xE4umen, im Sumpf oder in feuchten W\xE4ldern. Bei der ganzj\xE4hrigen Ernte empfiehlt es sich, die gesamte Pflanze mit einem kr\xE4ftigen Zug aus dem Boden zu holen und geschwind die violette Wurzelknolle abzutrennen. Denn diese ist die h\xE4ufig vergessene Moghuli unter den bekannten Heilpflanzen.*\xAB \u2014*aus* Al'B\xE2gh Dschayida, *Rastafan al'Achami ibn Hamar*, *Thalusa 1035 BF*
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43Der Arganstrauch geh\xF6rt zu den anspruchsvollen Pflanzen, da er feuchte und gleicherma\xDFen sonnige Pl\xE4tze bevorzugt. Ab dem Fr\xFChling zeigen sich vermehrt die leuchtend gelben Bl\xFCtenbl\xE4tter an Haupt- und Nebenachse. Die Anordnung ist dreiz\xE4hlig und erinnert entfernt an den Buchstaben Y. In alten Geschichten berichten die Haimamudim, dass diese Form auf heilende Wirkung, die sogenannte *Ayurva* (Tulamidya: \u201EHeilung\u201C) hinweisen soll. Nach den Sprachgelehrten geht der Pflanzenname auf eine Kurzform des tulamidischen Ausdrucks f\xFCr Handeln, *B\xE2zargan*, zur\xFCck, da sie zu den ersten Tauschg\xFCtern mit den Waldmenschen geh\xF6rte. Diese kennen den Strauch unter den Namen *Okeko-Gutaq* (\u201Eviolette Wurzelknolle\u201C) oder *Pashu* (\u201ELebenskraft\u201C). F\xFCr Alchimisten, Heiler und Kr\xE4uterkundige ist nur die besagte Knolle von spindelf\xF6rmigem Aussehen interessant, da sie eine sehr potente Heilwirkung besitzt. Nach der rohen Einnahme einer Wurzelknolle ist eine ausgiebige Ruhezeit empfehlenswert. Unternimmt der Verletzte gr\xF6\xDFere Anstrengungen, mildert dies die Wirkung ab. Vorsicht ist bei der Behandlung mit einer zweiten Knolle geboten, zwar ruft sie ebenfalls einen heilkr\xE4ftigen Effekt hervor, aber der Patient muss dann unerw\xFCnschte Nebenwirkungen in Kauf nehmen, die sich in erm\xFCdeten oder lahmen Gliedern \xE4u\xDFern. Eine st\xE4rkere Potenz in k\xFCrzerer Zeit und l\xE4ngere Haltbarkeit bietet der Argansud. Dazu wird die Knolle zerstampft und mit hei\xDFem, aber keinesfalls kochendem Wasser f\xFCr zehn Stunden bedeckt. Der so gewonnene Extrakt zeigt seine Wirkung schon nach vier Stunden Erholung. Ohne Ausruhen ist der Absud wirkungslos. Bei der Herstellung von Heiltr\xE4nken ist die Arganknolle ein h\xE4ufiges Substitut in den s\xFCdlichen Regionen Aventuriens.
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45**Was wei\xDF mein Held \xFCber Arganstr\xE4ucher?**
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47- QS 1: Der Arganstrauch braucht eine feuchte und sonnige Umgebung.
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49- QS 2: Seine Wurzelknolle ist ein starkes Heilmittel, das bei Ruhe eine st\xE4rkere Wirkung entfaltet.
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51- QS 3+: Der aus der Knolle gewonnene Argansud ist sehr potent und wirkt innerhalb von vier Stunden, erfordert vom Behandelten aber die Einhaltung absoluter Ruhe.
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53**Arganstrauch**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder 
54*Regionen:* selten in allen Regenw\xE4ldern und in S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern, sehr selten in Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten)`,effect:`Roh: 
55*Ber\xFChrung*: keine 
56*Einatmung*: keine 
57*Verzehr*: Bei strikter Ruhe heilt Arganwurzel Verletzte nach 7 Stunden (1W6+10 LeP). K\xF6rperliche Ert\xFCchtigung, zum Beispiel Kampf, Klettern oder lange Wanderungen, reduzieren die Wirkung auf 1W6 LeP und verursachen bei Eintritt der Wirkung den Status *Handlungsunf\xE4hig* f\xFCr 24 Stunden. Die Einnahme weiterer Anwendungen innerhalb der 7 Stunden erm\xF6glicht weitere Heilung unter denselben Bedingungen, verursacht aber jedes Mal zus\xE4tzlich 2 Stufen *Paralyse* f\xFCr 24 Stunden. Die nat\xFCrliche Chance auf Wundfieber betr\xE4gt nach 1 Anwendung statt 10% nur noch 5% (dieser Effekt wirkt nicht kumulativ). [Heilpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
58Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"4":{description:`\xBB*Warum die Rinde so teuer ist? Weil es Tage, ja Wochen braucht, in die Gefilde zu gelangen, in denen die Atan-Kiefer w\xE4chst. Es gilt, tiefe, unzug\xE4ngliche T\xE4ler zu durchqueren und sich \xFCber windgepeitschte Bergs\xE4ttel zu k\xE4mpfen. Und als w\xE4re das unwirtliche Land des Ehernen Schwerts nicht schon Pr\xFCfung genug, haust dort mancher Schrecken, von denen der Bergl\xF6we bei weitem nicht der schlimmste und ein steinschleudernder Riesenalk ganz sicher nicht der gr\xF6\xDFte ist. Am Ziel gilt es dann noch, die Atan- von der gew\xF6
58hnlichen Kr\xFCppelkiefer zu unterscheiden. Tja, und dann hei\xDFt es, den R\xFCckweg unbeschadet zu \xFCberstehen. Das ist keine gew\xF6hnliche Kr\xE4utersuche, Mann, das ist ein wahres Abenteuer und genau darum ist die Rinde auch so teuer!*\xAB \u2014*Amuri Bagoltin, Kr\xE4utersammlerin aus Paavi, 1040 BF*
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60Die Atan-Kiefer gedeiht am besten in den H\xF6henlagen des Ehernen Schwerts, und w\xE4re Atanax, der aus ihrer Rinde hergestellte Sud, kein so probates Heilmittel, w\xFCrde vermutlich niemand es auf sich nehmen, nach ihr zu suchen. Doch der Sud der drei Tage lang in Wasser eingekochten Rinde ist ein heilkr\xE4ftiges Gebr\xE4u, das bei jeder Krankheit eingesetzt werden kann. Es wirkt nicht nur fiebersenkend, oft verk\xFCrzt es auch die Krankheitsdauer und ist damit eine sehr gefragte Universalarznei. Atanax schmeckt ungemein bitter und wird, wenn er Kindern verabreicht wird, mit Honig versetzt. Aufbewahrt in lichtundurchl\xE4ssigen Gef\xE4\xDFen h\xE4lt er sich gut ein Jahr lang. Der anderthalb Schritt hohe Kleinbaum oder -strauch \xE4hnelt mit seiner tiefbraunen Rinde und den eher kurzen Nadeln der gemeinen Kr\xFCppelkiefer, zeichnet sich aber durch eine wesentlich l\xE4ngere Lebensdauer aus. Im Gegenzug ist die Atan-Kiefer nicht sehr fruchtbar und bringt nur selten Sch\xF6sslinge hervor. Es gilt darum als gro\xDFer Perainefrevel, die Kiefer ihres Schutzes zu berauben und die ganze Rinde abzusch\xE4len, was ein nahezu sicheres Todesurteil w\xE4re. Die Rinde kann ganzj\xE4hrig geerntet werden. Atan-Kiefern sind selten und schwer zu finden. Dennoch wird Atanax in Nord- und Mittelaventurien recht regelm\xE4\xDFig angeboten, bisweilen ungew\xF6hnlich g\xFCnstig, dann wieder ungemein teuer. Meist handelt es sich dabei um wirkungslose Gebr\xE4ue, mit denen Quacksalber und Scharlatane gewissenlos die Notlage so manches Verzweifelten ausnutzen.
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62**Was wei\xDF mein Held \xFCber Atan-Kiefern?**
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64- QS 1: Aus Atan-Kiefer kann das Universalheilmittel Atanax hergestellt werden.
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66- QS 2: Der Baum stirbt ab, wenn seine gesamte Rinde auf einmal entfernt wird.
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68- QS 3+: Atanax ist eine der am h\xE4ufigsten gef\xE4lschten Handelswaren Aventuriens.
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70**Atan-Kiefer**`,spread:`*Landschaftstyp:* Gebirge 
71*Regionen:* Nord- und Mittelaventurische Gebirge (ab 6.000 Schritt H\xF6he, insbesondere Ehernes Schwert, Raschtulswall, selten Rote Sichel)`,effect:`Roh: 
72*Ber\xFChrung*: keine 
73*Einatmung*: keine 
74*Verzehr*: keine 
75Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"5":{description:`\xBB*Zu den au\xDFergew\xF6hnlichsten Gr\xE4sern geh\xF6rt der Atmon, dessen korrekte Anwendung extern, also \xE4u\xDFerlich, erfolgt. Seine Verbreitungsgebiete sind unter anderem Steppen, W\xFCstenr\xE4nder und Berggebiete. Die ausdauernde Pflanze ist sehr gen\xFCgsam, sodass sie Hitze und Wassermangel trotzt. Die unscheinbaren Bl\xFCten tr\xE4gt sie in Rispen an einem fadenf\xF6rmigen Stiel. Etwas Feingef\xFChl offenbart die raue Oberseite der l\xE4nglichen, schilf\xE4hnlichen Bl\xE4tter. Das Sammeln erfolgt zur Bl\xFCte im Perainemond durch Rupfen des gesamten Krauts, das die Kundigen kochen und zu einem Brei verarbeiten. Das Auftragen der Atmonpaste wirkt sich f\xF6rderlich auf die Muskulatur aus und verbessert die k\xF6rperliche Leistungsf\xE4higkeit f\xFCr einige Stunden, was entfernt an die Elixiere der Tugenden oder Wandlung erinnert. Das Wissen stammt von den Ferkinas, die jenes Mittel seit langem f\xFCr ihre Zwecke nutzen.*\xAB \u2014*Hitta von Ilmenstein in einer Vorlesung f\xFCr den Zirkel des Wissens, Liebliches Feld, 1028 BF*
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77Der Atmon z\xE4hlt zu den ausdauerndsten Grasgew\xE4chsen und ist auf n\xE4hrstoffarmen, bergigen oder lockeren B\xF6den zu Hause. Als Lebensraum sind Steppen in de
77n Randgebieten der W\xFCsten Kh\xF4m und Gor, die Hochl\xE4nder des Raschtulswalls und des Khoramgebirges sowie S\xFCmpfe bekannt. Seine gebr\xE4uchliche tulamidische Bezeichnung, welche etwa \u201Easketisches Gew\xE4chs\u201C bedeutet, haben die Ferkinas gepr\xE4gt. Das Gras erreicht mit seinen Halmen eine H\xF6he von einem Spann. Markant pr\xE4sentieren sich die ledrigen, schilf\xE4hnlichen Bl\xE4tter, deren Gesamtl\xE4nge bis zu 15 Halbfinger misst und die deutliche Rillen, eine sogenannte Riefung, tragen. In Stieln\xE4he sind sie anfangs eingerollt und breiten sich \xFCber die L\xE4nge flacher aus. Die Oberseite der Bl\xE4tter ist leicht behaart und rauer als die Unterseite. Ihre unauff\xE4lligen Bl\xFCten bildet die Pflanze in braungrauer Farbe; Rispen zeigen sich ab Peraine. Die Bl\xFCtezeit ist f\xFCr Pflanzenkundige der ideale Zeitpunkt der Ernte, und das ganze Gew\xE4chs kann Verwendung finden. Die Einnahme des unbehandelten Krauts straft mit scheu\xDFlich bitterem Geschmack und f\xFChrt wegen seines Gifts zu Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Flinkem Difar. Daher ist es bei Wissenden als hilfreiches Abf\xFChr- oder Brechmittel in Gebrauch. Zur \xFCblichen Anwendung wird die Pflanze zerkleinert, zerkocht und zu Atmonbrei verarbeitet. In Varianten gibt man etwas \xD6l oder Fett hinzu, damit eine leichter applizierbare Paste entsteht. Reibt der Anwender seine Muskulatur mit dem Brei oder der Paste ein, fallen ihm k\xF6rperliche Anstrengungen leichter. Wiederholter Gebrauch innerhalb von zwei Tagen ist allerdings zu vermeiden, da dies die Leistungsf\xE4higkeit nicht wie beabsichtigt erh\xF6ht, sondern stattdessen herabsetzt. Bei Rezepturen f\xFCr Elixiere, welche die Beweglichkeit modifizieren, wird Atmon gerne als Substitut f\xFCr andere pflanzliche Ingredienzien verwendet.
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79**Was wei\xDF mein Held \xFCber Atmon?**
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81- QS 1: Der Atmon gedeiht in kargen, berg- oder w\xFCstennahen Gebieten.
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83- QS 2: Seine Bl\xFCtezeit im Peraine ist gleichzeitig der ideale Erntezeitpunkt. Der Atmonbrei erleichtert bei \xE4u\xDFerlicher Anwendung k\xF6rperliche Aktivit\xE4ten.
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85- QS 3+: Die innerliche Einnahme des unbehandelten Krauts ist leicht giftig und verursacht Brechreiz und Durchfall. Als Brechmittel kann es kurz zuvor eingenommene Gifte deutlich abschw\xE4chen.
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87**Atmon**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xFCstenrandgebiete und W\xFCsten, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, Gebirge, S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
88*Regionen:* W\xFCstenrandgebiet, gelegentlich in s\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, eher selten in S\xFCdlichen Gebirgen, sehr selten in S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern, insbesondere Flussauen`,effect:`Roh: 
89*Ber\xFChrung*: keine; Wirkung entfaltet sich erst durch Verarbeitung zu Atmonbrei (siehe unter *Rezepte*) 
90*Einatmung*: keine 
91*Verzehr*: Roh verzehrter Atmon verursacht Magenkr\xE4mpfe (Giftstufe 2, 1 Stufe *Bet\xE4ubung*, 1W6 SP). [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
92Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"6":{description:`*\xBBDie Wege der G\xF6tter sind nicht ungerecht, sie sind unergr\xFCndlich. Ja, sie erlegen den Sterblichen schreckliche Pr\xFCfungen auf. Doch stets bieten sie ihnen auch einen Ausweg an. Die Zorganpocken, mein Sohn, sind mitnichten unheilbar. Die Herrin Peraine lie\xDF auch dagegen ein Pfl\xE4nzlein wachsen, n\xE4mlich den Axorda-Baum, der im Regenwald und im Gebirge von Maraskan w\xE4chst. Aus seiner Rinde kann der Kundige einen Absud namens Xordai gewinnen und dieser heilt die Pocken zuverl\xE4ssig. Ja, mir ist bekannt, wie gef\xE4hrlich und unzug\xE4nglich jenes Eiland ist, aber das \xE4ndert nichts daran, dass die G\xF6tter gut sind und gerecht. Es ist nun einmal selten der gerade Weg, der zum Ziel f\xFChrt, mein Junge!\xAB*
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94*\u2014Throndwig von Bregelsaum, Hoher Abt des Heiligen Ordens der Drei Guten Schwestern von den Feldern, zu einem unzufriedenen Novizen, 1040 BF*
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96Der Axorda\u2013Baum ist einer der mittelgro\xDFen Baumriesen Maraskans. Nur dort und nur oberhalb von 1.000 Schritt gedeiht der breitkronige Gigant mit seiner dunklen, rissigen Rinde und den harten gr\xFCnen, gelb ger\xE4nderten Bl\xE4ttern. W\xE4hrend der Regenzeit tr\xE4gt der Axorda safrangelbe Bl\xFCtenk\xE4tzchen, die bei Verzehr unangenehme Sinneseintr\xFCbungen und den Verlust des Gleichgewichtssinns verursachen. Nichtsdestotrotz nutzen maraskanische Hexen und andere hartgesottene Naturburschen die Bl\xFCten. Sie glauben, dass der Wirkstoff ihre prophetischen F\xE4higkeiten unterst\xFCtzt, und setzen sich der giftigen Wirkung gelegentlich in der Hoffnung aus, Einblicke in Zuk\xFCnftiges zu erlangen. Dar\xFCber hinaus verstehe
96n sie sich darauf, die giftigen Pollen zu einem haltbaren Atemgift zu verarbeiten, dessen Wirkung an schwere Trunkenheit erinnert und daher nur selten auff\xE4llt. Ein einziger Atemzug am Axorda-Katzens\xE4ckchen schl\xE4gt auf das Gem\xFCt wie eine Flasche Premer Feuer. Eigentlich ist der Axorda jedoch eine der begehrtesten Heilpflanzen Aventuriens. Wird die innere Schicht seiner Rinde eingekocht, ergibt dies den sogenannten *Xordai*-Absud, das einzige bekannte Heilmittel f\xFCr die gef\xE4hrlichen Zorganpocken. F\xFCr eine besonders potente, zus\xE4tzlich vorbeugende Variante f\xFCgt der Kundige Tarnele hinzu. Die Lage auf Maraskan und die generelle Gef\xE4hrlichkeit der Insel haben daf\xFCr gesorgt, dass sowohl Axorda-Rinde als auch der Absud kaum noch zu bekommen sind. Versuche der Perainekirche und bornischer H\xE4ndler, den Axorda auf anderen Inseln des S\xFCdens zu kultivieren, schlugen bisher fehl. Der einzige Weg, an die begehrte Arznei zu gelangen, ist daher ein teurer Handel mit dem Sh\xEEkanydad, das sich mit Vorliebe der Gefallen solcher Kunden versichert, oder alternativ die lebensgef\xE4hrliche Suche auf eigene Faust.
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98**Was wei\xDF mein Held \xFCber Axorda-B\xE4ume?**
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100- QS 1: Der Axorda-Baum ist einer der Urwaldriesen des S\xFCdens. Er w\xE4chst auf Maraskan. QS 2: Er kommt nur in \xFCber 1.000 Schritt H\xF6he vor. Aus der Rinde des Axorda l\xE4sst sich der Absud Xordai herstellen, das einzige bekannte Gegenmittel f\xFCr Zorganpocken.
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102- QS 3+: Eine Einnahme der K\xE4tzchen wirkt \xE4hnlich wie starker Alkohol. Aus den Bl\xFCtenpollen l\xE4sst sich ein Atemgift herstellen, dessen Wirkung neben Symptomen schwerer Trunkenheit prophetische Eingebungen f\xF6rdern soll.
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104**Axorda-Baum**`,spread:`*Landschaftstyp:* Maraskan 
105*Regionen:* selten ab 1.000 Schritt H\xF6he in W\xE4ldern auf Maraskan, sehr selten in den Gebirgen der Insel`,effect:`Roh: 
106*Ber\xFChrung*: keine 
107*Einatmung*: siehe *Verzehr*. Eine Anwendung Bl\xFCtenk\xE4tzchen muss vollst\xE4ndig verbrannt und eingeatmet werden, damit der Effekt einmalig eintritt. [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
108*Verzehr*: Einnahme der Bl\xFCtenk\xE4tzchen verursacht 1 Stufe *Bet\xE4ubung* pro Anwendung, jedoch keine weiteren bei zus\xE4tzlichen Anwendungen innerhalb der Wirkungszeit. Jede Anwendung verursacht 1W3 SP (Giftstufe 2). [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
109Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"7":{description:`**\xBB***Sie hatte es schon l\xE4ngere Zeit vor sich hergeschoben. Der Ingerimm war gekommen und die Basilamine fehlte noch in der Vorratskammer. Leichter Nebel war im Orkland \xFCblich. Rusena blieb ruhig und schaute sich um. Aus der H\xFCtte folgte ihre Sch\xFClerin, und beide gingen Richtung Wald los. Immer wieder schaute sie sich um. Die Praiosscheibe stand hoch am Himmel und durchbrach den Nebel. Nur das best\xE4ndige Reiben von Daumen und Finger verriet Rusenas Nervosit\xE4t. \u203ADas Wetter wird besser. Hast du dich vorbereitet?\u2039 \u203ADie Basilamine\u2039, antwortete Silvana schnell, \u203Aist kein Heilkraut. Es ist aber wichtig, dass man wei\xDF, wo sie w\xE4chst. Leicht ist sie nicht zu erkennen, da sie sich h\xE4ufig zwischen anderem Pflanzenwerk versteckt und sich dem Nachbarn anpasst. Aus diesem Grund wird sie auch Cham\xE4leon-Springkraut gerufen. Man findet sie eher im Wald, am Waldrand oder an Bachufern.\u2039 Rusena nickte. All diese Dinge hatte sie damals auch gelernt, aber ihre Wichtigkeit hatte sie erst sp\xE4ter erfassen k\xF6nnen. \u203AWie w\xFCrdest du einem Fremden die Pflanze beschreiben?\u2039 \u203ASie kann zwei Schritt hoch wachsen und besitzt schmale oder lanzettenartige Bl\xE4tter von bis zu einem Spann\u2039, erg\xE4nzte die junge Frau. Das Ziel war erreicht. \u203AWas noch?\u2039 \u203ASie hat sehr sch\xF6ne rote Bl\xFCten und gerade Bl\xFCtezeit \u2013 also im Ingerimm.\u2039 \u203AWie merken wir uns das?\u2039 \u203ADas Wort Basilamine enth\xE4lt zweimal den Buchstaben I.\u2039 Die \xC4ltere l\xE4chelte. \u203AWarum m\xFCssen wir vorsichtig sein?\u2039 \u203ADie Bl\xFCten sind nicht gef\xE4hrlich. Das Gemeine sind ihre Fr\xFCchte. Sie erinnern etwas an Birnen.\u2039 \u203ADiese Form nennt man Schoten\u2039, erg\xE4nzte Rusena. Silvana fuhr fort: \u203AIn ihnen bilden sich linsengro\xDFe Samen, die mit einem S\xE4uremantel umgeben sind. Wer sich in der Reifezeit zu nahe herantraut, wird von der Pflanze beschossen. Die Samen k\xF6nnen auf der Haut ziemlich schmerzen. Sogar Kleidung und R\xFCstung k\xF6nnen bei vielen Treffern Schaden nehmen. Die Samen der Basilam
109ine stechen wie eine Biene.\u2039 \u203AGut gemacht.\u2039 Der Atem Rusenas wurde ruhiger und ihr Herz pochte langsamer. Die Bilder des Orks, der sie damals verfolgt hatte, stiegen unausweichlich aus ihren Erinnerungen empor. Zwischen den dichten Str\xE4uchern lag das Versteck, das sie gerettet hatte. Aber nicht allein das hatte sie gerettet, denn die Basilamine war ihre Verteidigung gewesen und hatte den Ork zur\xFCckgeschlagen* **\u2026\xAB** *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: \u201EIm Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte\u201C*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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111**Was wei\xDF mein Held \xFCber Basilaminen?**
112
113- QS 1: Die reifen Schoten der Basilamine zerplatzen bei Ersch\xFCtterung und hinterlassen schmerzhafte Ver\xE4tzungen auf der Haut.
114
115- QS 2: Sie passt ihren Wuchs den Nachbarpflanzen an, um sich zu tarnen. Nur w\xE4hrend des Ingerimm verr\xE4t sie sich durch leuchtend rote Bl\xFCten.
116
117- QS 3+: Ihre S\xE4ure kann sogar R\xFCstungen ernsthaft sch\xE4digen.
118
119**Basilamine**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
120*Regionen:* W\xE4lder des Nordens (insbesondere Orkland)`,effect:`Roh: 
121*Ber\xFChrung*: S\xE4ureschaden (Schoten); Helden, die sich in max. 5 Schritt Entfernung zu einer Basilaminen- Gruppe befinden, werden von diesen beschossen und erleiden S\xE4ureschaden, solange sie sich im Radius der Pflanzen befinden (siehe **Regelwerk** Seite **341**). Die Gr\xF6\xDFe der betroffenen Fl\xE4che muss der Meister anhand der Menge der Basilaminen festlegen. [Wehrhafte Pflanzen, Giftpflanzen] 
122*Einatmung*: S\xE4ureschaden, verdoppelt, wie bei sehr starker S\xE4ure (Schoten) [Wehrhafte Pflanzen, Giftpflanzen] 
123*Verzehr*: S\xE4ureschaden, verdoppelt, wie bei sehr starker S\xE4ure (Schoten) [Wehrhafte Pflanzen, Giftpflanzen] 
124Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"8":{description:`*\xBBAh, da haben wir ihn ja, den kugeligen Gesellen, wie's sich geh\xF6rt im Waldesschatten. Also, merk auf, Drutchen, das hier ist Belmart, ein gar hilfreiches Str\xE4uchlein. Auf seine Bl\xE4tter sind wir aus, n\xFCtzliche kleine Dinger sind das. Wenn dir zum Beispiel ein Rotz deine Pl\xE4ne verhagelt, kau' einfach ein paar Bl\xE4ttchen, und dir wird ein Tag geschenkt. Mehr aber auch nicht, denn ein richtiger Heiler ist der Kugelbusch nicht, eher ein Blender!\xAB*
125
126*\u2014Elfwidde Entenwacht, Tochter der Erde aus Weiden, zu ihrer Sch\xFClerin Gedrut, 1043 BF*
127
128In aventurischen W\xE4ldern n\xF6rdlich der Linie Grangor\u2013 Elburum ist der runde Belmartbusch, auch Kugelbusch gehei\xDFen, ein nicht allzu ungew\xF6hnlicher Anblick. Er gedeiht vor allem im Schatten weit gr\xF6\xDFerer B\xE4ume, wohingegen er am lichten Waldrand eher selten anzutreffen ist. Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass Belmart nicht bl\xFCht. Tats\xE4chlich erfolgt die Bl\xFCte im tiefsten Winter (Hesinde und Firun) und ist dabei so klein und unscheinbar, dass sie in Frost und unter dem Schnee kaum auff\xE4llt. Die Bl\xFCten gleichen winzigen, blassgr\xFCnen K\xF6rbchen mit wei\xDFen Bl\xFCtenf\xE4den und sitzen direkt am nackten Holz. Seine Bl\xE4tter werden zwischen Peraine und Boron geerntet und k\xF6nnen, frisch verspeist, die Wirkung von Krankheiten f\xFCr einen Tag aufheben, aber nicht heilen. Am Folgetag erleidet der Kranke wieder alle Symptome, oder gar schlimmere. Dies geschieht, wenn er sich zu sehr verausgabt hat. So wird die Arznei h\xE4ufig genommen, um wichtige Ereignisse \u2013 wie eine Hochzeit, einen Ball, ein Turnier oder auch ein Imman- Spiel \u2013 nicht zu verpassen. Gesundung f\xF6rdert der Bel mart jedoch nicht, im Gegenteil: Werden die Bl\xE4tter \xFCber einen l\xE4ngeren Zeitpunkt ununterbrochen genommen, so kann es zus\xE4tzlich zur eigentlichen Krankheit zum gef\xFCrchteten Belmartfieber kommen, das den Kranken zus\xE4tzlich schw\xE4cht.
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130**Was wei\xDF mein Held \xFCber Belmart?**
131
132- QS 1: Belmart ist eine Nutz- und Heilpflanze, die im Schatten von W\xE4ldern w\xE4chst. Die Bl\xE4tter des Strauchs k\xF6nnen die Auswirkungen von Krankheiten f\xFCr einen Tag aufheben.
133
134- QS 2: Diese kehren am Folgetag jedoch zur\xFCck. Wird Belmart zu lange eingenommen, kann es ein Fieber verursachen, das den Krankheitsverlauf verl\xE4ngert und zus\xE4tzlich w\xFCtet.
135
136- QS 3+: Belmart kann zur Herstellung von Fiebersaft verwendet werden und k\xF6nnte als substituierende Ingredienz f\xFCr Antidot erschlossen werden.
137
138**Belmart**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
139*Regionen:* gelegentlich in W\xE4ldern des Nordens, Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), eher selten in Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten)`,effect:`Roh: 
140*Ber\xFChrung*: keine 
141*Einatmung*: keine 
142*Verzehr*: Die Effekte des Status *Krank* werden ab dem Moment des Verzehrs einer Anwendung Bl\xE4tter f\xFCr 24 Stunden ignoriert und jegliche Auswirkung nicht \xFCbernat\xFCrlicher Krankheiten wird f\xFCr dieselbe Dauer ausgesetzt. Nach Ablauf kehren die Auswirkungen zur\xFCck. Die verbleibende Krankheitsdauer verk\xFCrzt sich w\xE4hrend dieser Zeit nicht. Ab der zweiten Anwendung Belmart innerhalb derselben Woche wird bei der Einnahme 1W20 gew\xFCrfelt: Ist die Augenzahl geringer als die Gesamtmenge der Anwendungen w\xE4hrend dieser Woche, wirkt Belmart bis zur Heilung der Krankheit nicht mehr und der Anwender erkrankt zus\xE4tzlich an Belmartfieber (siehe Seite **303**). [Nutzpflanzen] Wurde der Anwender vergiftet und nimmt sofort eine Anwendung Belmart zu sich, wird die Giftprobe mit einer um 1 erh\xF6hten ZK des Opfers wiederholt. Gelingt die Giftprobe, tritt lediglich die schw\xE4chere Wirkung ein. Misslingt die Giftprobe, so hat das Gift \xFCberhaupt keine Wirkung. Gift, das gegen die SK des Opfers wirkt, kann Belmart nicht beeinflussen. [Heilpflanzen] 
143Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""}
143,"9":{description:`\xBB*Seit seiner Flucht aus Tobrien hatte Argon davon getr\xE4umt, nach Hause zur\xFCckzukehren. Den Hain mit seinen wilden Blumen und den starken B\xE4umen nahe dem Hof der Familie konnte er noch heute in seinem Ged\xE4chtnis riechen. Die ankommenden Truppen der D\xE4monenanbeter, das knisternde und leuchtende Feuer und die Schreie seiner Eltern plagten seinen Geist. Es waren Bilder, die lange Zeit in einen verschlossenen Raum seines Ged\xE4chtnisses gelegen hatten. Bei seiner Ausbildung zum Druiden sp\xFCrte er, dass es noch eine wichtige Aufgabe f\xFCr ihn gab \u2013 etwas, das auf ihn warten w\xFCrde. Der Haindruide hatte in den letzten Wochen die erkrankte Blume einer Bl\xFCtenfee liebevoll gepflegt, aus der diese dann erwachte. Als Dank schenkte sie ihm die Sporen eines Feenpilzes. Dieser hatte die F\xE4higkeit, d\xE4monisch verseuchtes Land zu reinigen. War das ein Zeichen? War die Zeit gekommen, nach Hause zur\xFCckzukehren? Was w\xE4re, wenn es keinen verfluchten Hain g\xE4be? Das Pflanzen des Pilzes war nicht ungef\xE4hrlich. Die Fee hatte ihm ein Exemplar des Pilzes gezeigt. Sein drei Finger breiter Hut war von einer ozeanblauen Farbe. Der etwa ein Spann lange Stil und die Lamellen gl\xE4nzten in einem kr\xE4ftigen Ocker. Noch immer klang die sanfte Stimme der Bl\xFCtenfee Finanwaloe hoffnungsvoll in seinen Ohren. \u203ADer Pilz vermag einen verseuchten Bereich zu heilen und nimmt dabei die Seuche in sich auf. Dabei tropft langsam und stetig seine blaue Farbe zu Boden. Bildet der Pilz keine Tropfen mehr, so ist seine Wirkung erloschen. In eurer Welt vergehen daf\xFCr sieben Monde. Dann musst du den Pilz ernten und an einen Ort extremer Hitze oder K\xE4lte bringen. F\xFCr diese Reise ist ein weiterer Mond Zeit. Gelingt dir dies, zerf\xE4llt das wulstige Gew\xE4chs und hinterl\xE4sst wei\xDFe Sporen, damit er einen weiteren Ort heilen kann. Scheiterst du, verstr\xF6mt er schwarze Sporen, die den Ort, an dem du gerade weilst, f\xFCr eine lange Zeit verseuchen. Verbleibt der Pilz ohne Ernte an seiner Stelle, wird er verseuchte Sporen verbreiten, sodass es schlimmer wird als jemals zuvor.\u2039 \u203ASo viel Schicksal in diesen Sporen. Der Platz, den ich ausw\xE4hle, braucht meinen Schutz\u2039, dachte Argon. Widernat\xFCrliches Territorium kam nicht infrage. \u203AMorgen. Es wird Zeit \u2026\u2039\xAB \u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: \u201EIm Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte\u201C*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
144
145**Was wei\xDF mein Held \xFCber Blauschirmpilze?**
146
147- QS 1: Blauschirmpilze haben einen schlechten Ruf, da sie nur an d\xE4monisch verseuchten Orten wachsen. Sie schwellen mit der Zeit an und platzen irgendwann.
148
149- QS 2: Blauschirmpilze absorbieren d\xE4monische Essenz aus verseuchten B\xF6den und reinigen diesen damit. Wenn sie nicht geerntet werden, bevor sie platzen, verbreiten sie die d\xE4monische Essenz mit ihren Sporen weiter.
150
151- QS 3+: Um den Pilz am Platzen zu hindern, muss er im restlos vollgesogenen Stadium geerntet und an einen sehr hei\xDFen oder kalten Ort gebracht werden. Dies vernichtet den Pilz und die Essenz kehrt in die Niederh\xF6llen zur\xFCck. Die zur\xFCckbleibenden wei\xDFen Sporen k\xF6nnen genutzt werden, um einen neuen Pilz zu pflanzen oder verseuchten Boden zu reinigen. Feen sollen sie verbreiten.
152
153**Blauschirmpilz**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle 
154*Regionen:* sehr selten auf d\xE4monisch verseuchtem Boden`,effect:`Roh: 
155*Ber\xFChrung*: verursacht bei Paktierern innerhalb des Radius der Sporen 1 Stufe *D\xE4monische Auszehrung* (siehe **Aventurische Magie III** Seite **75 / Kodex der Magie** Seite **219**), D\xE4monen erhalten 1W6 SP pro KR*,* reinigt d\xE4monisch verseuchten Boden (siehe *Pflanzliche Hilfsmittel*); Sporen des geplatzten Pilzes verseuchen den Boden in 30 Schritt Radius mit d\xE4monischer Essenz und lassen in diesem Bereich \xFCber einige Tage 1W3 neue Pilze wachsen. Die d\xE4monische Essenz verd\xFCnnt sich bei der Ausbreitung immer weiter, sodass sie auch bei der Weitergabe an andere Blauschirmpilze den urspr\xFCnglichen Bereich der Verseuchung nicht verl\xE4sst. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
156*Einatmung*: giftig (Sporen des geplatzten Pilzes, Stufe: 2, Wirkung: 1W3+1 SP pro KR, Dauer: 3 KR) [Giftpflanzen] 
157*Verzehr*: giftig (innerhalb der letzten Woche vor dem Platzen, Stufe: 2, Wirkung: 1W3+1 SP, Dauer: sofort) [Giftpflanzen] 
158Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"10":{description:`\xBB*Der Bleichmohn ist im Reigen der bekannten Mohnpflanzen ein unscheinbares, nachgerade verk\xFCmmertes Pfl\xE4nzchen. Und doch ist es beinahe unverzichtbar f\xFCr die Heilkunst, l\xE4sst sich aus seinen Samenkapseln doch ein potentes Schmerzmittel herstellen, das sowohl f\xFCr den Genesenden als auch f\xFCr den Heiler einem wahren Segen gleichkommt.*\xAB *\u2014aus* Magische und Nichtmagische Heilung*, Mendilion, Norburg, 977 BF*
159
160Der seltene Bleichmohn (Wei\xDFer Mohn) gedeiht beinahe ausschlie\xDFlich in gro\xDFen H\xF6hen aventurischer Gebirge. Mit anderen Mohnarten teilt er den aufrechten, sich verzweigenden St\xE4ngel sowie die f\xFCnfbl\xE4ttrigen, schlichten Bl\xFCten. Mit einer H\xF6he von nur einem Spann ist er aber die mit Abstand kleinste Mohnpflanze. Pflanzenkundige nahmen lange an, bei dem unscheinbaren Pfl\xE4nzlein handele sich um eine verk\xFCmmerte Abart des Bunten Mohns, die sich aufgrund der harten Bedingungen im Gebirge nicht besser entwickelt. Von Ingerimm bis Rahja zeigt sich die flachswei\xDFe, selten auch leicht farbig schimmernde Bl\xFCte. F\xFCnf durchscheinende Bl\xFCtenbl\xE4tter umstehen eine bl\xE4ulich schimmernde Samenkapsel. Sie kann im Rondra geerntet werden. Bleichmohn ist ein bew\xE4hrtes Schmerzmittel. Die Kapseln k\xF6nnen direkt nach der Ernte genossen werden, und eine gr\xF6\xDFere Menge davon unterdr\xFCckt Schmerzen zuverl\xE4ssig. Aufgrund der unterschiedlichen Anreicherung des Wirkstoffs in den Samen ist der Bleichmohn jedoch schwer zu dosieren, und seine rauschhafte Wirkung benebelt den Verstand des Konsumenten schnell. Diese Unw\xE4gbarkeit l\xE4sst sich durch die Zubereitung von \u201ESchmerzwein\u201C umgehen. Zu seiner Herstellung werden Samenkapseln des Bleichmohns in mit Weinstein versetztem Alkohol eingeweicht und nach Zugabe von Alraune eingekocht. Hieraus ergibt sich eine L\xF6sung, die genau dosiert werden kann, indem sie beispielsweise Tee beigemengt wird. Bleichmohn ist aus dem Betrieb von Tempeln oder Instituten, an denen arkane wie profane Heilkunst gelehrt und praktiziert werden, kaum wegzudenken. So wird er vor schweren Eingriffen verabreicht und ist eine beliebte Zutat in Heilsalben. Um den gleichbleibend hohen Bedarf zu decken, werden daher immer wieder Abenteurer angeworben, um auf die gef\xE4hrliche Suche nach dem in entlegenen Gegenden gedeihenden Bleichmohn zu gehen.
161
162**Was wei\xDF mein Held \xFCber Bleichmohn?**
163
164- QS 1: Bleichmohn w\xE4chst in Gebirgen und ist zwischen Rahja und Ingerimm an seinen wei\xDFen Bl\xFCtenbl\xE4ttern zu erkennen. Seine Samenkapseln unterdr\xFCcken Schmerzen.
165
166- QS 2: Aus den Samenkapseln l\xE4sst sich alchimistisch Schmerzwein herstellen, der zuverl\xE4ssig selbst starke Schmerzen abklingen l\xE4sst.
167
168- QS 3+: Die rohen Samenkapseln haben eine unterschiedlich starke Wirkung. Besonders potente Exemplare l\xF6sen beim Verzehr Rauschzust\xE4nde aus.
169
170**Bleichmohn**`,spread:`*Landschaftstyp:* Gebirge 
171*Regionen:* Nord- und Mittelaventurische Gebirge, S\xFCdliche Gebirge`,effect:`Roh: 
172*Ber\xFChrung*: keine 
173*Einatmung*: keine 
174*Verzehr*: 1 Anwendung l\xE4sst den Konsumenten 1W3+3 Stunden lang die Abz\xFCge von zwei Stufen *Schmerz* ignorieren. Bei Stufe IV wird der Konsument dennoch *Handlungsunf\xE4hig*. Mehrere Kapseln erh\xF6hen die Wirkungszeit um 1W3+3 Stunden (bis zu einem Maximum von 24 Stunden). Pro Anwendung, die eingenommen wird, wirft die Meisterin zudem 1W3 und addiert die Ergebnisse. Das addierte Ergebnis ist die Erleichterung von Proben auf *Selbstbeherrschung (Folter widerstehen* oder *Handlungsf\xE4higkeit bewahren)*. Liegt das addierte Ergebnis von mehreren Anwendungen \xFCber 2, so gilt zwar die Erleichterung, jedoch werden alle Punkte \xFCber 2 nacheinander von den Eigenschaften KL, GE, IN, FF abgezogen (bei einem addierten Ergebnis von 7 also KL \u20132, GE, IN, FF je \u20131). [Heilpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
175Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"11":{description:`\xBB*Es konnte keinen Zweifel geben, vor mir lag eine von Sternenkraft durchdrungene St\xE4tte. Der mit zierlichen Mustern geschm\xFCckte Stein ver
175schwand beinahe unter den wuchernden roten Ranken des Blutblatts. [\u2026] Ich entdeckte aber auch einige merkw\xFCrdig kahle, kreisrunde L\xF6cher im Bewuchs und damit einen Hinweis auf Stellen, an denen die astralen Str\xF6me an etwas Lebloses gebunden waren, denn derlei meidet das Blutblatt. Doch war dies kein Grund zur Besorgnis, wie verdorrte Ranken es gewesen w\xE4ren, k\xFCnden solche doch von d\xE4monischem Wirken. Nein, hier sp\xFCrte ich den noch immer lebendigen Odem hochelfischer Kultur.*\xAB \u2014*aus* Entdeckungen zwischen Firunschilf und Dommelgras *von Fulberta Glumske, 1032 BF*
176
177Blutblatt sch\xE4tzt Orte, an denen \xFCber lange Zeit astrale Kr\xE4fte frei werden und \xE4hnelt darin Mindergeistern. Ungeachtet von Klima und Jahreszeit gedeiht die Kletterpflanze mit ihren kleinen purpurnen Bl\xE4ttern und roten Beeren an solchen Stellen. Zu regelrechten Hecken w\xE4chst es an entlegenen magischen Orten heran, die weder Tier noch Mensch leicht besuchen k\xF6nnen. Mancherorts folgen die Ranken sogar merkw\xFCrdigen Wuchsrichtungen, in denen Kundige magische Schriftzeichen oder orakelartige Wegweisungen zu erkennen meinen. Gerade Druiden und T\xF6chter Satuarias sch\xE4tzen Blutblatt sehr, einerseits als zu Kr\xE4nzen geflochtenem Schmuck, der auf dem Kopf oder um Hals und Arme getragen nahezu unbegrenzt haltbar ist. Andererseits nutzen gerade Druiden die Kraft der Pflanze bei der Auslotung g\xFCnstiger Stellen f\xFCr manchen Ritualaufbau. Denn werden Zweige in den Boden gesteckt, k\xF6nnen sie selbst feine magische Str\xF6me oder Pr\xE4senzen ersp\xFCren \u2013 etwas, das selbst arkan unbegabte Wesen nutzen k\xF6nnen, denn mangelt es an astraler Kraft, vertrocknet die Ranke innerhalb weniger Stunden. Dauert dieser Prozess jedoch wesentlich l\xE4nger oder wurzelt sie gar, ist dies ein sichtbarer Hinweis auf eine magische Pr\xE4senz. Auch in der Alchimie wird Blutblatt als Indikator f\xFCr die Magies\xE4ttigung in Tr\xE4nken eingesetzt. Konzentrierte, an Artefakte gebundene Astralenergie meidet die Pflanze hingegen. Um solche Stellen bilden die Kletterranken bisweilen verr\xE4terische L\xFCcken, ja kreisrunde L\xF6cher. Noch st\xE4rker reagiert das Blutblatt auf d\xE4monische Pr\xE4senzen, deren Gegenwart die Pflanze binnen weniger Herzschl\xE4ge verdorren lassen.
178
179**Was wei\xDF mein Held \xFCber Blutblattpflanzen?**
180
181- QS 1: Blutblatt w\xE4chst an Orten, die von astraler Energie durchzogen sind.
182
183- QS 2: Sie ern\xE4hren sich von astraler Energie, \xFCbers\xE4ttigen und schwinden aber, wenn diese konzentriert vorliegt, wie etwa bei magischen Artefakten.
184
185- QS 3+: D\xE4monische Pr\xE4senzen lassen sie augenblicklich verdorren.
186
187**Blutblatt**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle 
188*Regionen:* eher selten an schwach astral durchdrungenen Orten`,effect:`Roh: 
189*Ber\xFChrung*: bei Zauberern: n\xE4hrt sich von der abstrahlenden Astralenergie. So lange direkter Kontakt mit dem K\xF6rper besteht und der Zauberer \xFCber AsP verf\xFCgt, ist die Pflanze unbegrenzt haltbar. Der Zauberer verliert durch andauernden Kontakt jeden Tag 1 AsP. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
190*Einatmung*: keine 
191*Verzehr*: keine 
192Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"12":{description:`\xBB*Geh\xF6rt die Boronie zu einer Allegorie von g\xF6ttergef\xE4lligen Pflanzen, die ihre Vollendung in der Alveranie finden? Die Pflanze mit den schwarz-goldenen Bl\xFCten, die borongef\xE4llige Orte liebt, ist, anders als die Alveranie, leicht zerst\xF6rbar. Doch macht das die Boronie weniger g\xF6ttlich, wo ein Beet aus ihnen Untote abzuhalten vermag, und das selbst an den Namenlosen Tagen? Und kann es Zufall sein, dass die Bl\xFCten im Norden zwischen Tsa und Boron erntef\xE4hig sind? Das Wachstum, das stetige Werden und Vergehen der Bl\xFCten, der nachlassende und intensivere Geruch zeigen auf, dass uns nicht nur Boron, sondern auch Tsa dieses Gew\xE4chs zum Geschenk macht.*\xAB \u2014*Tsagidia Regenbogensch\xF6n, wandernde Tsageweihte, im Gespr\xE4ch mit einem Borongeweihten des Al\u02BCAnfaner-Ritus, 1042 BF*
193
194Die Boronie w\xE4chst als eine ausdauernde, krautige Pflanze, die sich in vier bis f\xFCnf Spann H\xF6he schraubt. Der f\xFCr den Wuchs verantwortliche St\xE4ngel ist rund und aufrecht und wird von parallel ge\xE4derten Laubbl\xE4ttern wechselst\xE4ndig umgeben. Die eif\xF6rmig-lanzettlichen Bl\xE4tter k\xF6nnen bis zu drei\xDFig Halbfinger lang und acht Halbfinger breit werden. Auff\xE4llig sind die zu einem glockenf\xF6rmigen Kelch verwachsenen Kronbl\xE4tter. Sie sind au\xDFen von einer schwarz-dunkelbraunen Farbe, im Inneren jedoch leuchtend gold, was der Pflanze den Beinamen \u201ERabenkr\xF6nchen\u201C einbrachte. In fr\xFCheren Werken ist die Boronie als Orchidee klassifiziert. Aufgrund \xFCberarbeiteter Systematiken geh\xF6rt sie nun zur Familie der Nachtschattengew\xE4chse, was die Kirchen des Boron wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Urspr\xFCnglich stammt die Pflanze aus den s\xFCdlichen Regenw\xE4ldern, kann sich aber auch mit dem k\xFChleren n\xF6rdlichen Klima anfreunden. Borongef\xE4llige Orte f\xF6rdern ihr Wachstum enorm, da sie ihrem namensgebenden Gott verbunden ist und dort sogar besondere Wirkungen entfaltet. Die Bl\xFCten verbreiten eine w\xFCrzige, balsamartige und zitronige Note, die an Lotos oder Weihrauch erinnert. Der Duft intensiviert sich in de
194n letzten Tagen vor dem Verbl\xFChen. Das Aroma der bl\xFChenden Pflanze hat eine segens\xE4hnliche Wirkung, die den Widersachern Borons eine Ann\xE4herung verwehrt. In der Praxis hat sich eine Menge von f\xFCnf Bl\xFCten etabliert, was einer Anwendung entspricht und von Pfl\xFCckern im S\xFCden ganzj\xE4hrig und im Norden zwischen Tsa und Boron gesammelt wird. Da der Duft nur wenige Stunden nach dem Ernten anh\xE4lt, wird die unverarbeitete Bl\xFCte aber schnell wertlos. Der al\u02BCanfanische Zweig der Kirche erhebt in seinem Herrschaftsgebiet alleinigen Besitzanspruch auf die Boronie. Ihre Anh\xE4nger setzen sie als verst\xE4rkende Alternative zu Weihrauch oder Lotos bei liturgischem und zeremoniellem G\xF6tterwirken ein.
195
196**Was wei\xDF mein Held \xFCber Boronien?**
197
198- QS 1: Die Boronie wird dem Gott Boron zugeordnet und findet in Al\u02BCAnfa rege Verwendung.
199
200- QS 2: Unheilige Wesen der Widersacherin Borons verm\xF6gen nicht, sich einer bl\xFChenden Boronie zu n\xE4hern.
201
202- QS 3+: Die Pflanze verst\xE4rkt borongef\xE4lliges G\xF6tterwirken.
203
204**Boronie**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenwald, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen 
205*Regionen:* selten in \xDCberhohem, Mittelhohem und Halbhohem Regenwald sowie Regengr\xFCnem und Nebelwald, sehr selten in feuchten S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und an jeglichen borongef\xE4lligen Orten`,effect:`Roh: 
206*Ber\xFChrung*: keine 
207*Einatmung*: Die Gegenwart einer nat\xFCrlich wachsenden Boronie wirkt wie ein Grabsegen. Au\xDFerdem ist es D\xE4monen aus Thargunitoths Gefolge unm\xF6glich, sich der Pflanze zu n\xE4hern, sehr wohl aber, sie aus der Ferne zu zerst\xF6ren. Sie weichen mindestens 5 Schritt zur\xFCck, sofern es ihnen m\xF6glich ist. Diese Wirkung h\xE4lt 5 Stunden nach Entwurzeln der Pflanze an, dann verfliegen ihr Duft und jegliche Wirkung. Die Wirkung nimmt mit der Anzahl der Bl\xFCten zu, indem eine gr\xF6\xDFere Fl\xE4che vor D\xE4monen und Grabr\xE4ubern gesch\xFCtzt ist. [Nutzpflanzen, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
208*Verzehr*: keine 
209Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"13":{description:`\xBB*Zu den bedrohlichen Schlingpflanzen z\xE4hlen nicht nur die n\xF6rdlichen Exemplare wie die Braunschlinge oder das Moorwurz, auch Brechwurz gehei\xDFen. Die s\xFCdliche Marbokralle, die viele als Boronsschlinge kennen, ist so lieblich, wie sie gef\xE4hrlich ist. Mit ihrer Sch\xF6nheit lockt sie den Neugierigen in ihre N\xE4he, um unerwartet mit ihren Schlingen zuzuschlagen. Dabei kommen ihre Auserw\xE4hlten selten durch die Umarmung zu Tode. Die Arbeit m\xFCssen andere, etwa Raubtiere, verrichten. Die feine Rankendame ist sehr anspruchsvoll und akzeptiert als Nahrung ausschlie\xDFlich das Blut ihrer Opfer. Aus diesem Grund gaben die Waldmenschen ihr den Namen \u203ALia-Temata\u2039, was so viel wie \u203ABlutgierige Schlingpflanze\u2039 bedeutet.*\xAB \u2014*Midorijida ay Khunchom, Alchimistin, im Gespr\xE4ch mit einem Kollegen aus Mengbilla, 1043 BF*
210
211Wer die Boronsschlinge zum ersten Mal erblickt, \xFCbersieht gewiss ihre Gef\xE4hrlichkeit. Da sie w\xE4rmere Gefilde, aber dort schattige Standorte bevorzugt, gedeiht sie meist in Regenw\xE4ldern oder W\xE4ldern Mittel- beziehungsweise S\x
211FCdaventuriens. Die zierliche Blume wird etwa 15 Halbfinger hoch und besitzt einen gemeinsamen St\xE4ngel, der sich nahe den Bl\xFCten verzweigt. Dessen unteren Bereich schm\xFCcken gestielte, an ein Herz erinnernde Laubbl\xE4tter mit gewelltem Rand. Die f\xFCnf sternf\xF6rmig ausgebreiteten Bl\xFCtenbl\xE4tter strahlen einem in himmel- oder dunkelblau entgegen und heben sich von den gelben Staubbl\xE4ttern deutlich ab. Dieser idyllische Part ist lediglich Tarnung, die von den namensgebenden und gef\xE4hrlichen Ranken ablenken soll. Den Bl\xFCtenduft nutzt das hinterh\xE4ltige Gew\xE4chs zur Bet\xE4ubung nahender Lebewesen, bevor die verborgenen unterirdischen Schlingen ihr Opfer ergreifen. Diese sp\xFCren die anwesende K\xF6rperw\xE4rme, erfassen ihre Beute und fesseln sie mehrfach. Damit bereiten sie die Nahrung f\xFCr gr\xF6\xDFere Raubtiere vor, denn die Pflanze ern\xE4hrt sich vom Blut des Gefesselten, das auf den Boden gelangt. Haben die Ranken ausgiebig roten Lebenssaft erhalten, treten sie den R\xFCckzug an, als w\xE4re nichts geschehen. Zu den kulturell interessanten Aspekten der Schlinge geh\xF6rt ihre Bezeichnung im tulamidischen Raum. Dort tr\xE4gt sie nicht Boron im Namen, sondern ist als Marbokralle bekannt. Ob dies auf der st\xE4rkeren Verehrung Marbos oder der St\xE4rkung durch Blut beruht, kann nur vermutet werden.
212
213**Was wei\xDF mein Held \xFCber Boronsschlingen?**
214
215- QS 1: Der Duft dieser Blume wirkt wie eine beruhigende Umarmung. Vermutlich hei\xDFt sie deshalb Boronsschlinge.
216
217- QS 2: Boronsschlingen sind an schattigen Pl\xE4tzen in W\xE4ldern und Regenw\xE4ldern verbreitet. Sie besitzen zierliche und ansehnliche blaue Bl\xFCten in Form eines Sterns.
218
219- QS 3+: Wer nahe der Schlinge rastet, hat h\xE4ufig sein Todesurteil unterschrieben. Die Pflanze reagiert auf W\xE4rme, l\xE4sst sich auf diese Weise aber auch ablenken.
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221**Boronsschlinge**`,spread:`*Landschaftstyp:* Wald, Regenwald 
222*Regionen:* selten in mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (yaquirisches Klima), Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten) und allen Regenw\xE4ldern`,effect:`Roh: 
223*Ber\xFChrung*: N\xE4hert sich ein warmbl\xFCtiges oder aufgew\xE4rmtes Wesen der Schlinge auf 1 Schritt und erleidet Bet\xE4ubungsstufen durch ihren Duft, wachsen entweder sofort (Pflanze wird ber\xFChrt) oder binnen 30 Minuten ihre Ranken aus dem Boden und greifen zu, wobei sie gezielt unbedeckte K\xF6rperstellen suchen (AT 12, 1W3 SP durch \xE4tzenden Pflanzensaft pro KR, RW lang, es m\xFCssen 5 SP angerichtet werden, um die Ranke vollst\xE4ndig zu entfernen). Bei einem Treffer ist das Opfer *Fixiert* und *Eingeengt*, bis es sich befreit. [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Wehrhafte Pflanzen] 
224*Einatmung*: Der Duft der Bl\xFCten verursacht 2 Stufen *Bet\xE4ubung* (Giftstufe 4), wobei die Pflanze die Probe jede Stunde wiederholen darf. Ihre Wirkung ist kumulativ. Das Opfer bemerkt weder den geruchlosen Duft, noch die Einschr\xE4nkungen aus der Bet\xE4ubung, bis es eine Probe ablegt. Der Duft der nah verwandten, schlingenlosen Moorwurz l\xF6st hingegen einen Brechreiz aus (Giftstufe 3, 1 Stufe *Bet\xE4ubung*, 1W3 SP). [Pflanze mit physischer Wirkung, Giftpflanzen] 
225*Verzehr*: keine 
226Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"14":{description:`\xBB*\u203AWo bist du hin? Das Schaf muss hier doch irgendwo sein.\u2039 Eberrecht suchte nach Spuren, aber bislang ohne Erfolg. Die B\xE4ume und Str\xE4ucher hatten ein dichtes Astwerk gebildet. Unter seinen F\xFC\xDFen gab der Boden mit den gefallenen Nadeln und Bl\xE4ttern leicht nach. Einige V\xF6gel flatterten in der Ferne auf. \u203AMarle. Endlich gefunden.\u2039 Das Schaf mit dem sch\xF6nen Fell stand unschl\xFCssig auf der Stelle und schaute sich um. Der junge Mann passierte einige Str\xE4ucher und n\xE4herte sich langsam. \u203ANein, nein, nicht weiter in die Richtung.\u2039 In der N\xE4he des Weidetiers wuchs eine farnartige Pflanze. Die Bl\xE4tter sahen nicht frisch aus, sondern waren von br\xE4unlicher Farbe, als ob sie im Sterben l\xE4gen. \u203AMarle, komm her. Los.\u2039 Das Locken war erfolglos \u2013 ganz im Gegenteil. Eberrechts Herz schlug schneller, und er nahm keine R\xFCcksicht auf im Weg stehende Str\xE4ucher. \u203ADas ist kein Farn, sondern eine Braunschlinge!\u2039 Die Schlinge sah zwar unauff\xE4llig aus, hatte sich ihren Namen aber verdient. Neben dem Kranz aus farn\xE4hnlichen Bl\xE4ttern besa\xDF sie etwa zehn Schritt lange Ranken, die auf unvorsichtige Menschen oder Tiere warteten. Er nahm einen Ast und schleuderte ihn in Richtung der gef\xE4hrlichen Schlingpflanzen. Marle hatte den Wurf bemerkt und entfernte sich einen Schritt. \u203AGut so, Marle. Hierher zu mir. Ich darf nicht zu nah herankommen. Gut, dass ich das Schwert und nicht den Stab dabeihabe.\u2039 Stumpfe Waffen waren gegen die Ranken der Braunschlinge kein gutes Werkzeug. Klingen hatten eine bessere Chance. Es knackte laut unter seinen F\xFC\xDFen. Das Schaf horchte erschrocken auf und ging in die falsche Richtung. \u203ANein, ich bin es. Du kennst mich doch. Gleich ist es zu sp\xE4t.\u2039 Er hatte keine Wahl. \u203AIch muss sie retten. Der gro\xDFe Zweig. Neuer Wurf, neues Gl\xFCck.\u2039 Mit einem lauten Rascheln hob er den gro\xDFen Ast auf und schleuderte ihn st\xF6hnend in Richtung der Braunschlinge* \u2026\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: \u201EIm Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte\u201C*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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228**Was wei\xDF mein Held \xFCber Braunschlingen?**
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230- QS 1: Braunschlingen sehen stets wie verdorrte Farne aus. Ihre Schlingranken schl\xE4ngeln sich durchs Unterholz und werden bis zu 18 Schritt lang.
231
232- QS 2: Die Pflanze ersp\xFCrt feinste Ersch\xFCtterungen. Ab einem gewisse
232n Gewicht des sich vorbeibewegenden K\xF6rpers oder Objekts schl\xE4gt sie zu. Zuverl\xE4ssig greift sie nach den Pulsstellen (Hals, Handgelenke etc.) des Opfers und dr\xFCckt zu, bis es sich nicht mehr r\xFChrt.
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234- QS 3+: Stumpfe Waffen sind wirkungslos gegen die Fasern der Schlinge. Mit Klingen ist sie zu verletzen. Aus verletzen Ranken tritt leicht bet\xE4ubendes Sekret aus. In Blut eingelegt leben die Schlingen noch lange Zeit weiter, nachdem sie von der Pflanze getrennt wurden.
235
236**Braunschlinge**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder 
237*Regionen:* N\xF6rdliche Feuchtl\xE4nder (gew\xF6hnlich), W\xE4lder des Nordens und mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes und tobrisches Klima; gelegentlich), N\xF6rdliche und Mittell\xE4ndische Grasl\xE4nder und Steppen (selten); urspr\xFCnglich Schwarztobrien, mittlerweile \xFCberall zwischen Riva und Neetha`,effect:`Roh: 
238*Ber\xFChrung*: Pflanze greift an (INI 1W6+14, AT 15, RW lang, 20 LeP pro Schlinge, RS 3, 1W3 Schlingen pro Pflanze, Schlingen greifen auch von der Pflanze abgetrennt weiter an). Ein erfolgreich angegriffenes Opfer wird umschlungen, zerdr\xFCckt (1W3+3 SP pro KR) und gilt als *Eingeengt*. Das Sekret aus den Trieben und verletzten Schlingen der Pflanze ist giftig (Stufe 3) und verursacht 1 Stufe *Paralyse* und pro KR 2 SP, beides f\xFCr 4 KR. Befreien kann man sich aus der Umschlingung mittels einer Vergleichsprobe auf *Kraftakt (Ziehen & Zerren)*. Die Pflanze verf\xFCgt \xFCber einen FW von 12 und w\xFCrfelt auf 14/14/14. [Wehrhafte Pflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Giftpflanzen] 
239*Einatmung*: keine 
240*Verzehr*: siehe *Ber\xFChrung* [Wehrhafte Pflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Giftpflanzen] 
241Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"15":{description:`\xBB*So n\xFCtzlich ihre Wirkung ist, so bescheiden und unscheinbar kommt das binsen\xE4hnliche Gew\xE4chs namens Carlog daher. An den Gestaden des Siebenwindigen Meeres zwischen Thorwal und Brabak gedeiht es ebenso wie an den Str\xE4nden von Vallusa bis Perricum und an Ysli- und Neunaugensee. Dabei sticht es mit seinen blassgelben Bl\xFCten kaum zwischen Flatter- oder Efferdbinse hervor. Diese Bl\xFCten jedoch haben es in sich und versetzen den Kundigen in die Lage, auch n\xE4chtens zu sehen, weswegen sie sich gerade bei lichtscheuem Gesindel gro\xDFer Beliebtheit erfreuen.*\xAB \u2014*aus dem* Folianth der Kreutherkunde*, Festum-Ausgabe, 1042 BF*
242
243Carlog gedeiht an K\xFCsten von Meer und See, an Flussufern, sowie in Brackwassers\xFCmpfen, kommt also in Salz- wie S\x
243FC\xDFwasser vor. Die recht unscheinbare Pflanze besteht aus d\xFCnnen, aufrechten Halmen, die in dichten Horsten wachsen und selten \xFCber einen halben Schritt hoch werden. Ihre Bl\xFCtezeit w\xE4hrt von Peraine bis Efferd. Die blassgelben Bl\xFCten \xE4hneln denen von Liliengew\xE4chsen und sind regelm\xE4\xDFig ausgebildet. Sie zeigen sich nicht an der Spitze eines Halms, sondern unterhalb davon, gerne auch mittig oder im unteren Drittel. Der wirksame Teil des Gew\xE4chses ist der Stempel der Bl\xFCte. Er enth\xE4lt einen Wirkstoff, der die Pupillen weitet und die Empfindlichkeit der Netzhaut erh\xF6ht, was zu einer verbesserten Nachtsichtf\xE4higkeit f\xFChrt. Um diese Wirkung zu entfalten, m\xFCssen entweder ein bis zwei rohe Bl\xFCten oder mindestens f\xFCnf in Alkohol eingelegte Stempel eingenommen werden. Letzteres ist als Carlog-Essenz bekannt und begehrt, denn wenngleich die Wirkung gegen\xFCber frischen Bl\xFCten geringer ausf\xE4llt, ist sie deutlich l\xE4nger haltbar und darum leichter zu handhaben. Bei Nacht bisweilen ein Segen, sorgt eine Einnahme bei Tag daf\xFCr, dass Sonnenlicht als schmerzhaft grell empfunden wird. Dies f\xFChrt zu heftigen Kopfschmerzen bis hin zu einer zeitweiligen Erblindung. Ger\xFCchteweise bedient sich die Heilige Inquisition der Praioskirche genau dieser Wirkung, um bei ihrer Suche nach der Wahrheit Frevlern die unwiderstehliche Kraft ihres Gottes schmerzhaft vor Augen zu f\xFChren und Reue in ihnen zu erwecken. In Mhanadistan ist eine verd\xFCnnte Version der Carlog-Essenz recht beliebt, gelten geweitete Pupillen doch als verf\xFChrerisch, wie auch als Zeichen eines wachen Geistes.
244
245**Was wei\xDF mein Held \xFCber Carlog?**
246
247- QS 1: Carlog w\xE4chst in der N\xE4he gr\xF6\xDFerer Wasserreservoire, egal ob s\xFC\xDF oder salzig.
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249- QS 2: Der Wirkstoff weitet die Pupillen, sodass bei schlechten Lichtverh\xE4ltnissen die Sicht verbessert wird.
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251- QS 3+: Als Nebenwirkung ist helles Licht schwer zu ertragen und kann zu zeitweiligem Erblinden und Schmerzen f\xFChren.
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253**Carlog**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder 
254*Regionen:* N\xF6rdliche und S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder sowie \xFCberall an K\xFCsten, See- und Flussufern (ganze Westund Ostk\xFCste, dort vor allem um Vallusa)`,effect:`Roh: 
255*Ber\xFChrung*: keine 
256*Einatmung*: keine 
257*Verzehr*: Vorteil *Dunkelsicht I* f\xFCr 1 Stunde, wenn bereits vorhanden *Dunkelsicht II.* Bei Tageslicht Sichtmodifikator Stufe 1, bei besonders hellem Licht zus\xE4tzlich 1 Stufe *Verwirrung* (Bl\xFCte) [Nutzpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
258Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"16":{description:`\xBB*\xDCber viele Monde ist das Cheriacha haltbar, was ihm zu einer weiten Verbreitung verhilft. In tulamidischen Rauschh\xF6hlen geh\xF6rt es zu den g\xE4ngigen Angeboten. Urspr\xFCnglich stammt die Substanz vom etwa schritthohen Cheria-Kaktus, den die Novadis sch\xE4tzen. Seine toxischen Dornen erschweren die Ernte, sind neben dem \xFCblichen Kaktusfleisch beizeiten jedoch ein weiteres Ziel. Obwohl er nahe der W\xFCste w\xE4chst, habe ich seine schmerzhaften Gaben bereits bei einigen Fakiren in Elburum oder Fasar gesehen, wo sie damit ihre Fu\xDFsohlen gegen\xFCber dem Nagelbrett unempfindlich machen. Mich selbst interessieren vor allem die vision\xE4ren Wirkungen, die sich im Weissagungspulver st\xE4rker entfalten.*\xAB *\u2014Tamura Mirhabosunya, Seherin von Heute und Morgen, Zorgan, 1043 BF*
259
260Der Cheria-Kaktus ist ein \xDCberlebensk\xFCnstler und f\xFChlt sich in hei\xDFem Klima sowie bei trockenen bis sehr trockenen Bodenbedingungen wohl. Die etwa ein Schritt hohe sukkulente Pflanze hat sich W\xFCstenr\xE4nder oder W\xFCsten als Lebensraum auserkoren. In Gebieten s\xFCdlich der Kh\xF4m, im Shadif oder Szintotal ist der Kaktus zu bewundern. Sein Name stammt von den Novadis und bedeutet \u201Ebunter Eunuch\u201C. Dies verweist auf die vielen gro\xDFen und bunten Bl\xFCten, welche die Kaktee im Sommer tr\xE4gt, gibt jedoch ebenso Hinweise auf seine Wirkung. Der Stamm ist mehrfach verzweigt und besitzt diverse Dornen in unterschiedlichen L\xE4ngen, die meist f\xE4lschlicherweise als Stacheln bezeichnet werden. W\xE4hrend die Pflanzenkundigen den deutlichen Dornen auszuweichen verm\xF6gen, bereitet die Menge der kaum sichtbaren, kleinen Dornen h\xE4ufig starke Schwierigkeiten. Aus diesem Grund sind Lederhandschuhe zur Ernte nahezu obligatorisch, denn bei Ber\xFChrung kommt das Gift zum Tragen, welches halluzinogen wirkt und zugleich schmerzhaft ist. Der Genuss des rohen Kaktusfleischs hat eine etwas mildere Wirkung mit leichten Sinnestr\xFCbungen. F\xFCr die Verwendung als Rauschmittel *Cheriacha* wird das geerntete Fleisch getrocknet und zerkleinert, bis es eine graue, zerfurchte Konsistenz annimmt. In einer Wasserpfeife genie\xDFen es die Anwender pur oder mischen es mit Pfeifenkraut. Der Cheriacha- Rauch f\xFChrt zu einer angenehmen Lethargie, die von farbenfrohen und geruchsintensiven Halluzinationen begleitet wird. L\xE4ngeres Einatmen macht apathisch und l\xE4sst das rahjanische Interesse sinken. Bei den Alchimisten ist der Cheria-Kaktus begehrt, da er aufgrund seiner Visionen als Zutat zum Hauch der Weissagung sowie Weissagungspulver dient.
261
262**Was wei\xDF mein Held \xFCber Cheria-Kakteen?**
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264- QS 1: Der Cheria-Kaktus w\xE4chst in W\xFCstenrandgebieten, vor allem entlang der Kh\xF4m und dem Szintotal.
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266- QS 2: Seine Dornen sind giftig und wie das Kaktusfleisch daf\xFCr bekannt, Halluzinationen hervorzurufen. Bei der Ernte ist direkter Hautkontakt zu vermeiden.
267
268- QS 3+: Der Cheria-Kaktus ist der Rohstoff f\xFCr das Rauschmittel Cheriacha, das getrocknete Fleisch der Pflanze. Das Rauchen ruft eine wohlige Lethargie und leichte Halluzinationen hervor. Der Kaktus ist zudem eine Zutat im alchimistischen Weissagungspulver.
269
270**Cheria-Kaktus**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xFCstenrandgebiete und W\xFCsten 
271*Regionen:* eher selten in W\xFCstenrandgebieten und W\xFCsten`,effect:`Roh: 
272*Ber\xFChrung*: Eine gelungene Bestimmungsprobe rettet die F\xFChlende vor unz\xE4hligen schmerzhaften Dornen. Unkundige erleiden 1W6 TP. Das Gift der Stacheln entfaltet sich, wenn mindestens 1 SP erlitten wurde und verursacht 1 Stufe *Bet\xE4ubung* f\xFCr 5 Minuten (Sinnestr\xFCbung und leichte Halluzinationen). Ein zweiter Stich verursacht dieselbe Wirkung, weitere allerdings nur noch TP. [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Wehrhafte Pflanzen] 
273*Einatmung*: keine, eine Wirkung \xFCber Rauch entfaltet sich nur bei der verarbeiteten Pflanze. 
274*Verzehr*: Das Kaktusfleisch verursacht 1 Stufe *Bet\xE4ubung* f\xFCr 1 Minute (Sinnestr\xFCbung und leichte Halluzinationen). Weitere Anwendungen wirken erst nach 24 Stunden wieder. [Pflanze mit physischer Wirkung] 
275Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"17":{description:`\xBB*Da trat Toscha R\xFCbsam, die tapfere Angroschna, vor, drohte dem Lindwurm mit ihrem Schl\xE4gel und hie\xDF ihn dahin gehen, wo der Hinterkoscher seinen Most holt. Doch den Wurm schreckte das nicht, der krauste nur kurz die Nase, blinzelte einmal und riss seinen Rachen dann so weit auf, wie gerade der Zwirnbusch Wilbur da hinten, und raus schossen Flammen, so hei\xDF, dass die Luft selbst Feuer fing. Nicht so unsere tapf're Toscha, welche die Lohe gerade mal kitzelte. Denn Toscha hatte immer gut aufgemerkt, als ihr Gro\xDFv\xE4terchen Turim von seinen Jugendtaten erz\xE4hlte, und zuvor wohlweislich in Chonchinismilch gebadet.*\xAB \u2014*geh\xF6rt in der M\xE4rchenstunde Mutter Algrid Lindgr\xFCns, Angbar, 1042 BF*
276
277Chonchinis w\xE4chst \xFCberall im mittleren Aventurien, von Garetien bis zu den Echsens\xFCmpfen, bevorzugt aber in Steppenlagen oder an Waldr\xE4ndern. Es ist eine niedrig wachsende Pflanze mit gr\xFCnen ledrigen Bl\xE4ttern, die beinahe auf dem Boden aufliegen und h\xE4ufig regelrecht verschrumpelt aussehen. Aus der Mitte des Krauts sprie\xDFt von Rahja bis Praios eine h\xFCbsche rotwei\xDFe bis rosafarbene Bl\xFCte, die bei Verliebten sehr beliebt ist, dar\xFCber hinaus aber keine besondere Wirkung aufweist. Dagegen haben Chonchinis-Bl\xE4tter die erstaunliche F\xE4higkeit, Feu
277chtigkeit zu speichern und \u2013 einmal angeschnitten \u2013 als Saft wieder abzugeben. Just dieser Saft ist es, der die Pflanze zum begehrten Heilkraut macht, denn er wirkt lindernd sowohl bei Brand- als auch bei \xC4tzwunden. Gerade Alchimisten, Schmiede, Glasmacher und andere Berufe, die viel mit Feuer zu tun haben, sch\xE4tzen Chonchinis und die daraus hergestellte, mit Wirselkraut versetzte und mit Fett angedickte Brandsalbe ungemein. Sie wird in ganz Aventurien in Tiegeln gehandelt, die neben dem Zeichen Peraines auch das des Elements Feuer tragen. Zur Behandlung von \u201EBr\xE4nden\u201C, die das Feuer der Sonne verursacht, haben S\xFCdl\xE4nder die sogenannte Praiosmilch ersonnen. Dies ist eine Mischung aus Chonchinismilch, Wasser und Praiosblumen\xF6l. Auf einen Praiosbrand aufgetragen lindert sie Schmerzen und beschleunigt die Heilung der Haut. Anders als von findigen und geldgierigen H\xE4ndlern angepriesen, wirkt die Milch jedoch nicht vorbeugend \u2013 und ebenso wenig gegen die lodernden Flammen von Scheiterhaufen oder Drachenfeuer, wie manches M\xE4rchen glauben machen will.
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279**Was wei\xDF mein Held \xFCber Chonchinis?**
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281- QS 1: Chonchinis w\xE4chst fast \xFCberall und ist allgemein als Heilkraut bekannt.
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283- QS 2: Die Pflanze gibt wei\xDFliche Fl\xFCssigkeit aus dem St\xE4ngel ab, die verarbeitet Hautreizungen vorbeugt.
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285- QS 3+: Aus Chonchinis l\xE4sst sich au\xDFerdem leicht Brandsalbe herstellen, die gegen \xC4tzungen und Versengungen hilft, dann jedoch nicht mehr pr\xE4ventiv wirkt.
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287**Chonchinis**`,spread:`*Landschaftstyp:* \xFCberall (au\xDFer in Ewigem Eis und in W\xFCsten) 
288*Regionen:* gew\xF6hnlich in der Steppe und am Waldrand, vor allem Mittelaventurien zwischen Goldener Au und Echsens\xFCmpfen, gelegentlich auch andernorts`,effect:`Roh: 
289*Ber\xFChrung*: sofortige Regeneration von 1 LeP bei Brandoder \xC4tzwunden (Definition: Folge von Zustand *Brennend* oder Feuerangriffen). Mehrfachanwendung m\xF6glich, es lassen sich bis zu 6 LeP zur\xFCckgewinnen. Erst ab dem Ende der n\xE4chsten Regenerationsphase kann wieder eine neue Heilwirkung von bis zu 6 LeP einsetzen. Nur Schaden von den genannten Schadensquellen kann durch die Pflanze geheilt werden. [Heilpflanzen] 
290*Einatmung*: keine 
291*Verzehr*: keine 
292Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"18":{description:`\xBB*Wenn ich's Euch doch sage, die Nivesen schw\xF6ren drauf, und niemand wei\xDF mehr \xFCber Karene als die kleinen Wolfsstinker, denn die fressen D\xE4monenklaue, wenn's sie im Bauch kneift. Nur einen Tropfen der L\xF6sung und Euer Leibgrimmen hat ein Ende. Die Nivesen machen aber noch ganz and're Sachen mit dem Pilz! Bei denen hei\xDFt er auch irgendwas mit Schleier\xF6ffner oder so, weil er ihnen hilft, die Geisterwelt zu betreten und mit ihren Ahnen zu sprechen. Hat mir mal 'ne Schamanin erz\xE4hlt. Zu viel davon is' nat\xFCrlich t\xF6dlich, aber das ist ja bei Vielem so.*\xAB \u2014*Amuri Bagoltin, Kr\xE4utersammlerin aus Paavi, 1042 BF*
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294Ein gezackter feuerroter Hut mit dunkelroten Poren auf einem hellgelben, breiten Stil kennzeichnet die D\xE4monenklaue. Der Pilz kommt an den R\xE4ndern von Nadel- und Laubw\xE4ldern s\xFCdlich von Riva vor und tritt zwischen Rahja und Travia in Erscheinung. Sehr selten w\xE4chst er auch in unmittelbarer N\xE4he einer Birke, in der eine Baumnymphe lebt und ein Band mit den Pilzen eingeht. Solche Nymphen gelten als Orakel, deren Botschaft oft kaum verst\xE4ndlich ist. Dies mag daran liegen, dass der Genuss des Pilzes nicht nur den K\xF6rper, sondern auch den Geist beeinflusst. Nivesische Schamanen nehmen ein Rauschmittel aus dem Pilz zu sich, um in die Welt ihrer Ahnen vorzudringen. Doch nur der ge\xFCbte Geist erinnert sich nach dem Ende des Rauschzustandes an seine Erlebnisse. Unge\xFCbte fallen in einen langen, tiefen Schlaf, aus dem sie ohne Erinnerung an die Zeit des Rausches wieder erwachen. Bekannter ist die profane Giftwirkung der D\xE4monenklaue. Wird sie gegessen, setzt die Wirkung nach kurzer Zeit ein und \xE4hnelt anfangs dem Alkoholrausch: Verwirrung, St\xF6rung von Sprache und Koordination. Sp\xE4ter kommt es zu Kr\xE4mpfen, Zuckungen, Angstzust\xE4nden, stark geweiteten Pupillen sowie der St\xF6rung von Zeitund Orientierungsgef\xFChl. Aber auch von Halluzinationen, dem Gef\xFChl des Schwebens und gro\xDFen Gl\xFCcks wurde berichtet. Je nach Menge des genossenen Pilzes dauert dieser Zustand 10 bis 15 Stunden an, ehe tiefer Schlaf ihn beendet. Doch die D\xE4monenklaue verf\xFCgt ebenso \xFCber medizinischen Nutzen. Wird der Pilz f\xFCr mehrere Tage in starkem Alkohol eingelegt, hilft die so gewonnene L\xF6sung, \xE4u\xDFerlich aufgetragen, bei Gelenkschmerzen, Prellungen und Stauchungen. In geringen Dosen innerlich angewendet lindert sie Kopf- und Magenschmerzen.
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296**Was wei\xDF mein Held \xFCber D\xE4monenklauen?**
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298- QS 1: D\xE4monenklauen sind giftige Pilze, die von Feenwesen und Schamanen gesch\xE4tzt werden.
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300- QS 2: Ihr Gift f\xFChrt zu Verwirrung, Schmerzen und raubt Erholung, wird aber erst durch wiederholte Einnahme gef\xE4hrlich.
301
302- QS 3+: Aus ihnen l\xE4sst sich ein Rauschmittel herstellen, das den Geist f\xFCr andere Sph\xE4ren \xF6ffnen k\xF6nnen soll.
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304**D\xE4monenklaue**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
305*Regionen:* \xFCberall s\xFCdlich von Riva in W\xE4ldern des Nordens, Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima) und Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten)`,effect:`Roh: 
306*Ber\xFChrung*: keine 
307*Einatmung*: keine 
308*Verzehr*: giftig (Stufe 1, Wirkung: 1 Stufe *Verwirrung*, keine Regeneration in der darauffolgenden Regenerationsphase, Dauer: 10 Stunden; Mehrfachanwendung m\xF6glich: je weiterer Anwendung nach der ersten 1 Stufe *Schmerz* zus\xE4tzlich) [Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung, Pflanze mit physischer Wirkung] 
309Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"19":{description:`\xBB*In unseren Stollen und G\xE4ngen f\xFChlen sich die meisten Menschen nicht sonderlich wohl. Sie bevorzugen die Sonne und das Gr\xFCnzeug, wie es die Elfen m\xF6gen. Sind sie l\xE4nger zu Gast, beginnen sie \xFCber die Dunkelheit zu jammern und zu n\xF6rgeln. F\xFCr diese Zwecke hat uns Angrosch den Dergolasch geschenkt, der fast das gesamte Jahr w\xE4chst, au\xDFer von Brautmond bis Sommermond. Der Pilz hat eine cremige Farbe und einen leicht erkennbaren Hut mit einigen Schuppen. Zerkleinern, Trocknen und Pulverisieren sind die zugeh\xF6rigen Arbeitsschritte. Das Ergebnis mischst du mit einem Pilzgericht, dann lass es die unerm\xFCdlich sprechenden Menschen essen. Du wirst sehen, dass sich ihre Abneigungen legen und du bald deine Ruhe haben wirst.*\xAB \u2014*Ombrosch Sohn des Artogh, zu einem befreundeten Zwergenkrieger, 1042 BF*
310
311Hinter dem Namen Dergolasch verbirgt sich ein eher unauff\xE4lliger Pilz, der vom Boden feuchter H\xF6hlen stammt. Von Rondra bis Ingerimm ist er dort zu finden. In seiner jungen Form wird er wegen seiner cremig-wei\xDFen Haut und dem kugeligen Hut manchmal mit dem bekannten Speisepilz Shamahampion verwechselt. Ausgewachsen dunkelt die Haut zu creme-beige nach und der Stiel erreicht eine L\xE4nge von bis zu f\xFCnfzehn Halbfinger. Pr\xE4gnant ist der dortige Ring in Form einer Manschette, die wie ein Geflecht aus herabh\xE4ngenden B\xE4ndern wirkt. Der sp\xE4ter gew\xF6lbte Pilzhut in gleicher Farbe erreicht einen Gesamtdurchmesser von etwa zehn Halbfingern. Auf der Huthaut zeigen sich zentral charakteristische, zusammenh\xE4ngende Schuppengebilde in Ockerfarbe, die nach au\xDFen in einzelne Schollen \xFCbergehen. Vom Pilz geht ein nussartiger Geruch aus, den manche mit Punipan bzw. Marzipan verbinden. Der Verzehr in roher oder gegarter Form hat einen sehr bitteren Geschmack mit einer z\xFCgigen \xDCbelkeit, einem starken Brechreiz und Darmkr\xE4mpfen zur Folge. Da kein weiterer Schaden vom Dergolasch ausgeht, ist er daher als schnelles Brech- oder Abf\xFChrmittel f\xFCr die Hausapotheke bekannt. Nur Pilzkundige wissen, dass der rohe Dergolasch als Gegenmittel zum Befall des Gr\xFCnen Schleimpilzes gilt, der sich als Nebenwirkung im Darm des Anwenders festsetzt. Zur Herstellung des bekannten Dergolasch-Pulvers ist es n\xF6tig, die Pilzh\xFCte zu zerkleinern, im Rauch zu trocknen und anschlie\xDFend zu Pulver zu verarbeiten. Der Eigengeschmack des verarbeiteten Exemplars ist eher lasch, sodass ihn die Angroschim meist in ein Pilzgericht integrieren. Neueste Experimente haben ergeben, dass der Dergolasch eine m\xF6gliche Zutat f\xFCr Furchtlos-Tropfen ist.
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313**Was wei\xDF mein Held \xFCber Dergolasch?**
314
315- QS 1: Der Pilz kommt in feuchten, lichtlosen H\xF6hlen vor und ist daher leicht zu \xFCbersehen. Seine helle Farbe ist auff\xE4llig, f\xFChrt aber zu Verwechslungen mit Speisepilzen. Die rohe Einnahme f\xFChrt zu Brechreiz, Magenverstimmungen und Darmbeschwerden.
316
317- QS 2: Dergolasch-Pulver vermag \xC4ngste zu lindern und ist bei einem Aufenthalt unter Tage n\xFCtzlich. Der Pilz kann au\xDFerdem als Ingredienz f\xFCr Furchtlos-Tropfen verwendet werden.
318
319- QS 3+: Der Verzehr des rohen Dergolaschs wirkt als Antidot zum Gr\xFCnen Schleimpilz. Dieser kann sich in de
319n Verdauungsorganen festsetzen und ist ansonsten sehr schwer zu entfernen.
320
321**Dergolasch**`,spread:`*Landschaftstyp:* H\xF6hlen 
322*Regionen:* eher selten in allen feuchten H\xF6hlen und G\xE4ngen`,effect:`Roh: 
323*Ber\xFChrung*: keine 
324*Einatmung*: duftet herrlich nussig 
325*Verzehr*: Der Pilz f\xFChrt unvermittelt zu Magenkr\xE4mpfen und einem Brechreiz, der allerdings nur kurz anh\xE4lt. Jeweils 2 Anwendungen verursachen kr\xE4ftigere Kr\xE4mpfe (1 Stufe *Bet\xE4ubung* je 2 Anwendungen), die sogar Gr\xFCnen Schleimpilz (Siehe Seite **49**) aus Magen und Ged\xE4rm des Anwenders l\xF6sen und hinausbef\xF6rdern. [Nutzpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
326Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"20":{description:`\xBB*Berisab nahm grinsend die H\xE4nde in den Nacken und streckte sich. \u203AEine wertvolle Zweckgemeinschaft sind wir. Ich brauche Kelmon.\u2039 Sie wusste \xFCber Kelmon, seine Anwendung und die pflanzliche Quelle Bescheid. Das l\xE4hmende Gift wurde aus den Nesseln der Disdychonda gewonnen. \u203AKeine Geringere als die K\xF6nigin der fleischfressenden Pflanzen.\u2039 Nat\xFCrlich kein Gegner, vor dem sie als Sch\xFClerin eines Buskurs Angst haben sollte. Trotzdem durfte man die Pflanze nicht untersch\xE4tzten. Allerdings hatte Berisab keine Kenntnis von den weiteren Details. Diese Queste war ein Auftrag ihres Lehrmeisters. Sie sollte von einer Disdychonda abgeschlagene Bl\xE4tter und Kelmon mitbringen. \u203AEine einfache Aufgabe.\u2039 Doch das Nesselgift der Pflanze entsprach nicht dem Gift Kelmon, sondern war nur eine Zutat daf\xFCr. Midorijida hatte sie in Tuzak getroffen, doch sie kam eigentlich vom Festland, aus Khunchom. Auf ihrem Fachgebiet wirkte die Alchimistin kompetent, kannte aber niemanden auf der Insel. Sie war Horuschenj\xE4gerin und hatte ihre Queste. Auf Maraskan waren Horuschen leicht k\xE4uflich. Trotzdem wollte die Gelehrte die Pflanzen unbedingt selbst suchen. \u203AEs sollen besondere sein. Umso besser f\xFCr mich\u2039, dachte Berisab. Die K\xE4mpferin hatte nicht lange gefackelt und die andere Frau angesprochen. \u203AIch besorge den F\xFChrer Cuiljin* *f\xFCr den Dschungel und besch\xFCtze euch beide. Du verarbeitet das Nesselgift zu Kelmon und bekommst die gew\xFCnschten Horuschen. Wir helfen uns gegenseitig bei unseren Abenteuern.\u2039 Obwohl es \xDCberredungskunst kostete und das hochtrabende Gerede der Alchimistin schwer verst\xE4ndlich war, bewunderte sie den Mut der Frau. Denn bisher hatte Berisab nicht gewusst, dass die gigantische Disdychonda urspr\xFCnglich eine von vielen kleinen Raubnesseln war. Die erfolgreichste J\xE4gerin unter ihnen wuchs auf Kosten der anderen weiter. \u203AWie im Leben. Die Starken gewinnen, die Schwachen vergehen\u2039, hatte die Maraskanerin grinsend festgestellt. Ihr gefiel, dass Midorijida vorbereitet war und Pflanzenteile auf magischem Weg frisch halten konnte. \u203ASoll ich die Giftlieferung ablehnen? Ist das eine weitere Pr\xFCfung?\u2039 Das hatte sich Berisab mehrfach gefragt. \u203AKann ich das Gift zerst\xF6ren? Das muss mir Midorijida noch sagen.\u2039 Die Konfrontation mit der Disdychonda war aber unausweichlich. \u203AIch hasse Klammerpflanzen und bin auch gerne vorbereitet.\u2039 Ihre Hand ber\xFChrte das Tuzakmesser* \u2026\xAB
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328*\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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330**Was wei\xDF mein Held \xFCber Disdychonden?**
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332- QS 1: Disdychondas sind die gr\xF6\xDFten fleischfressenden Pflanzen, die bisher entdeckt wurden. Ihre Bl\xFCte schnappt zu wie ein Maul und w\xFCrgt das Opfer den Pflanzenstamm hinunter, wo es in S\xE4ure zersetzt wird.
333
334- QS 2: Der Angriff der Pflanze wird ausgel\xF6st, wenn man auf die gro\xDFen Bl\xE4tter tritt, die sie am Boden um sich auslegt. Diese rollen sich um das Opfer zusammen und bet\xE4uben es mit Nesselgift. Nach einem erfolglosen Bet\xE4ubungsangriff hat jedes Bodenblatt nach wenigen Momenten genug Kraft f\xFCr einen finalen, zweiten Versuch.
335
336- QS 3+: Junge Disdychonden (Raubnesseln) sprie\xDFen in regelrechten Feldern und zerrei\xDFen in Gemeinschaftsarbeit durchreisende Warmbl\xFCter. Die erfolgreichste w\xE4chst zu ihrer vollen Gr\xF6\xDFe, die anderen gehen ein.
337
338**Disdychonda**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Regenw\xE4lder, Maraskan 
339*Regionen:* alle Regenw\xE4lder (gelegentlich), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten; sehr selten)`,effect:`Roh: 
340*Ber\xFChrung*: Pflanze greift an (INI 14+1W6, AT 12, RW kurz, 1W6\u20131 TP, 20 LeP, RS 1). Wurden SP verursacht, beginnt das Gift zu wirken (Stufe 2, einmalig 2W6 SP und 3 Stufen *Paralyse* f\xFCr 5 Minuten). Raubnesseln (INI 12+1W6, AT 12, RW kurz, 1W6\u20132 TP, 5 LeP, RS 1) besitzen das gleiche Gift und greifen an, bis sie zerst\xF6rt werden oder das Raubnesselfeld verlassen wird. [Wehrhafte Pflanzen, Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
341*Einatmung*: keine 
342*Verzehr*: Extrakt eines Bodenblattes (oder von 5 Raubnesseln) verursacht 1W6 SP und 1 Stufe *Paralyse* f\xFCr 5 Minuten [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
343Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"21":{description:`*\xBBEs ist nicht ungef\xE4hrlich, Donf zu ernten, denn er zieht einen mindestens feuchten, lieber nassen, ja sumpfigen Standort vor. Dennoch ist er alle M\xFChen wert, denn seine fleischigen St\xE4ngel sind ein probates Mittel gegen eine Vielzahl fiebriger Krankheiten, darunter auch so schwerwiegende wie Brabaker Schwei\xDF.\xAB*
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345*\u2014aus* Magische und Nichtmagische Heilung*, Mendilion, Norburg 977 BF*
346
347Donf kommt in ganz Aventurien s\xFCdlich der Roten Sichel vor und bevorzugt als Standort sumpfiges Gel\xE4nde. Selten gedeiht er auch an Seeufern oder Flussauen. Hierin liegt wohl auch der Grund daf\xFCr, dass die Heilpflanze sich nur kurzfristig und mit erheblichem Aufwand kultivieren l\xE4sst. In G\xE4rten gesetzte Donfpflanzen entwickeln sich meist nicht sonderlich gut und gehen nach sp\xE4testens einem Jahr ein \u2013 ein Gl\xFCcksfall f\xFCr all jene, die ihren Lebensunterhalt mit der Kr\xE4utersuche verdienen, denn Donf hilft gegen jegliche fiebrigen Krankheiten nicht d\xE4monischen oder magischen Ursprungs und ist daher hoch gefragt. Wilder Donf besteht aus einem fingerdicken, bis zu einem Schritt langen St\xE4ngel, der in regelm\xE4\xDFige Segmente unterteilt ist, die jeweils in dicken Knoten mit einer deutlichen Querfurche auslaufen. Entgegen ihres Aussehens sind dies keine Sollbruchstellen und der St\xE4ngel ist hier mitnichten leicht zu knicken. Denn die Halme sind nicht hohl, sondern durchzogen von langen Fasern, die den St\xE4ngel stabil und zugleich flexibel machen. Um Donfst\xE4ngel zu ernten, bedarf es also einer scharfen Klinge. Im Sommer kr\xF6nt den Stiel eine einzelne, gro\xDFe Bl\xFCte, deren spitz auslaufende Bl\xE4tter von strahlend violetter Farbe sind, derweil die Staubf\xE4den in tiefroten Beutelchen auslaufen. Die St\xE4ngel k\xF6nnen ganzj\xE4hrig geerntet werden. Gl\xFCcklicherweise sind sie robust und lassen sich f\xFCr mehrere Monate in Alkohol einlegen, ohne dass sie ihre Heilwirkung einb\xFC\xDFen. Dennoch raten Heiler, so verf\xFCgbar, m\xF6glichst frische St\xE4ngel \u201Ezu kauen\u201C. Denn tats\xE4chlich sind die St\xE4ngelfasern so fest, dass sie sich kaum zerbei\xDFen lassen. Es kommt vor allem darauf an, den beim Kauen entstehenden Saft sowie das Fruchtfleisch zu schlucken. Die Ernte von Donf ist gef\xE4hrlich, weil er h\xE4ufig in \xFCberwucherten Sumpfl\xF6chern w\xE4chst.
348
349**Was wei\xDF mein Held \xFCber Donf?**
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351- QS 1: Donf ist eine Heilpflanze, die gegen Fiebererkrankungen hilft, wenn man ihre frischen St\xE4ngel kaut.
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353- QS 2: Sie w\xE4chst bevorzugt im Sumpf, seltener auch an Seeufern oder in Flussauen. Bei der Ernte sollte man sehr vorsichtig sein, da sie h\xE4ufig in \xFCberwucherten Sumpfl\xF6chern w\xE4chst.
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355- QS 3+: Feenwesen, vor allem kleinere wie Ladifaahri, sch\xE4tzen die Donfbl\xFCte.
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357**Donf**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen 
358*Regionen:* N\xF6rdliche Feuchtl\xE4nder, S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder, eher selten an Flussl\xE4ufen N\xF6rdlicher, Mittell\xE4ndischer und S\xFCdlicher Grasl\xE4nder und Steppen`,effect:`Roh: 
359*Ber\xFChrung*: keine, aber die Ernte von Donf ist t\xFCckisch: Bei 1-2 auf W6 wuchert die Pflanze aus einem Schlammloch, in welches der Held st\xFCrzt, wenn ihm keine Probe auf *K\xF6rperbeherrschung* \u20131 gelingt (bei Misslingen 1W6 SP Sturzschaden und reichlic
359h Schlamm in Kleidung und Haar). 
360*Einatmung*: keine 
361*Verzehr*: Der Verzehr einer Anwendung heilt die Krankheit *Sumpffieber* (siehe **Regelwerk** Seite **344**) mit Ende der n\xE4chsten Regenerationsphase. Alle anderen gew\xF6hnlichen Krankheiten, als deren Symptom Fieber auftritt, folgen nach der Anwendung lediglich ihrem schw\xE4cheren Verlauf. [Heilpflanzen] 
362Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"22":{description:`\xBB*Die Dornrose ist eine wenig ansehnliche Abart der gemeinen Azila, also der tulamidischen Wildrose. Wie bei dieser ist die Bl\xFCte einfach und ungef\xFCllt. Lediglich f\xFCnf Kronbl\xE4tter umstehen die Staubbl\xE4tter in ihrem Zentrum. Auch vom Wuchs \xE4hnelt sie der lieblichen Azila. Doch ist die Dornrose eine Abartigkeit, deren Bl\xFCten schwarz sind, mit roten Adern, und deren lange Triebe \xFCber und \xFCber mit messerscharfen Stacheln besetzt sind. Ihr Duft ist schwer und weckt in Mensch und Tier Triebe, die G\xF6ttern wie Menschen ungef\xE4llig sind.*\xAB \u2014*aus dem* Folianth der Kreutherkunde*, Festum-Ausgabe, 1042 BF*
363
364Die Existenz der Dornrose wird gemeinhin dem \xADMoghulat Oron zugeschrieben, das w\xE4hrend der Borbaradkriege in einem Teil Araniens bestand. Tats\xE4chlich war die d\xE4monisch ver\xE4nderte Variante der tulamidischen Wildrose bereits zu Zeiten der Diamantenen Sultane bekannt. Damals wie heute verherrlicht die Dornoder Blutrose die Untugenden der Widersacherin Rahjas und wird von allen Kirchen gleicherma\xDFen bek\xE4mpft. Au\xDFer in Frostperioden tragen Dornrosenb\xFCsche tiefschwarze, von blutroten Adern durchzogene Bl\xFCten. Sie sind von einfacher, ungef\xFCllter Gestalt und verstr\xF6men einen intensiven Duft, der sexuell erregend wirkt. Ihre langen, auffallend geraden Triebe bilden zahlreiche messerscharfe Stacheln aus, f\xFCr die normale und sogar Lederkleidung kein nennenswertes Hindernis darstellt. Sie k\xF6nnen \u2013 einzeln und als Strau\xDF \u2013 sogar als Waffe eingesetzt werden. Im Moghulat Oron wurde die Dornrose gezielt angepflanzt und weitergez\xFCchtet. Die aus der Weiterzucht hervorgegangenen Sorten Oronia, Moghuli und Laraania waren bei den M\xE4chtigen recht beliebt. Nutzbar sind alle in gleicher Weise: zum einen als gezielt gepflanzte Hindernisse, von denen der Dornrosenwall an der Grenze zum Mhaharanyat Aranien das bekannteste und gr\xF6\xDFte war. Zum anderen wird aus den Bestandteilen der Pflanze durch Pressen und mehrfaches Destillieren ein schweres Parf\xFCm mit dem Namen \u201EDornrosen\xF6l\u201C gewonnen, das gleicherma\xDFen die F\xE4higkeit im Bet\xF6ren verbessert wie enthemmend in Bezug auf Grausam- und Br\xFCnstigkeit wirkt.
365
366Sehr zum Verdruss der Rahjakirche, kommen Dornrosen auch nach der Aufl\xF6sung Orons und trotz gro\xDFer Anstrengungen weiter in den Radjaraten Elburien und Zorghana vor.
367
368**Was wei\xDF mein Held \xFCber Dornrosen?**
369
370- QS 1: Die Stacheln der Dornrose durchdringen selbst Lederr\xFCstungen.
371
372- QS 2: Ihr Duft wirkt auf Rahja ungef\xE4llige Weise bet\xF6rend. Deshalb ist ihre Kultivierung seit dem Fall Orons grunds\xE4tzlich verboten.
373
374- QS 3+: Aus ihren Bl\xFCtenbl\xE4ttern l\xE4sst sich \xD6l gewinnen, welches aggressive Br\xFCnstigkeit hervorruft.
375
376**Dornrose**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
377*Regionen:* Mittell\xE4ndische Grasl\xE4nder, Steppen und W\xE4lder (yaquirisches Klima; eher selten), S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen (gelegentlich, Aranien, insbesondere Radjarate Elburien und Zorghana \u2013 ehemaliges Oronisches Moghulat)`,effect:`Roh: 
378*Ber\xFChrung:* Stacheln (1W3+1 TP) [Wehrhafte Pflanzen] 
379*Einatmung*: giftig (Stufe 1, Wirkung: 1 Stufe *Verwirrung,* Dauer: 10 Minuten, nachdem der Duft mindestens 1 Minute lang eingeatmet wurde) [Pflanze mit physischer Wirkung] 
380*Verzehr*: keine 
381Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"23":{description:`*\xBBDer Herrin Hesinde wohlgef\xE4llig ist die strauchige Dracheneiranke. Das Gew\xE4chs ist ein Einzelg\xE4nger und eher selten in warmen Gegenden auffindbar. Sonderbar muten die gewundenen Astenden an, erleichtern jedoch wie die dunkelgr\xFCnen, f\xFCnflappigen Bl\xE4tter oder die strahlenf\xF6rmigen gelben Bl\xFCten die Bestimmung. Erstmals berichteten Besucher der Drachin Ishlunar im Gebirge des Khoram vom sonderbaren Gew\xE4chs, das aber seitdem auch in anderen Gegenden gesichtet wurde. Der Zapfen enth\xE4lt ged\xE4chtnisanregende Samen, die f\xFCr kurze Zeit wahrhaft au\xDFergew\xF6hnliche Merkf\xE4higkeiten hervorrufen. Gierige Forscher haben bereits feststellen m\xFCssen, dass eine h\xF6here Tagesdosis das Gegenteil bewirkt.\xAB* \u2014*aus* Herbarium Kuslikum: Die Flora Aventuriens*, Hesindetempel zu Kuslik, Ausgabe 1043 BF*
382
383Die Dracheneiranke ist ein strauchartiges Gew\xE4chs, das nur in Einzelf\xE4llen zum Baum wird. In gem\xE4\xDFigten Regionen wie dem Mittel-, Horas- und Dornenreich oder den Tulamidenlanden ist die w\xE4rmeliebende Pflanze zu finden, wobei sie eher die Einsamkeit in Ebenen, H\xFCgell\xE4ndern oder auch Gebirgen sucht. Aus dem recht d\xFCnnen Stamm mit hellbrauner Rinde verzweigen sich zarte \xC4ste von teilweise beachtlicher L\xE4nge. Einpr\xE4gs
383am sind die gerollten, lockenartigen Enden der Zweige sowie Verdickungen, an denen weitere Ranken wachsen. Die dunkelgr\xFCnen Bl\xE4tter mit deutlicher Aderung kommen in ihrer Form dem Ahorn nahe. Von Ingerimm bis Efferd erbl\xFChen leuchtende, goldgelbe und gl\xE4nzende Bl\xFCtenbl\xE4tter, die von Travia bis Boron stehenden Zapfen enthalten kugelf\xF6rmige Samen. Die Zucht dieser Pflanze geht auf die jahrelange Arbeit der H\xF6hlendrachin Ishlunar im Khoram-Gebirge zur\xFCck, die daf\xFCr sorgte, dass die Pflanze auch in anderen Gebieten Aventuriens ans\xE4ssig wurde. Den Namen tr\xE4gt das Gew\xE4chs aber nicht aufgrund der Urheberin, sondern wegen der Wirkung der Samen. Diese werden nicht geschluckt, sondern f\xFCr einige Augenblicke gekaut und verleihen dem Anwender zeitweilig ein Ged\xE4chtnis, das dem von Drachen nahekommt. Die Nutznie\xDFerin vermag sich f\xFCr einen Zeitraum von f\xFCnf Minuten alles einzupr\xE4gen, was sie mit ihren Sinnen wahrnimmt. Neben sprachlicher Information umfasst dies auch die sinnlichen Eindr\xFCcke von B\xFCchern, Pergament, D\xFCften, Formen sowie Oberfl\xE4chen. Allerdings ist von einer mehrfachen Anwendung pro Tag abzuraten, da sich sonst Kopfschmerzen und Ged\xE4chtnisverlust als unerw\xFCnschte Effekte zeigen. Die Samen sind etwa f\xFCr zwei Wochen verwendbar, nachdem sie geerntet wurden. Aus dem Wunsch nach l\xE4ngeren, ph\xE4nomenalen Ged\xE4chtnisleistungen heraus hat ein nicht \xF6ffentlich identifizierter Alchimist den Drachentrunk entwickelt. Dabei werden die Samen gepresst, mit getrockneten Ginkgobl\xE4ttern und hesindegef\xE4lligen Objekten sowie Proben der Eindr\xFCcke des Sinneskontextes vermischt, um selbige \xFCber Jahre im Geiste festzuhalten.
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385**Was wei\xDF mein Held \xFCber Dracheneiranken?**
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387- QS 1: Dracheneiranken bevorzugen warme Gegenden und konkurrenzlose Wuchsorte auf Ebenen, H\xFCgeln oder im Gebirge. Sie tragen gelbgoldene Bl\xFCten, dunkelgr\xFCne Bl\xE4tter und haben gerollte Astenden.
388
389- QS 2: Die Samen der Ranken reifen von Travia bis Boron und verbessern f\xFCr kurze Zeit das Ged\xE4chtnis. Nur eine Anwendung am Tag ist empfehlenswert.
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391- QS 3+: Die Pflanze geht auf die Drachin Ishlunar im Khoram-Gebirge zur\xFCck. Aus den Samen und anderen Zutaten wird der Drachentrunk mit l\xE4ngeren ged\xE4chtniskonservierenden Wirkungen zubereitet.
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393**Dracheneiranke**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, Gebirge 
394*Regionen:* sehr selten in S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern, Heiden und Steppen sowie S\xFCdlichen Gebirgen`,effect:`Roh: 
395*Ber\xFChrung*: keine 
396*Einatmung*: keine 
397*Verzehr*: Das Kauen eines Samens, also von 1 Anwendung, f\xFChrt dazu, dass der Anwender sich alle Details seiner Wahrnehmung w\xE4hrend der Kauzeit (maximal 5 Minuten) so einpr\xE4gen kann, als bes\xE4\xDFe er ein eidetisches Ged\xE4chtnis. Dies kann ein Gespr\xE4ch, gelesene Seiten, Wegstrecken, optische sowie haptische Eindr\xFCcke und Ger\xFCche umfassen. Wird allerdings mehr als eine Anwendung innerhalb von 24 Stunden eingenommen, verschwinden stattdessen die Erinnerungen an den Einnahmezeitraum aller Anwendungen derselben 24 Stunden unwiederbringlich. [Nutzpflanzen, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
398Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"24":{description:`*\xBBDruidenwurz ist eine immergr\xFCne Pflanze, die mit Vorliebe in Laub- und Mischw\xE4ldern w\xE4chst. Von alters her galt sie zwar als leicht giftig, aber auch als probates Brech- und Niesmittel mit der Heilung f\xF6rderlicher und reinigender Wirkung. Neue Entdeckungen haben die Erforschung des ausdauernden Krauts vorangetrieben, denn es ist Hauptbestandteil des h\xF6chst gef\xE4hrlichen \u203ADreh-\xD6ls\u2039 oder \u203AFalschen Nandus\u2039, das Menschen sich selbst vergessen l\xE4sst.\xAB*
399
400*\u2014aus* Herbarium Kuslikum: Die Flora Aventuriens*, Hesindetempel zu Kuslik, Ausgabe 1043 BF*
401
402Druidenwurz besiedelt Laub- und Mischw\xE4lder zwischen Olport und Grangor. Dabei kommt es eher einzeln vor, kann an g\xFCnstigen Standorten aber auch ausgedehnte Best\xE4nde bilden. Es gedeiht im Schatten, bevorzugt in dem von Haselb\xFCschen, weswegen das Kraut auch Haselwurz genannt wird. Es ist recht unscheinbar und wird h\xF6chstens einen halben Spann hoch. Aus der intensiv nach Pfeffer riechenden Wurzel wachsen wenige, br\xE4unlich-gr\xFCne und herzf\xF6rmige Bl\xE4tter. Von Peraine bis 
402Efferd bilden sich hellgr\xFCne St\xE4ngel, an denen die kugeligen, von sternf\xF6rmig angeordneten Staubf\xE4den gekr\xF6nten Bl\xFCten stehen. Auch sie verstr\xF6men einen intensiven Pfeffergeruch, weswegen die Pflanze auch als Wilder Pfeffer bekannt ist. Von Bedeutung ist jedoch allein die Wurzel, die w\xE4hrend der Bl\xFCtezeit geerntet werden muss, da sie, anders als viele andere Pflanzen, gerade dann die meiste Kraft besitzt. Ihre potenteste Wirkung entfaltet die Wurzel im Falschen Nandus oder Dreh-\xD6l, das lange Zeit ein gut geh\xFCtetes Geheimnis verschwiegener Druiden und Hexen war. Aufgetragen auf Schl\xE4fen und Stirn verdreht es die Pers\xF6nlichkeit des Anwenders ins Gegenteil. Menschen mit gro\xDFer Selbstbeherrschung verlieren diese, Verschwiegene werden zu Plapperm\xE4ulern, Z\xFCchtige zu Sinnenfrohen, Gestrenge zu Gro\xDFz\xFCgigen, Tugendhafte zu Liederlichen. W\xE4hrend Druiden das \xD6l vor allem zur Erforschung des menschlichen Geistes einsetzen, nutzen T\xF6chter Satuarias es gerne f\xFCr Lektionen oder zur eigenen Erheiterung. Und beide bem\xFChen meist ihre Magie, um das auf der Haut leicht brennende \xD6l unauff\xE4llig anzuwenden. Denn um seine Wirkung voll zu entfalten, muss es pur aufgetragen werden. Nichtsdestotrotz ist es eine gef\xE4hrliche Substanz, deren Einsatz schon manche respektable Existenz vernichtet hat. W\xE4re Dreh-\xD6l nicht so unbekannt, k\xF6nnte allein der Name Druidenwurz Aufschluss \xFCber die Wertsch\xE4tzung geben, die das Kraut bei Naturzauberern genie\xDFt.
403
404**Was wei\xDF mein Held \xFCber Druidenwurz?**
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406- QS 1: Druidenwurz w\xE4chst in Misch- und Laubw\xE4ldern Mittelaventuriens. Seine Wurzel ist der wirksame Teil.
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408- QS 2: Sie riecht nach Pfeffer und ist w\xE4hrend der Bl\xFCtezeit von Peraine bis Efferd am wirksamsten. Getrocknet ist sie ein Nies- und Brechmittel.
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410- QS 3+: Die Wurzel ist leicht giftig und muss wohldosiert werden. Es kann ein \xD6l daraus hergestellt werden, das Menschen innerlich \u201Eumdreht\u201C und sie Dinge tun l\xE4sst, die sie sonst ablehnen.
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412**Druidenwurz**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
413*Regionen:* eher selten in W\xE4ldern des Nordens und Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima)`,effect:`Roh: 
414*Ber\xFChrung*: keine 
415*Einatmung*: Trockene oder verbrannte Teile der Pflanze l\xF6sen einen irritierenden Niesreiz aus*.* Die Betroffene kann in dieser KR keine normale Aktion ausf\xFChren. Der Niesreiz wird bei jeder Betroffenen nur einmal pro Kontakt mit einer Anwendung ausgel\xF6st. [Nutzpflanzen] 
416*Verzehr*: Einnahme der Pflanze l\xF6st einen Brechreiz aus. Das verantwortliche Gift verursacht 1W3 SP und eine Stufe *Bet\xE4ubung* (Giftstufe 3, Wurzel). Wiederholte Anwendung verursacht jedes Mal Schaden, wenn die Giftprobe gelingt, jedoch keine weiteren Stufen *Bet\xE4ubung*. [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
417Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"25":{description:`*\xBBEfeuer ist ohne Frage unn\xFCtz. Doch wie ich schwitzend und mich mehr schlecht als recht mit dem Kurzschwert abm\xFChend durch dieses Dickicht k\xE4mpfte, das sich hinter mir schon wieder schloss, kam mir unvermittelt ein Gedanke. Was, wenn es nun doch nicht unn\xFCtz w\xE4re? Was, wenn es gel\xE4nge, sein ungemein schnelles Wachstum nutzbar zu machen? War vor mir wirklich noch niemand auf diesen Gedanken gekommen? Oder verbot er sich, weil das Ger\xFCcht kursiert, Efeuer sei d\xE4monischen Ursprungs? Die Ruine war vergessen, stattdessen sammelte ich Proben, studierte zerschnittene Triebe und war bald ganz eingewachsen.\xAB* \u2014*aus* Entdeckungen zwischen Firunschilf und Dommelgras *von Fulberta Glumske, 1032 BF*
418
419Efeuer, oder Giftefeu, kommt in Nord- und Mittelaventurien vor, wo er gerne an verlassenen Orten, Ruinen und dergleichen wuchert. Solche St\xE4tten scheinen die, sowohl kriechende als auch bis zu 30 Schritt emporklimmende, Pflanze f\xF6rmlich anzuziehen, was immer wieder zu Spekulationen \xFCber ihre Herkunft f\xFChrt. Galt Efeuer in Magierkreisen lange als \xDCberbleibsel der Magierkriege, haben die Stimmen, die seinen Ursprung f\xFCr d\xE4monisch halten, mehr Gewicht, seit er sich in de
419n Schwarzen Landen auff\xE4llig stark vermehrt hat. Welche Theorie auch immer stimmt, magisch ist der Efeuer nicht. \xC4u\xDFerlich \xE4hnelt er dem bekannten Efeu, hat gezackte, ledrige und immergr\xFCne Bl\xE4tter, die jedoch einen auff\xE4lligen roten Rand aufweisen. Ohne Kletterhilfe bildet er dichte, bis zu ein Schritt hohe und weitl\xE4ufige Teppiche. Besonders typisch sind bis zu zwei Schritt tiefe \u201EW\xE4lle\u201C vor Mauern, \xFCblicherweise aber vor \xD6ffnungen in selbigen. Seinen schlechten Ruf hat Efeuer zum einen von dem juckenden und brennenden Ausschlag, den Ber\xFChrungen verursachen, zum anderen aber auch daher, dass er beinahe unzerst\xF6rbar ist. Bis auf ein schmales Zeitfenster gegen Winterende ist er immun gegen Feuer, und auch wenn er geschnitten oder zerhackt wird, hat es den Anschein, als w\xFCchsen die Ranken umgehend wieder zusammen. Tats\xE4chlich sind es aber die \u201EHaare\u201C, welche die Rinde flaumartig bedecken, die sich im Falle des Zertrennens umeinanderwinden und das Wachstum neuer Seitentriebe anregen. In die Erde gesteckt, bilden sie sogar Wurzeln und aus dem Steckling w\xE4chst eine neue Pflanze. Dies ist eine durchaus gesch\xE4tzte F\xE4higkeit, denn Efeuer wird in zivilisierten Gegenden gerne als Schutz gegen Eindringlinge eingesetzt. Immer wieder werden daher wildniserfahrene Abenteurer ausgeschickt, um Ableger zu beschaffen.
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421**Was wei\xDF mein Held \xFCber Efeuer?**
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423- QS 1: Efeuer gleicht dem harmlosen Efeu und unterscheidet sich nur durch den roten Rand von ihm.
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425- QS 2: H\xE4ufig \xFCberwuchert es Ruinen und andere verlassene Orte. Er ist bei Ber\xFChrung minder giftig und verursacht einen juckenden und brennenden Ausschlag.
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427- QS 3+: Efeuer ist so gut wie unzerst\xF6rbar. Wird er zerschnitten oder zerhackt, w\xE4chst er wieder zusammen. Feuer schadet ihm nur in der kurzen Zeit gegen Ende des Winters.
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429**Efeuer**`,spread:`*Landschaftstyp:* Ruinen, W\xE4lder, Gebirge, G\xE4rten 
430*Regionen:* gelegentlich in Ruinen, eher selten in Taiga, W\xE4ldern des Nordens, Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Nord- und Mittelaventurischen Gebirgen, selten in G\xE4rten und an bewohnten Anwesen`,effect:`Roh: 
431*Ber\xFChrung*: Eine kurze Ber\xFChrung verursacht auf nackter Haut 1 SP. Beim Durchschreiten von oder Klettern an der Pflanze entstehen 1W3 SP pro Schritt \xFCberwundenem Efeuer. Ab dem vierten Schritt erh\xE4lt der Betroffene zus\xE4tzlich eine Stufe *Schmerz* f\xFCr eine Stunde, sofern SP erlitten wurden. [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Wehrhafte Pflanzen] 
432*Einatmung*: keine 
433*Verzehr*: 1W3+3 SP und 1 Stufe *Schmerz* f\xFCr 3 Stunden. 
434Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"26":{description:`*\xBBWas machst du denn da, Depi, das ist doch kein Unkraut, Herrinhilf! Schau genau hin, das ist Egelschreck, ein gar n\xFCtzlich Kr\xE4utlein, das da zwischen unsrem Kohl w\xE4chst. Was glaubst du wohl, wo die gr\xFCne Paste herkommt, die ich dir auf deine zerschundenen Ellbogen und Knie getan hab, als du letztens die Treppe runtergefallen bist? Genau, das war Egelschreckpaste. Also, lass ihn sch\xF6n da stehen und gedeihen. Die G\xF6ttin wei\xDF es, so lange du ihr dienst, werden wir den Egelschreck auch brauchen!\xAB* \u2014*Mutter Algrid Lindgr\xFCn zu Depold, einem Novizen, Angbar, 1041 BF*
435
436In Mittelaventurien zwischen Lowangen und Selem ist Egelschreck eine recht bekannte Nutzpflanze. Mit ihren l\xE4ngsverlaufenden Adern und den dunkelgr\xFCnen, lanzettlichen Bl\xE4ttern \xE4hnelt sie dem Fetten Wegerich, dessen Bl\xE4tter jedoch breiter und runder sind. Meist wird Egelschreck einen Spann, an besonders g\xFCnstigen Standorten wie in S\xFCmpfen, Flussauen und auf feuchten Wiesen gar bis zu einem halben Schritt hoch. Dabei gr\xFCndet er sehr tief und ist darum nur schwer zu entfernen. Er bl\xFCht in der Zeit von Ingerimm bis Efferd und zeigt dabei einen langen, \xE4hrenf\xF6rmigen Schaft mit einer unscheinbaren, walzenf\xF6rmigen gelben Bl\xFCte \xFCber rosettenf\xF6rmigen, gelbgr\xFCnen Scheinbl\xFCten. Obgleich eher eine Pflanze wilder Landschaften, ist der Egelschreck inzwischen auch in den G\xE4rten Mittelaventuriens heimisch, sofern diese ausreichend feucht gehalten werden. Wo seine n\xFCtzliche Wirkung bekannt ist, ist das Pfl\xE4nzlein gern gesehen und wird gehegt und gepflegt. Die Bl\xE4tter verstr\xF6men ganzj\xE4hrig einen schwachen, aromatischen Geruch. Im Sp\xE4tsommer, wenn der Duft besonders ausgepr\xE4gt ist, werden sie geerntet. Zerrieben und mit Kalk sowie Fett vermischt, ergibt dies die wohlbekannte Egelschreckpaste, die in kaum einem Haushalt, einem Tempel oder einer Akademie fehlt. Auf kleine Wunden aufgetragen stillt sie Blutungen und bef\xF6rdert die Heilung. Wird sie gro\xDFfl\xE4chig auf die Haut gestrichen, entfaltet sie mit der K\xF6rperw\xE4rme ihren Duft und vertreibt f\xFCr einen Tag Parasiten wie Egel, Zecken, Blutfliegen, Fl\xF6he und dergleichen. Die Annahme, dies r\xFChre daher, dass Egelschreck das Blut sauer macht, ist jedoch reiner Aberglaube. Mancherorts hei\xDFt es sogar, die Paste w\xFCrde tats\xE4chlich s\xE4mtliche Blutsauger abschrecken. Allerdings st\xF6ren sich weder Vampirflederm\xE4use noch Vampire in sp\xFCrbarem Ma\xDFe daran, denn tats\xE4chlich werden nur vielbeinige Lebewesen und Egel abgesto\xDFen.
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438**Was wei\xDF mein Held \xFCber Egelschreck?**
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440- QS 1: Egelschreck vertreibt blutsaugende Parasiten. In S\xFCmpfen kommt er h\xE4ufig vor, gelegentlich in Flussauen und auf feuchten Wiesen.
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442- QS 2: Zerrieben und mit Fett und Kalk vermischt ergeben seine Bl\xE4tter die bekannte Egelschreckpaste. Diese h\xE4lt Parasiten f\xFCr einen Tag fern. Die rohe Pflanze stoppt Blutungen und heilt kleine Verletzungen.
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444- QS 3+: Egelschreck ist weit verbreitet und intensiv erforscht, trotz aller Erkenntnisse schw\xF6ren einige beharrlich auf die Schutzwirkung der Pflanze, die sogar Vampire und D\xE4monen fernhalten k\xF6nnen soll.
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446**Egelschreck**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder, Maraskan 
447*Regionen:* S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder, gelegentlich in allen Grasl\xE4ndern und N\xF6rdlichen Feuchtl\xE4ndern und an Waldr\xE4ndern Mittell\xE4ndischer W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima) sowie Immergr\xFCner W\xE4lder (S\xFCdosten) und auf Maraskan`,effect:`Roh: 
448*Ber\xFChrung*: Auf eine kleine Wunde gerieben regeneriert eine Anwendung Egelschreck sofort 1 LeP, jedoch nur ein Mal pro Tag. [Heilpflanzen] 
449*Einatmung*: keine 
450*Verzehr*: keine, schmeckt seifig 
451Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"27":{description:`\xBB*Xerander ballte die H\xE4nde zu F\xE4usten, sodass die Kn\xF6chel hervortraten. Im Gegensatz zu Marduk, war er nicht an der Heptagonakademie zu Yol-Ghurmak, sondern bei Agrimeton \u2013 einem privaten Lehrmeister \u2013 ausgebildet worden, was Marduk stets als Anlass zum Spott nahm. Den aktuellen Streit l\xF6ste ein k\xFCrzlich angereister Gastdozent mit einer Aufgabe au
451s: \u203AF\xFCr dieses Alchimikum soll jeder eine Pflanze verwenden. Ein Bezug zu D\xE4monen ist obligatorisch und bei der Durchf\xFChrung von elementarer Bedeutung. Die Natur des Krauts wird die Wirkung pr\xE4gen\u2039, wiederholte Xerander die Worte. Diesmal kannte er sich besser aus als Marduk, denn sein Konkurrent spezialisierte sich auf die Nekromantie. Die Pflanzenkunde geh\xF6rte traditionell nicht zu jenem Gebiet. Er schaute in seine Notizen. In der Literatur wurden einige pervertierte Gew\xE4chse wie der Schwarmschwamm oder der Tuur-Amash-Kelch erw\xE4hnt, aber sie waren nicht au\xDFergew\xF6hnlich genug. Etwas anderes, Neueres, war gefragt. Abwechselnd ber\xFChrten Zeigeund Mittelfinger seinen Mund, um ihm bei seinen \xDCberlegungen zu helfen. In seiner Ausbildung hatte er zumindest einmal Meister Balphemor von Punin besucht. Dessen Forschungen waren legend\xE4r. \u203AMein Tagebuch.\u2039 Zu damaliger Zeit waren ihm Pflanzen unwichtig vorgekommen, aber er hatte sich als Sch\xFCler jedes Wort notiert, das der Meister gesprochen hatte. Schwei\xDF stand ihm auf der Stirn, aber er l\xE4
451chelte beim Durchbl\xE4ttern des Buches. \u203AHier. Der Eiterfarn: Die braungr\xFCne Pflanze ist d\xE4monisch pervertiert. Am Stiel des Farns sind kleine Wucherungen, die sogenannten Eiterbeutel, zu erkennen. Keinesfalls anfassen.\u2039 Balphemor hatte ihn anschlie\xDFend direkt nach dem Borbarad-Moskito und dessen Gefahren gefragt. \u203ANur warum?\u2039 Xeranders Augen begannen langsam zu leuchten, sein Grinsen wurde deutlicher. \u203ADas muss es sein. Der Eiterfarn hat eine \xE4hnliche Wirkung. Er stiehlt dem Ber\xFChrenden seine Erinnerungen oder Erfahrungen. \u203AMarduk kann sich warm anziehen.\u2039***\xAB** *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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453**Was wei\xDF mein Held \xFCber Eiterfarne?**
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455- QS 1: Eiterfarn besteht aus knubbelig \xFCberwucherten, spr\xF6den braunen St\xE4ngeln, aus deren Ende stets vertrocknet wirkende Farnbl\xE4tter sprie\xDFen. Bei Ber\xFChrung platzen die St\xE4ngel auf und geben eine gelbe, stinkende Fl\xFCssigkeit frei, die Eiter \xE4hnelt.
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457- QS 2: Hautkontakt mit dem Sekret des Eiterfarns f\xFChrt zu Angstzust\xE4nden, Gewaltphantasien und dem zeitweiligen Verlust von motorischem Geschick sowie von Erinnerungen an geliebte Bezugspersonen.
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459- QS 3+: Die Pflanze ist d\xE4monischen Ursprungs und hat sich nach und nach vermutlich aufgrund von Forschungen Balphemor von Punins in der ganzen Wildermark und Transysilien ausgebreitet.
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461**Eiterfarn**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, Gebirge 
462*Regionen:* sehr selten auf d\xE4monisch verseuchtem Boden in Mittell\xE4ndischen Grasl\xE4ndern und Steppen sowie Nord- und Mittelaventurischen Gebirgen (davon nur Wildermark und Transysilien belegt, weitere noch umstritten)`,effect:`Roh: 
463*Ber\xFChrung*: Das Opfer erleidet den Zustand *Blutrausch* sowie 2 Stufen *Verwirrung* und kann sich f\xFCr die Wirkungsdauer von 10 KR nicht an seine Freunde oder andere geliebte Bezugspersonen erinnern, sodass es blind stets den N\xE4chststehenden angreift. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung, Pflanze mit physischer Wirkung] 
464*Einatmung*: keine 
465*Verzehr*: siehe *Ber\xFChrung*; au\xDFerdem, nach Ende der Wirkungsdauer, zus\xE4tzlich 1 Stufe *Bet\xE4ubung* f\xFCr 30 Minuten und Erbrechen; zur Einnahme des stinkenden Sekrets ist eine um \u20131 erschwerte Probe auf *Willenskraft* *(Bedrohungen standhalten)* n\xF6tig [Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
466Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"28":{description:`\xBB*Mit zwei Begleiterinnen war Cuiljin als F\xFChrer in den Dschungel aufgebrochen. Berisab kannte er schon l\xE4nger. Ihre Ausbildung als K\xE4mpferin war so gut wie abgeschlossen. Die andere, Midorijida, war eine Alchimistin aus Khunchom und hatte Ahnung von Pflanzen und Giften. Einige Gefahren, etwa die Dysdichonda, hatten sie \xFCberstanden. Midorijida hatte sie bereits zu Kelmon verarbeitet. Cuiljin begehrte ebenfalls etwas. \u203ASie hat Orazal.\u2039 Ein L\xE4cheln huschte \xFCber sein Gesicht. Die beiden waren nicht umsonst bei ihm. \u203ANur ein kleiner Umweg. Den bemerken sie nicht\u2039, dachte er und rief: \u203AHier entlang!\u2039 Lianen und andere Schlingpflanzen kreuzten ihren Weg. \u203ASeid vorsichtig.\u2039 Er wusste genau, in welches Gebiet sie kamen. \u203AIhr Lieblingsfutter.\u2039 \xDCberall sprossen Pilze, teils von der Gr\xF6\xDFe einer Melone. H\xE4ufig wuchsen einige Exemplare in Ringen. Die H\xFCte waren gelbrot gesprenkelt. \u203ADies ist der Eitrige Kr\xF6tenschemel. Die Einnahme f\xFChrt zu Magenverstimmungen\u2039, belehrte sie Midorijida mit erhobenem Finger. Berisab kannte die Lehrspr\xFCche der Alchimistin, sobald sie eine bekannte Pflanze sah. \u203ANehmen wir davon etwas mit, wenn wir schon einmal hier sind.\u2039 Der Dschungelkundige deutete mit der Hand auf den Pilz. \u203AEine gute Idee.\u2039 Aus ihrer Tasche holte die Gelehrte einige Werkzeuge und Gef\xE4\xDFe, um die Pilze zu sammeln. \u203AWas wei\xDFt du noc
466h?\u2039 \u203AAus dem Pilz gewinnt man ein Gift, das Magenkr\xE4mpfe bis zum Erbrechen hervorruft. Dazu wird bitteres \xD6l und Orazal ben\xF6tigt.\u2039 \u203ADann tu das, und ihr m\xFCsst mich nicht bezahlen\u2039, schlug Cuiljin vor, bem\xFCht, eine ruhige Stimme zu bewahren. Die K\xE4mpferin sah sich ebenfalls um. Einige Pilze waren abgefressen. \u203AWer frisst denn sowas, wenn sie giftig sind?\u2039 \u203ADie Pilze sind sozusagen die Leibspeise der* \u2026*\u2039 Midorijida stockte und suchte hektisch nach ihren Utensilien. \u203A\u2026 Marasken\u2039, vollendete Cuiljin den Satz. \u203ASeid ihr von Sinnen? Kleinere Marasken kann ich auf Abstand halten, aber gr\xF6\xDFere?\u2039 Die Klinge lag bereits in Berisabs Hand. \u203AMan nennt ihn auch den Maraskenpilz.\u2039 \u203AWarum sagst du das erst jetzt?\u2039 Kaum hatte die Alchimistin den Beinamen ausgesprochen, sah Cuiljin den Leib einer Maraske auf sie zukommen. Sein Speer war bereit. \u203AIch \xFCbernehme.\u2039 Der Wildniskundige stellte sich zwischen sie und die Maraske. Schlie\xDFlich ging es um sein Kr\xF6tenschemelgift* \u2026\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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468**Was wei\xDF mein Held \xFCber Eitrige Kr\xF6tenschemel?**
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470- QS 1: Eitrige Kr\xF6tenschemel werden k\xFCrbisgro\xDF und gelegentlich selbst an absurden Orten gefunden, obwohl sie urspr\xFCnglich von Maraskan stammen. Sie wac
470hsen oft in Hexenringen.
471
472- QS 2: Wer eitrige Kr\xF6tenschemel isst, vergiftet sich und muss sich unter Kr\xE4mpfen erbrechen. Als Waffengift kann das extrahierte Gift selbst tapferste K\xE4mpfer in die Knie zwingen. Man erkennt eine Vergiftung an der Blauf\xE4rbung von Gesicht und H\xE4nden.
473
474- QS 3+: Maraskantaranteln ern\xE4hren sich \xFCberwiegend vom eitrigen Kr\xF6tenschemel. Wo man den einen findet, ist die andere deshalb kaum weit. Im K\xF6rper der Tarantel wird das Gift des Pilzes umgewandelt und ist \xE4u\xDFerst gef\xE4hrlich.
475
476**Eitriger Kr\xF6tenschemel**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder, Regenw\xE4lder 
477*Regionen:* Maraskan, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (yaquirisches Klima; selten), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten; selten), auch in anderen W\xE4ldern und Regenw\xE4ldern (sehr selten)`,effect:`Roh: 
478*Ber\xFChrung*: keine 
479*Einatmung*: keine 
480*Verzehr*: giftig (Stufe 2, Wirkung: 1W6 SP, Erbrechen und Kr\xE4mpfe, 1 Stufe *Bet\xE4ubung,* Dauer: 1 Stunde) [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
481Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"29":{description:`\xBB*Der Stiel des F\xE4rberlotos ist stabil und muss aufgrund der Bedingungen im Wasser einiges aushalten. Im Querschnitt offenbart er hohle Kammern, welche die Teile unter Wasser mit Luft versorgen. In der Literatur sind unterschiedliche Farbvarianten aufgez\xE4hlt, wobei manche Werke bis zu siebzehn solcher Variet\xE4ten auff\xFChren. Allen Lotosarten gemein ist die sogenannte Sammelnussfrucht. Zuerst steht sie bei der Reife der Fr\xFCchte senkrecht, sinkt aber mit der Zeit weiter ab. Dies soll das Fallen der N\xFCsse erleichtern, die im Wasser fortschwimmen und zu einer neuen Pflanze keimen.*\xAB \u2014*aus* Foli
481anth der Kreutherkunde*, Festum-Ausgabe, 1042 BF*
482
483Der F\xE4rberlotos geh\xF6rt zu den ausdauernden Wasserpflanzen mit einem Wurzelstock. Aus diesem w\xE4chst der bis zu zwei Schritt lange Stiel vornehmlich in Teichen, S\xFCmpfen oder an Seeufern s\xFCdlich der Linie Havena\u2014Perricum. Die Schwimmbl\xE4tter liegen direkt auf der Wasseroberfl\xE4che, wobei die Pflanze weitere gr\xFCne Bl\xE4tter in Schildform ausbildet. Auf dem Stiel pr\xE4sentiert der Lotos von Ingerimm bis Praios majest\xE4tische Bl\xFCten. Ihre Farben reichen von gelb \xFCber blau bis rosa, und sie haben eine schalen\xE4hnliche Form. Besonders sind die wasserabweisenden und perlenden Eigenschaften der gesamten Pflanze. Minder giftige Auswirkungen hat die Einatmung des Bl\xFCtenstaubs, w\xE4hrend die jungen Laubbl\xE4tter, die man wie Spinat zubereitet, essbar sind. Frische oder ger\xF6stete Lotosn\xFCsse geben S\xFC\xDFspeisen die besondere Note. Sinnliche, anis\xE4hnliche und w\xFCrzige Aspekte bilden das spezifische Aroma des F\xE4rberlotos. Gem\xE4\xDF der Namensgebung nutzt man die sonnenanf\xE4lligen Lotosfarben, die zus\xE4tzlich einer Fixierung in alchimistischen B\xE4dern bed\xFCrfen, um dauerhaft zu halten. Die jeweiligen Nuancen finden in Schminke und F\xE4rbemitteln Anwendung. Daher m\xF6gen viele Gaukler oder Schausteller Lotosfarben zur optischen Ver\xE4nderung und Anpassung. Radikalere Ver\xE4nderungen erm\xF6glicht das Tarnelixier, welches neben F\xE4rberlotos haupts\xE4chlich das maraskanische Tarnblatt enth\xE4lt. Selbst misslungene Alchimika erhalten mit Lotosfarbe die passende Optik, sodass K\xE4ufer besser genauer hinsehen sollten. Schutz bieten die wasserabweisenden Bl\xE4tter f\xFCr empfindliche Materialien wie Papier oder Speisen. Gemeinsam mit Efferdsmoos verarbeitet man es zum Neckergel, das bestrichene Dinge feucht- und \xE4u\xDFeren Schaden durch Wasser fernhalten kann.
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485**Was wei\xDF mein Held \xFCber F\xE4rberlotos?**
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487- QS 1: F\xE4rberlotos hat Bl\xFCten von sehr unterschiedlicher Farbe, meistens variieren die T\xF6ne gelb-, blauoder rosastichig.
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489- QS 2: Der Bl\xFCtenstaub ist mindergiftig. Essbar sind stattdessen die gekochten Bl\xE4tter und Samen. Lotosfarbe kann Haar- und Augenfarbe f\xFCr begrenzte Zeit t\xF6nen.
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491- QS 3+: Die Lotosfarbe vermag andersfarbige, misslungene Alchimika kurzfristig zu tarnen. Im Tarnelixier entfaltet es zusammen mit Tarnblatt seine extremste Wirkung.
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493**F\xE4rberlotos**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder, Maraskan 
494*Regionen:* in Teichen und an Seeufern in allen genannten Landschaftstypen, angebaut bei St\xE4dten mit F\xE4rberzunft`,effect:`Roh: 
495*Ber\xFChrung*: Der Saft aus einer Anwendung F\xE4rberlotos reicht, um zwei Augenpaare f\xFCr 1 Stunde intensiv zu f\xE4rben. Jede Anwendung in einem Auge verursacht 1 SP durch eine leichte Reizung. F\xFCr das F\xE4rben schulterlanger Haare gen\xFCgt 1 Anwendung, die mit Wasser verd\xFCnnt wird, um f\xFCr eine Stunde eine pastellige Farbe zu erzeugen. Die doppelte Menge verl\xE4ngert die Wirkung auf 2 Stunden und sorgt f\xFCr intensivere Farbt\xF6ne. F\xFCr deutlich l\xE4ngeres Haar und das gleiche Farbergebnis m\xFCssen die Anwendungen nach Meisterentscheid erh\xF6ht werden. Die Farbe kann mit viel Wasser fr\xFChzeitig ausgewaschen werden, wobei stets Reste zur\xFCckbleiben und erst nach Ablauf der Wirkungszeit im Licht vollst\xE4ndig verblassen. Auch als Zusatz zu Alchimika, Schminke und zum F\xE4rben von Stoffen eignet sich die rohe Farbe aus der Pflanze. Die Wirkung l\xE4sst sich mit der beim Haaref\xE4rben vergleichen. Solange die Farbe vor Licht gesch\xFCtzt ist, etwa in einem get\xF6nten Fl\xE4schchen oder unter einem lichtundurchl\xE4ssigen Tuch, wird der Zerfallsprozess unterbrochen. [Nutzpflanzen, Giftpflanzen] 
496*Einatmung*: leicht giftig (Giftstufe 1, 1 SP pro Anwendung) [Giftpflanzen] 
497*Verzehr*: keine 
498Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"30":{description:`\xBB*Tief in den H\xF6hlen flie\xDFt die Felsenmilch aus Spalten. Die W\xFChlschratigen gieren nach dem s\x
498FC\xDFen Silber oder Gold und riechen es aus gro\xDFer Entfernung. D'rum nimm dich vor ihnen in Acht, wenn du den schmackhaften Saft findest. Deine Begleiter werden es dir danken, da dir die s\xFC\xDFe Milch den Transport von anderen Speisen erspart. Bei den Farben ist es wie bei den M\xFCnzen oder den Bergadern: Das Goldene bringt den s\xFC\xDFeren Genuss. Achte auch darauf, die Felsenmilch nicht ranzig werden zu lassen und rechtzeitig abzukippen. Der Gestank des Verfalls ist schlimmer als verfaulte Eier und Schwefel zusammen.*\xAB \u2014*aus* \xDCber die 66 Geheimnisze von Elferlingen und Zwerchen*, Autor unbekannt, um 413 BF*
499
500Bei der Felsenmilch handelt es sich um eine fl\xFCssige Substanz von wei\xDFer bis goldgelber Farbe. Diese erf\xFCllt den glockigen Hut des ganzj\xE4hrigen grauen Felsenmilchpilzes. Der Pilz bevorzugt als Lebensraum den \xDCbergang zwischen Felsspalten in H\xF6hlen ab einhundert Schritt Tiefe. Durch Erdbewegungen entstehen gelegentlich Verletzungen oder Risse im Pilzk\xF6rper, welche die Milch freigeben. Der unaufdringliche Duft erinnert an Moos, w\xE4hrend die Zunge beim Probieren einen erdigen Geschmack wahrnimmt. Eine goldgelbe Felsenmilch besitzt mehr S\xFC\xDFe als die hellere Variante, weswegen manche Berichte unzutreffend zwischen Felsenmilch und Felsenhonig unterscheiden. Alchimistische Untersuchungen ergaben, dass es sich um eine Emulsion handelt, die deutlich dickfl\xFCssiger als die \xFCbliche Kuhmilch und \xE4hnlich z\xE4hfl\xFCssig wie Oliven\xF6l ist. F\xFCr Abenteurer kann das Finden von Felsenmilch in der Tiefe das Z\xFCnglein an der Waage bedeuten, denn eine Anwendung \u2013 etwa ein Schank \u2013 vermag f\xFCnf Erwachsene f\xFCr einen ganzen Tag zu s\xE4ttigen. Problematisch ist die begrenzte Haltbarkeit der Emulsion, die wenige Tage betr\xE4gt. Einige Pflanzenkundige versuchen derzeit, den Pilz in N\xE4he der Oberfl\xE4che zu kultivieren, w\xE4hrend Alchimisten an der Verl\xE4ngerung der Haltbarkeit forschen, um die Felsenmilch als Notration zu nutzen. Zu den aktuellen Ergebnissen z\xE4hlt die erfolgreiche Haltbarmachung als Sud, genannt Felsenmilchsirup, dessen Herstellung unter niedriger Hitze zur Schonung der s\xE4ttigenden Wirkstoffe erfolgt. Der Zusatz von pflanzlichen Zuckern aus Trauben, Agaven oder dem Wasser der Kh\xF4mknolle haben besondere Fortschritte f\xFCr die Herstellung des Felsenmilchsirups erzielt, wobei sich durch den Prozess die Haltbarkeit auf drei Monate erh\xF6ht. Einige findige Zwerge nutzen ranzige Felsenmilch als Zutat zur Herstellung von stinkenden Wurfgeschossen.
501
502**Was wei\xDF mein Held \xFCber Felsenmilch?**
503
504- QS 1: Das Ph\xE4nomen milchgebender Felsspalten r\xFChrt von einem Pilz her, der Fl\xFCssigkeit in seinem Inneren speichert und durch Erdbewegungen in seinem Versteck in Felsspalten gelegentlich besch\xE4digt wird.
505
506- QS 2: Die Substanz hat stark s\xE4ttigende Eigenschaften und vermag, bereits in bescheidenen Mengen, mehrere Personen f\xFCr einen Tag zu ern\xE4hren. Sie hat frisch, wie Saft, eine begrenzte Haltbarkeit von etwa 3 Tagen, kann aber haltbar gemacht werden.
507
508- QS 3+: Die Farbe der Milch gibt Aufschluss \xFCber den Zuckergehalt. Goldgelbe Felsenmilch ist am nahrhaftesten und macht neben einem hervorragenden Geschmack einfach gl\xFCcklich.
509
510**Felsenmilch**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle (nur unterirdisch) 
511*Regionen:* \xFCberall eher selten ab 100 Schritt Tiefe zwischen Felsen`,effect:`Roh: 
512*Ber\xFChrung*: keine 
513*Einatmung*: Der Geruch von Felsenmilch lockt W\xFChlschrate bis aus einer Entfernung von 3 Meilen an. Bei einer 15-20 auf 1W20 nimmt eine Gruppe W\xFChlschrate die Verfolgung der Helden auf, sobald diese den Fruchtk\xF6rper des Pilzes verletzen, der Geruch der Felsenmilch sich in der Luft verteilt und in der Kleidung der Helden festsetzt, wenn sie nicht gar eine Ration f\xFCr sp\xE4ter mitnehmen und sich so zur wandelnden Zielscheibe machen. 
514*Verzehr*: Eine Anwendung Felsenmilch kann 5 Kulturschaffende f\xFCr 1 Tag ern\xE4hren. Wer goldgelbe Felsenmilch findet (bei 1 auf 1W3) und sie verzehrt, erh\xE4lt einen Bonus von +1 auf LeP, AsP und KaP in seiner n\xE4chsten Regenerationsphase. [Heilpflanzen, Nutzpflanzen] 
515Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"31":{description:`*\xBBWenig Zeit hatten sie, um ihre H\xF6hlensch\xE4tze vor den bald eintreffenden Eindringlingen zu sch\xFCtzen. F\xFCr den Bau von neuen Fallen war keine Zeit, also nutzten sie die unterirdischen Geheimnisse, die vielen verborgen bleiben. Das orangerote Feuer- und das blaugr\xFCne Efferdsmoos w\xFCrden weiterhelfen. Aus beidem sch\xF6pften sie sehr vorsichtig das Sekret ab und trugen es auf die verschlossenen Zug\xE4nge auf. Zwar w\xFCrde es vielleicht nur einen Tag halten, aber die Diebe eine Zeit lang besch\xE4ftigen. Das Kontaktgift war nicht nur schwer zu bemerken, sondern kaum ohne das passende Gegenmittel zu behandeln. Nach einigen Stunden h\xF6rten sie die Ger\xE4usche, da die Gauner versuchten, die schwere T\xFCr zu \xF6ffnen. Zuerst war Stille bevor Schmerzensschreie best\xE4tigten, dass es nicht leicht f\xFCr sie werden w\xFCrde.\xAB* \u2014*Abschrift aus* Hundert Dinge zu schrecken den Dieb*, um 958 BF, Privatbesitz*
516
517Im n\xF6rdlichen und mittleren Aventurien siedelt sich das Feuer- oder Efferdsmoos innerhalb von feuchten H\xF6hlengebieten an. Waren sich die Kundigen in der Vergangenheit \xFCber die Zuordnung als Flechte oder Moos uneins, hat sich die inzwischen n
517amensgebende Kategorie durchgesetzt. An einem schwer sichtbaren, sehr kleinen Stamm sitzen diverse, zarte Bl\xE4tter, die manchmal wie Haare anmuten und daher den Eindruck einer Flechte erwecken. Die Pflanze besitzt keine Wurzeln, sondern Haftorgane, die zur Befestigung an geeigneten Oberfl\xE4chen dienen. Anhand der Farbgebung ist die jeweilige Art unterscheidbar. Feuermoos tr\xE4gt eine orangerote, Efferdsmoos eine blaugr\xFCne F\xE4rbung. Ansonsten \xE4hneln sich die beiden Arten sehr und es gibt nur selten Orte, an denen ein Exemplar ohne den Partner vorkommt. Es ist zu beobachten, dass beide um die besten Pl\xE4tze konkurrieren, sodass an manchen W\xE4nden wahrhafte Flechtkunstwerke beider Arten zu finden sind. Treffen sie aufeinander, nehmen Feuer- und Efferdsmoos eine violette Farbe an, woraus orangefarbene, blaugr\xFCne und gemeinsame violette Zonen resultieren. Ein leichter Hautkontakt bleibt noch folgenlos. Wird das Moos durch eine st\xE4rkere Druckeinwirkung oder Ber\xFChrung verletzt, antwortet es mit einem brennenden und zerfressenden Sekret, das organische Stoffe durchdringt und sehr schmerzhaft ist. Zu den perfiden Eigenschaften der Substanz geh\xF6rt, dass Wasser seine Wirkung keineswegs schw\xE4cht, sondern verst\xE4rkt. Kr\xE4utersammler wissen, dass sich die Effekte beider Moosvarianten gegenseitig aufheben und der Partner damit jeweils das schnell verf\xFCgbare Gegenmittel darstellt. In der Alchimie sind Rezepte f\xFCr Feuerpulver mit Efferds- sowie Feuermoos gel\xE4ufig. Um Schaden durch das Element Feuer zu senken, steht inzwischen Neckergel zur Verf\xFCgung, welches die Eigenschaften aus Efferdsmoos und Lotos kombiniert.
518
519**Was wei\xDF mein Held \xFCber Feuer- und Efferdsmoos?**
520
521- QS 1: Feuer- und Efferdsmoos leben in feuchten H\xF6hlen und sind meist gemeinsam anzutreffen.
522
523- QS 2: Bei Verletzung des Mooses sondern beide ein Sekret ab, das alle organischen Materialien durchdringt und auf der Haut starke \xC4tzsch\xE4den anrichtet. Wasser w\xE4scht es nicht ab, sondern verst\xE4rkt die Wirkung.
524
525- QS 3+: Als Gegenmittel hilft das Sekret der jeweils anderen Moosart weiter. Feuerpulver und Neckergel sind typische alchimistische Rezepte.
526
527**Feuer- und Efferdsmoos**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle (nur unterirdisch) 
528*Regionen:* eher selten \xFCberall in feuchten, unterirdischen H\xF6hlen und G\xE4ngen Nord- und Mittelaventuriens`,effect:`Roh: 
529*Ber\xFChrung*: Wer an Feuer- oder Efferdsmoos vorbei will, muss eine Probe auf *K\xF6rperbeherrschung* bestehen. Jede QS bedeutet, dass man 1 Schritt weit \xFCber das Moos gekommen ist, ohne dass etwas passiert ist. Ein Misslingen bedeutet, dass man mit dem brennenden Sekret in Ber\xFChrung gekommen ist (Status *Brennend* auf kleiner Fl\xE4che). Der Kontakt mit Wasser steigert die Wirkung zum Status *Brennend* auf gro\xDFer Fl\xE4che. Die jeweils komplement\xE4re Moossorte beendet die Wirkung sofort. [Giftpflanzen, Wehrhafte Pflanzen] 
530*Einatmung*: keine 
531*Verzehr*: siehe *Ber\xFChrung* [Giftpflanzen, Wehrhafte Pflanzen] 
532Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"32":{description:`**\xBB***Knarzend \xF6ffnete sich die dunkle T\xFCr. Niemand suchte ungesehen den Laden von Tamura in Zorgan auf. Daf\xFCr hatte sie gesorgt. Auch Marhib, ihr Kolkrabe, hatte seine Sinne auf die T\xFCr gerichtet und flatterte zum Eingang. Ein junger Mann trat herein und begutachtete sogleich die vielen Tiegel und Flaschen, die im Kerzenlicht eigent\xFCmliche Schatten warfen. Ein Geruch nach Kr\xE4utern und Rauch lag in der Luft. Sie stand mit einem Schwung auf und \xF6ffnete ihre eben noch ruhenden Augen. \u203AWelche von Tamuras Waren soll dir helfen?\u2039 Der Mann trat einen Schritt zur\xFCck, sein Mund und seine Augen waren leicht aufgerissen, doch er fasste sich schnell. \u203AEtwas, was mir bei der Analyse hilft, also bei der Magie.\u2039 Die dunkel gekleidete Frau \xFCberlegte. Ein Alchimist oder ein Zauberer also. Vor ihrem Gesicht tanzte eine Rauchwolke. \u203AIch habe da etwas\u2039, sagte sie mit bet\xF6render Stimme. \u203AWas untersuchst du?\u2039 \u203AAlchimika.\u2039 Sie ging zu einem verstaubten Regal und zog ein paar Flaschen zur Seite, um Platz zu schaffen. Die Augen des Mannes folgten ihr neugierig. \u203AVon der elburischen K\xFCste, im Vollmond des Efferd geerntet \u2013 Feuerschlick.\u2039 Der Mann runzelte die Stirn. Innerlich verdrehte Tamura die Augen, denn sein Gesichtsausdruck verriet, dass er die Alge nicht kannte. \u203ADie frische Alge m\xFCsste schnell eingenommen werden. Daher wird sie als Pulver haltbar gemacht. Das Wirken von Analysen f\xE4llt dem Anwender etwas leichter und hilft ihm in einigen F\xE4llen bei der Deutung.\u2039 Der Zauberwirker kam n\xE4her, um sich das Pflanzenpulver anzusehen. Es hatte eine intensive orange-r\xF6tliche Farbe. \u203ADu gurgelst mit dem Pulver und kannst einen ganzen Tag die Vorteile nutzen.\u2039 \u203AEin Tag ist sehr hilfreich. Gibt es Nebenwirkungen?\u2039 Tamura senkte leicht den Blick. Zumindest hatte er die wichtigen Fragen zur Anwendung von Pflanzen und Alchimika nicht vergessen. \u203ADer Genuss des Pulvers kann zu Visionen f\xFChren, da dein Geist erweitert wird.\u2039 Sie blies den Rauch aus der R\xE4ucherschale leicht in seine Richtung. \u203ABeachte, dass eine zu h\xE4ufige Anwendung zur Abh\xE4ngigkeit f\xFChren kann, wie wir es auch von anderen Pflanzen kennen. Man nennt es die sogenannte Ilaris-Sucht.\u2039 Die letzten Worte sagte sie extra betont und langsam, um seine Reaktion beim Wort 'Ilaris' genauer zu beobachten \u2026\xAB \u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
533
534**Was wei\xDF mein Held \xFCber Feuerschlick?**
535
536- QS 1: An den K\xFCsten Araniens, insbesondere vor Elburum, bildet der Feuerschlick regelrechte Teppiche im Schlick, die in den Gezeiten wiegen.
537
538- QS 2: In der Hitze vermehrt er sich rasend, bei Vollmond wird von einem orangenen Leuchten berichtet, das die Pflanze abgeben soll.
539
540- QS 3+: Hesindegeweihte, denen die Alge als heilig gilt, sowie Gelehrte und Magier sch\xE4tzen ihre Wirkung als geistiges Potenzmittel und f\xFCrchten die drohende Sucht.
541
542**Feuerschlick**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore sowie auf dem Meer 
543*Regionen:* S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder (selten, insbesondere um die Elburische Halbinsel), offenes Meer (Golf von Perricum, Maraskan-Sund, sehr selten Golf von Tuzak)`,effect:`Roh: 
544*Ber\xFChrung*: keine 
545*Einatmung*: keine 
546*Verzehr*: Um die stinkende Pflanze zu sich nehmen zu k\xF6nnen, ist das Gelingen einer Probe auf *Selbstbeherrschung* \u20132 n\xF6tig. Eine Anwendung nicht leuchtenden Feuerschlicks erleichtert f\xFCr 3 Stunden Proben auf Wissenstalente und Zauber mit dem Merkmal Hellsicht um +1. Eine Anwendung der leuchtenden Alge erleichtert f\xFCr 3 Stunden Proben auf Wissenstalente und Zauber mit dem Merkmal Hellsicht um +2, steigert die KL f\xFCr 3 Stunden um 1 und die Regeneration der LeP um 1 sowie eventuell vorhandener AsP um 1W6. Allerdings folgt auf die Einnahme leuchtenden Feuerschlicks eine traumreiche Nacht mit Visionen. Wiederholte Einnahme der Alge f\xFChrt zur **Ilaris-Sucht** (siehe Seite **302**), einer fast unbekannten und kaum heilbaren Krankheit (Sucht: 1-4 auf 1W20 (Probe bei jeder Anwendung ab der 2. f\xE4llig); 1 Anwendung alle 1W3 Tage). Die kruden und teils ketzerischen Inhalte der n\xE4chtlichen Visionen werden dabei zwanghaft kundgetan, sodass eine baldige Verfolgung durch die Zw\xF6lfg\xF6ttlichen Kirchen h\xF6chstwahrscheinlich ist. [Nutzpflanzen, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
547Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"33":{description:`*\xBBDer S\xFCden ist es, der vor allen anderen Regionen segensreiche und hilfsbereite Gew\xE4chse wie das Finage-B\xE4umchen hervorbringt. Seine jungen Triebe sind Bestandteil so vieler Tr\xE4nke, dass sie nicht zu z\xE4hlen sind. Naht der Winter, wirft er nicht etwa sein stets rotes Laub ab wie die B\xE4ume n\xF6rdlicher Gefilde. Nein, es ist seine Rinde, die sich in schmalen Bahnen vom Stamm l\xF6st, auf das die Kundigen Verb\xE4nde daraus fertigen.\xAB*
548
549*\u2014aus* Al'B\xE2gh Dschayida *von Rastafan al'Achami ibn Hamar, Thalusa, 1035 BF*
550
551Finage ist eine Pflanze der W\xE4lder und Regenw\xE4lder, sowie der Grasl\xE4nder s\xFCdlich einer Linie von Neetha bis Thalusa. Der kleine Baum wird etw
551a drei Schritt hoch, seine auff\xE4llige Rinde ist subtil silbern und schwarz gestreift und seine herzf\xF6rmigen Bl\xE4tter sind von r\xF6tlicher Farbe. Er wirft seine Bl\xE4tter im Herbst nicht ab, daf\xFCr beginnt sich seine Rinde mit dem aufziehenden Winter in schmalen Bahnen, dem sogenannten Finagebast, vom Stamm zu l\xF6sen. Im Tsa schl\xE4gt das B\xE4umchen meist aus, sodass ab Peraine die jungen Triebe geerntet werden k\xF6nnen. Im Boronmond wird der Finagebast geerntet. Die Rindenstreifen werden in schmale Fasern geteilt und diese zu lockeren, an Matten erinnernden Lappen verwoben. Werden diese als Verb\xE4nde eingesetzt, entwickeln sie ebenso h\xE4ufig eine auffallend gute wie auffallend schlechte Heilwirkung. Bislang ist es nicht gelungen festzustellen, worauf die unbest\xE4ndige N\xFCtzlichkeit des Bastes zur\xFCckzuf\xFChren ist. Nat\xFCrlich kommen Finageb\xE4ume nur selten vor, k\xF6nnen aber gezielt in Hainen angepflanzt werden. Allerdings \xFCben sie eine scheinbar unwiderstehliche Anziehungskraft auf blutsaugende Insekten aus. Auf Maraskan musste im Jahr 854 BF ein ganzer Hain abgeholzt werden, weil die angelockten Schw\xE4rme von Djukk\xE4fern (auch Blutk\xE4fer gehei\xDFen) sich zu einer echten Plage entwickelten. Auf dem Festland sind es vornehmlich Stechm\xFCcken und \u2013fliegen, welche von den B\xE4umen angezogen werden, dar\xFCber hinaus aber ebenso Kribbelm\xFCcken und Raubwanzen. Was bei einem einzelnen Baum noch zu ertragen ist, steigert sich \xFCberproportional zur Anzahl nahe beieinanderstehender B\xE4ume. Mehr als drei werden daher tunlichst nicht auf einem Fleck geduldet, weil eine ungest\xF6rte Ernte sonst kaum m\xF6glich w\xE4re, ohne einen \xFCberm\xE4\xDFigen Tribut an Blut zu entrichten. Selbst Egelschreckpaste kann von Finage wild gewordene Vielbeiner nicht mehr fernhalten.
552
553**Was wei\xDF mein Held \xFCber Finage-B\xE4ume?**
554
555- QS 1: Finage w\xE4chst in s\xFCdlichen Gefilden, im Winter sch\xE4lt sich seine Rinde ab und daraus kann Verbandsmaterial hergestellt werden. Finage-B\xE4ume ziehen blutsaugende Insekten aller Art an.
556
557- QS 2: Im Peraine k\xF6nnen die jungen Triebe geerntet werden. Sie sind Bestandteil vieler alchimistischer Tr\xE4nke. Finagesud wirkt zudem gegen von Magie und Gift verursachte Sch\xE4den.
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559- QS 3+: Allzu h\xE4ufig sollte Finage nicht genossen werden, da dies sonst erh\xF6hte Reizbarkeit zur Folge hat. Gerade die Elixiere der Tugenden profitieren von einem zugegebenen Finagetrieb.
560
561**Finage**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Regenw\xE4lder, Maraskan, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen 
562*Regionen:* selten in Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (yaquirisches Klima) sowie in \xDCberhohem, Mittelhohem, Halbhohem Regenwald, Regengr\xFCnem Wald und Nebelwald und auf Maraskan, sehr selten in S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen`,effect:`Roh: 
563*Ber\xFChrung*: keine 
564*Einatmung*: keine 
565*Verzehr*: Frische Finagetriebe erh\xF6hen beim gemeinsamen Verzehr mit einem Elixier der Tugend (z. B. Mutelixier oder Charismaelixier) die QS des jeweiligen Tranks einmalig um 1. Bei 1-5 auf 1W20 erh\xE4lt der Anwender des Alchimikums zus\xE4tzlich f\xFCr die Wirkungsdauer die Schlechte Eigenschaft *J\xE4hzorn.* [Nutzpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
566Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"34":{description:`\xBB*Selten habe ich das F\xFCnffingerkraut in solcher Pracht gesehen, wie an der Nordseite des Rothwilden, am Rand des Finsterkamms. Allenthalben ragten die halbspannlangen Stiele mit den rispigen Bl\xFCten aus einem Kranz von f\xFCnf langen Laubbl\xE4ttern empor und nickten in der sommerlichen Brise. An eine Hand soll das Gras erinnern, wenn die Bl\xE4tter sich geschmeidig im Wind bewegen. So sagen es zumindest die Menschen. Die Elfen nennen es hingegen* risca'nihla*, nickendes Perlgras, und ich bin sicher, sie haben seine Vorz\xFCge als erste erkannt und zu nutzen gewusst.*\xAB \u2014*aus* Entdeckungen zwischen Firunschilf und Dommelgras *von Fulberta Glumske, 1032 BF*
567
568\xDCberall in n\xF6rdlichen Grasl\xE4ndern und dort vor allem an Geh\xF6lzr\xE4ndern w\xE4chst das F\xFCnffingerkraut, ein bis zu kniehohes Gras. Vermutlich waren es Hochelfen, vielleicht auch Orks, die entdeckten, dass aus dem Gras ein Elixier gebraut werden kann, welches f\xFCr eine ruhige Hand sorgt und die Fingerfertigkeit verbessert. Vielen Menschen gilt das F\xFCnffingerkraut daher als phexgef\xE4llige Pflanze. Andere ordnen es eher dem Wintergott Firun zu, denn es keimt bereits im beginnenden Winter und \xFCberdauert auch gro\xDFe K\xE4lte, Eis und Schnee. Werden die Tage l\xE4nger und w\xE4rmer, wachsen die zarten Grashalme z\xFCgig und bilden an g\xFCnstigen Standorten lockere Rasenfl\xE4
568chen. Im Praios setzt die Bl\xFCte ein. Dann h\xE4ngen an kurzen St\xE4ngeln kleine, kurz gestielte, nickende, zweibl\xFCtige \xC4hren von gl\xE4nzend violetter oder wei\xDF-gr\xFCner Farbe. Mit der Bl\xFCte wird das Gras jedoch z\xE4h, gar spr\xF6de, und taugt nur noch als Futterpflanze. Um zu einem Fingerfertigkeitselixier weiter verarbeitet zu werden, muss das Gras vor den Namenlosen Tagen geerntet und z\xFCgig verwertet werden. Wird es hingegen zwischen den Jahren, also nach dem 30. Rahja und vor dem 1. Praios, geerntet, k\xF6nnen mit einem daraus gefertigten Elixier nur dem Namenlosen gef\xE4llige oder n\xFCtzliche Taten vollbracht werden. Ein solcherma\xDFen verderbtes Elixier ist kaum von einem reinen zu unterscheiden, einzig vor Praios- oder Madamal gehalten offenbart sich dem aufmerksamen Betrachter ein leicht purpurner Schimmer in der Fl\xFCssigkeit.
569
570**Was wei\xDF mein Held \xFCber F\xFCnffingerkraut?**
571
572- QS 1: F\xFCnffingerkraut bildet wiesen\xE4hnliche Teppiche mit kniehohen \xC4hren, die im Wind nicken und von Elfen in gro\xDFen Mengen geerntet werden. Es eignet sich gut als Futterpflanze.
573
574- QS 2: Wenn das Kraut vor Ende des Praios geerntet wird, kann daraus ein Elixier hergestellt werden, das f\xFCr eine ruhige Hand sorgt und unter Phex- und Firungl\xE4ubigen sehr beliebt ist.
575
576- QS 3+: Wird das Kraut in den Namenlosen Tagen geerntet und zu Elixier verarbeitet, k\xF6nnen mit ihm angeblich nur dem Namenlosen gef\xE4llige Taten vollbracht werden.
577
578**F\xFCnffingerkraut**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen 
579*Regionen:* N\xF6rdliches Hochland (Strauchsteppe), N\xF6rdliche Grasl\xE4nder und Steppen`,effect:`Roh: 
580*Ber\xFChrung*: keine 
581*Einatmung*: keine 
582*Verzehr:* keine 
583Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"35":{description:`\xBB*F\xFCrwahr, diesem Land wurde Schreckliches angetan, und dies wirft es nun auf uns, die wir darauf wandeln, zur\xFCck. Wiewohl dies im Falle des Grauen Lotos wohl zu kurz gegriffen ist. Nach Abschluss meiner Studien und Analysen komme ich nicht umhin, zu attestieren, dass jene Abscheulichkeit eine Creatio aus den Niederh\xF6llen selbst ist. Die Forma gleicht jedem anderen Lotos, ebenso Ort und Bedingungen, an denen er gedeiht. Und doch schreien die aschgrauen Bl\xFCtenbl\xE4tter, die in gekr\xFCmmten schwarzen, an Klauen erinnernden Spitzen auslaufen, f\xF6rmlich \u203AR\xFChr mich nicht an, ich bringe Verderbnis\u2039! Zu Recht, wie ich wiederholt erleben musste.*\xAB \u2014*Koj Tereschko, Magus aus Norburg in einem Brief an seine Spektabilit\xE4t, 1042 BF*
584
585Es ist ungekl\xE4rt, ob der Graue Lotos eine Neusch\xF6pfung Thargunitoths ist oder ob die Pr\xE4zentorin der Heulenden Finsternis vorhandene Pflanzen nahm und pervertierte. Fest steht allein, dass Grauer Lotos in den Teichen, S\xFCmpfen und an den Seeufern der Warunkei vorkommt und schon manchen Unvorsichtigen ins Verderben riss. Ein erster fl\xFCchtiger Blick vermittelt oft den irrigen Eindruck, ein verk\xFCmmertes, zumindest aber sterbendes Exemplar eines Lotos vor sich zu haben. Die aschgraue Bl\xFCte inmitten wei\xDFfleckiger, graugr\xFCner Bl\xE4tter erinnert bestenfalls an ein von Schimmel \xFCberzogenes Exemplar \u2013 ein Eindruck, den der schwache, modrige Geruch, der von ihr ausgeht, nur verst\xE4rkt. Doch dies ist ein gef\xE4hrlicher Trugschluss, denn wie bei allen giftigen Lotosarten ist es der Bl\xFCtenstaub, den es zu f\xFCrchten gilt. Einmal eingeatmet, ruft er schwerste Alptr\xE4ume hervor. Seelenkundige, die Opfer des Grauen Lotos behandelt haben, vergleichen diese Tr\xE4ume mit der Besessenheit durch einen Nephazz. Die Alptr\xE4ume sollen gar anf\xE4llig f\xFCr die Versuchungen der Erzd\xE4monin machen. Wie viele arglose Reisende Thargunitoth auf diese Weise ins Netz gingen, ist unbekannt. Die Kirchen der Zw\xF6lf, allen voran beide Boronkirchen, trachten danach, den gl\xFCcklicherweise sehr seltenen Grauen Lotos auszurotten, m\xF6glichst ohne ihrerseits \u2013 oder auf Seiten der zu diesem Zweck angeworbenen Abenteurer \u2013 allzu gro\xDFe Verluste zu erleiden.
586
587**Was wei\xDF mein Held \xFCber Grauen Lotos?**
588
589- QS 1: Grauer Lotos macht zun\xE4chst den Anschein eines verk\xFCmmerten, verwesenden Lotos, ist aber eine eigene Art. Sein Bl\xFCtenstaub ist giftig.
590
591- QS 2: Das Gift des Lotos verursacht heftige, t\xF6dliche Alptr\xE4ume. Da er, anders als andere Lotosarten, beim Einatmen nicht wehtut, f\xE4llt die Vergiftung meist erst auf, wenn es zu sp\xE4t ist.
592
593- QS 3+: Er wird von Zw\xF6lfg\xF6ttergeweihten der Warunkei systematisch gesucht und zerst\xF6rt, da er dort besonders h\xE4ufig w\xE4chst und eine Gefahr f\xFCr die Allgemeinheit darstellt.
594
595**Grauer Lotos**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder 
596*Regionen:* in Teichen und an Seeufern (vor allem Warunkei, \xFCberall sonst sehr selten)`,effect:`Roh: 
597*Ber\xFChrung*: keine 
598*Einatmung*: Der n\xE4chste Traum nach Einatmen des Bl\xFCtenstaubs ist ein furchtbarer Alptraum von Untoten und Geistern, oft aus dem Gefolge Thargunitoths. Jede Minute des Traums f\xFCgt dabei 1 SP zu, die Regeneration entf\xE4llt. Das Opfer kann normal geweckt werden, erwacht jedoch nicht von selbst. Optional k\xF6nnen hier die Fokusregeln f\xFCr Traum-Regeln angewendet werden (siehe **Aventurische Magie II** Seite **56 / Kodex der Magie** Seite **268**). Die Wirkung ist mit dem Erwachen beendet. Mehrfaches Einatmen ver\xE4ndert die Wirkung nicht. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Giftpflanzen] 
599*Verzehr*: keine, f\xFCr Ger\xFCchte zur Frucht siehe Volksbrauchtum 
600Verarbeitet: noch keine bekannt.`,harvest:""},"36":{description:`\xBB*Um den Untergang des Konzils der Geister ranken sich diverse Spekulationen. Ein Augenzeuge beschrieb Mauerreste jener Wirkst\xE4tte, die \xFCber und \xFCber mit Grauem Mohn bewachsen waren. Es ist nicht \xFCberraschend, dass vor Ort das Heulen und St\xF6hnen der gepeinigten Seelen vorherrschen sollen, deutet die starke Verbreitung der Pflanze doch bereits auf die Anwesenheit von Geistern hin. Die Anh\xE4nger der vergangenen Hochkultur der Wudu sollen hingegen dort ihre Gefangenen geopfert haben, indem sie mit dem Grauen Mohn die Seelen von deren K\xF6rpern trennten und sie zu willenlosen Werkzeugen machten. Heute dient der Mohn Schamanen und Druiden als Mittel zur Seelenheilkunde und f\xFCr rituelle Geistreisen.\xAB* \u2014*aus* Magische und Nichtmagische Heilung *von Mendilion, Norburg, 977 BF*
601
602Der Graue Mohn, der eine Wuchsh\xF6he von h\xF6chstens einem Spann erreicht, besiedelt \xFCblicherweise Hochl\xE4nder wie Bergmassive, sowie Kalk- oder s\xFCdliche Regengebirge. Der aufrechte St\xE4ngel tr\xE4gt kleine, fiederteilige Laubbl\xE4tter. Einige Exemplare besitzen die besondere Anzahl von sieben Bl\xFCtenbl\xE4ttern. \xDCber dieses Charakteristikum vermag man ihn 
602in fr\xFCher Bl\xFCte leichter vom Bleichmohn zu unterscheiden. Die Farbe der Bl\xFCte beginnt im Ingerimm in strahlendem Wei\xDF und verdunkelt sich im Laufe der Zeit zu Schwarz, bis nach Aufbruch der Samenkapsel ein tristes Grau verbleibt. F\xFCr Ernte und Verarbeitung sind sowohl die Samen innerhalb der Kapsel als auch die Bl\xFCten relevant.
603
604**Was wei\xDF mein Held \xFCber Grauen Mohn?**
605
606- QS 1: Der Graue Mohn ist eine besondere Pflanze, deren Bl\xFCtenfarbe je nach Bl\xFCtenstadium wei\xDF, schwarz oder grau ist. Die Pflanzenteile verm\xF6gen es, Einfluss auf die Psyche zu nehmen.
607
608- QS 2: Die Bl\xFCten k\xF6nnen Angst, Freude oder Lethargie ausl\xF6sen. Die Einnahme des Samens hat eine v\xF6llige Bet\xE4ubung zur Folge, bei der sich die Seele zeitweilig vom K\xF6rper l\xF6st.
609
610- QS 3+: Mittels des Samens sind gef\xE4hrliche Seelenwanderungen m\xF6glich.
611
612**Grauer Mohn**`,spread:`*Landschaftstyp:* Gebirge 
613*Regionen:* selten in Nord- und Mittelaventurischen Gebirgen, S\xFCdlichen Gebirgen und S\xFCdlichen Regengebirgen, eher selten nahe der Ruinen des Konzils der Geister`,effect:`Roh: 
614*Ber\xFChrung*: keine 
615*Einatmung*: keine 
616*Verzehr*: Die Samen sind giftig (Stufe 4). Gelingt die Giftprobe, erleidet die Anwenderin sofort 1W6 SP und erh\xE4lt nach 1 Minute Immunit\xE4t gegen den Zustand *Schmerz* sowie 4 Stufen *Bet\xE4ubung* f\xFCr je 30 Minuten*.* Die Vergiftete f\xE4llt dadurch in ein Wachkoma, bei der sich die Seele f\xFCr die Dauer der *Bet\xE4ubung* vom K\xF6rper l\xF6st. Eine willentliche Seelenwanderung ist mit einer bestandenen Probe auf *Willenskraft* \u20132 m\xF6glich. Die Seele kann sich nur so bewegen, wie der K\xF6rper der Vergifteten es verm\xF6gen w\xFCrde, und besitzt dieselbe GS. Sie kann nicht mit Lebewesen interagieren oder Objekte beeinflussen, sehr wohl aber mit Geistern kommunizieren, wenn diese sich in Reichweite aufhalten. Je weiter die Seele am Ende der Wirkungsdauer vom K\xF6rper entfernt ist, desto schwieriger wird die R\xFCckkehr. Ab 250 Schritt Entfernung vom K\xF6rper ist die Wahrscheinlichkeit der R\xFCckkehr um \u20131 erschwert (Probe auf *Willenskraft*). Ab 500 Schritt um \u20132 und ab 1.000 Schritt um \u20133. Wurde keine Seelenwanderung vorgenommen, kehrt die Seele ohne Probleme in den K\xF6rper zur\xFCck. Sollte die Seele nicht in den K\xF6rper zur\xFCckkehren k\xF6nnen, die Probe also misslingen, stirbt der K\xF6rper und die Seele wird zu einer Gefesselten Seele. Sollte die Giftprobe der Samen misslingen, erleidet die Anwenderin sofort 1W3 SP, erh\xE4lt nach 1 Minute Immunit\xE4t gegen den Zustand *Schmerz* sowie 2 Stufen *Bet\xE4ubung* f\xFCr je 15 Minuten. Beide Wirkungen k\xF6nnen durch jegliche Mittel, welche Gifte heilen, fr\xFChzeitig beendet werden. Ein Verzehr der Bl\xFCte verursacht Stimmungsschwankungen (wei\xDF: 1 Stufe *Furcht*, grau: 1 Stufe *Bet\xE4ubung*, schwarz: Euphorie (+1 auf *\xDCberreden* und *Bet\xF6ren*, durch mitrei\xDFende Ausstrahlung)). [Nutzpflanzen, Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Pflanze mit psychischer Wirkung, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
617Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"37":{description:`\xBB*In den S\xFCmpfen und Mooren des Orklands, Tobriens oder des Svelltals suchen wir die Gr\xFCne Schleimschlange. Es handelt sich dabei nicht um ein Tier, sondern um eine unscheinbare Pflanze mit einem braunen Kolben als Bl\xFCtenstand. Sie \xE4hnelt verschiedenen Gr\xE4sern, besitzt aber zus\xE4tzlich lange gr\xFCne Arme, weshalb sie ihren Namen erhalten hat. Meistens findest du in ihren Armen ein Gerippe. Das soll dich nicht zu stark \xE4ngstigen, denn die Arme umschlingen nur bereits Verstorbene, auch wenn es anders aussieht. Schnell ist die Pflanze keineswegs. Daher sammeln wir flink die langen Bl\xE4tter. Diese legen wir um gr\xF6\xDFere Wunden, da sie das Blut stillen. Aus dem Wurzelstock und den Samen backt man das Schlingerbrot, das nach Nuss schmeckt.\xAB* \u2014*Elfwidde Entenwacht, Tochter der Erde aus Weiden zu ihrer Sch\xFClerin Gedrut, 1043 BF*
618
619Die Gr\xFCne Schleimschlange wird auf den ersten Blick h\xE4ufig mit Gr\xE4sern verwechselt. Der \xE4hrenartige Bl\xFCtenstand von tiefbrauner Farbe wird, abh\xE4ngig vom Standort, zwischen Peraine und Rondra ausgebildet. Aufgrund der Form des Gesamtbl\xFCtenstands nennen ihn Pflanzenkundige zuweilen auch Kolbenschlinger. Bei genauerer Betrachtung sind die fingerdicken dunkelgr\xFCnen Arme erkennbar, die aus einem m\xE4
619chtigen Wurzelstock entstehen und eine L\xE4nge von mehreren Schritt annehmen. Diese warten auf menschliche und tierische Kadaver, um sie zu umschlingen, mit ihrem Schleim zu zersetzen und als Nahrungsquelle zu nutzen. Lebende Wesen greifen die Arme nicht an, sie bewegen sich nur langsam. Trotzdem vermittelt ein Gerippe in den Umarmungen der Pflanze f\xFCr Unkundige den Eindruck einer unmittelbaren Gefahr. Versierte Naturkundige ernten Teile der Pflanze als ergiebige Nahrungsquelle. Die aus Kadavern entzogenen N\xE4hrstoffe sammeln sich im ausgepr\xE4gten Wurzelstock an. Daher kann er getrocknet, gemahlen und zum Backen von Brot verwendet werden. Die lanzettlichen Samen sind ebenfalls essbar und schmecken nach dem R\xF6sten nussig. Meist werden sie ebenso wie der Wurzelstock zermahlen und gemeinsam verarbeitet. Der Genuss des sogenannten Schlingerbrots hat aktuell in Tobrien zu Diskussionen mit einigen Anh\xE4ngern der Boronkirche gef\xFChrt, da sich die Pflanze aus Sicht einiger Geweihter von den Toten ern\xE4hrt, wo Gew\xE4chse doch sonst allein von Wasser, Licht und Peraines Gnade ges\xE4ttigt seien.
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621**Was wei\xDF mein Held \xFCber Gr\xFCne Schleimschlangen?**
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623- QS 1: Die Gr\xFCne Schleimschlange lebt an S\xFCmpfen, Mooren und Flussauen des Nordens. Ihre langen Arme umschlingen Tiere und Menschen \u2013 eine Vorstellung, die so manchen Wanderer ver\xE4ngstigen kann.
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625- QS 2: Die Pflanze ist langsam, greift nicht an und n\xE4hert sich nur totem Gewebe, das sie mit ihrem Schleim zersetzt.
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627- QS 3+: Aus dem Mehl des Wurzelstocks und der Samen l\xE4sst sich das Schlingerbrot backen. Dar\xFCber hinaus sind sie als alternative Zutat f\xFCr Heilmittel hilfreich.
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629**Gr\xFCne Schleimschlange**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
630*Regionen:* N\xF6rdliche Feuchtl\xE4nder`,effect:`Roh: 
631*Ber\xFChrung*: keine, jedoch kann der Anblick eines \xFCberwachsenen Kadavers 1 Stufe *Furcht* beim Betrachter ausl\xF6sen, wenn diesem keine Probe auf *Willenskraft* \u20131 gelingt. Es besteht zudem nach Meisterentscheid eine Chance, bei verendeten Kulturschaffenden Ausr\xFCstung und Geld aus Metall zu finden, welche die Feuchtigkeit des Umfelds nicht zersetzen konnte. [Pflanze mit psychischer Wirkung] 
632*Einatmung*: keine 
633*Verzehr*: keine 
634Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"38":{description:`*\xBBJetzt hab' dich nicht so, Boromil. Als ob das Aussehen jemals ein zuverl\xE4ssiger Anhaltspunkt f\xFCr N\xFCtzlichkeit gewesen w\xE4re. Nur sch\xF6n weiter den Schleim abkratzen, und wenn du damit fertig bist, braten wir uns den gr\xFCnen Schleimling fein \xFCber dem Feuer. Wirst sehen, der schmeckt besser als das, was in Paavi als Ochsenfleisch angepriesen wird. Mit dem Schleim verdienen wir obendrein ein h\xFCbsches S\xFCmmchen, wenn er erstmal getrocknet ist und wir raus sind aus dieser verdammten H\xF6hle.\xAB* \u2014*Amuri Bagoltin, Kr\xE4utersammlerin aus Paavi zu ihrem Partner Boromil Fogujeff, 1043 BF*
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636In ganz Aventurien w\xE4chst in der Tiefe der Gr\xFCne Schleimpilz. Er ist von intensiv gelbgr\xFCner Farbe, der Stiel h\xE4ufig mehrfach in sich verdreht und die ebenfalls gr\xFCnen Lamellen sind bedeckt von einer dicken und z\xE4hfl\xFCssigen Schleimschicht. Alles in allem ist der Schleimpilz von absto\xDFendem Aussehen. Dies ist seine Taktik, um sich vor Fressfeinden zu sch\xFCtzen. Der Pilz ist nahrhaft, dar\xFCber hinaus w
636ohlschmeckend und Konsistenz sowie Geschmack erinnern an Rindfleisch. Der Gr\xFCne Schleimpilz ist auch sonst und gerade f\xFCr H\xF6hlenbewohner oder Bergarbeiter \xFCberaus n\xFCtzlich. Mit dem Schleim sch\xFCtzt der Pilz seine Lamellen vor Grubengasen und Giftsporen. Wird dieser abgekratzt, aufbereitet und geschnupft, verleiht *Gr\xFCner Pilzschleim* f\xFCr eine Woche Immunit\xE4t gegen Atemgifte, kostet daf\xFCr aber den Geruchssinn. Wird der Pilz verzehrt, verbessert dies die Sinneswahrnehmung f\xFCr Ersch\xFCtterungen. Aus dem Stiel l\xE4sst sich ein Saft pressen, der mit Wasser verd\xFCnnt *Gr\xFCnschleim-Tropfen* ergibt. Diese, in die Augen getr\xE4ufelt, erlauben es dem Anwender, im Dunkeln besser zu sehen, allerdings um den Preis besonderer Lichtempfindlichkeit. Bisweilen problematisch ist, dass der Pilz sich durch jegliche Form der Einnahme im K\xF6rper des Anwenders festsetzen kann. In der immerw\xE4hrenden Finsternis tiefer H\xF6hlen mag dies n\xFCtzlich sein, \xFCber Tage jedoch f\xFChrt es zu starkem Unwohlsein und auch zur Beeintr\xE4chtigung bestimmter Eigenschaften. Doch nur wenigen H\xF6hlenkundlern ist die genaue Zusammensetzung der potenten Brech- und Abf\xFChrmittel bekannt, die dabei helfen, den Pilz wieder aus dem K\xF6rper zu entfernen. Einen solchen Experten sowie die ben\xF6tigten Zutaten zu finden, kann sich im Nachgang zu einem regelrechten Abenteuer auswachsen.
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638**Was wei\xDF mein Held \xFCber Gr\xFCne Schleimpilze?**
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640- QS 1: Der Gr\xFCne Schleimpilz w\xE4chst dort, wo die Sonne nie scheint: in tiefen H\xF6hlen.
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642- QS 2: Der z\xE4he Schleim sch\xFCtzt den Pilz vor Fressfeinden, denn er ist darunter nicht nur lecker und nahrhaft, sondern hilft auch dabei im Dunkeln zu sehen und das Gesp\xFCr f\xFCr Ersch\xFCtterungen zu erh\xF6hen.
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644- QS 3+: Sein getrockneter Schleim sch\xFCtzt vor Atemgiften. Er neigt dazu, sich im K\xF6rper des Anwenders festzusetzen. Nur wenigen H\xF6hlenkundlern ist bekannt, dass dieser Befall nur mit dem Dergolasch- Pilz zu beenden ist.
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646**Gr\xFCner Schleimpilz**`,spread:`*Landschaftstyp:* H\xF6hlen und lichtlose Tunnel 
647*Regionen:* \xFCberall eher selten in H\xF6hlen ab 50 Schritt Tiefe, ab 100 Schritt Tiefe gelegentlich`,effect:`Roh: 
648*Ber\xFChrung*: keine 
649*Einatmung*: keine, f\xFCr Wirkung des aufbereiteten Schleims siehe unter 
650*Pflanzliche Hilfsmittel Verzehr*: Der Anwender erlangt einen Sinn f\xFCr Ersch\xFCtterungen. Dadurch wird das neue Anwendungsgebiet *Bewegungsgesp\xFCr* im Talent *Sinnessch\xE4rfe* freigeschaltet. Dieses erlaubt dem Anwender, Lebewesen ab der Gr\xF6\xDFenkategorie klein in seinem Umfeld zu sp\xFCren und zu lokalisieren, wenn sie sich innerhalb eines Radius von 20 Schritt um ihn bewegen. Bewegen sich mehr als 7 Lebewesen innerhalb dieses Radius, erh\xE4lt der Anwender durch die Sinnesbelastung eine Stufe *Verwirrung* f\xFCr 15 Minuten, mindestens jedoch so lange, bis sich nur noch h\xF6chstens 2 andere Lebewesen innerhalb des Radius seines Bewegungsgesp\xFCrs aufhalten. Der Befall durch den Pilz ist permanent, bis er gezielt mit Dergolasch-Abf\xFChrmittel beendet wird. Ohne den Befall verschwindet das Bewegungsgesp\xFCr wieder. [Nutzpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
651Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"39":{description:`*\xBBDer Gulmondstrauch bevorzugt Steppen und W\xE4lder als Lebensraum und bringt von Fr\xFChling bis Herbst etwa handtellergro\xDFe gr\xFCne Bl\xE4tter hervor. Seine Anwendungsformen sind vielf\xE4ltig und h\xE4ngen von der Konzentration der Bl\xE4tter im Verh\xE4ltnis zur Fl\xFCssigkeit ab, die weder zu hoch, noch zu gering ausfallen darf. Bei der schw\xE4chsten Darreichungsform werden die Bl\xE4tter zerkaut, was die Standhaftigkeit und Ausdauer bessert. Zu den sehr potenten M\xF6glichkeiten gegen Fieberkrankheiten z\xE4hlt der Doppelte Gulmondtee, der zwei Portionen getrockneter Exemplare auf einen Teil Wasser enth\xE4lt. Es scheint fast so, als gleiche die Abwehr- der Muskelkraft eines Menschen. Auf diese Weise w\xE4re erkl\xE4rbar, weshalb h\xF6here Dosen des Gulmonds eine nachtr\xE4gliche \xDCberanspruchung verursachen.\xAB* \u2014*aus* Foli
651anth der Kreutherkunde, *Festum-Ausgabe 1042 BF*
652
653Gulmond bezeichnet einen schmalen sommergr\xFCnen Strauch, der eine H\xF6he von bis zu einem Schritt erreicht. Er ist in Nordaventurien bis zu einer Linie Nostria\u2013Vallusa ans\xE4ssig und lebt in Steppen, W\xE4ldern oder im Hochland. Sein Name leitet sich aus seinen Fundorten ab, da *Gulm* eine noch wenig gebr\xE4uchliche Bezeichnung f\xFCr eine bewaldete Anh\xF6he ist. Das aufrechte Gew\xE4chs hat gegenst\xE4ndige, an Zweigen angeordnete Laubbl\xE4tter. Das dunkelgr\xFCne Laub besitzt eine eif\xF6rmige bis elliptische Form sowie eine L\xE4nge von bis zu zehn Halbfingern mit ganzrandigem, also nicht gez\xE4hntem, Abschluss. Im Herbst nehmen die in der Regel sechs bis acht Bl\xE4tter pro Strauch eine gelbe bis orangerote Farbe an. F\xFCr die Ernte haben ausschlie\xDFlich die Bl\xE4tter Bedeutung, gesammelt werden sie von Fr\xFChling bis Herbst. Als Heilkraut zeigen sie aufputschende und st\xE4rkende Wirkung, die im Detail von der Art der Anwendung abh\xE4ngig ist. Das Zerkauen frischer Gulmondbl\xE4tter st\xE4rkt die Abwehr und Ausdauer f\xFCr etwa einen halben Tag. Die Wirkung erh\xF6ht sich durch eine weitere Dosis, bringt aber einen Wolf mit sich. Ein Teeaufguss aus frischen oder getrockneten Bl\xE4ttern mit hei\xDFem Wasser, auch als *Gulmondtee* bekannt, hat ebenfalls eine entsprechende Wirkung und lindert auszehrende Krankheiten wie das Sumpffieber. Einschr\xE4nkend ist die geringe Haltbarkeit der frischen Bl\xE4tter. Aus diesem Grund trocknet und zerkleinert man sie. Unter dem *Doppelten Gulmondtee* versteht man einen Tee aus zwei Anwendungen der Pflanze, f\xFCr den Geschmack oft mit Minze versetzt, der dem Patienten zus\xE4tzliche Kraft schenkt, um die sehr kritischen Momente und Phasen einer Krankheit zu \xFCberstehen. Das heilende Kraut hat einen gro\xDFen Platz in der Kunst der Alchimie erhalten. In den Rezepten zum Fiebersaft, Wachtrunk, Pulver des Klaren Geistes und dem Ifirnstrunk ist es als Wirkstoff etabliert. In vielen weiteren Rezepten wird es als Substitut erforscht.
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655**Was wei\xDF mein Held \xFCber Gulmond?**
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657- QS 1: Gulmond ist ein Strauch, der in Steppen, W\xE4ldern und dem Hochland zu finden ist. Die wirksamen Bl\xE4tter erntet man von Fr\xFChling bis Herbst, sie st\xE4rken die Widerstandskraft des Patienten.
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659- QS 2: Die Anwendungsformen reichen von direkter Einnahme \xFCber frischen und getrockneten bis zu doppeltem Gulmondtee. Die Wirkungskraft steigt in der genannten Reihenfolge an.
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661- QS 3+: Bei besonders schweren und schw\xE4chenden Krankheiten hilft Gulmond \xFCber die schlimmsten Phasen hinweg. Je h\xF6her die Dosis gew\xE4hlt ist, desto eher folgt ein anschlie\xDFender Kater.
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663**Gulmond**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
664*Regionen:* N\xF6rdliches Hochland (Strauchsteppe), N\xF6rdliche Grasl\xE4nder und Steppen, W\xE4lder des Nordens`,effect:`Roh: 
665*Ber\xFChrung*: keine 
666*Einatmung*: keine 
667*Verzehr*: 1 Anwendung l\xE4sst den Konsumenten 12 Stunden lang die Abz\xFCge von 2 Stufen *Bet\xE4ubung* ignorieren. Bei Stufe IV wird der Konsument dennoch *handlungsunf\xE4hig*. [Heilpflanzen] 
668Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"40":{description:`*\xBBAus dem Tiefen S\xFCden stammt die bedeutendste F\xE4rberpflanze, der Guraanstrauch, dem wir das strahlend blaue Hesindigo verdanken. Er w\xE4chst im Regenwald, aber auch in den so h\xE4ufigen K\xFCstens\xFCmpfen. Seine etwa anderthalb Finger gro\xDFen blauen Bl\xFCten tragen den Farbstoff in sich. Die Waldmenschen sch\xE4tzen ihn und schm\xFCcken mit besonderer Vorliebe ihre K\xF6rper damit. Haltbarer wird das Hesindigo erst unter den kundigen H\xE4nden g\xF6ttergef\xE4lliger F\xE4rber, die um die Geheimnisse verschiedener Rezepte und ihrer Anwendung wissen.\xAB*
669
670*\u2014aus* Herbarium Kuslikum: Die Flora Aventuriens*, Hesindetempel zu Kuslik, Ausgabe 1043 BF*
671
672Der Guraanstrauch stammt aus dem Tiefen S\xFCden, ist aber bis hinauf in den Hohen Norden als *Hesindigo* bekannt. Kaum eine Pflanze liefert einen vergleichbar strahlenden, vor allem aber so dauerhaft haltbaren Farbstoff wie dieser Strauch. Schon der unvorsichtige Umgang mit den dukatengro\xDFen, fleischigen Bl\xFCten und sogar ein l\xE4ngerer Aufenthalt inmitten bl\xFChender Str\xE4ucher, f\xE4rbt Kleidung, aber auch Haut und so ziemlich alles andere blau. Der Farbstoff zieht schnell ein und l\xE4sst sich selbst durch sorgf\xE4ltiges Waschen nicht entfernen, allein die Sonne vermag ihn dann binnen zwei Wochen auszubleichen. Der Saft der Bl\xFCten ist Grundlage f\xFCr einige Rezepturen in der Farbherstellung. Je nach Zusammensetzung der hinzugef\xFCgten Substanzen lassen sich unter
672schiedliche Blaut\xF6ne herstellen, wie beispielsweise das Almadanerblau der kaiserlichen Garden, das durch Beimengen von Bleiwei\xDF entsteht. Reines Hesindigo gilt als Farbe der K\xF6nige, weshalb es in der Heraldik des Mittelreichs lange nur dem Kaiser und bestimmten Reichs\xE4mtern gestattet war, sie im Wappen zu tragen. Durch Hinzuf\xFCgen anderer Kr\xE4uter k\xF6nnen Farbt\xF6ne wie das bei Ballkleidung beliebte Rote Hesindigo erzeugt werden. H\xE4ufig fallen diese Farben bei Sonneneinstrahlung jedoch wieder ins Blaue zur\xFCck, was zudem Farbflecken und Unreinheiten nach sich zieht, bevor auch das Blau schlie\xDFlich verblasst. Jenseits seiner Heimat weitgehend unbekannt ist, dass ein intensives Einatmen des Bl\xFCtendufts Rauschzust\xE4nde herbeif\xFChren kann. Der Hesindigorausch \xE4hnelt dem von Alkohol, erzeugt aber stets eine friedliche und rahjagef\xE4llige Stimmung. Dennoch wird Hesindigo in der Alchimie bislang nur genutzt, um Tr\xE4nke einzuf\xE4rben.
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674**Was wei\xDF mein Held \xFCber Guraanstr\xE4ucher?**
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676- QS 1: Die Bl\xFCten des Guraanstrauchs liefern den Pflanzensaft, aus dem Hesindigo hergestellt wird. Sein Blau ist unvergleichlich strahlend und sehr dauerhaft.
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678- QS 2: Er stammt aus dem Tiefen S\xFCden, von den Waldinseln und aus dem Regengebirge. Es ist auch m\xF6glich, andere Farben daraus herzustellen, die dann jedoch nicht so haltbar sind.
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680- QS 3+: Schon ausgedehnter Kontakt mit dem Bl\xFCtenduft f\xE4rbt Kleidung und Haut f\xFCr bis zu zwei Wochen blau. Au\xDFerdem kann der Duft einen Rausch erzeugen, der dem des Alkohols nicht un\xE4hnlich ist.
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682**Guraanstrauch**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder, S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
683*Regionen:* gelegentlich in allen Regenw\xE4ldern, eher selten in S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern`,effect:`Roh: 
684*Ber\xFChrung*: Eine Ber\xFChrung der Bl\xFCten f\xE4rbt Haut, Haare, N\xE4gel, Z\xE4hne, Textilien und in hoher Dosierung selbst Metalle, Glas und fast jedes andere Material strahlend blau. Der Farbstoff der rohen Pflanze verblasst jedoch innerhalb von zwei Wochen gleichm\xE4\xDFig in direktem Sonnenlicht. Er l\xE4sst sich nicht abwaschen. [Nutzpflanzen] 
685*Einatmung*: Das Aroma von Bl\xFCten im Umfang von mindestens 4 Anwendungen f\xFChrt zu einem milden Rauschzustand (1 Stufe *Bet\xE4ubung*). Zudem werden Rachen und Z\xE4hne blaugef\xE4rbt, die F\xE4rbung verblasst jedoch ebenso wie jene, die man sich durch Hautkontakt zuzieht. [Pflanze mit physischer Wirkung] 
686*Verzehr*: Rachen und Z\xE4hne f\xE4rben sich bei Verzehr der Bl\xFCten blau, die F\xE4rbung verblasst jedoch ebenso wie jene, die man sich durch Hautkontakt zuzieht. 
687Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"41":{description:`*\xBBEin gutes Beispiel, dass die Gestalt bisweilen ein Hinweis auf die Wirkung ist, gibt die Hiradwurz. Wiewohl der wirksame Teil der Pflanze die Wurzel ist, zeigen die langen, schlanken Stiele mit den wenigen Bl\xE4ttchen und die kleinen rosa Bl\xFCten mit dem lang ausschlagenden Stempel, wogegen sie hilft: Schlangen sind es oder vielmehr ihre Gifte. Gut daumendick ist die Wurzel, sie reicht tief und ist h\xE4ufig gegabelt. Aus der Erde gegraben und direkt genossen beendet sie die sch\xE4dliche Wirkung eines jeden Schlangengiftes.\xAB*
688
689*\u2014aus* Al'B\xE2gh Dschayida *von Rastafan al'Achami ibn Hamar, Thalusa 1035 BF*
690
691Hiradwurz ist im Land der Ersten Sonne heimisch. Es ist ein unscheinbares hellgr\xFCnes Kraut mit hellgelb bis hellrosa Bl\xFCten. Der oberirdische Teil ist ohne Bedeutung, die Wurzel jedoch ist ein potentes Mittel gegen Schlangengifte. Roh gegessen hebt es die Wirkung solcher Gifte, seien sie roh oder verarbeitet, auf. Wird sie mindestens f\xFCnfmal im Monat eingenommen, reduziert sich der Schaden von Schlangengift pr\xE4ventiv. In Mhanadistan ist es daher in manchen Gegenden \xFCblich, die Wurzel w\xE4hrend der Regenzeiten gro\xDFz\xFCgig unter das Essen zu mischen, um sich dieser Segnung zu versichern. Leider wirkt Hiradwurz ausschlie\xDFlich gegen Schlangengifte. Sie bei anderen Vergiftungen einzusetzen, ist sinnlos, ja sogar gef\xE4hrlich, denn dies l\xF6st Sch\xFCttelkr\xE4mpfe au
691s, die bis zum Tod f\xFChren k\xF6nnen. Die Wurzel selbst l\xE4sst sich nicht haltbar machen. L\xE4sst man den aus der Wurzel gepressten Saft jedoch einen Mond lang g\xE4ren und destilliert ihn dann, ergibt sich das Hirad-Antidot. Dieser alkoholische Auszug wird fast ausschlie\xDFlich f\xFCr den Handel in entfernte Regionen hergestellt, denn die Einnahme f\xFChrt mit recht hoher Wahrscheinlichkeit zu einer zeitlich begrenzten Erblindung, einer Nebenwirkung, die frische Wurzeln nicht verursachen. Inzwischen wird Hiradwurz als Substitut f\xFCr Belmart im klassischen Antidot eingesetzt \u2013 gl\xFCcklicherweise ohne die erw\xE4hnte Nebenwirkung.
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693**Was wei\xDF mein Held \xFCber Hiradwurz?**
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695- QS 1: Hiradwurz w\xE4chst im Land der Ersten Sonne. Seine Wurzel beendet die Wirkung vieler Gifte.
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697- QS 2: Tats\xE4chlich beendet sie nur die Wirkung von Schlangengiften. Au\xDFerdem kann regelm\xE4\xDFiger Genuss von Hiradwurz zu einer gewissen Teilresistenz gegen Schlangengifte f\xFChren, weswegen es die Einheimischen wie Gem\xFCse essen.
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699- QS 3+: Es ist nicht ungef\xE4hrlich, es bei anderen Giften einzusetzen, denn es kann einen potenziell t\xF6dlichen Sch\xFCttelfrost erzeugen. Hirad-Antidot wirkt wie die frische Wurzel, zieht bisweilen aber eine tempor\xE4re Blindheit nach sich.
700
701**Hiradwurz**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xFCstenrandgebiete und W\xFCsten 
702*Regionen:* S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen, W\xFCsten\xADrandgebiet`,effect:`Roh: 
703*Ber\xFChrung*: keine 
704*Einatmung*: keine 
705*Verzehr*: Die Einnahme der Wurzel heilt jedes nicht-magische oder -d\xE4monische Schlangengift. 1 Anwendung reduziert die Giftwirkung auf den schw\xE4cheren Verlauf, 2 Anwendungen beenden die Wirkung des Giftes sofort. Wird sie eingenommen, w\xE4hrend ein anderes Gift wirkt, erleidet der Anwender heftigen Sch\xFCttelfrost (1 Stufe *Paralyse).* Bei 1-5 auf 1W20 entfaltet das Gift zudem sofort seine st\xE4rkere Wirkung, falls nur die schw\xE4chere vorlag, wobei dieser Effekt auch bei Alkohol auftreten kann und dann zu doppelten Stufen des Zustands *Berauscht* f\xFChrt. Wird Hiradwurz mindestens an 5 Tagen im Monat eingenommen, wirkt Schlangengift bei bestandener Giftprobe nur mit der schw\xE4cheren Wirkung, bei gescheiterter Probe wird es neutralisiert. [Heilpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
706Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"42":{description:`*\xBBDas, Depi, ist ein Hl\xFBtharsiegel. Das ist das Zeichen der G\xF6tter, dass sie Vater Rudegar in Huld aufgenommen haben. Dieses Pfl\xE4nzlein w\xE4chst n\xE4mlich nur mit dem Willen der Himmlischen und nur dort, wo einer ihrer Diener zur letzten Ruhe gebettet wurde. Uns Sterblichen gehorcht es hingegen nicht, willst du es pfl\xFCcken oder umpflanzen, wird es vergehen. Also sei and\xE4chtig, wenn du ein Hl\xFBtharsiegel siehst, und bitte f\xFCr die unsterbliche Seele desjenigen, den es ehrt.\xAB* \u2014*Mutter Algrid Lindgr\xFCn zu Depold, einem Novizen, Angbar, 1041 BF*
707
708Das Hl\xFBtharsiegel ist eine ausdauernde Pflanze, die ihre Bl\xFCten mit den ersten Strahlen der Fr\xFChlingssonne \xF6ffnet und im ersten Schnee wieder schlie\xDFt. Im S\xFCden bl\xFCht sie sogar das ganze Jahr. Ihre Bl\xFCten \xE4hneln denen von Lilien und erscheinen entlang und an der Spitze von kr\xE4ftigen, etwa drei Spann hohen Halmen. Um die kurzen Staubf\xE4den stehen gro\xDFe, im Zentrum blutrote und am oberen Rand wei\xDFe Bl\xFCtenbl\xE4tter. Die kurzen Laubbl\xE4tter umstehen den Halm bodennah. Das Hl\xFBtharsiegel ist selten und nicht an bestimmte Landschaftstypen oder Regionen gebunden. Allerdings w\xE4chst es ausschlie\xDFlich auf Gr\xE4bern von Geweihten der Zw\xF6lfg\xF6tter, insbesondere aber auf denen von Heiligen des Pantheons. Mancherorts ist seine Existenz der einzige Hinweis darauf, dass inmitten unzug\xE4nglicher Wildnis oder unwirtlicher Natur ein G\xF6tterdiener ruht. Wo es w\xE4chst, sch\xFCtzt es das Grab vor \xFCbernat\xFCrlichen Angriffen, beispielsweise denen von D\xE4monen oder Geistern. Dieser Umstand und die rondragef\xE4lligen Farben sind auch der Grund f\xFCr den Namen der Pflanze, denn der Heilige Hl\xFBthar wird um den Beistand gegen d\xE4monische M\xE4chte angerufen. Der hegenden Hand von G\xE4rtnern entzieht sich das Hl\xFBtharsiegel allerdings. Versuche es zu vermehren oder zu verpflanzen, haben den Tod der Pflanze zur Folge. Selbiges passiert, wenn ihre Bl\xFCten gepfl\xFCckt werden, wozu Geister, D\xE4monen und andere g\xF6tterferne Wesen gl\xFCcklicherweise jedoch au\xDFerstande sind. In unregelm\xE4\xDFigen Abst\xE4nden reifen die Bl\xFCten und werfen ihre mit zahllosen Samen gef\xFCllten Fruchtknoten ab. H\xE4ufig gilt dies als Hinweis darauf, dass ein Tod bevorsteht, und die Geweihten, welche die entsprechende Grabst\xE4tte h\xFCten, sammeln die Samen der Pflanze dann getreulich ein. In den freien Handel gelangen die Samen so gut wie nie, denn sie gelten als Eigentum der Zw\xF6lfg\xF6ttlichen Kirchen und sind im n\xE4chsten Tempel abzuliefern.
709
710**Was wei\xDF mein Held \xFCber Hl\xFBtharsiegel?**
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712- QS 1: Das Hl\xFBtharsiegel ist eine etwa kniehohe Pflanze, die nur auf den Gr\xE4bern von Zw\xF6lfg\xF6ttergeweihten und Heiligen gedeiht. Darum darf man sie nicht pfl\xFCcken oder ausgraben.
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714- QS 2: Es ist \xFCbernat\xFCrlicher Herkunft und sch\xFCtzt ein Grab wie auch sein Umfeld vor sch\xE4dlichen Einfl\xFCssen. Wird die Pflanze verletzt oder ausgegraben, geht sie ein. D\xE4monen, Daimonide und Geister k\xF6nnen sie nicht anr\xFChren.
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716- QS 3+: Selten entwickelt sich ein Fruchtknoten mit Samen. Diese sind sehr kostbar und m\xFCssen in Tempeln abgeliefert werden.
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718**Hl\xFBtharsiegel**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle 
719*Regionen:* sehr selten auf Gr\xE4bern von Dienern der Zw\xF6lfg\xF6tter, unabh\xE4ngig davon, ob sie einen Grabsegen erhalten haben oder nicht`,effect:`Roh: 
720*Ber\xFChrung*: In einem Radius von 6 Schritt um die Pflanze gilt der Boden als jedem der Zw\xF6lfg\xF6tter *geweiht*. Wird die Pflanze gepfl\xFCckt oder ausgegraben, endet die Wirkung augenblicklich. Geister, D\xE4monen und Daimonide k\xF6nnen das Hl\xFBtharsiegel nicht ber\xFChren und auch keine Aktionen ausf\xFChren, die der Pflanze Schaden zuf\xFCgen w\xFCrden. [Nutzpflanzen, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
721*Einatmung*: keine 
722*Verzehr*: keine 
723Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"43":{description:`\xBB*Und die junge Mutter aus Nostria hatte Angst um ihren S\xE4ugling, da die Kobolde sie fr\xFCher schon geplagt hatten. Also hie\xDF sie ihren Mann auf das Kind aufzupassen und ging in die W\xE4lder. Dort suchte sie im Rondra die Hollbeere und fand den dunkelgr\xFCnen, von wundersch\xF6nen rosa Beeren geschm\xFCckten Strauch. Einen kleinen Kupferkessel sammelte sie bis zum Rand voll, damit es f\xFCr die T\xFCr, die Fenster und sogar den Kamin reichte. So schnell sie die F\xFC\xDFe tragen konnten, rannte sie zur\xFCck, denn beide hatten noch einiges an Arbeit vor sich. Die Beeren mussten zerstampft und der enthaltene Saft aufgefangen werden. Ihr Ehemann musste den gro\xDFen Pinsel aus Borstenhaar vollenden, um die Rahmen von T\xFCr und Fenstern sowie den Dachkamin zu bestreichen. Die Kobolde w\xFCrden nicht warten. Sie musste sich eilen, schnell \u2026*\xAB \u2014*geh\xF6rt in der M\xE4rchenstunde von Mutter Algrid Lindgr\xFCn, Angbar, 1042 BF*
724
725Die Hollbeere w\xE4chst als h\xFCfthoher dunkelgr\xFCner Strauch. Im Ingerimm zeigen sich die ersten rosafarbenen Bl\xFCten aus f\xFCnf Bl\xFCtenbl\xE4ttern in Sternenform. Von Rondra bis Efferd, im Sp\xE4tsommer, tr\xE4gt der Busch seine kirschen\xE4hnlichen rosa Beeren. Die verf\xFChrerisch aussehenden Fr\xFCchte haben im Inneren ebenso rosafarbenes Fruchtfleisch und einen s\xFC\xDFlichen Duft. Bei Verzehr offenbaren sie allerdings einen unsch\xF6nen, bitteren Geschmack sowie eine leichte Giftwirkung. Wer eine heldenhafte Konstitution besitzt und dem Brechreiz trotzen kann, ist f\xFCr die Dauer einer Stunde in der Lage, selbst Unverdauliches als nahrhafte Speise zu sich zu nehmen. Da kaum jemand das Risiko eingehen m\xF6chte, sein Leben in einer Episode krampfhaften W\xFCrgens auszuhauchen, nur um dieses Ger\xFCcht zu beweisen, ist jene Wirkung jedoch noch recht unbekannt geblieben. Einige Gl\xFCcksritter und Neugierige lassen sich vom Brechreiz der frischen Hollbeeren nicht aufhalten, da sie hoffen, eine Gl\xFCcksbeere unter den Fr\xFCchten zu finden. Diese seltenen Exemplare sind \xE4u\xDFerlich nicht unterscheidbar, schmecken aber s\xFC\xDFlich und saftig, sie besitzen im Gegensatz zu den bitteren Geschwistern keine Kerne. Als Heilmittel dienen hingegen die gesammelten St\xE4ngel junger Bl\xE4tter der unteren Zweige.
726
727**Was wei\xDF mein Held \xFCber Hollbeeren?**
728
729- QS 1: Hollbeeren stammen urspr\xFCnglich aus Nostria oder Albernia. Sie sind rosafarbene, kirschen\xE4hnliche Beeren, die an Str\xE4uchern in der N\xE4he von W\xE4ldern und Lichtungen wachsen.
730
731- QS 2: Die Beeren sind leicht giftig und f\xFChren zu Erbrechen. Tieren und Kindern k\xF6nnen sie gef\xE4hrlich werden.
732
733- QS 3+: Die getrockneten Bl\xE4tter der Hollbeere wirken heilend und verbessern die Erholung im Schlaf. Wer die Beeren erfolgreich im Magen beh\xE4lt, kann selbst Ungenie\xDFbares f\xFCr gewisse Zeit verdauen. Selten findet man eine Gl\xFCcksbeere unter den Fr\xFCchten. Im Volksglauben soll der Beerensaft vor Feen und Kobolden sch\xFCtzen.
734
735**Hollbeere**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
736*Regionen:* gelegentlich in Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes und tobrisches 
736Klima)`,effect:`Roh: 
737*Ber\xFChrung*: keine 
738*Einatmung*: keine 
739*Verzehr*: Bei jeder gefunden Anwendung der Hollbeere muss entschieden werden, ob es sich um Beeren oder Bl\xE4tter handelt (2-6 Beere, 7-20 Bl\xE4tter auf 1W20). Bei einer 1 auf 1W20 hat der Held eine Gl\xFCcksbeere gefunden, welche verzehrt dieselbe Wirkung wie ein Gl\xFCckssegen verleiht. Ein Sud aus 1 Anwendung Bl\xE4tter erlaubt die Wiederholung des LeP-Wurfs w\xE4hrend der n\xE4chsten Regenerationsphase (wobei das h\xF6here W\xFCrfelergebnis z\xE4hlt). Die Beeren sind leicht giftig und k\xF6nnen \xDCbelkeit ausl\xF6sen (Giftstufe 2, 1 SP, 1 Stufe *Bet\xE4ubung* durch Erbrechen). Wer 2 Anwendungen gleichzeitig verspeist und eine Probe auf *Selbstbeherrschung* besteht, kann danach f\xFCr eine Stunde ohne Gefahr unverdauliche Substanzen zu sich nehmen. Die Giftprobe entf\xE4llt bei Erfolg. [Heilpflanzen, Nutzpflanzen, Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
740Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"44":{description:`**\xBB***Das Regenwasser tropfte langsam durch die Bl\xE4tter. Mumpoto setzte einen Fu\xDF vor den anderen und ging leicht in die Knie. Sein Kopf drehte sich leicht nach links und stoppte. \u203ARascheln?\u2039 Seine Sinne waren gesch\xE4rft. \u203ADarf mich nicht verraten. Muss lautlos sein.\u2039 Der Bambusk\xF6cher mit den Pfeilen bewegte sich noch leicht an seiner Seite. Er war auf der Jagd. Die Pflanzen des Regenwaldes bildeten ein dichtes Kn\xE4uel aus \xC4sten und Bl\xE4ttern. Seine Beute wurde nur sp\xE4rlich durch die wenigen L\xFCcken des Wuchses sichtbar. Die Verwendung des Blasrohrs ben\xF6tigte viel \xDCbung, denn es sa\xDF mitten zwischen den Augen. \u203AZiel und Blasrohr gleichzeitig ansehen \u2013 mit beiden Augen. Sonst unscharf.\u2039 Ein Treffer war entscheidend. \u203AEgal, wo. Wurara hilft.\u2039 Der Name geh\xF6rte zu einem Waffengift, das aus dem H\xF6llenkraut gewonnen wurde. Jene Schlingpflanze hatte fingerdicke Ranken von gr\xFCnbrauner Farbe und trug gelbe Bl\xFCten. Meist wuchs sie in der H\xF6he unter den Wipfeln der Mammutb\xE4ume, da sie Sonnenlicht suchte. Die inneren Fasern der Pflanze wurden mit Kalk eingekocht und ergaben das Gift. Das Gift st\xF6rte Mumpoto nicht. \u203AHat keine Wirkung.\u2039 Bei einem Treffer verursachte der Giftpfeil Muskelsch\xE4den, Sehst\xF6rungen und K\xE4lteschauer. \u203AHilft gut gegen Schuppenwesen. M\xF6gen keine K\xE4lte.\u2039 Mit ge\xFCbten Schritten t\xE4nzelte er durch den Dschungel und hielt abrupt an. Eine Hand machte den Pfeil bereit, die andere f\xFChrte das Blasrohr zum Mund. Seine Augen bewegten sie nicht und warteten auf die Bewegung. \u203AGleich.\u2039 Der K\xF6rper einer riesigen Schlange wand sich \xFCber den Boden. \u203AJetzt.\u2039 Lautlos flog der Pfeil los und traf sein Ziel. Das Tier zappelte. Die Schlange suchte ihren Gegner, aber fand nur den Giftboten. \u203AWarten, aber nicht lang.\u2039 Langsam n\xE4herte er sich und feuerte noch einen Pfeil ab. Er traf das Ziel etwas h\xF6her als der erste. Seine Hand ber\xFChrte die Stirn und anschlie\xDFend seine Brust. Es war ein Abschiedsgru\xDF an das Tier. \u203ALasse dich ziehen, Geist. Geh du zu den Deinen.\u2039 Nachdem er die Schlange erreicht hatte, erl\xF6ste er das Tier schnell. Seine Ohren horchten. \u203ANicht allein.\u2039 Ein weiterer J\xE4ger war in der N\xE4he. \u203AMuss wohl k\xE4mpfen.\u2039 Mumpoto nahm einen weiteren Pfeil in die Hand. Sein Konkurrent pirschte sich heran. \u203AEin Raubtier.\u2039***\xAB** *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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742**Was wei\xDF mein Held \xFCber H\xF6llenkraut?**
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744- QS 1: H\xF6llenkraut windet sich um gro\xDFe Regenwaldb\xE4ume und w\xE4chst dem Licht rasend schnell entgegen, wenn sich einmal eine L\xFCcke im Blattwerk auftut.
745
746- QS 2: Aus H\xF6llenkraut l\xE4sst sich mit geringem Aufwand das Nervengift Wurara herstellen, indem man die Fasern der Ranke mit kalkhaltigem Wasser einkocht. Es wurde urspr\xFCnglich von den Waldmenschen f\xFCr die Jagd entwickelt.
747
748- QS 3+: In Verbindung mit sympathetischen Ingredienzien entfaltet das Nervengift der Ranken eine zerr\xFCttende Wirkung auf den Geist. Das entstehende Elixier ist in S\xFCdaventurien als Angstgift bekannt und wird zur Selbstverteidigung von wohlhabenden Reisenden gesch\xE4tzt.
749
750**H\xF6llenkraut**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder, Gebirge 
751*Regionen:* \xDCberhoher Regenwald, Mittelhoher Regenwald, Nebelwald, S\xFCdliche Regengebirge`,effect:`Roh: 
752*Ber\xFChrung*: keine 
753*Einatmung*: keine 
754*Verzehr*: keine, extrem bitter und ekelhaft, sandig-fasrige Konsistenz (Ranken) 
755Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"45":{description:`*\xBB\u203AEs k\xF6nnte brenzlig werden.\u2039 Cuiljin der Wanderer f\xFChrte Midorijida und Berisab durch den dichten Dschungel. Die Pflanze erinnerte die Alchimistin an Stinkmirbel, aber diese w\xFCrde nie so weit s\x
755FCdlich wachsen. \u203AGiftig\u2039, l\xF6ste Berisab die Situation auf.* Also keine Mirbel
756
757*, dachte Midorijida. \u203AWof\xFCr brauchst du die Horuschen?\u2039 \u203AF\xFCr den Waffenbalsam.\u2039 In ihren Gedanken erg\xE4nzte Midorijida:* F\xFCr die beste Version eines Waffenbalsams.
758
759*Sie plante einen gro\xDFen Artikel im Salamander. Daher ben\xF6tigte sie die besten Zutaten. Nach der zugegeben geschwollenen Ank\xFCndigung stand ihre Reputation bei den Kollegen auf dem Spiel. Sicherlich h\xE4tte sie die Kerne der Horuschen zu horrenden Preisen kaufen k\xF6nnen, aber die Kerne waren nur wenige Tage haltbar. Aus diesen Gr\xFCnden folgte die beschwerliche Reise in den Dschungel. Das Zeichen der Konservierung hatte ihr schon h\xE4ufig geholfen, doch musste es auf pfl\xFCckfrischen Zutaten angewendet werden. \u203ADie Horusche ist eine Art Ranke, die meist an den Riesenb\xE4umen des maraskanischen Dschungels zu finden ist\u2039, zitierte sie die aktuelle Ausgabe des Folianthen der Kreutherkunde. \u203AAn den Ranken wachsen etwa alle drei Wochen Bl\xFCten von blass-violetter Farbe. Wir ben\xF6tigen aber die fleischigen braunen Schoten \u2013 etwa ein Spann lang.\u2039 Dann dachte sie noch:* Eigentlich werden die Kerne verarbeitet, aber das behalte ich vorerst f\xFCr mich. *\u203AZu den Mammutb\xE4umen\u2039, fasste Cuiljin den kleinen Vortrag zusammen. Maraskan war f\xFCr Alchimisten eigentlich ein Paradies voller seltener Ingredienzien, aber Midorijidas Gedanken waren mit dem vorsichtigen Befolgen der Anweisungen ausgelastet. \u203ADort.\u2039 Cuiljin blieb kurz stehen. Mit aufgerissenen Augen schaute die Alchimistin auf die gro\xDFen B\xE4ume. \u203ATsa, lass uns gro\xDFe Schoten finden.\u2039 Ein L\xE4cheln umspielte die trockenen Lippen der jungen Frau. \u203AHoruschenschoten. Endlich.\u2039 Die Zutaten hingen allerdings in etwa drei Schritt H\xF6he. Dar\xFCber hatte sie nicht nachgedacht, aber Berisab und Cuiljin hatten Seile dabei. Sie rollte mit den Augen.* Klettern? Vielleicht sollte ich meine Begleiter die Schoten ernten lassen, w\xE4hrend ich das Zauberzeichen vorbereite. *Dabei legte sie den Kopf leicht schief und presste die Lippen nachdenklich zusammen.\xAB*
760
761*\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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763**Was wei\xDF mein Held \xFCber Horuschen?**
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765- QS 1: Horusche w\xE4chst als Ranken an hohen B\xE4umen und bl\xFCht alle drei Wochen mit blass-violetten Bl\xFCten.
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767- QS 2: Ihre spannlangen Schoten enthalten zwischen 1 und 3 haselnussgro\xDFe schwarze Kerne, welche roh verzehrt einen kleinen Kraftschub verleihen. Wiederholte Einnahme f\xFChrt jedoch zu Vergiftungen.
768
769- QS 3+: Alchimisten zahlen gutes Geld f\xFCr Horuschenkerne, da ihr \xD6l konzentriert erhebliche Vorteile im Kampf bietet und als Zutat f\xFCr besonders potenten Waffenbalsam genutzt werden kann.
770
771**Horusche**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder, Maraskan 
772*Regionen:* \xDCberall auf Maraskan und den Nebeninseln, \xDCberhoher Regenwald, Mittelhoher Regenwald, Regengr\xFCner Wald, Nebelwald`,effect:`Roh: 
773*Ber\xFChrung*: keine 
774*Einatmung*: keine 
775*Verzehr*: Erleichterung von +1 auf *Kraftakt* f\xFCr 10 Stunden (Kerne). Werden w\xE4hrend dieser Zeitspanne weitere Kerne gegessen, so verursacht jeder weitere 1W6+4 SP, wobei jeder weitere Kern trotzdem einen weiteren Punkt Erleichterung (bis zu einem Maximum von +5) gew\xE4hrt. Die Dauer der Wirkungszeit insgesamt verl\xE4ngert sich nicht, bis die 10 Stunden abgelaufen sind. [Nutzpflanzen, Giftpflanzen] 
776Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"46":{description:`*\xBBDas Ilmenblatt ist ein \xFCberaus bekanntes Gew\xE4chs, und obgleich es nur an der Westk\xFCste des Kontinents und auf einigen Inseln wild w\xE4chst, wird es \xFCberall gesch\xE4tzt. Doch wer allein seine entspannende und leicht berauschende Wirkung lobt, untersch\xE4tzt diese Pflanze sehr. Denn abgesehen von der Alraune gibt es wohl kein Gew\xE4chs, das so vielf\xE4ltig eingesetzt wird wie das Ilmenblatt. Jene, die sich um die Pflege von Menschen mit gemarterten Seelen verdient machen, w\xFCrden es wohl unverzichtbar f\xFCr ihr Werk nennen.\xAB*
777
778*\u2014aus* Kermons Kunde vom Heilkr\xE4ftigen Pflanzenwerk*, Kermon der J\xFCngere, 1000 BF*
779
780Vor allem an der aventurischen Westk\xFCste s\xFCdlich von Dr\xF4l und auf zahlreichen Inseln in dieser Region ist Ilmenblatt heimisch. Die einzeln stehenden, dicht mit Bl\xE4ttern bewachsenen St\xE4ngel k\xF6nnen unter g\xFCnstigen Bedingungen bis zu zwei Schritt hoch werden. Im S\xFCden bl\xFCht Ilmenblatt zweimal j\xE4hrlich und bildet dann k\xF6pfchenf\xF6rmige rote Bl\xFCtenst\xE4nde, die direkt aus den St\xE4ngeln wachsen. Bl\xFCten und Blattspitzen des Ilmenblatts, das in den s\xFCdlichen Stadtstaaten *Alphana* und bei den Waldmenschen *Batonga* (\u201ES\xFC\xDFer Rausch\u201C) hei\xDFt, werden im Travia und Ingerimm geerntet. Frisch verspeist wirken sie entspannend, verursachen aber auch leichte Bewusstseinstr\xFCbungen. Beide k\xF6nnen ebenso getrocknet werden, wie das aus den frischen St\xE4ngeln gewonnene und beinahe unbegrenzt haltbare Harz. Alle drei Bestandteile werden zu Ilmenblatt-Rauchp\xE4ckchen vermischt, die nach Geschmack zusammen mit Pfeifenkraut oder Mohacca, dem wilden Tabak Meridianas, geraucht werden. Sie k\xF6nnen aber auch auf hei\xDFen Steinen und in Pfannen erhitzt oder \xFCber glimmende Kohlen gestreut werden. Die dadurch entstehenden D\xE4mpfe wirken beruhigend und stimmen viele Lebewesen friedlich, weswegen sie gerne in der Heilkunst und bei religi\xF6sen Zeremonien eingesetzt werden. Selbst die Orks kennen Ilmenblatt und setzen dessen Harz bei der Herstellung von Furchtlos- Tropfen ein, einem Mittel, das verzagten Kriegern ihren Mut zur\xFCckgeben soll. Bei der Haltbarmachung von frischen Pflanzenteilen entsteht Ilmenblatt- Essenz, dessen Einsatzm\xF6glichkeiten in der Alchimie enorm vielf\xE4ltig sind, denn Ilmenblatt ist sowohl Bestandteil vieler bekannter Tr\xE4nke, wie des Friedenswassers und verschiedener Liebestr\xE4nke, als auch von Elixieren mit Wirkung auf den Verstand. Selbst in Giften wird es als Zutat verwendet, da es als universelles Substitut f\xFCr Rauschkr\xE4uter genutzt werden kann.
781
782**Was wei\xDF mein Held \xFCber Ilmenblatt?**
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784- QS 1: Ilmenblatt w\xE4chst vor allem an der aventurischen Westk\xFCste s\xFCdlich von Dr\xF4l, auf den Zyklopeninseln und Altoum. Bl\xE4tter und Bl\xFCten sind ein mildes Rauschmittel.
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786- QS 2: Bl\xE4tter und Bl\xFCten k\xF6nnen frisch verspeist oder getrocknet mit Tabak geraucht werden. Aus den frischen St\xE4ngeln tritt ein Harz aus, das getrocknet jahrelang haltbar ist.
787
788- QS 3+: Ilmenblatt entspannt und stimmt friedlich. Seine Essenz wird vielen Alchimika beigesetzt.
789
790**Ilmenblatt**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Regenw\xE4lder, Gebirge, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen 
791*Regionen:* Mittell\xE4ndische W\xE4lder (yaquirisches Klima), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), \xDCberhoher, Mittelhoher, Halbhoher Regenwald, Regengr\xFCner Wald, Nebelwald, gelegentlich in S\xFCdlichen Gebirgen, S\xFCdliche Regengebirgen, eher selten in S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen`,effect:`Roh: 
792*Ber\xFChrung*: keine 
793*Einatmung*: Der Duft der Pflanze und ihr Rauch wirken beruhigend. 1 Anwendung erzeugt 1 Stufe *Berauscht*. Eine intensivere Wirkung erlaubt das Ilmenblatt- Rauchp\xE4ckchen (siehe *Pflanzliche Rauschmittel*). Bei 1 auf 1W6 entstehen nach der Wirkungsd
793auer Hunger und/oder leichte \xDCbelkeit (1 Stufe *Bet\xE4ubung*). 
794*Verzehr*: siehe *Einatmung* [Pflanze mit physischer Wirkung] 
795Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"47":{description:`\xBB*\u203ADie S\xFC\xDFigkeit ist an allem schuld.\u2039 Sie liebte Marzipan \u2013 aranischer Art. Hamid, einer der bekannten und ber\xFCchtigten K\xF6che in Zorgan, hatte sich ein neues Wunder einfallen lassen. Mandeln, Zucker, Ei, Arangen, Rosenwasser. Sie schmeckte fast alles heraus. Die Kr\xF6nung gab eine unbekannte Geheimzutat. \u203ABenbukkel, Ulikkaneel? Nein, milder. Es umarmt den Mund wie Samt auf der Haut.\u2039 Gleich w\xFCrde er zur\xFCckkehren. \u203AIch muss es wissen.\u2039 Tamura sa\xDF in ihrem abgedunkelten Verkaufsraum in Zorgan und genoss jeden Augenblick zwischen Kr\xE4utern und Alchimika. \u203ANahezu magisch.\u2039 Dabei schloss sie die Augen, und unerwartet zeigte ihr zweites Gesicht neue Bilder. Die Pflanze war nicht sonderlich hoch. Einfache purpurrosa Bl\xFCten gl\xE4nzten in der Sonne oberhalb kleiner elliptischer Bl\xE4tter. Die kriechende Wuchsform erinnerte im Licht an astrale Muster. Das fehlende Gew\xFCrz war diese Pflanze, aber es verbarg mehr. \u203AEine Warnung.\u2039 Die T\xFCr knarzte und brachte Tamuras Geist wieder zur\xFCck. Sie schaute dem Mann mit dem lichter werdenden Haar entgegen. \u203AHast du es probiert?\u2039 Er grinste. \u203AHervorragend. Die neue Zutat hat das gewisse Etwas.\u2039 Mit einem Nicken stimmte der Koch zu. \u203AWas ist es? Woher hast du es?\u2039 \u203AGeheim.\u2039 Sie kr\xE4uselte die Lippen als w\xFCrde sie den L\xF6ffel liebkosen und schaute ihm tief in die Augen. Was f\xFCr eine Entdeckung. Sie konnte kein Risiko eingehen. Den BLICK IN DIE GEDANKEN w\xFCrde er nicht bemerken.* Von einem Fasarer H\xE4ndler. Aha. Der hat es unterwegs auch an einen Fasarer Magier verkauft. Interessant. Jacopo-Kraut*, dachte sie vor sich hin. Als Tochter einer Fasarerin ahnte sie, was diese Zauberer w\xFCnschten.* Geistesmanipulation. Hamid kann es nicht wissen und es schmeckt ausgezeichnet. *Sie schlug ihm auf die Schulter. \u203AHamid, du kannst stolz auf dich sein.\u2039 \xDCber das Kraut w\xFCrde sie mehr herausfinden.* Morgen kaufe ich es. *In den falschen H\xE4nden war es gewiss eine Gefahr \u203AIch muss leider noch arbeiten\u2039, bedauerte Hamid. \u203ASchade. Ich habe auch zu tun.\u2039 Mit einem L\xE4cheln verabschiedete sie Hamid und schloss die T\xFCr hinter sich. \u203AMarhib?\u2039 Der zerrupft wirkende Rabe kam angeflattert. \u203AW\xFCrdest du f\xFCr mich vom Marzipan essen? Ausnahmsweise?\u2039* Ich finde schon heraus, was es macht, *dachte sie. Der BLICK AUFS WESEN w\xFCrde helfen* \u2026\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
796
797**Was wei\xDF mein Held \xFCber Jacopo-Kraut?**
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799- QS 1: Jacopo-Kraut liebt die Sonne und w\xE4chst gerne auf Steinen, die sich in der Mittagssonne aufw\xE4rmen. Es ist allgemein als Zauberzutat der Feenk\xFCche verrufen.
800
801- QS 2: Feen sollen das Kraut auf Runensteinen, Alt\xE4ren und Ritualpl\xE4tzen anderer V\xF6lker anbauen, da diese meist auf Lichtungen liegen und gut gepflegt werden.
802
803- QS 3+: Das Jacopo-Kraut wird wohl deshalb selten von solchen Orten entfernt, da es eine m\xE4chtige, doch subtile Beherrschungswirkung hat: Wer seinem Duft ausgesetzt ist, will es pflegen, wer es zu lange hegt, wird immer wieder zur\xFCckkehren und schlie\xDFlich davon naschen. Feen sollen so Wanderer mit Jacopo-Duftbeuteln und S\xFC\xDFigkeiten in ihre K\xF6nigreiche locken und festhalten. Die ahnungslosen Opfer glauben bis zuletzt, ihr Hochgef\xFChl stamme von der Zuwendung ihrer G\xF6tter.
804
805**Jacopo-Kraut**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
806*Regionen:* selten, aber \xFCberall in W\xE4ldern, vor allem Kultpl\xE4tze mit Steinstatuen und Alt\xE4ren`,effect:`Roh: 
807*Ber\xFChrung*: keine 
808*Einatmung*: 1 Stufe *Verwirrung*. F\xFChrt bei Geweihten zus\xE4tzlich zu 1 Stufe *Entr\xFCckung*. [Pflanze mit psychischer Wirkung, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
809*Verzehr*: keine 
810Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"48":{description:`*\xBBJagdgras reiht sich nahtlos in die lange Reihe maraskanischer Pflanzen ein, die ohne Nutzen sind, daf\xFCr aber voller T\xFCcke und Gefahr. Nun ist es nicht so, dass fleischfressende Pflanzen nur auf Maraskan vorkommen. Doch nur diese Insel, und vielleicht \xE4hnlich verfluchte Landstriche, bringen eine solche Pflanze hervor. Ein Gras n\xE4mlich ist es, das warmbl\xFCtige Wesen \xFCber Tage hinweg verfolgt, um in einem Augenblick der Unachtsamkeit seine Wurzeln in ihr Fleisch zu schlagen und sie langsam zu Tode zu bringen.\xAB*
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812*\u2014aus* Herbarium Kuslikum: Die Flora Aventuriens*, Hesindetempel zu Kuslik, Ausgabe, 1043 BF*
813
814Urspr\xFCnglich auf Maraskan beheimatet, hat Jagdgras (Maraskani: *Djadurzak*) inzwischen auch auf dem aventurischen Festland Fu\xDF gefasst. Das Gew\xE4chs erinnert auf den ersten Blick an gew\xF6hnliche, entwurzelte Grasb\xFCschel und wurde bereits in der aranischen Steppe und in der Gr\xFCnen Ebene gesichtet. Erst bei genauerem Hinsehen offenbart sich die wahre Natur von Jagdgras, das mitnichten ein Spielball des Windes ist, sondern sich im Gegenteil selbstst\xE4ndig fortbewegt. Ihr Ziel ist es, Wurzeln zu schlagen, jedoch nicht im Erdreich, sondern in de
814n noch lebenden, warmen K\xF6rpern ihrer Opfer. Mit der Geschwindigkeit eines flotten Fu\xDFg\xE4ngers folgen Kolonien von bis zu zwanzig Exemplaren einer F\xE4hrte \xFCber mehrere Tage, um schlie\xDFlich im Schutz der Nacht anzugreifen. Besonders perfide ist, dass das Jagdgras sein Aussehen den herrschenden Gegebenheiten anpassen kann. Kein Wunder also, dass es bisweilen mit einer Steppenhexe oder sogar mit Wirselkraut verwechselt wird, was fatale Folgen haben kann. Obgleich Weidetiere Jagdgras meiden, kommt es immer wieder vor, dass kranke und geschw\xE4chte Tiere die verlockenden B\xFCschel verzehren, die praktischerweise st\xE4ndig neben ihnen auftauchen. Kaum im Magen angekommen, verzehrt es die wehrlosen Tiere gem\xE4chlich von innen. Die Tiere leiden dabei keine Schmerzen und verenden meist binnen Stunden. Zur\xFCck bleibt eine leere H\xFClle, aufgebrochen einzig an der Stelle, wo das Gras den Kadaver verlassen hat. Ein solcher Anblick gibt auch gestandenen Abenteurern R\xE4tsel auf. Auf dem Aventurischen Festland vernimmt man Kunde von Wanderern, die verst\xF6rt von ganzen Wiesen berichten, die sich pl\xF6tzlich kollektiv erheben und wie das st\xFCrmische Meer umhertanzen, ohne anzugreifen, fast so, als w\xFCrden sie ihren Opfern zum reinen Spa\xDF ein paar Angstschreie entlocken wollen. Auf Maraskan kommt zus\xE4tzlich das Fallgras (auch bekannt als Kataib\xFCschel) vor, ein enger aber weniger mobiler Verwandter des Jagdgrases, der auf B\xE4umen w\xE4chst und sich auf Schlafende fallen l\xE4sst.
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816**Was wei\xDF mein Held \xFCber Jagdgras?**
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818- QS 1: Jagdgras hei\xDFt so, weil der Wind es vor sich herjagt, sagt man.
819
820- QS 2: Dieses Gras kann sich selbstst\xE4ndig bewegen und verfolgt Mensch und Tier.
821
822- QS 3+: Besonders gef\xE4hrlich ist es nachts, wenn es sich auf Schlafende setzt, Wurzeln schl\xE4gt und ihnen das Leben aussaugt.
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824**Jagdgras**`,spread:`*Landschaftstyp:* Maraskan, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
825*Regionen:* Maraskan, selten in S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, sehr selten in Mittell\xE4ndischen und N\xF6rdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen sowie Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten)`,effect:`Roh: 
826*Ber\xFChrung*: Das Jagdgras versucht, in der Haut Wurzeln zu schlagen (INI 13+1W6, AT 13, RW kurz, 1W3+1 TP, 12 LeP, RS 1, GS 8 (Fallgras GS 1)). In der Regel schleicht es sich an Schlafende heran und kann dann nur mit einer gelungenen Probe auf *Sinnessch\xE4rfe (Hinterhalt entdecken)* \u20132 wahrgenommen werden. Seine Angriffe injizieren einen Wirkstoff, der jegliche Schmerzen und sonstige Sinneseindr\xFCcke durch seine Ber\xFChrung unterdr\xFCckt. Wurden mindestens 3 SP durch das Jagdgras erlitten, wird 1 Stufe *Schmerz* des Opfers abgebaut, falls vorhanden. Totes Jagdgras verliert diese F\xE4higkeit. Das Entfernen des Jagdgrases verursacht 1W3 SP. [Heilpflanzen, Wehrhafte Pflanzen] 
827*Einatmung*: keine 
828*Verzehr*: falls lebendig, siehe *Ber\xFChrung*, tot keine [Heilpflanzen, Wehrhafte Pflanzen] 
829Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""}
829,"49":{description:`*\xBBDas Schlangenz\xFCnglein hatte Moqtah gefunden und die Paste zum Erkennen von Magie selbst erfolgreich im Labor der Grauen St\xE4be zu Rashdul hergestellt. Moqtahs n\xE4chster Auftrag f\xFChrte sie die Sultansstra\xDFe entlang nach Qashuk. Eine Hadiya vermisste ihren Mann und ihren Sohn. Ein anderer Mann war in den Sumpf aufgebrochen, um seinen Vater zu suchen und ebenfalls nicht zur\xFCckgekehrt. Als Khunchomer Magierin war Moqtah keine Expertin f\xFCr den Sumpf.* Bei Phex, ich brauche einen Wildniskundigen. *Djamils Dienste waren notwendig, denn s\xFCd\xF6stlich von Qashuk begann das Sumpfland. Als Schutz vor Insekten hatte sie einen Hut mit Netz erworben.* Was g\xE4be ich um einen Aufenthalt in der angenehmen Bibliothek. *\u203AOh, sieh: Spuren.\u2039 Djamil deutete auf den Boden. Er hatte Fu\xDFabdr\xFCcke entdeckt. \u203AEndlich\u2039, st\xF6hnte Moqtah. Die Abdr\xFCcke* *f\xFChrten etwas abseits des Trampelpfads. Der Sumpf bot nur wenige Sch\xF6nheiten neben Hitze, Schw\xFCle und einem st\xE4ndigen Surren. Moqtah stolperte und musste m\xFChsam einen Fu\xDF aus dem schlammigen Boden ziehen. Der Stiefel war ganz nass und die Schlangenz\xFCngleinpaste nahezu abgewaschen.* Oh nein. *Ihr* *F\xFChrer Djamil ging unbeirrt tiefer in den Sumpf. \u203AWarte auf mich.\u2039 Als sie aufblickte, sah sie warum. \u203AWas f\xFCr eine riesige Blume mitten im Sumpf \u2026 Djamil?\u2039 Das entz\xFCckte L\xE4cheln des F\xFChrers sah sie nicht, sondern nur seinen Hinterkopf. Die Pflanze war etwa einen Schritt gro\xDF und trug gesprenkelte Bl\xFCten. Im Schein der Sonne zeigte sie Djamil einen gl\xE4nzenden Farbton, der so ins Mark ging, dass man ihn fast h\xF6ren konnte und die sich \xF6ffnenden Bl\xFCtenbl\xE4tter umspielte wie eine geschmeidige Katze. \u203AHey, ich bin auch noch da.\u2039 Moqtah streckte die Zunge heraus und zog sich den Schuh wieder an. Die Reste der Paste vom Z\xFCnglein waren rot gef\xE4rbt. \u203AMagie! Unm\xF6glich, unglaublich, durch reinen Luftkontakt? Die Pflanze. Djamil, h\xF6rst du mich?!\u2039 Er reagierte nicht. \u203ASchnell. MOTORICUS.\u2039 Mit dem Zauber zog sie ihn Kraft ihres Geistes am G\xFCrtel langsam zur\xFCck. Der Schwei\xDF lief ihr die Nase und das Kinn herab. Ihre Finger waren von der Geste stark angespannt und warteten darauf, seinen G\xFCrtel zu greifen. \u203AIch hab dich.\u2039 Mit einem Ruck warf sie ihn ein weiteres St\xFCck zur\xFCck, sodass er umfiel. \u203AH\xF6rst du mich noch? Bleib hier sitzen, bis ich dir anderes sage.\u2039 Der Boden war halbwegs fest. Sie ging auf die Knie und bereitete sich vor. \u203ASchau die Pflanze an. H\xF6here Reichweite. ANALYS ARKAN- STRUKTUR.\u2039 Die astralen F\xE4den waren erstaunlich komplex. \u203AD\xE4monische Fibrillen. Und was \u2026 ist \u2026 DAS?*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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831**Was wei\xDF mein Held \xFCber Jaguarlilien?**
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833- QS 1: Jaguarlilien \xF6ffnen in der Nacht ihre Bl\xFCten und geben goldenen Bl\xFCtenstaub ab, der in gro\xDFen Schlieren weitl\xE4ufig umhergleitet und im Schein von Fackeln gl\xE4nzt wie tausend Sterne. W\xE4hrend des Tages sind sie wenig spektakul\xE4r.
834
835- QS 2: In manchen N\xE4chten strahlt der Pollenteppich der Lilie eine starke magische Aura ab, in anderen hingegen keine. Man findet sie oft dort, wo viel Blut in den Boden gesickert ist.
836
837- QS 3+: Die Jaguarlilie dient dem vermutlich einzigartigen Nachtd\xE4mon Kah-Thurak-Arfai als Habitat. Es scheint, als wechsele er zwischen den Pflanzen.
838
839**Jaguarlilie**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle 
840*Regionen:* sehr selten, aber theoretisch \xFCberall dort, wo viel Blut vergossen wurde`,effect:`Roh: 
841*Ber\xFChrung*: Bei Nacht: Kah-Thurak-Arfai (siehe Seite **251**) erscheint mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 % (17-20 auf W20) [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
842*Einatmung*: Nur bei Nacht: 1 Stufe *Bet\xE4ubung* (Pollen) [Pflanze mit physischer Wirkung] 
843*Verzehr*: 2 Stufen *Bet\xE4ubung* (Bl\xFCten, Pollen) [Pflanze mit physischer Wirkung] 
844Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"50":{description:"Vom Aussehen her \xE4hnelt Joruga der Selleriestaude. Die Wurzel der in W\xE4ldern und Wiesen des n\xF6rdlichen Aventuriens wachsenden Heilpflanze hat eine vorbeugende Wirkung gegen zahlreiche Fiebererkrankungen.",spread:"",effect:`Die unbehandelte Joruga-Wurzel ist unverdaulich und verursacht Durchfall. Wird sie zu einem Fiebersaft weiterverarbeitet, kann sie bei Schwarzer Wut und Tollwut helfen. Die Einnahme einer Dosis Joruga-\xD6l sch\xFCtzt f\xFCr 4 Monate vor einer Infektion mit Schwarzer Wut. Gegen eine Tollwutinfektion wirkt dieses Mittel jedoch nicht. Wird die dreifache Menge binnen einem Tag nach einer Infektion eingenommen, senkt das die Infektionswahrscheinlichkeit auf 5 % (1 auf W20) bei Schwarzer Wut bzw. auf 20 % (1-4 auf W20) bei Tollwut. Bei Schlachtfeldfieber wird die Dauer der Krankheit um 2 Tage verk\xFCrzt, wenn ein alkoholischer Sud aus Joruga und Gulmond eingenommen wird.
845
846---
847
848> **Quelle:** Aventurischer Almanach - 04 - Regionen.pdf, PDF-Seite 173`,harvest:""},"51":{description:`*\xBBIch w\xFCnschte, einer unserer ungest\xFCmen Eleven w\xE4re Zeuge geworden, Spektabilit\xE4t, wir h\xE4tten uns alle zuk\xFCnftigen Warnungen sparen k\xF6nnen. Wie die Collega beinahe den ganzen Tag stumpfsinnig vor sich hin stierte und mir nichts blieb, als hin und wieder ihren Speichel abzutupfen! Dieser Anblick h\xE4tte die Herrschaften gelehrt, dass Kairan zwei Seiten hat und eine davon h\xE4sslich ist und entw\xFCrdigend, denn nichts hat uns vorgewarnt, dass diesem Kairantrunk ein Astralgeist innewohnte.\xAB* \u2014*Koj Tereschko, Magus aus Norburg in einem Brief an seine Spektabilit\xE4t, 1043 BF*
849
850Kairan ist selten und w\xE4chst ausschlie\xDFlich in Gew\xE4ssern, die stark von astraler Kraft durchdrungen sind. Dem Unkundigen erscheint die schlic
850hte, mittel- bis dunkelgr\xFCne Pflanze mit den auf einer Ebene liegenden feinen \xC4stchen wie ein Schachtelhalm, der typisch f\xFCr feuchte Standorte ist. Tats\xE4chlich ist Kairan eine begehrte Nutzpflanze, die in ihren St\xE4ngeln Astralkraft speichert. Wird sie fachgerecht mit einem Messer aus Mondsilber geerntet, kann der Kundige diese Sternenkraft nutzbar machen. In eingelegter Form ist Kairan eine Grundlage des alchimistischen *Zaubertranks* und von hoher Bedeutung f\xFCr viele Rezepte. Eines der einfachsten und g\xFCnstigsten ist der *Kairantrunk*, der Magieanwendern unmittelbar Astralkraft zuf\xFChrt, allerdings aufgrund seiner stabilisierenden zweiten Zutat, dem Mibelrohr, zu Mibelsucht f\xFChren kann. Um ihn verarbeiten zu k\xF6nnen, muss der Halm zusammen mit Wasser aus dem Herkunftssee in einem Gef\xE4\xDF aufbewahrt werden, so ist er bis zu einen Mond lang haltbar. Wird er jedoch aus dem Wasser genommen, l\xF6st er sich binnen eines Tages vollst\xE4ndig auf. *Eingelegter Kairan* ist magisch so potent, dass er jedes \xFCbernat\xFCrliche Alchimikum sp\xFCrbar optimieren kann. Es ist unm\xF6glich, Kairan zu kultivieren, obgleich einige Magierakademien unz\xE4hlige Versuche unternommen haben. Kairanrohr ist jedoch bei Weitem nicht ungef\xE4hrlich. Infolge der Ballung nat\xFCrlicher Astralenergie in den Halmen bilden sich bisweilen Astralgeister. Diese entsprechen in ihrem Wesen elementaren Mindergeistern wie Blubberbolden oder St\xE4ngelpustern und sind an sich eher harmlos. Wird jedoch ein heimgesuchter Halm weiterverarbeitet, kann dies unvorhersehbare Folgen f\xFCr den sp\xE4teren Anwender haben.
851
852**Was wei\xDF mein Held \xFCber Kairan?**
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854- QS 1: Kairan ist eine seltene Pflanze, die dem Schachtelhalm \xE4hnelt und Astralenergie speichert.
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856- QS 2: Sie w\xE4chst nur in Gew\xE4ssern, die von der Sternenkraft durchdrungen sind. Ihre Halme m\xFCssen mit einem Messer aus Mondsilber geerntet und im Wasser des jeweiligen Sees gelagert werden. Die geernteten Halme sind Grundlage vieler alchimistischer Rezepte, allen voran des Zaubertranks.
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858- QS 3+: Astralgeister k\xF6nnen Kairanhalme heimsuchen. Mancherorts ist die Ernte verboten, \xFCberall werden Besitzanspr\xFCche auf wilden Kairan erhoben.
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860**Kairan**`,spread:`*Landschaftstyp:* Seen mit magisch durchdrungenem Wasser 
861*Regionen:* eher selten insbesondere am Grund des Neunaugensees und Einsiedlersees, selten an deren Ufern, selten am Grund anderer magischer Seen, sehr selten an deren Ufern`,effect:`Roh: 
862*Ber\xFChrung*: Die gespeicherte Astralenergie verfl\xFCchtigt sich augenblicklich, wenn der Kairan nicht mit einem Mondsilbermesser geerntet wurde. Bei 1-3 auf 1W20 erscheint ein Astralgeist (siehe Seite **254**), wenn der Halm das erste Mal ber\xFChrt wird. Bei 4-6 ist ein Astralgeist gebunden, bleibt jedoch unentdeckt. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
863*Einatmung*: keine 
864*Verzehr*: Wird Kairan mit einem gebundenen Astralgeist verzehrt, so f\xFChrt dies zu einer Reihe von Beschwerden, unter denen vor allem Zauberer stark leiden k\xF6nnen. Siehe hierf\xFCr die Regeln zum Astralgeist auf Seite **254**. Um die Astralkraft des Kairan zu l\xF6sen, muss die Pflanze erst haltbar gemacht werden. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
865Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"52":{description:`**\xBB***Mit der Faust h\xE4mmerte Massino gegen das Holz. \u203AIhr unf\xE4higen Dummk\xF6pfe.\u2039 Warum musste immer er den Karren aus dem Dreck ziehen, wenn Amir und Yorge beim Packen zu unf\xE4hig waren? Sie hatten in einem Anflug von Unachtsamkeit die kleine Kiste mit dem wertvollen Schmuck aus dem Boot kentern lassen und nun lag das wertvolle Kleinod an der K\xFCste Brabaks. Der Herrin brauchten sie ohne diese Kiste nie wieder unter die Augen zu treten. Die beiden ruderten still zur Stelle. Nat\xFCrlich w\xFCrde er ihnen nicht sagen, woher er die Knospen mit den gelben Bl\xFCten hatte. Der Schmuggler Lucan war ihm noch einen gro\xDFen Gefallen schuldig gewesen. Den hatte er notgedrungen einl\xF6sen m\xFCssen, wenn er seine Arbeit behalten wollte. \u203AVon der Kajubo-Pflanze stammen die Knospen\u2039, wiederholte er in Gedanken. \u203ADiese w\xE4chst auf den s\xFCdlichen Inseln und wird von den Einheimischen genutzt.\u2039 Die Inseln h\xE4tte er auch gerne einmal gesehen. Aber es half nichts, erst einmal musste er die Kiste mit den beiden Dummk\xF6pfen bergen. Hoffentlich hatte ihm Lucan kein Seemannsgarn aufgebunden. Er war ein guter Schwimmer. Daher w\xFCrde er schon fr\xFCh genug merken, wenn die Luft ausging \u2013 hoffentlich. Die Ruderer verlangsamten das Boot. \u203AHier war es.\u2039 \u203ASeid ihr euch wirklich sicher?\u2039 \u203AAye.\u2039 \u203AAmir, du bleibst im Boot. Yorge und ich machen uns zum Schwimmen bereit.\u2039 \u203AWir sollen hinabtauchen?\u2039 \u203AWas denn sonst? Willst du die Fische bitten, dir die Kiste zu bringen?\u2039 Yorge verzog das Gesicht. \u203AWie sollen wir das denn schaffen?\u2039 \u203AHiermit. Es ist nicht sonderlich tief.\u2039 Aus seiner G\xFCrteltasche holte er einige Knospen hervor und zeigte sie. \u203ADas sind Efferdknospen. Mit denen kann man l\xE4nger unter Wasser bleiben.\u2039* Zum Gl\xFCck sind Yorge und Amir nicht die hellsten Lichter*, dachte er. \u203AAusziehen und Futtern. Los.\u2039 Sie machten sich schwimmbereit und nahmen die Knospen ein. Dabei lie\xDF Massino Yorge den Vortritt und tauchte anschlie\xDFend ins k\xFChle Meerwasser. Den Gwen-Petryl-Stein der Herrin hatte er an sich genommen und ohne ihr Wissen in seine G\xFCrteltasche gesteckt. Ohne die Kiste machte das jetzt auch keinen Unterschied mehr. \u203AEfferd, wir bitten dich, steh uns bei.\u2039 Unter Wasser war es erstaunlich ruhig, Fische schwammen in einiger Entfernung ihre Bahnen \u2026***\xAB** *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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867**Was wei\xDF mein Held \xFCber Kajubo?**
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869- QS 1: Kajubo ist in Hafenst\xE4dten und k\xFCstennahen Siedlungen allgemein als begehrte Ware unter Schiffsmannschaften bekannt. Es erlaubt einem, unter Wasser zu atmen.
870
871- QS 2: Mit Kajubo wird ein reger Schmuggelhandel betrieben, der oft zu blutigen Auseinandersetzungen f\xFChrt. Da er viermal innerhalb einer Erntesaison (Phex bis Travia) bl\xFCht, verschwinden aus den H\xE4fen in regelm\xE4\xDFigen Abst\xE4nden zahlreiche Banden f\xFCr einige Monate, um die Ernte einzuholen oder Handelsschiffe zu \xFCberfallen.
872
873- QS 3+: Kajubo l\xE4sst nicht Wasser atmen, sondern unterdr\xFCckt die Notwendigkeit von Luft. Kajubo ist frisch nur zwei Wochen haltbar, es wird in \xD6l gelagert, verliert dabei jedoch erheblich an Wirkung. Schiffsmagier kommen zur Erntesaison leicht zu Wohlstand, wenn sie die Pflanze magisch konservieren k\xF6nnen.
874
875**Kajubo**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder 
876*Regionen:* Strandwald (Waldinseln, insbesondere Altoum, Souram, Nikkali), selten auch an weiteren Meeradern und an der K\x
876FCste im Tiefen S\xFCden`,effect:`Roh: 
877*Ber\xFChrung*: keine 
878*Einatmung*: keine 
879*Verzehr*: Nach der Einnahme kann der Held 15 Minuten unter Wasser verbringen, ohne Luft zu holen. [Nutzpflanzen] 
880Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"53":{description:`\xBB*Al'Kirachin nennen die Tulamiden die Kh\xF4mknolle, da sie in den trockenen Zonen der W\xFCsten wie Gorien, der Kh\xF4m und Mhanadistan den wertvollen Schatz der Feuchte birgt. Kaum auffallend sind die kleinen braunen Bl\xE4tter, die haupts\xE4chlich W\xFCstenkundige \xFCberhaupt als Pfl\xE4nzlein wahrnehmen. Der unterirdische Spross verdickt sich weit unter der Oberfl\xE4che zu einer Knolle, die eine bedeutsame Menge von Efferds Element in sich tr\xE4gt. \xC4hnlich einer Kokosnuss sch\xFCtzt das harte Au\xDFengewebe der Knolle das Innere. In Fachkreisen wird derzeit die \xC4hnlichkeit zu den Kakteen aufgrund der sukkulenten Eigenschaften diskutiert. In der W\xFCste ist Wasser extrem kostbar. Daher nehmen tulamidische Efferddiener am Gadang oder Chaluk die gef\xFCllten Knollen besonders gern als Opfergabe in Empfang, um das enthaltene Wasser zu weihen.*\xAB \u2014*aus* Herbarium Kuslikum: Die Flora Aventuriens*, Hesindetempel zu Kuslik, Ausgabe 1043 BF*
881
882Steppen oder W\xFCsten hat sich die Kh\xF4mknolle als Heimat auserkoren \u2013 vor allem in Gorien, der \xF6stlichen Kh\xF4m und Mhanadistan. Die sehr gen\xFCgsame Pflanze ist daher bei Tulamiden wesentlich bekannter als in n\xF6rdlichen Gebieten und tr\xE4gt den Beinamen *Al\u02BCKirachin*, was \u201Edie Feuchte\u201C bedeutet. An ihre Umgebung hat sich die Pflanze au\xDFergew\xF6hnlich gut angepasst. Oberhalb der Erde sind von Praios bis Efferd meist zwei d\xFCnne braune Bl\xE4tter erkennbar, die in Regenzeiten anwachsen. Unter der Erde liegt in einer Tiefe von etwa drei Spann das besondere Geheimnis: ein k\xFCrbis\xE4hnliches Gebilde mit einem Durchmesser von etwa zwei bis drei Spann. Die bauchige Knolle bildet einen riesigen Hohlraum als Sammelreservoir f\xFCr das wichtige Nass, das sie in Regenzeiten komplett f\xFCllt. Die Mhanadiknolle sorgt damit f\xFCr die lange Trockenzeit vor, die mehrere Monate andauern kann. F\xFCr Kenner ist das Wissen um die Existenz der Pflanze in der W\xFCste oftmals lebensrettend. Die Knolle l\xE4sst sich ganzj\xE4hrig ernten, hat aber abh\xE4ngig vom Abstand zur letzten Regenzeit weniger oder mehr Wasser zu bieten. Um dem Austrocknen vorzubeugen, besitzt sie eine au\xDFergew\xF6hnlich harte Schale in beige-brauner Farbe, die nur mit M\xFChe zu durchdringen ist. Einige Karawanen sammeln den pflanzlichen Wasserspeicher unterwegs ein und nehmen ihn mit. Unge\xF6ffnet ist das enthaltene Wasser etwa f\xFCr einen Monat nutzbar. Gewitzte Fernh\xE4ndler haben einige G\xE4rtner und Alchimisten beauftragt, das speichernde Gew\xE4chs in zug\xE4nglicheren Gebieten zu kultivieren. Zarte Erfolge zeigen sich an sehr hei\xDFen und sandigen Bergh\xE4ngen.
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884**Was wei\xDF mein Held \xFCber Kh\xF4mknollen?**
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886- QS 1: Die Kh\xF4mknolle w\xE4chst in sehr trockenen Gegenden, vor allem nahe der Kh\xF4m, Gorien und Mhanadistan. Sie besitzt von Praios bis Efferd nur unauff\xE4llige Bl\xE4tter, welche w\xE4hrend Regenzeiten etwas anwachsen.
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888- QS 2: Etwa 2 bis 3 Spann unter Erde besitzt die Pflanze einen enormen Wasserspeicher. Zum \xD6ffnen der sehr harten Au\xDFenhaut ist ein Beil oder eine scharfe Klinge n\xF6tig.
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890- QS 3+: Unge\xF6ffnet ist das Wasser innerhalb der Knolle etwa 1 Monat haltbar und transportabel.
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892**Kh\xF4mknolle**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xFCstenrandgebiete und W\xFCsten 
893*Regionen:* eher selten in S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, selten in W\xFCstenrandgebieten, sehr selten in W\xFCsten`,effect:`Roh: 
894*Ber\xFChrung*: keine 
895*Einatmung*: keine 
896*Verzehr*: Das Wasserreservoir einer Anwendung Kh\xF4m\xAD knolle gen\xFCgt, um ein Lebewesen der Gr\xF6\xDFenkategorie mittel, etwa einen Menschen, Elfen oder Zwerg, f\xFCr 1W3 Tage in der W\xFCste am Leben zu erhalten. Die Schale der Knolle ist sehr hart und muss unter Kraftaufwendung aufgebrochen werden (15 Strukturpunkte). Sie eignet sich nicht, um R\xFCstungen herzustellen, da sie einmal ge\xF6ffnet schnell weiter zerbricht. [Nutzpflanzen] 
897Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"54":{description:`*\xBBWir sollten unsere Augen niemals vor dem Unscheinbaren verschlie\xDFen. Nehmt als Beispiel den Klippenzahn, ein meiner Meinung nach str\xE4flich unter
897sch\xE4tztes Heilkraut aus dem unwirtlichen Norden. Wer von euch, Br\xFCder und Schwestern, hat je von der belebenden Wirkung seines Duftes geh\xF6rt, oder von der beachtlichen Heilkraft seines Saftes? Kaum einer, wenn ich mir eure ratlosen Gesichter so ansehe. Noch weniger kennen sicherlich das hervorragende Elixier Techtals, eines ebenfalls untersch\xE4tzten Alchimisten. Also lauscht und lasst mich Euch mit Wissen erf\xFCllen.\xAB*
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899*\u2014Hitta von Ilmenstein in einem Vortrag im Tempel der Wahren Schlange zu Silas, 1030 BF*
900
901Weithin unbeachtet und in der Folge auch untersch\xE4tzt ist der Klippenzahn, eine Heilpflanze, die vor allem in Hochland und Gebirge von Orkland, Gjalsker \xD6den und in Thorwal vorkommt. Dort w\xE4chst er besonders gerne in windgesch\xFCtzten Felsritzen. Bisweilen bilden sich auch kleine Felder entlang steiniger Wege. \xC4u\xDFerlich \xE4hnelt der spannhohe Klippenzahn dem G\xE4nsebl\xFCmchen, wenngleich seine gezahnten Laubbl\xE4tter gr\xF6\xDFer sind und denen der Tarnele \xE4hneln. Seine Bl\xFCten verstr\xF6men einen anregenden Wohlgeruch, der Reisende zum Verweilen einl\xE4dt. Insekten sch\xE4tzen die kleinen Bl\xFCten ebenso, und deshalb brummt und summt es meist in der N\xE4he von Klippenzahn. Ein Hinweis, den der Pflanzenkundige zu deuten wei\xDF \u2013 auch dahingehend, dass es recht wahrscheinlich ist, nahe dem Pfl\xE4nzchen auf gef\xE4hrliche Tiere mit gutem N\xE4schen zu sto\xDFen. Die Heilwirkung des Klippenzahns liegt in seinem Saft. Werden die St\xE4ngel ausgepresst und der so gewonnene Saft getrunken, st\xE4rkt dies die Lebenskraft, beschleunigt die Wundheilung und senkt zudem die Wahrscheinlichkeit, an Wundfieber zu erkranken. Verb\xE4nde, die mit dem Saft getr\xE4nkt wurden, wirken zus\xE4tzlich schmerzlindernd. Allerdings werden f\xFCr die Gewinnung einer nennenswerten Menge von Klippenzahn-Saft recht viele der kleinen St\xE4ngel ben\xF6tigt. Dar\xFCber hinaus ist der Saft frisch nur wenige Tage haltbar, verarbeitet verdirbt er stets mit dem aufsteigenden vollen Madamal. \xC4hnlich untersch\xE4tzt wie die Pflanze selbst ist gleichsam die weitgehend unbekannte Sch\xF6pfung Techtals, eines Alchimisten ohne besonderes Renommee. Mit seinem Elixier ist es Techtal gelungen, die belebende Wirkung des Klippenzahn-Duftes zu konservieren. An Universit\xE4ten, Magierakademien und in Tempeln w\xE4re es sicher sehr beliebt, w\xE4re es denn bekannter.
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903**Was wei\xDF mein Held \xFCber Klippenzahn?**
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905- QS 1: Er w\xE4chst in unwirtlichen Gegenden des Nordens und dort meist in Felsritzen.
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907- QS 2: Sein Duft wirkt anziehend und anregend auf Kulturschaffende und Tiere.
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909- QS 3+: Klippenzahn-Saft senkt die Erkrankungs- Wahrscheinlichkeit f\xFCr Wundfieber. Die Bl\xFCten sind Hauptbestandteil von Techtals Elixier, das den Geist kl\xE4rt.
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911**Klippenzahn**`,spread:`*Landschaftstyp:* Gebirge, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder, Hoher Norden 
912*Regionen:* Nord- und Mittelaventurische Gebirge, gelegentlich in N\xF6rdlichem Hochland (Strauchsteppe), eher selten in W\xE4ldern des Nordens und Taiga`,effect:`Roh: 
913*Ber\xFChrung*: In Klippenzahn-Saft getr\xE4nkte Verb\xE4nde lindern 1 Stufe *Schmerz*. Dazu ist der Saft aus 4 Anwendungen n\xF6tig. [Heilpflanzen] 
914*Einatmung*: sehr angenehmer, honigs\xFC\xDFer Duft [Nutzpflanzen] 
915*Verzehr*: Der Saft der Klippenzahn-St\xE4ngel verbessert die LeP-Regeneration w\xE4hrend der n\xE4chsten Ruhephase pro Anwendung um 1 (max. 2 Anwendungen). Zudem steigt die ZK bei einer Krankheitsprobe gegen Wundfieber f\xFCr den folgenden Tag pro Anwendung um 1 (max. um 3). [Heilpflanzen, Nutzpflanzen] 
916Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"55":{description:`\xBB*\u203AWas war das? Irgendetwas hat sich bewegt.\u2039 Der junge Waidmann hatte gerade zwei Schritte ins Wasser auf dem Weg zur Frucht vom Libellengras gesetzt, als er etwas an den Beinen sp\xFCrte. \u203AEin Fisch?\u2039 Die Insekten bewegten sich pl\xF6tzlich st\xE4rker. Er pr\xFCfte noch einmal seinen Stand. Die begehrte Frucht war fast zum Greifen nah. Farnion lenkte den Blick kurz auf seine Beine und dann zur Mitte des Sees. \u203AWie bl\xF6d bist du eigentlich? Hast du gar nichts gelernt?\u2039 Der Gedanke an sein Ziel war pl\xF6tzlich v\xF6llig vergessen. \u203ADer Speer.\u2039 Ohne Z\xF6gern streckte er seinen Arm nach dem Speer am Ufer aus. Fast zeitgleich n\xE4herten sich Tentakel unter Wasser. Sein Herz pochte. Jede kleine Bewegung war jetzt entscheidend. S*ie hat mich bemerkt. Ich muss schnell sein. *Seine Reflexe hatte er h\xE4ufig trainiert. Gerade stand er im Wasser, was es deutlich schwerer und ungewohnter machte. Der erste Tentakel schlug aus und zog ihn am Bein. Er verlor das Gleichgewicht und fiel in den See.* Muss den Speer festhalten. *Mit angehaltenem Atem stach Farnion zu. Verletzt zog sich der Tentakel zur\xFCck. Die Sicht war halb
916wegs gut. Unter Wasser war er deutlich langsamer, aber er hatte sich verteidigt. Ein weiterer Fangarm n\xE4herte sich bedrohlich.* Luft. *Seine F\xFC\xDFe suchten stabilen Untergrund. Gl\xFCcklicherweise war er noch in Ufern\xE4he. Kurz konnte er Atem holen, aber seine Bewegungen verrieten ihn. Der n\xE4chste Schlag zielte auf seine H\xFCfte, Farnion wehrte ihn im letzten Augenblick ab. Er lenkte die Speerspitze mit einem Ruck auf den k\xFCrzeren Fangarm. Der war kr\xE4ftig genug, um einen Erwachsenen ins Wasser zu ziehen und ertrinken zu lassen.* Jetzt. Raus hier. *Unter Beobachtung des Wassers schaffte er es seitlich zum Ufer.* Das war knapp. *Auf seiner Suche hatte er die Krakenseerose und die Warnzeichen v\xF6llig \xFCbersehen.* Keine Tiere am Wasser, eine gro\xDFe Seerose in der Mitte. *Farnion sch\xFCttelte \xFCber sich selbst Kopf.* Sehr unvorsichtig. Die Kratzer sind eine gute Erinnerung. *Die verr\xE4terische Pflanze zeigte ihre wahre Sch\xF6nheit unter Wasser. Den Anblick der Fangarme unterhalb der gelben Seerose w\xFCrde er l\xE4ngere Zeit nicht vergessen.* \u203ADu musst vorsichtiger sein\u2039*, h\xF6rte er seine Mutter in Gedanken zu ihm sagen.\xAB \u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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918**Was wei\xDF mein Held \xFCber Krakenseerosen?**
919
920- QS 1: Die Krakenseerose kommt gelegentlich in kleinen T\xFCmpeln vor und t\xF6tet dort alles Leben entweder durch ihre Ausscheidungen oder erw\xFCrgt sie mit ihren tentakelartigen Ausw\xFCchsen.
921
922- QS 2: Die Krakenseerose ist eine daimonide Pflanze. Es ist bisher ungekl\xE4rt, aus welchem Grund sie erschaffen wurde, da sie ziellos alles Lebende t\xF6tet. \xC4hnlich wie die Braunschlinge, kann sie einem als verflochtenes Wurfgeschoss begegnen, das unnachgiebig umklammert und fesselt.
923
924- QS 3+: Bei Alchimisten, insbesondere der Flusslande, ist sie als Zutat f\xFCr niederh\xF6llische Gebr\xE4ue g\xE4ngig. Ihre Ausscheidungen sind zudem d\xE4monisch.
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926**Krakenseerose**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
927*Regionen:* S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder, Mittell\xE4ndische und S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen (jeweils gelegentlich), selten auch in Garten- und Bew\xE4sserungsanlagen`,effect:`Roh: 
928*Ber\xFChrung*: Pflanze greift an (INI 12+1W6, AT 12, TP 1W6+2, RW lang, LeP 13, RS 0) und versucht einen *Haltegriff* (Kraftakt 7 (13/13/13)). [Wehrhafte Pflanzen] 
929*Einatmung*: keine 
930*Verzehr*: f\xFChrt zu Erbrechen (1 Stufe *Bet\xE4ubung* f\xFCr 30 Minuten) [Pflanze mit physischer Wirkung] 
931Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"56":{description:`\xBB*Die Gaben Peraines m\xF6gen uns zuweilen \xFCberraschen. J\xFCngst ist es gelungen, die Bl\xE4tter des sogenannten Kukuka- Baumes aus den Regenw\xE4ldern f\xFCr den Transport zu konservieren. Die praktische Anwendung erzeugt eine Unempfindlichkeit gegen Schmerz, was ich seit der Behandlung einer komplizierten Fraktur infolge eines Sturzes best\xE4tigten kann. Der nachfolgende Tiefschlaf ist nicht zu untersch\xE4tzen, denn er \xFCbermannt den Patienten pl\xF6tzlich und erfordert daher Voraussicht und einen geeigneten Anwendungsort. Eine beachtliche Anstrengung erfordert das Aufwecken des Schlafenden, das durchaus als gewaltsam zu bezeichnen ist.*\xAB \u2014*Throndwig von Bregelsaum, Hoher Abt des Heiligen Orden der Drei Guten Schwestern von den Feldern, zu einigen Novizen, 1043 BF*
932
933Bei Kukuka handelt es sich um einen Baum, der in dampfenden Regenw\xE4ldern wie dem westlichen Regengebirge lebt. Insgesamt wird der Kukuka bis zu 30 Schritt hoch. Meist ist er in Nachbarschaft zu den Baumriesen der Regenw\xE4lder anzutreffen, da er ihren Schatten besonders sch\xE4tzt. Seine Verbreitung sichert der Baum \xFCber gro\xDFe Samenkapseln, die direkt aus dem Stamm wachsen. Um die Verbreitung der n\xFCtzlichen Pflanze zu f\xF6rdern, schlagen manche Waldmenschenst\xE4mme gezielt Schneisen um die B\xE4ume, um f\xFCr sie die Konkurrenz um knappen Wuchsplatz auszud\xFCnnen. Lange Zeit waren Versuche zur Extraktion der Wirkstoffe sowie zur Verl\xE4ngerung der Haltbarkeit erfolglos, da die Bl\xE4tter nach etwa vier bis f\xFCnf Tagen verfallen. Nur aus Mangel an vorhandenen Alternativen entstand k\xFCrzlich die Methode, die dicken Bl\xE4tter in Palmwachs einzuschlie\xDFen und das B\xFCndel anschlie\xDFend zu trocknen. Es ist bisher noch unbekannt, warum das Wachs der Palmen die roten Bl\xE4tter im Gegensatz zu anderen Methoden bewahrt. Inzwischen haben sich 
933Kerzen- sowie Bienenwachs ebenfalls als geeignet erwiesen. Aufgrund der schmerzunterdr\xFCckenden Charakteristika gilt die Verwendung als Ersatzzutat f\xFCr heilende Rezepte als probat.
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935**Was wei\xDF mein Held \xFCber Kukuka?**
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937- QS 1: Der Kukuka-Baum w\xE4chst in Regenw\xE4ldern im Schatten von Baumriesen. Seine Bl\xE4tter sind ausschlie\xDFlich rot.
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939- QS 2: Das Zerkauen frischer Kukuka-Bl\xE4tter verschafft kurzfristig Schmerzresistenz, hat aber anschlie\xDFende Schlaffheit f\xFCr einigen Stunden zur Folge.
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941- QS 3+: Mittels Wachses lassen sich die Bl\xE4tter einschlie\xDFen und transportieren. Alchimisten nutzen die Bl\xE4tter als Teil von Rezepturen mit heilender Wirkung.
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943**Kukuka**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder 
944*Regionen:* selten in \xDCberhohen, Mittelhohen und Halbhohen Regenw\xE4ldern sowie in Nebelw\xE4ldern`,effect:`Roh: 
945*Ber\xFChrung*: Die Bl\xE4tter der Pflanze k\xF6nnen lokal zur Schmerzstillung genutzt werden. Daf\xFCr sind allerdings 2 Anwendungen n\xF6tig. Maximal kann so 1 Stufe *Schmerz*, die von der behandelten Stelle verursacht wird, f\xFCr 30 Minuten ignoriert werden. [Heilpflanzen, Nutzpflanzen] 
946*Einatmung*: 1 Anwendung verbrannter Kukuka-Bl\xE4tter gen\xFCgt, um 3 Personen f\xFCr 1 Stunde gegen jeden *Schmerz* zu immunisieren. F\xFCr 12 Stunden nach Einnahme ist es f\xFCr alle Betroffenen nicht m\xF6glich, auf nat\xFCrliche Weise Schlaf zu finden. Danach fallen sie f\xFCr 8 Stunden in einen Tiefschlaf, aus dem sie nur gewaltsam zu wecken sind. Der Rauch muss bewusst tief eingeatmet werden, um seine Wirkung zu entfalten. [Heilpflanzen, Nutzpflanzen] 
947*Verzehr*: Die Anwenderin ist 3 Stunden lang immun gegen jeglichen *Schmerz*. Bereits bestehende Schmerzstufen werden schlagartig abgebaut. F\xFCr 12 Stunden nach Einnahme ist es nicht m\xF6glich, auf nat\xFCrliche Weise Schlaf zu finden. Danach f\xE4llt die Anwenderin f\xFCr 8 Stunden in einen Tiefschlaf, aus dem sie nur gewaltsam zu wecken ist. [Heilpflanzen, Nutzpflanzen] 
948Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"57":{description:`\xBB*Da hatte sich Farnion etwas eingebrockt. Beim Alchimisten in Perainefurten hatte der junge Mann um ein Heilmittel f\xFCr seine Mutter verhandelt und musste im Tausch frisch geerntete Libellengrasfrucht besorgen. Dazu hatte ihm der Alchimist genauer beschrieben, um was f\xFCr ein Gew\xE4chs es sich handelte. Farnion faltete die Aufzeichnungen wieder zusammen und \xFCberlegte. Die Misa lag pl\xE4tschernd vor ihm.* D\xFCnne Bl\xE4tter und eine gelb-orangefarbene Bl\xFCte. Schwirrende Viecher halte ich mir mit der Mirbel vom Leib. Hoffentlich haben die Tiere etwas \xFCbriggelassen. *Am Ufer dominierte Schilf und in der Mitte des Gew\xE4ssers eine gro\xDFe Seerose. Wasserv\xF6gel schwammen nur auf den benachbarten Seen.* Dort hinten. Die Bl\xFCten passen. *Einige M\xFCcken und Bienen hatten das Libellengras ebenfalls entdeckt, das im seichten Wasser wuchs.* Noch zwei Schritt hinein, dann ist die Frucht mein. *Das war der Plan. Aber er hatte einen gef\xE4hrlichen Haken. Die hinterlistige Krakenseerose h\xE4tte fast seine Suche beendet. Inzwischen lag er zufrieden auf dem Boden und trocknete sich in der Sonne.* Hat sich schon gelohnt. Immerhin zwei Fr\xFCchte. *Er grinste. So eine Gelegenheit kam nicht zweimal. Der Alchimist hatte gewiss mit der Bitterkeit \xFCbertrieben. Er wollte ihn sicher nur vom Naschen abhalten. Eine der klebrigen Fr\xFCchte f\xFChrte er zum Mund. Die k\xF6stliche Verhei\xDFung wurde zur grausamen Qual. Seine Zunge bestrafte ihn hart f\xFCr seine Neugier. Dieser bittere Geschmack war schlimmer als alles, was er kannte. W\xFCrgend griff Farnion nach seinem Wasserschlauch. Es war wie ein Blitz, der durch seinen K\xF6rper zuckte und alles herauspresste. Sein Hals und sein Brustkorb zogen sich weiter zusammen.* Wasser. Es mildert, bleibt aber ekelhaft. Einmal und nie wieder. *Seine Trinkflasche war komplett leer. Er brauchte Nachschub und stand vom Boden auf.* Ist es inzwischen heller geworden? Und lauter? Woher kommt denn das Sumpfloch dort? *Es d\xE4mmerte ihm. Darum hatte der Alchimist die Schriften vom Scharfsinnelixier auf dem Schreibpult liegen.* Die Brechfrucht verleiht jedem Adleraugen und Elfenohren.\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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950**Was wei\xDF mein Held \xFCber Libellengras?**
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952- QS 1: Libellengras ist eine Schilfpflanze, die auf feuchtem Boden w\xE4chst. Ihre Bl\xFCte ist leuchtend orange und treibt eine ebenso orangefarbene Frucht aus, die sehr s\xFC\xDF duftet und Insekten anzieht.
953
954- QS 2: Tiere sammeln sich zur Fruchtzeit im Ingerimm/Rahja und Rondra/Efferd in Scharen, um sie zu fressen. Danach erbrechen sie meist erb\xE4rmlich, da die Frucht unertr\xE4glich bitter, aber sehr nahrhaft ist.
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956- QS 3+: Libellengras treibt gut auf Wasser und kann zu einem Flo\xDF gebunden werden, das bis zu 80 Stein tr\xE4gt. Die Frucht ist au\xDFerdem eine Hauptzutat f\xFCr das Scharfsinnelixier.
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958**Libellengras**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
959*Regionen:* N\xF6rdliche und S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder (gelegentlich), Mittell\xE4ndische Grasl\xE4ndern und Steppen (vor allem Tobrien)`,effect:`Roh: 
960*Ber\xFChrung*: Frucht klebt stark und hinterl\xE4sst s\xFC\xDFlich stinkenden Schleim, der Insekten anzieht [Pflanze mit physischer Wirkung] 
961*Einatmung*: keine 
962*Verzehr*: f\xFChrt zu Erbrechen (1 Stufe *Bet\xE4ubung* f\xFCr 30 Minuten) [Pflanze mit physischer Wirkung] 
963Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"58":{description:`*\xBBFern von Praios' Licht lauern manniglich Gefahren, die unter seinem Auge nimmer bestehen k\x
963F6nnten! Erst in einer tiefen H\xF6hle entkam uns der Frevler, weil die Unsrigen Fackeln mit sich f\xFChrten, um Licht ins Dunkel zu bringen. Stattdessen aber wallte unter ohrenbet\xE4ubendem L\xE4rm j\xE4h Nebel auf, raubte uns Sicht wie Orientierung und ver\xE4tzte uns zu allem \xDCbel auch noch Haut und Augen. Ekelige Pilze waren schuld daran. Unser Zwergenf\xFChrer nannte sie Lichtnebler, und allein der Name missf\xE4llt mir sehr!\xAB*
964
965*\u2014aus einem Bericht des Praiosgeweihten Fidian Ratfried, Angbar, 1043 BF*
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967Lichtnebler sind bovistartige Pilze, die gelegentlich in tiefen H\xF6hlen n\xF6rdlich der Linie Neetha\u2013Khunchom wachsen. Der runde Fruchtk\xF6rper des Lichtneblers hat die Farbe alter Knochen und sitzt auf einem kurzen Stiel, der sich fest an nackten Fels krallt. Auf eindringendes Licht, und sei es noch so schwach, reagiert er h\xF6chst empfindlich. Schon der \xE4u\xDFere Rand von Fackelschein veranlasst ihn dazu, seine Sporen mit einem Knall explosionsartig in die Luft zu schie\xDFen. Myriaden Sporen verbinden sich dann zu einer dichten, tr\xE4ge dahintreibenden Wolke und nebeln auf diese Weise ganze Kavernen und Gangabschnitte ein. Einerseits tun sie dies, um die empfindlichen Pilze vor dem Licht zu sch\xFCtzen, andererseits vermehrt dieser sich just auf diese explosive Weise. Bei Eindringlingen verursachen die Sporen starke Ver\xE4tzungen auf nackter Haut sowie in Mundund Rachenraum, wenn sie eingeatmet werden. Abgesehen davon erschwert die Sporenwolke jede Orientierung. Obgleich sie nur in absoluter Dunkelheit gefahrlos geerntet und nur in einem lichtundurchl\xE4ssigen Gef\xE4\xDF transportiert werden k\xF6nnen, ist der Handel mit Lichtnebler-Sporen lukrativ. Alchimisten haben sogenannte Lichtnebler-Beutel entwickelt, die bei zahlungskr\xE4ftigem lichtscheuem Gesindel recht beliebt sind. Ihre Herstellung ist allerdings ein m\xFChsames Unterfangen, denn das im Beutel enthaltene Atem- und Kontaktgift muss ebenfalls in vollkommener Dunkelheit zubereitet werden. Dieser Aufwand, wie auch der recht gro\xDFe Wirkradius des einmal freigesetzten Giftes, rechtfertigt den hohen Preis wohl ebenso wie das Risiko. Denn ungef\xE4hrlich ist die Handhabung der Beutel nicht, da das Gift bewusst in por\xF6se, leicht rei\xDFende Stoffe oder br\xFCchiges Leder gef\xFCllt wird, damit es beim Aufprall unmittelbar aufplatzt. Schon mancher T\xE4ter wurde daher durch ein winziges Ungeschick unversehens zum Opfer der eigenen Skrupellosigkeit.
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969**Was wei\xDF mein Held \xFCber Lichtnebler?**
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971- QS 1: Der Lichtnebler ist ein bovistartiger Pilz, der in tieferen H\xF6hlen w\xE4chst.
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973- QS 2: Er kommt n\xF6rdlich der Linie Neetha\u2013Khunchom vor und ist sehr lichtempfindlich. Selbst wenn er nur schwachem Licht ausgesetzt wird, st\xF6\xDFt er stark \xE4tzende Sporenwolken aus, die zudem die Orientierung erschweren.
974
975- QS 3+: Aus den Sporen wird ein Atem- und Kontaktgift f\xFCr Lichtnebler-Beutel hergestellt. Herstellung und Handhabung sind gef\xE4hrlich, erfolgreich durchgef\xFChrt aber h\xF6chst effektiv.
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977**Lichtnebler**`,spread:`*Landschaftstyp:* H\xF6hlen 
978*Regionen:* gelegentlich in H\xF6hlen ab 75 Schritt Tiefe n\xF6rdlich einer Linie Neetha\u2013Khunchom`,effect:`Roh: 
979*Ber\xFChrung*: Bei Kontakt mit einer Lichtquelle gibt der Pilz eine Sporenwolke mit 3 Schritt Durchmesser frei. Diese verursacht einen Sichtmodifikator Stufe I und S\xE4ureschaden auf kleiner Fl\xE4che. Um die \xE4tzenden Sporen nicht reflexartig einzuatmen ist eine bestandene Probe auf *Selbstbeherrschung* +1 n\xF6tig. Jeder Pilz kann seine Sporen nur einmal abgeben. [Nutzpflanzen, Giftpflanzen] 
980*Einatmung*: Wer die Sporen einatmet, erleidet f\xFCr 2 KR S\xE4ureschaden, als w\xE4re der ganze K\xF6rper betroffen. [Giftpflanzen] 
981*Verzehr*: siehe *Einatmung*; Der Fruchtk\xF6rper verliert die \xE4tzende Wirkung der Sporen eine Minute nach der Ernte und kann dann gefahrlos verzehrt werden. [Giftpflanzen] 
982Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"59":{description:`\xBB*Bisweilen mag der Kundige sich doch arg wundern, welchem Plan Frau Peraine folgte, als sie manches Bl\xFCmlein ins Leben brachte. Die Lulanie ist eine solche Pflanze. Potent und \xFCberaus hilfreich gegen manchen Wahn, w\xE4chst die Lulanie nicht etwa im hellen Schein des Praiosauges, sondern mitten im tiefen, dunklen Wald. Dem wenigen Licht zum Trotz gedeiht die Lulanie meist \xFCppig und bietet ihre weit ge\xF6ffneten, roten Bl\xFCtenkelche mit den segensbringenden blauschwarzen Stempeln bereitwillig jedem dar, der sie zu finden vermag.*\xAB *\u2014Throndwig von Bregelsaum, Hoher Abt des Heiligen Orden der drei guten Schwestern von den Feldern, zu einigen Novizen, 1038 BF*
983
984Die Lulanie hat eine besondere Vorliebe f\xFCr schattige Umgebungen. Zwar gedeiht sie in ganz Mittelaventurien zwischen Trallop und Punin, jedoch ausschlie\xDFlich inmitten, sehr selten auch am Rand, von W\xE4ldern. Dabei st\xF6rt sie sich nicht an dem wenigen Licht und bl\xFCht von Rahja bis Rondra. Ihre Bl\xFCten sind satt rot und bestehen aus f\xFCnf nach au\xDFen hin glockenf\xF6rmig gebogenen Kelchbl\xE4ttern. Besonders auff\xE4llig ist jedoch der aus der Mitte wachsende und die Bl\xFCtenbl\xE4tter um bis zu einem Finger \xFCberragende Stempel. Der Bl\xFCtenstaub, den er absondert, hat eine beruhigende Wirkung. Roh gegessen sind die Bl\xFCten weder wohlschmeckend noch haben sie eine besondere Wirkung. Werden sie jedoch als Tee genossen, beruhigen sie sowohl Magen als auch Nerven. Lulanientee wird vornehmlich nach dem Verzehr schwer verdaulicher Pflanzen eingesetzt. Auch die Nachwirkungen allzu \xFCppiger Schlemmereien k\xF6nnen so abgemildert werden. Es ist jedoch vor allem ihre beruhigende Wirkung, welche die Lulanie zu einer gesch\xE4tzten Heilpflanze macht. Schon ein einfacher Tee kann Tobsuchtsanf\xE4lle mildern. Wird der Bl\xFCtenstaub jedoch mit Alkohol oder Wasser zu einer L\xF6sung verbunden, lindert er sogar die Auswirkungen von Lutanas und Raschem Wahn und kann die Krankheitsdauer verk\xFCrzen. Allein aventurischen Hexen ist eine weitere Einsatzm\xF6glichkeit bekannt, und die h\xFCten sie \xFCberaus eifers\xFCchtig. Ein im Schein des Madamals, unter Hinzuf\xFCgen von Bl\xFCtenstaub und Katzenmilch, gebackener Kuchen \xF6ffnet das Herz des Essenden f\xFCr die Liebe. Nur selten l\xE4sst sich eine Hexe jedoch mit Gold daf\xFCr bezahlen, weit \xF6fter fordert sie einen Gefallen, was sich h\xE4ufig als enorm hoher Preis entpuppt.
985
986**Was wei\xDF mein Held \xFCber Lulanien?**
987
988- QS 1: Lulanien gedeihen im Schatten von dichten W\xE4ldern. Ihre Bl\xFCten sind glockenf\xF6rmig und rot und wirken als Tee beruhigend.
989
990- QS 2: Ein Lulanientrunk aus Bl\xFCtenstaub und Alkohol verk\xFCrzt die Krankheitsdauer von Lutanas und Raschem Wahn.
991
992- QS 3+: Hexen nutzen Lulanien in Liebesk\xFCchlein, um andere zu verf\xFChren.
993
994**Lulanie**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
995*Regionen:* Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), nicht auf Lichtungen, bevorzugt Schatten`,effect:`Roh: 
996*Ber\xFChrung*: keine 
997*Einatmung*: keine 
998*Verzehr*: Ein einfacher Tee aus Lulanienbl\xFCten beendet den Status *Blutrausch* innerhalb von 2 KR, so er verabreicht werden kann. Er kann ebenso vorbeugend eingenommen werden und verhindert dann das Eintreten des Status innerhalb der darauffolgenden 30 Minuten. Au\xDFerdem entfernt der Tee 1 Stufe *Furcht* (solange nur Stufe I vorliegt). [Heilpflanzen] 
999Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"60":{description:`\xBB*Die Macht der Zw\xF6lfe offenbart sich uns auch in Pflanzen. Die unscheinbaren Knospen der feinen Madabl\xFCte sind verschlossen, bis der Vollmondschein sie wie ein Schl\xFCssel \xF6ffnet. Sternengleich mit f\xFCnf Strahlen schaut sie gen Himmel, um das Licht des Mondes mit ihren Bl\xFCtenbl\xE4ttern zu verst\xE4rken. Nach dem Frevel ward sie von Praios an den Himmel gebunden und kann nun nur in der Nacht auf Dere schauen. So trat die traurige Hesinde mit der Bitte an ihre Schwester Tsa heran, eine Pflanze der Nacht und des Mondes erbl\xFChen zu lassen, um ihrer Tochter trotz allem eine kleine Freude und Erinnerung an die Sch\xF6nheit der Welt des Tags zu schenken. Begeistert erf\xFCllte die Herrin des Neubeginns den Wunsch und erschuf eine Bl\xFCte mit ganz besonderem Zauber.*\xAB \u2014*Hitta von Ilmenstein in einer Vorlesung f\xFCr den Zirkel des Wissens, Liebliches Feld, 1028 BF*
1000
1001Die Madabl\xFCte kennen die meisten Nordaventurier aus Legenden, wo sie Steppen und Gebirge als Standorte sch\xE4tzt. Der aufrechte St\xE4ngel erscheint dunkelgr\xFCn und ist von zarten, helleren Bl\xE4ttern umgeben, die in ihrem Aussehen entfernt an Nadelb\xE4ume erinnern und gefiedert sind. Die behaarte Sprossachse ist dreieckig und besitzt enganliegende, l\xE4ngliche Bl\xE4tter. Verk\xFCrzte Formen, die der Volksmund als Kragen bezeichnet, befinden sich unterhalb der Knospe. Nur in vollem Mondlicht, also jeweils in den N\xE4chten unmittelbar vor, w\xE4hrend und nach dem Vollmond, \xF6ffnet sich die zarte Knospe und zeigt ihr Geheimnis. Die wei\xDFe Bl\xFCte erstrahlt im Mondlicht leicht silbern und besteht aus f\xFCnf sternf\xF6rmigen Bl\xE4ttern in Gr\xF6\xDFe eines Handtellers. Einer Tasse gleich umstrahlen sie die gelbgoldenen Staubbl\xE4tter. Die offene Bl\xFCte lockt allerlei magische Wesen an. Biestinger und Feen fasziniert sie ebenso wie Dschinne und Werwesen. Dabei herrscht keine Spur von Feindseligkeit unter den geladenen G\xE4sten, denn die N\xE4he der strahlenden Bl\xFCte ist ein Bereich der Harmonie und des Friedens. Sobald der Vollmond vor\xFCbergezogen ist, vergeht die Bl\xFCte allerdings. Von Hesinde gesegnet gilt die Pflanze, da ihr Anblick Weisheit und Erkenntnis verleihen soll. Zugleich verehrt man sie \u2013 vor allem in S\xFCdaventurien \u2013 als heilige Blume des Phex, weil sie ihren Schatz nur in der Nacht preisgibt. Das Pfl\xFCcken z\xE4hlt als Frevel gegen die entsprechende Gottheit, wobei die Menschen der Provinz Palmyramis in Aranien das Gew\xE4chs der G\xF6ttin Mada selbst zuordnen. Nur wenigen ist bekannt, dass die Blume mit dem Beinamen Mondenkind tats\xE4chlich besonders an Orten mit Bezug zu Mada, etwa am Tempel der Mondg\xF6ttin in Palmyrabad, gedeiht. Ideenreiche Alchimisten sammeln mit gr\xF6\xDFter Vorsicht ihren Bl\xFCtenstaub, was formell erlaubt ist, aber von vielen Geweihten kritisch be\xE4ugt wird.
1002
1003**Was wei\xDF mein Held \xFCber Madabl\xFCten?**
1004
1005- QS 1: Nur im Vollmond \xF6ffnet sie ihre Knospen und zeigt ihre strahlende wei\xDFe Bl\xFCte.
1006
1007- QS 2: Magische Wesen zieht die ge\xF6ffnete Bl\xFCte an. Es umgibt sie eine Zone der Friedfertigkeit. Das Pfl\xFCcken der Pflanze kommt einem Frevel gleich.
1008
1009- QS 3+: An Orten oder Tempeln mit Verbindung zu Mada ist sie in seltenen F\xE4llen ebenfalls beheimatet.
1010
1011**Madabl\xFCte**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, Gebirge, Orte mit Verbindung zu Mada 
1012*Regionen:* sehr selten in N\xF6rdlichem Hochland (Strauchsteppe), N\xF6rdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, Nordund Mittelaventurischen Gebirgen sowie an Orten mit Verbindung zu Mada wie dem Madatempel in Palmyrabad, Aranien`,effect:`Roh: 
1013*Ber\xFChrung*: In einem Umkreis von 7 Schritt um die vollst\xE4ndig ge\xF6ffnete Bl\xFCte entsteht eine Zone vollendeter Friedfertigkeit. Tiere und kulturschaffende Wesen verlieren das Interesse daran, mit Gewalt gegeneinander oder gegen die Pflanze vorzugehen. Um trotzdem aktiv zu k\xE4mpfen, ist eine Fertigkeitsprobe auf *Willenskraft*\u20135 notwendig. Die M\xF6glichkeit, sich zu verteidigen, ist durch die Wirkung nicht eingeschr\xE4nkt. Nicht betroffen sind widernat\xFCrliche Wesenheiten wie Untote, D\xE4monen oder Golems. Feen und Werwesen werden unwiderstehlich von der Pflanze angezogen. Wer sich in der Wirkungszone der Bl\xFCte befindet und sie betrachtet oder ber\xFChrt, erlangt bis zum n\xE4chsten Vollmond Weisheit (+1 KL). [
1013Nutzpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1014*Einatmung*: keine 
1015*Verzehr*: keine 
1016Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"61":{description:`\xBB*Eure Stadt steht vor einem Neubeginn, welche Gabe w\xE4re also treffender als ein Pfl\xE4nzlein, das die Ewigjunge selbst uns zum Geschenk gemacht hat? Keines Menschen Auge, weder in Nord noch in S\xFCd, hat es erblickt, ehe ein Unbekannter es dem Tsatempel von Silas zum Geschenk machte. Und von dort wurde ich gesandt, euch diese Malomis-Pflanze zu \xFCberbringen. Ihr unvergleichlich bet\xF6render Duft verbreite sich unter euch, lasse euch vergessen, was euch beschwert und \xF6ffne eure Herzen f\xFCr das, was der Neuanfang euch erm\xF6glicht, ganz so, wie es der Herrin Tsa gef\xE4llig ist!*\xAB *\u2014Tsagidia Regenbogensch\xF6n in einer Predigt im Tsatempel von Mendena, 1042 BF*
1017
1018Die Malomis gibt den Menschen von jeher R\xE4tsel auf. Einerseits ist die Pflanze, was ihre Pflege angeht, sehr anspruchsvoll und nur erfahrenen Botanikern gelingt es, sie zweimal im Jahr zur Bl\xFCte zu bringen. Andererseits ist sie dem Klima gegen\xFCber tolerant und gedeiht in Vallusa ebenso wie in H\xF4t Alem. Dar\xFCber hinaus wurde die Pflanze noch nie in der aventurischen Wildnis \u2013 weder der des S\xFCdens noch der des Nordens \u2013 gesichtet. Die existierenden Exemplare werden ausschlie\xDFlich in G\xE4rten gezogen und sollen angeblich allesamt von derselben Pflanze abstammen, die ein Unbekannter dem Tsatempel von Silas \xFCbergeben hat. Streng genommen ist die niedrigwachsende, beinahe st\xE4ngellose Blume mit ihrem ausladenden, fiedrigen Bl\xE4tterwerk eine Gebirgspflanze, wenngleich sie in aventurischen Gebirgen nicht vorkommt. Die aus dem Bl\xE4tterzentrum wachsende Bl\xFCte zeigt sich im Tsa wei\xDF und im Rondra rot, doch nur die zweite, die Rondrabl\xFCte, entfaltet ihre wundersame Wirkung. Ihr Duft erzeugt euphorische Gef\xFChle, denn der oder die Riechende nimmt just den Geruch wahr, den er oder sie sich in diesem Moment w\xFCnscht. Malomis-Wasser, ein mit Carlog versetztes Duftwasser, konserviert die Wirkung der frischen Bl\xFCte in leicht abgeschw\xE4chter Form. Das aus Rosenwasser und einer Malomisbl\xFCte bestehende Parf\xFCm \u201E1001 Rausch\u201C wird nach einem Geheimrezept in Belhanka hergestellt und l\xE4sst den Anwender, ganz dem Geist der rahjagef\xE4lligen Stadt entsprechend, verf\xFChrerisch wirken \u2013 bisweilen so sehr, dass er oder sie sich vor Interessenten kaum retten kann.
1019
1020**Was wei\xDF mein Held \xFCber Malomis?**
1021
1022- QS 1: Von einer Malomis-Pflanze hat der Held noch nie etwas geh\xF6rt.
1023
1024- QS 2: Aus Malomisbl\xFCten wird das ber\xFChmte Parf\xFCm \u201E1001 Rausch\u201C hergestellt.
1025
1026- QS 3+: Malomis duftet f\xFCr eine Riechende immer genau so, wie es ihr in jenem Augenblick am verf\xFChrerischsten erscheint. Die Pflanze wurde von einem Unbekannten im Tsatempel von Silas abgegeben und wird seitdem gez\xFCchtet. Wild gedeiht sie nirgends.
1027
1028**Malomis**`,spread:`*Landschaftstyp:* keine 
1029*Regionen:* kommt wild nicht vor, nur in G\xE4rten von Tempeln und Parf\xFCmherstellern (streng bewacht)`,effect:`Roh: 
1030*Ber\xFChrung*: keine 
1031*Einatmung*: Duftet immer nach dem, was die Riechende momentan am berauschendsten empfindet. Jede Pflanze ist unterschiedlich potent. F\xFCr jede Pflanze bzw. Anwendung wird 1W6 gew\xFCrfelt*.* Alle, deren SK unter dem erw\xFCrfelten Wert liegt, werden vom Duft f\xFCr ebenso viele Minuten bet\xF6rt und k\xF6nnen sich nicht von der Pflanze abwenden oder weiter entfernen. Um sich danach loszurei\xDFen, ist eine um \u20131 erschwerte Probe auf *Selbstbeherrschung* zu bestehen, sonst beginnt die Wirkung erneut, tritt jedoch insgesamt nur zwei Mal ein. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Nutzpflanzen] 
1032*Verzehr*: keine 
1033Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"62":{description:`*\xBBEs ist wohl der Westwind, den der Margolasch so sehr liebt, dass er nirgendwo anders gedeihen mag als in Albernia und im Windhag. In diesen Landen ist der Pilz hingegen gar nicht w\xE4hlerisch und w\xE4chst auf Wiesen ebenso wie im Walde
1033sschatten. Seine Hutoberseite ist hellgrau und \xE4hnelt darin einem Stein. Die Unterseite hingegen schimmert purpurn, und obgleich dies bei anderen Gew\xE4chsen ein deutliches Warnzeichen ist, ist der Pilz von keinerlei \xDCbel, im Gegenteil: Sofern man ihn nur br\xE4t, wird man hernach eine besonders erholsame Nacht haben. Bei den Zwergen ist der Margolasch als Speisepilz sehr beliebt, und mancher arme Albernier oder Windhager hat als Pilzsucher ein gutes Auskommen, denn der Pilz wird weit gehandelt.\xAB*
1034
1035*\u2014aus* Kermons Kunde vom Heilkr\xE4ftigen Pflanzenwerk*, Kermon der J\xFCngere, 1000 BF*
1036
1037Der Margolasch-Pilz w\xE4chst allein an der Siebenwindk\xFCste. Sowohl auf Wiesen und Almen, als auch in W\xE4ldern und an Feldrainen kann er gefunden werden. Sein Hut \xE4hnelt in seiner Form einer flachen Pyramide, ist von hellgrauer Farbe und am Rand mit zunehmendem Alter h\xE4ufig ausgefranzt. Die Hutunterseite, vor allem aber der obere, in den Hut \xFCbergehende Teil des Stiels, schimmert in der Jugend purpurfarben. Je \xE4lter der Pilz wird, desto mehr verblasst diese F\xE4rbung. Die Fruchtk\xF6rper des Pilzes erscheinen jedes Jahr ab Ingerimm oder Rahja und zeigen sich bis Boron. Haupterntezeit sind die Monde Efferd und Travia. Der Pilz ist ein seit alten Tagen bekannter und beliebter Speisepilz, und insbesondere die Zwerge sch\xE4tzen ihn sehr. Jedes Jahr werden in Sp\xE4tsommer und Herbst quaderweise Margolasch-Pilze in angestammte Zwergengebiete und St\xE4dte mit hohem Zwergenanteil geliefert. Insbesondere H\xFCgelzwerge kennen Dutzende von Margolaschgerichten, bei denen der Pilz jedoch ausnahmslos gebraten wird. Nur so entfaltet er seinen w\xFCrzigen Geschmack und auch seine vielerorts in Vergessenheit geratene heilende Wirkung. Dem Margolaschmahl folge eine geruhsame Nacht, hei\xDFt es insbesondere im Windhag, und tats\xE4chlich verst\xE4rkt sich die Regeneration nach seinem Genuss leicht. Allerdings ist diese wohltuende Wirkung auf eine Dosis begrenzt und wirkt nicht kumulativ. Gekocht verliert der Pilz sowohl Wohlgeschmack als auch Heilwirkung und wird zudem unappetitlich z\xE4h. Wird der Margolasch roh eingenommen, beginnt es kurz darauf schmerzhaft in Magen und Darm zu rumoren, denn dann ist er ein zuverl\xE4ssiges Abf\xFChrmittel.
1038
1039**Was wei\xDF mein Held \xFCber Margolasch?**
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1041- QS 1: Der Margolasch ist ein hellgrauer Pilz, der \xFCberall in Albernia und dem Windhag w\xE4chst. Er ist ein schmackhafter Speisepilz, der insbesondere bei Zwergen sehr beliebt ist.
1042
1043- QS 2: Jedes Jahr erstehen Zwerge viele Quader an Margolasch-Pilzen, sie kennen auch viele Wege, ihn schmackhaft zuzubereiten. Wird er gebraten und dann gegessen, verbessert er zudem die n\xE4chtliche Regeneration.
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1045- QS 3+: Roher Margolasch-Pilz ist hingegen leicht giftig und ein zuverl\xE4ssiges Abf\xFChrmittel, das den Anwender kurzzeitig au\xDFer Gefecht setzen kann.
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1047**Margolasch**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Gebirge 
1048*Regionen:* Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes und tobrisches Klima), Nord- und Mittelaventurische Gebirge`,effect:`Roh: 
1049*Ber\xFChrung*: keine 
1050*Einatmung*: keine 
1051*Verzehr*: Wird der Margolasch-Pilz angebraten und gegessen, so kann bei der n\xE4chsten Regenerationsphase zur Grundregenation +1 LeP addiert werden. Bei mehreren Anwendungen ist die Wirkung jedoch nicht kumulativ. Wird der Pilz roh gegessen, so wirkt er abf\xFChrend, das Gift kann extrahiert werden (siehe *Pflanzliche Gifte*). [Heilpflanzen, Nutzpflanzen] 
1052Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"63":{description:`*\xBBIn den Bergen von Jindir machte ich eine Rast, genoss den Ausblick und nahm einen sinnlichen Duft wahr. Neugierig folgte ich verhei\xDFungsvollen Ger\xE4uschen und hatte damit, wie ich heute wei\xDF, den Eingang zum Menchal-Bl\xFCtental gefunden. Dicht an dicht standen die runden Kakteen an den H\xE4ngen und trugen \xFCberall ihre blauen Bl\xFCten, sodass ein ganzes Meer entstand. Der Geruch war lieblich, belustigend und freudig zugleich. Aber dies war nicht die einzige Magie am Ort, denn Dschinne der Luft wirbelten herum und Dschinne des Humus nahmen die Formen von Pflanzen und Kakteen an. Diese Nacht werde ich nie vergessen.\xAB* \u2014*Tsagidia Regenbogensch\xF6n, eine wandernde Tsageweihte, Menchal-Bl\xFCtental nahe Jindir, 1043 BF*
1053
1054Die Umgebung von W\xFCsten oder w\xFCsten\xE4hnlichem Hochland hat sich der Menchal-Kaktus als Heimat ausgesucht. Daher geh\xF6ren die Randgebiete der Kh\xF4mw\xFCste sowie der Gor zu seinem Verbreitungsraum. Tulamidische Haimamudim erz\xE4hlen, dass sich die Bezeichnung urspr\xFCnglich aus den Begriffen *mon* und *chal* ableitet, was f\xFCr \u201Eerhabene Frucht\u201C steht. Dies deutet bereits auf den fleischigen Kern der sukkulenten, also fl\xFCssigkeitsreichen, Pflanze hin. In seinem Fruchtfleisch speichert der kugelf\xF6rmige hellgr\xFCne Kaktus mit einem Durchmesser von zwei Spann das kostbare Nass. \xDCberwindet eine Wassersuchende die lederartige Haut der Kaktee, bietet das fad schmeckende Fleisch oft die letzte Rettung vor dem Verdursten. Ansehnlich sind die blauen Bl\xFCten, die sich aus gro\xDFen hellund zarteren dunkelblauen Bl\xE4ttern zusammensetzen. An eine Bl\xFCtezeit f\xFChlt sich das Gew\xE4chs nicht gebunden. Daher ist auch phexisches Gl\xFCck notwendig, um sie zu finden. K\xF6chinnen sch\xE4tzen die Menchal-Bl\xFCten, die getrocknet als Gew\xFCrz das Anfertigen schwieriger Gerichte erleichtern. Weiterhin entwickelt sich die Menchal-R\xFCstung aus der dornigen Haut der Kakteen zu einem h\xE4ufigeren Anblick, da sie, direkt auf dem K\xF6rper getragen, angenehm glitschig k\xFChlt und gleichzeitig einen guten Schutz vor Angriffen bietet. Zudem ist sie leicht spontan herzustellen.
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1056**Was wei\xDF mein Held \xFCber Menchal-Kakteen?**
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1058- QS 1: Der Menchal-Kaktus ist rund und w\xE4chst in w\xFCstennahen Gebieten.
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1060- QS 2: Sein Fruchtfleisch speichert Wasser, w\xE4hrend der Menchal-Saft Giftwirkungen mildert. Alchimisten nutzen ihn f\xFCr das Antidot und Prophylaktika.
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1062Manche fertigen improvisierte R\xFCstungen aus seiner Haut.
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1064- QS 3+: Dschinne und Feen sind ganz verr\xFCckt nach den Bl\xFCten und bieten daf\xFCr W\xFCnsche oder andere Dienste an. Aus frischen Menchal-Bl\xFCten lassen sich Gestecke flechten, die Feentore sichtbar machen.
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1066**Menchal-Kaktus**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xFCstenrandgebiete und W\xFCsten 
1067*Regionen:* selten in W\xFCsten, sehr selten in W\xFCstenrandgebieten`,effect:`Roh: 
1068*Ber\xFChrung*: Die Stacheln des Menchal sind harmlos und seine Haut kann geschnitten werden wie Leder. In seinem Inneren befindet sich Saft, welcher eingenommen, pro Anwendung einmalig, SP die durch ein bereits wirkendes Gift erlitten werden, halbiert. Es tritt jedoch keine Heilung ein und es muss jedes Mal erneut eine Anwendung Menchal-Saft eingenommen werden, um die angegebenen SP pro Zeiteinheit zu halbieren. Au\xDFerdem entspricht eine Anwendung einer Tagesration an Wasser f\xFCr ein mittelgro\xDFes Wesen. Die Bl\xFCten des Menchal werden von Dschinnen und Feenwesen begehrt und sind geerntet zu trocknen, um gezielt genutzt werden zu k\xF6nnen (siehe unter Haltbarkeit). An der wilden Pflanze k\xF6nnen Wesen dieser Art nach Meisterentscheid spontan auftauchen. [Heilpflanzen] 
1069*Einatmung*: keine 
1070*Verzehr*: Frische Menchal-Bl\xFCten schmecken hervorragend. Getrocknet entfalten sie als Gew\xFCrz besondere Potenz (siehe unter *Haltbarkeit*). [Nutzpflanzen] 
1071Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"64":{description:`\xBB*Wehrhaft ist der Merach und wohlmeinend, denn er sch\xFCtzt seinen blaugl\xE4nzenden Schatz mit scharfen Dornen. Nur wer weise genug ist, darin eine Warnung zu erkennen, und zudem vorsichtig daran geht, die Frucht des Merach zu erringen, ist dieser Kostbarkeit w\xFCrdig. Denn ihre Gefahr liegt nicht in den Dornen, sie liegt beim Pfl\xFCcker selbst, denn wie er den kleinen blauen Apfel genie\xDFt und wann, bestimmt sein Schicksal!*\xAB *\u2014aus* Al'B\xE2gh Dschayida *von Rastafan al'Achami ibn Hamar, Thalusa, 1035 BF*
1072
1073Der Merach-Strauch gedeiht vornehmlich in den Bergw\xE4ldern des S\xFCdens. Im Land der Ersten Sonne wird er kaum h\xF6her als vier Schritt, in den W\xE4ldern des Regengebirges wurden jedoch schon Exemplare von acht bis zw\xF6lf Schritt Gr\xF6\xDFe gesichtet. Je h\xF6her er ist, desto mehr \xE4hnelt der Merach einem mehrst\xE4mmigen Baum, dessen \xC4ste drei Finger lange, holzige Dornen tragen. Austriebe und Knospen sind filzig behaart. Von Ingerimm bis Rahja tr\xE4gt er stark duftende Bl\xFCten von blassrosa Farbe und mit ihrem Verbl\xFChen verlieren die jungen \xC4ste ihre Behaarung. Von Efferd bis Travia k\xF6nnen die apfelartigen, gl\xE4nzenden blauen Fr\xFCchte des Strauchs geerntet werden. Sie erreichen einen Durchmesser von zwei bis drei Fingern und schmecken au\xDFergew\xF6hnlich aromatisch und zuckers\xFC\xDF. So schmackhaft die Merach-\xC4pfel sind, so gef\xE4hrlich ist es, sie unbedacht zu genie\xDFen. Trifft die Frucht im K\xF6rper mit Alkohol zusammen, kommen Atemnot und drohender Herzstillstand \xFCber das Opfer und bringen es gelegentlich sogar an die Schwelle des Todes. Gerade Tulamiden sch\xE4tzen Merach-Fr\xFCchte wegen ihres Aromas aber sehr und haben den Umgang mit ihnen gemeistert, denn beim Erhitzen verliert sich die t\xF6dliche Wirkung. Eingekocht zu einer s\xFC\xDFen, z\xE4hen Masse erfreut sich der Merach-Apfel gro\xDFer Beliebtheit, ist Basis f\xFCr einige tulamidische Gerichte und wird sogar gefahrlos Lik\xF6ren beigemischt. Dennoch kommt es immer wieder zu Unf\xE4llen, wenn \xFCberreife Fr\xFCchte, die durch Eigeng\xE4rung Alkohol entwickelt haben, genossen werden. Zwielichtige Gestalten und Meuchelm\xF6rder sch\xE4tzen die Eigenschaft der Fr\xFCchte ebenfalls. Der aus Fr\xFCchten und Alkohol gewonnene 'Merach-Extrakt' ist ein recht potentes Einnahmegift, das zudem kaum aus s\xFC\xDFen Speisen und Getr\xE4nken herauszuschmecken ist und schon manchem den unerwarteten Tod brachte.
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1075**Was wei\xDF mein Held \xFCber Merach-Str\xE4ucher?**
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1077- QS 1: Am Merach-Strauch wachsen von Efferd bis Travia blaue, apfel\xE4hnliche Fr\xFCchte von vorz\xFCglichem Geschmack.
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1079- QS 2: Wenn die Frucht im K\xF6rper mit Alkohol zusammentrifft, entfaltet sie ein starkes Gift. \xDCberreife Fr\xFCchte sind daher sehr gef\xE4hrlich. Beim Kochen wird das Gift unwirksam.
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1081- QS 3+: Aus den \xC4pfeln wird der sch\xE4dliche, bei Meuchlern gesch\xE4tzte Merach-Extrakt hergestellt, der bei Attentaten in Getr\xE4nke oder S\xFC\xDFspeisen gegeben wird und kaum herausgeschmeckt werden kann.
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1083**Merach-Strauch**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Regenw\xE4lder, Gebirge 
1084*Regionen:* Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), Regengr\xFCner Wald, Strandwald, S\xFCdliche Regengebirge, G\xE4rten und Haine`,effect:`Roh: 
1085*Ber\xFChrung*: keine 
1086*Einatmung*: keine 
1087*Verzehr*: Falls innerhalb von 3 Tagen vor oder nach dem Verzehr der Frucht Alkohol genossen wurde, f\xFCgt die Frucht pro Bissen 1W20 SP zu. Eine Frucht entspricht dabei 5 Bissen, sodass beim Verzehr einer ganzen Frucht 5W20 SP erlitten werden. Der Schaden entfaltet sich sofort und das Opfer erleidet 1 Minute lang den Status *Handlungsunf\xE4hig*, w\xE4hrend pl\xF6tzliche Atemnot und Herzkr\xE4mpfe einsetzen. Wenn das Opfer danach noch lebt, verfliegt die Wirkung augenblicklich. [Giftpflanzen] 
1088Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"65":{description:`*\xBBWie wenig Verstand muss man haben, um quer durch diese Pflanzen zu laufen? Das Mistzeug tr\xE4gt nicht umsonst den Namen Messergras. Meeessseeerr, h\xF6rst du? Es ist sauscharf und eine Gefahr f\xFCr unsere M\xE4dels und Jungs. Das Orkenpack nutzt den getrockneten Dreck sogar gegen Feuer. Die Brandpfeile bleiben also wirkungslos, wenn sie darauf treffen. Der alte Radbod ist in seiner Jugend mal in so ein Feld geraten. Noch heute siehst du die vielen Narben an seinen Beinen und Armen. Was hast du da von einer Hexe bekommen? Feuerschutzpaste? Nicht schlecht, das konfisziere ich, denn der n\xE4chste Brand wird nicht lang auf sich warten lassen. Geld? Bei dir piept's wohl. F\xFCr das gef\xE4hrliche Zeug kannst du h\xF6chstens noch eine saftige Strafe zahlen.\xAB* \u2014*Veerle von Eramstein, Wachtmeisterin in Baliho im Gespr\xE4ch mit einem verwundeten Reisenden, 1043 BF*
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1090Das Messergras sucht trockene Gegenden als Heimat, weswegen es sich vor allem in den Steppen, im Hochland und in Randgebieten der W\xFCsten zwischen Riva und Mengbilla entfaltet. Namentlich weithin bekannt ist die gro\xDFe Messergrassteppe zwischen Thasch und Finsterkamm. Erkennbar an seiner gelbgr\xFCnen Farbe und seinen lanzettlichen, scharfen Bl\xE4ttern mit auff\xE4lligem Mittelnerv gedeiht es bis zu einer Wuchsh\xF6he von einem Schritt. Zur Bl\xFCtezeit tr\xE4gt es wechselst\xE4ndige kleine \xC4hren, die f\xFCr die weitere Verbreitung sorgen. Das Gras w\xE4chst weitgehend konkurrenzlos, und nur wenige Kreaturen k\xF6nnen sich sicher durch seine schneidende Umarmung schl\xE4ngeln. Dazu geh\xF6rt das Wollnashorn, welches eine dicke Haut als Schutz gegen die Schnitte hat und sich au\xDFerdem von Messergras ern\xE4hrt. Ansonsten dient es noch einigen wenigen Nagetieren und Schlangen als Nistplatz, und manchmal findet man gar sorgf\xE4ltig zu Brutkammern verflochtene, messerscharfe M\xE4useh\xE4uschen. Gelangt ein Unkundiger in die N\xE4he von Messergras, darf er mit vielen Schnitten rechnen. Das Durchqueren vieler Pflanzen ist lebensgef\xE4hrlich. Feuer schadet dem Gras in keiner Weise. Selbst Br\xE4nde sind wirkungslos und vertreiben zus\xE4tzlich noch fast alle anderen Konkurrenten. Nur der Mohn ist in einigen F\xE4llen als Partner zwischen den Halmen sichtbar. Die Schwachstelle des Messergrases sind gro\xDFe Wassermengen. Lange Regeng\xFCsse oder Feuchtigkeit lassen die Halme faulen und neue Pflanzen erbl\xFChen, die das Gras verdr\xE4ngen. In der praktischen Heilkunde haben sich Skalpelle aus Messergras bew\xE4hrt.
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1092**Was wei\xDF mein Held \xFCber Messergras?**
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1094- QS 1: Das Messergras w\xE4chst in trockenen Steppen, Hochl\xE4ndern und W\xFCstenr\xE4ndern, vor allem zwischen Riva und Mengbilla.
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1096- QS 2: Seine Bl\xE4tter sind t\xFCckisch und messerscharf, aber als Waffe eher ungeeignet. Anwendung findet es als Skalpell. Es ist feuerbest\xE4ndig und besitzt nur wenig nat\xFCrliche Feinde. Getrocknet ist es \xE4hnlich langlebig wie Stroh.
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1098- QS 3+: Auf zu viel Wasser reagiert das Messergras sehr empfindlich und fault.
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1100**Messergras**`,spread:"*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xFCstenr\xE4nder und W\xFCsten Regionen: eher selten in N\xF6rdlichem Hochland (Strauchsteppe), N\xF6rdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, selten in Mittell\xE4ndischen und S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, sehr selten in W\xFCstenrandgebieten",effect:`Roh: 
1101*Ber\xFChrung*: Die Ber\xFChrung von Messergras verursacht an der stumpferen Seite 1W6\u20131 und an der sch\xE4rferen 1W6+1 TP. In der Regel m\xF6chte der Held aber durch eine ganze Wiese oder Steppe mit Messergras hindurch und versucht, den gef\xE4hrlichen Pflanzen auszuweichen. Pro Meile, die ein Held durch Messergras geht, erleidet er 1W6+3 TP. Er kann eine Probe auf *K\xF6rperbeherrschung (Akrobatik, Balance* oder *Springen)* ablegen. Jede QS verringert den Schaden um 1 TP. Messergras eignet sich nicht als Waffe, jedoch als Skalpell f\xFCr langsame Schnitte (siehe *Pflanzliche Hilfsmittel*). [Wehrhafte Pflanzen] 
1102*Einatmung*: keine 
1103*Verzehr*: Wer versucht, Messergras zu essen, erleidet 1W6+1 SP durch Schnitte. Einen N\xE4hrwert besitzt es f\xFCr Kulturschaffende nicht. [Wehrhafte Pflanzen] 
1104Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"66":{description:`*\xBBEiner Verf\xFChrung zum Trotz Ma\xDF zu halten, ist eine Tugend, merkt euch dies gut, meine lieben Scholaren. So mag der Anblick dieser lilafarbenen Kolben mit ihren wei\xDFen B\xE4ndern und dem sattgr\xFCnen St\xE4ngel in manchem von euch die Hoffnung auf Mibel-Absud wecken, auf die gro\xDFe Klarheit des Geistes, verbunden mit einer sicheren Hand, die sein Genuss euch verhei\xDFt. Doch lasst ob dieser Verhei\xDFung nicht die Kehrseite aus dem Auge. Vergesst nicht, dass der Weg zur Erleuchtung selten kurz ist und gerade, sondern dass er im Gegenteil vielerlei Gefahren und Stolperfallen birgt. Es mag wie hier eine Sucht sein, die eurem Streben bald eine ganz andere Richtung gibt. Oft droht sogar Schlimmeres. Bede
1104nkt also stets, Scholaren, dass Abk\xFCrzungen auf dem Weg zur Erkenntnis beinahe nie eine gute, eine kluge Wahl sind. Denn wann h\xE4tte der Allweisen je ein fauler Diener zu gefallen gewusst, der die M\xFChsal scheut?\xAB*
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1106*\u2014Hitta von Ilmenstein in einer Unterweisung von Novizen im Tempel der Wahren Schlange zu Silas, 1042 BF*
1107
1108Entlang der aventurischen Westk\xFCste zwischen Salza im Norden und Mengbilla im S\xFCden kommt an Seeufern gelegentlich, in Flussauen und in S\xFCmpfen sehr selten Mibelrohr vor. Es \xE4hnelt gew\xF6hnlichem Schilf und w\xE4chst h\xE4ufig inmitten davon. St\xE4ngel und Bl\xFCten werden bis zu ein Schritt hoch, die Bl\xE4tter \xE4hneln den Klingen eines Rapiers. Seine Bl\xFCten erscheinen kolbenf\xF6rmig und blasslila. Im Norden liegt die Bl\xFCte- und damit Erntezeit zwischen dem Ingerimm- und dem Efferdmond. Im S\xFCden kann das Mibelrohr hingegen ganzj\xE4hrig geschnitten werden, au\xDFer im Firunmond. Unverarbeitet verzehrt haben St\xE4ngel und Bl\xFCte keine Wirkung. Aus gestampften Bl\xFCtenkolben und St\xE4ngeln sowie Wasser und Alkohol wird der recht bekannte Mibel-Absud hergestellt. Nicht nur entlang der Westk\xFCste, sondern beinahe \xFCberall bieten ihn halbwegs gut sortierte Alchimisten zum Verkauf an. Er wird von betuchteren Gelehrten und Athleten gerne erstanden und warm wie Tee eingenommen, denn eine Portion des Trankes erh\xF6ht sowohl die Klugheit als auch die Gewandtheit. Doch Mibel-Absud sollte vorsichtig und in Ma\xDFen genossen werden, andernfalls f\xFChrt er mit recht hoher Wahrscheinlichkeit zur Mibelsucht. Diese Suchtkrankheit ist nur schwer zu \xFCberwinden, und wird nicht regelm\xE4\xDFig Mibel- Absud konsumiert, erzeugt er beim S\xFCchtigen v\xF6llige Apathie. Mibelrohr ist dar\xFCber hinaus ein wichtiger Bestandteil des alchimistischen Gewandtheitselixiers, und die st\xE4rksten Astraltr\xE4nke entfalten ihre Potenz durch zugesetzten Mibel-Absud.
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1110**Was wei\xDF mein Held \xFCber Mibelrohr?**
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1112- QS 1: Mibelrohr ist eine Schilfpflanze, die in Feuchtl\xE4ndern entlang der aventurischen Westk\xFCste zwischen Salza und Mengbilla w\xE4chst. Aus ihr wird Mibel-Absud hergestellt.
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1114- QS 2: Mibel-Absud erh\xF6ht kurzfristig sowohl die Klugheit wie auch die Gewandtheit. Allerdings f\xFChrt h\xE4ufiger Konsum zur Mibelsucht (siehe Seite **302**). Mibelrohr ist ein wichtiger Bestandteil des Gewandtheitselixiers und starker Astraltr\xE4nke.
1115
1116- QS 3+: Mibelsucht ist eine schwere Suchtkrankheit, die zu v\xF6lliger Apathie f\xFChrt, wenn der S\xFCchtige nicht regelm\xE4\xDFig Mibel-Absud konsumiert.
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1118**Mibelrohr**`,spread:`*Landschaftstyp:* Flussauen, Seeufer, S\xFCmpfe, Marschen und Moore zwischen Salza und Mengbilla 
1119*Regionen:* gelegentlich in Mittell\xE4ndischen und S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, sehr selten in N\xF6rdlichen und S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern`,effect:`Roh: 
1120*Ber\xFChrung*: keine 
1121*Einatmung*: keine 
1122*Verzehr*: f\xFCr *Mibelrohr-Tee* siehe *Mibel-Absud* 
1123Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"67":{description:`\xBB*So unscheinbar, dass er gerne \xFCbersehen wird, ist der Mirbelstein. Seine Wurzelknolle ist gerade in den Sommermonaten begehrt, denn zerrieben sondert sie einen Geruch ab, der l\xE4stige Viecher zuverl\xE4ssig fernh\xE4lt. Allerdings beleidigt der bittere Geruch auch manches Menschen und aller Elfen Nase. Vor allem wegen Letzterem sch\xE4tzt man den \u203AStinkmirbel\u2039 im Weidenschen und ebenso im Kosch, wo er fester Bestandteil abergl\xE4ubischer Folklore ist.*\xAB *\u2014aus* Kermons Kunde vom Heilkr\xE4ftigen Pflanzenwerk*, Kermon der J\xFCngere, 1000 BF*
1124
1125Im Wald, seltener im Gras- und Hochland Mittelaventuriens, gedeiht der Mirbelstein (Stinkmirbel). Sein sichtbarer, oberirdischer Teil \xE4hnelt einem moosbewachsenen Stein, und wenn sie nicht gerade bl\xFCht, ist die Pflanze nur schwer zu entdecken. Tats\xE4chlich ist der 'Stein' ein einzelnes, etwa handtellergro\xDFes gew\xF6lbtes Blatt, das h\xE4ufig braune oder graue Flecken aufweist und beinahe auf dem Boden aufliegt. In Phex und Peraine bildet die Pflanze einen einzelnen St\xE4ngel mit kleinen gelben Bl\xFCten und achtbl\xE4ttrigen Blattquirlen. Weder Blatt noch Bl\xFCte haben einen Nutzen, anders als die Wurzelknolle. Sie kann von Peraine bis Boron ausgegraben werden. F\xFCr eine Weiterverarbeitung muss die Knolle getrocknet werden. \xDCblicherweise wird sie dann zerrieben und in einem Beutel am G\xFCrtel oder unter der Kleidung getragen. Dank der K\x
1125F6rperw\xE4rme sondert der geriebene Mirbelstein einen strengen, stark bitteren Geruch ab, der Fl\xF6he, L\xE4use, Wanzen und derlei in bis zu zwei Schritt Entfernung vertreibt. Allerdings ist der Gestank auch f\xFCr Menschen, erst recht aber f\xFCr Elfennasen, fast unertr\xE4glich und mindert die Attraktivit\xE4t des Tr\xE4gers erheblich. Die Wirksamkeit solcher S\xE4ckchen betr\xE4gt einige Wochen, und gl\xFCcklicherweise haftet der Gestank weder an Haut noch an Kleidung. Leider wirkt ein solches Mirbelsteins\xE4ckchen bei weitem nicht gegen alle stechenden und bei\xDFenden Parasiten. Borbarad-Moskitos und vor allem maraskanisches Ungeziefer st\xF6rt der Gestank nicht im Geringsten. Regelrecht angezogen wird sogar die Mirbelfliege, deren Larven auf den Bl\xE4ttern der Pflanzen leben. Erwachsene Fliegen umschw\xE4rmen Mirbelsteine gelegentlich. Sie sind sehr stechfreudig, und ihre Stiche rufen stets schmerzhafte Entz\xFCndungen hervor.
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1127**Was wei\xDF mein Held \xFCber Mirbelstein?**
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1129- QS 1: Mirbelstein ist eine unauff\xE4llige Pflanze, die einem moosbewachsenen Stein \xE4hnelt. Abgesehen von der Mirbelfliege, wird das Gew\xE4chs von keinem Insekt behelligt.
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1131- QS 2: Die Knolle des Mirbelsteins stinkt erb\xE4rmlich, h\xE4lt getrocknet jedoch Insekten fern. Der Duft haftet nicht an anderen Dingen.
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1133- QS 3+: Borbarad-Moskitos und maraskanische Insekten sind gegen den Gestank des Mirbelsteins immun.
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1135**Mirbelstein**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
1136*Regionen:* Mittell\xE4ndische Grasl\xE4nder und Steppen, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes und tobrisches Klima)`,effect:`Roh: 
1137*Ber\xFChrung*: keine 
1138*Einatmung*: insbesondere die Knolle stinkt erb\xE4rmlich, Duft haftet nicht [Nutzpflanzen] 
1139*Verzehr*: keine 
1140Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"68":{description:`\xBBIch habe keine Wahl. *Die bleichen Fremden hatten Schwester und Mutter in ihrer Waffengewalt.* Warum? *Sie wollten den Zugang zur Seidenliane. Tsari-Ho hatte ihnen aus Verzweiflung verschiedene Seidenseile angeboten. \u203AIst ein gutes Seil.\u2039 Aber sie hatten an den Waren des Chirakah kein Interesse.* Aber sie haben nicht gefragt, sie kommen und nehmen. *Der junge Mann f\xFChrte sie in Richtung des Regengebirges. Dort wartete der Regenwald auf sie. Zwei hellh\xE4utige M\xE4nner, ein blonder Mann mit Bart und eine gro\xDFe kr\xE4ftige Frau begleiteten ihn. Sie trugen Lederhosen, Hemden und H\xFCte. Zwischen ihnen wirkte der kleine Tsari-Ho fast wie ein Kind. \u203ALos, weiter.\u2039 \u203ADann haltet mich nicht auf.\u2039 Er ging schneller, sodass sie ihm nur m\xFChsam folgen konnten. Diesen Weg h\xE4tte er nachts gehen k\xF6nnen, so vertraut war er ihm. Nicht viele suchten die Mirhamer Seidenliane.* Vermutlich f\xFCr Gegengift oder Kukris. Aber Tsa ist schon vorbei. *Da die Fremden nicht vor Gewalt zur\xFCckschreckten, um ihren Willen durchzusetzen, ging er vom Gift aus. Die Seidenliane war eine Schlingpflanze, die einige Schritt L\xE4nge erreichen konnte. Drei Finger dick wuchsen die Ranken und trugen zur aktuellen Zeit h\xFCbsche blassgelbe Bl\xFCten. \u203AWas braucht ihr von der Pflanze?\u2039 \u203AZeug f\xFCr Gift.\u2039 Der kleine Mann nickte. \u203ADu meinst die Knoten. Hast du ein Haumesser?\u2039 Die gro\xDFe Frau und der blonde Mann schauten sich gegenseitig an. \u203ADie Arbeit wird dauern. Ihr m*\xFCsst *mir helfen.\u2039 So leicht wollte er es ihnen nicht machen. Au\xDFerdem ging es gemeinsam wesentlich schneller. Das Ziel hatten sie erreicht. Die Liane mussten sie vom Baum l\xF6sen \u2013 das sogenannte Ausdreschen. Das war eine aufwendige Arbeit, denn diese Liane hatte eine L\xE4nge von vier Schritt. \u203AVorsicht, sch\xFCtzt die H\xE4nde.\u2039 Sie sollten den Eindruck gewinnen, dass er vollkommen kooperierte. Er w\xFCrde ihnen nicht sagen, dass man die Knoten alle drei Schritt auch einfach herausschneiden konnte. Auf diese Weise hatte er zumindest Reste f\xFCr eigene Zwecke. \u203AF\xFCr das Gift m\xFCssen die Knoten faulen.\u2039 Die Liane war vielf\xE4ltig einsetzbar. Wenn alles gut ging, konnte er die Au\xDFenfasern f\xFCr Seidenseile und seine Schwester die Inne
1140nfasern f\xFCr Stoff \u2013 die sogenannte Schwindelseide \u2013 nutzen \u2026*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1141
1142**Was wei\xDF mein Held \xFCber Mirhamer Seidenlianen?**
1143
1144- QS 1: Sie schmarotzt in den Regenw\xE4ldern des S\xFCdens an Baumriesen und bildet schrittlange Ranken mit Knoten aus, die von Tsa bis Ingerimm blassgelb bl\xFChen.
1145
1146- QS 2: Die Seidenliane ist unter ihrem Namen kaum bekannt, sehr gel\xE4ufig sind hingegen das aus ihr gewonnene Gift Kukris und die Seidenseile, die sich aus ihren Fasern flechten lassen.
1147
1148- QS 3+: Kukris wird aus den Knoten der Ranken hergestellt und ist, selbst in Mengbilla, illegal. Die Ranken selbst taugen f\xFCr feines Seil, das von Meuchlern gerne zum Einsteigen und Erdrosseln genutzt wird.
1149
1150**Mirhamer Seidenliane**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder, Gebirge 
1151*Regionen:* \xDCberhoher, Mittelhoher und Halbhoher Regenwald, Regengr\xFCner Wald, S\xFCdliche Regengebirge`,effect:`Roh: 
1152*Ber\xFChrung*: Knotensaft brennt und juckt unangenehm auf der Haut (1 SP) [Giftpflanzen] 
1153*Einatmung*: keine 
1154*Verzehr*: keine 
1155Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"69":{description:`*\xBBAllerlei Ranker, Schlinger, Klimmer und Winder gibt es im Regenwald des Tiefen S\xFCdens. Die meisten wurzeln im Boden und klettern dann entlang der Urwaldriesen empor, dem Praiosauge entgegen. [\u2026] Eine, die nicht gar so hoch hinaus will, ist die Moarana-Liane. Ihre braunsamtigen St\xE4mmchen umschlingen vornehmlich die kleineren B\xE4ume des Regenwaldes. In den Plantagen der Stadtstaaten des S\xFCdens ist sie gerne gesehen, denn den getrockneten Trieben wohnt eine leistungssteigernde Wirkung inne. Wird sie gemahlen ins Essen gemischt, erh\xF6ht das die Schaffenskraft der Arbeiter und Sklaven. Bisweilen f\xF6rdert es auch die F\xFCgsamkeit, denn regelm\xE4\xDFiger Genuss der Liane macht abh\xE4ngig.\xAB* \u2014*aus* Foli
1155anth der Kreutherkunde*, Festum-Ausgabe, 1042 BF*
1156
1157Wie die meisten Lianen ist die Moarana-Liane kein Schmarotzer. Sie w\xE4chst im aventurischen Regenwald und nutzt dessen kleinere B\xE4ume lediglich als Kletterhilfe. Junge Moarana-Lianen sind von frischem Gr\xFCn und recht d\xFCnn. Sie wachsen schnell und umwinden dabei alles, was ihnen in den Weg kommt und dabei hilft, an H\xF6he zu gewinnen. In regelm\xE4\xDFigen Abst\xE4nden zweigen wechselst\xE4ndig gro\xDFe Bl\xE4tter ab, die in zwei gleichgro\xDFen Spitzen auslaufen und deren St\xE4ngel ebenfalls Rankorgane sind. Darum treiben die Lianen nur an ihrem jeweiligen oberen Ende Bl\xE4tter aus, w\xE4hrend die tieferen Str\xE4nge verholzen. Ausgewachsen sind die St\xE4mme der Moarana-Liane etwa fingerdick und umh\xFCllt von einer samtigen Rinde von br\xE4unlicher Farbe. Frisch und lebendig sind die Lianen widerstandsf\xE4hig und nur mit M\xFChe zu schneiden. Einige Waldmenschenst\xE4mme verkochen traditionell kurze St\xFCcke der Liane zu einem z\xE4hfl\xFCssigen Liebessaft, den sie mit Fruchts\xE4ften oder Wasser vermischen und gerne vor dem Liebesakt trinken. Moarana-Liebessaft erh\xF6ht Potenz und Ausdauer, wenngleich sich gegen Ende der Wirkungsdauer Gliederschmerzen und M\xFCdigkeit einstellen. Nicht nur deswegen sollte der Liebessaft mit Vorsicht genossen werden, denn er kann s\xFCchtig machen. Sowohl Wirkung als auch Suchtrisiko gelten ebenso f\xFCr getrocknete St\xE4ngel, die wie S\xFC\xDFholz gekaut werden, oder f\xFCr zerriebenes Lianenholz, welches unter das Essen gemischt wird. Die Waldmenschen und Utulus des Tiefen S\xFCdens verm\xF6gen es jedoch ebenso, den Saft der Liane so zu behandeln, dass er als gef\xE4hrliches Atemgift wirkt.
1158
1159**Was wei\xDF mein Held \xFCber Moarana-Lianen?**
1160
1161- QS 1: Moarana-Lianen wachsen im Regenwald und dort an kleineren B\xE4umen. Getrocknete Lianenst\xFCcke k\xF6nnen, wie S\xFC\xDFholz gekaut, die Ausdauer steigern.
1162
1163- QS 2: Wird die Liane zu oft konsumiert, macht sie abh\xE4ngig. Aus ihr kann aber auch das Atemgift Boabungaha gewonnen werden.
1164
1165- QS 3+: Einige Waldmenschenst\xE4mme kochen die Liane traditionell zu einem Liebessaft ein. Dieser erh\xF6ht Potenz und Ausdauer gleicherma\xDFen, geht aber mit M\xFCdigkeit und Gliederschmerzen einher. Auch der Liebessaft macht s\x
1165FCchtig.
1166
1167**Moarana-Liane**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder, W\xE4lder 
1168*Regionen:* \xDCberhoher, Mittelhoher und Halbhoher Regenwald, Regengr\xFCner Wald, Nebelwald, Strandwald, gelegentlich in Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten)`,effect:`Roh: 
1169*Ber\xFChrung*: keine 
1170*Einatmung*: keine 
1171*Verzehr*: Moarana-Lianen k\xF6nnen wie S\xFC\xDFholz gekaut oder geraspelt werden und wirken leistungssteigernd (+1 KO, +1 KK f\xFCr 2 Stunden), danach r\xE4cht sich der K\xF6rper allerdings mit Gliederschmerzen (1 Stufe *Bet\xE4ubung* f\xFCr 2 Stunden). Sucht bei 1-5 auf W20 (Probe bei jeder Anwendung f\xE4llig); 1 Anwendung alle 1W3 Tage [Nutzpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1172Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"70":{description:`*\xBBSelten und \xE4u\xDFert gef\xE4hrlich ist der Mordende Pilz, auch Meuchler- oder Mordpilz gehei\xDFen. \xC4u\xDFerlich \xE4hnelt das wei\xDF-gelbe Exemplar Schichtpilzen an B\xE4umen, aber es sichert sein \xDCberleben durch den Verzehr von noch lebenden Wesen. Sei auf der Hut, sobald du ein Tier mit diesem Fungus auf dem Leib erblickst, denn wahrscheinlich ist es schon tot oder kurz vor dem Tode. Bei hoher Feuchtigkeit wird eine Ber\xFChrung zur Ansteckung ausreichen, bei geringerer sind bereits N\xE4he und Einatmen der Sporen gef\xE4hrlich. Besteht eine Gefahr f\xFCr unsere wundervolle Sch\xF6pfung, bringe deine l\xE4stigen Verfolger mit einem anstrengenden Weg au\xDFer Atem und locke sie zu jenem Pilz, w\xE4hrend du selbst ein dichtes Tuch vor Mund und Nase tr\xE4gst. Die Sch\xF6pfung schenkt und nimmt das Leben.\xAB*
1173
1174*\u2014Rurijid die Sehende, Rur-und-Gror-Priesterin, zu einem Sp\xE4her, Boran, 1024 BF*
1175
1176Der Mordpilz ist ein seltenes Gew\xE4chs, das im Schutz des dichten Dschungels lauert. Haupts\xE4chlich ist er in den immer feuchten tropischen Regenw\xE4ldern s\xFCdlich von Mengbilla oder auf Maraskan heimisch. An Str\xE4uchern oder St\xE4mmen w\xE4chst er ohne Stiel dicht an und besitzt eine grauwei\xDFlich bis ockergelbe Farbe. In kleineren Geflechten von bis zu einem Spann Durchmesser erscheinen die z\xE4h-ledrigen bis korkigen Fruchtk\xF6rper, die teilweise Schmetterlingsformen annehmen. Zuweilen stellen sie sich auch einzeln, umgebogen oder gewellt dar. Um sich zu verbreiten, ben\xF6tigt der Pilz allerdings Kontakt zu einem Wirt. Vor den Sporen, welche die Unterseite des Pilzes produziert, muss sich deshalb jedes Lebewesen \u2013 unabh\xE4ngig von Gr\xF6\xDFe oder Gewicht \u2013 in Acht nehmen. Damit bef\xE4llt und besiedelt er seine lebenden Opfer nach Ber\xFChrung und keimt nach einem Tag aus. Bei geringerer Luftfeuchtigkeit reicht sogar das Einatmen zur Ansteckung. Die Betroffenen m\xFCssen eine sturmartige Ausbreitung eines wei\xDFlichen Geflechts hinnehmen, die ein starkes Jucken begleitet und immer mehr Schmerzen verursacht, bis der geschw\xE4chte K\xF6rper zusammenbricht. Dabei zersetzt der Pilz seine Nahrung von au\xDFen nach innen und dunkelt ockergelb nach. Aus diesem Grund verhindert das oberfl\xE4chliche Entfernen des Pilzes keine der Auswirkungen, da sich der Befall bereits z\xFCgig unter die Haut in den K\xF6rper begibt. Nach einigen Tagen hat er seine Quelle komplett verspeist und wartet auf neue Nahrung. Wahre Hilfe verspricht nur eine starke Unterk\xFChlung. Da der Pilz und seine Sporen K\xE4lte verabscheuen, ist der K\xF6rper des Patienten dieser durchg\xE4ngig f\xFCr mehr als einen Tag auszusetzen, bis alle Teile des Pilzgeflechts im K\xF6rper absterben und die Krankheit besiegt ist.
1177
1178**Was wei\xDF mein Held \xFCber Mordpilz?**
1179
1180- QS 1: Der seltene Mordpilz ist im Dschungel der Regenw\xE4lder ans\xE4ssig. Das wei\xDFe bis gelbe Gew\xE4chs bef\xE4llt nach Ber\xFChrung oder Einatmen jedes Lebewesen.
1181
1182- QS 2: Nach einem Tag zeigt sich das Geflecht beim Betroffenen, wandert nach innen und schadet dem K\xF6rper, bis der Tod eintritt.
1183
1184- QS 3+: Heilung gegen den Mordpilzbefall ist mit einer starken, dauerhaften Unterk\xFChlung innerhalb von ein bis zwei Tagen m\xF6glich.
1185
1186**Mordpilz**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder, Maraskan 
1187*Regionen:* sehr selten in \xDCberhohem, Mittelhohem und Halbhohem Regenwald sowie Regengr\xFCnem Wald, Nebelwald und auf Maraskan`,effect:`Roh: 
1188*Ber\xFChrung*: Wer ein Geflecht des Mordpilzes ber\xFChrt, l\xE4uft Gefahr, befallen zu werden (1-4 auf W20, 20 %, siehe *Mordpilzbefall* Seite **304**). [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
1189*Einatmung*: Bei geringer Luftfeuchtigkeit kann ein Befall auch durch Einatmen der Sporen eintreten (1-8 auf W20, 40 %, siehe *Mordpilzbefall* Seite **304** 
1190*Verzehr*: siehe *Ber\xFChrung* [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
1191Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"71":{description:`*\xBBEin gro\xDFer Feenk\xF6nig ist Amraldin und dir doch \xE4hnlich, denn er ist lustig, alle Tage fr\xF6hlich und so man ihn lieb bittet, zaubert er bunte Regenb\xF6gen. Einmal aber haben ihn ein paar Menschen sehr ge\xE4rgert. Sie haben die goldenen Bl\xFCten seines Morgendorns gestohlen, und da war es aus mit Amraldins guter Laune. Er verw\xFCnschte alle Morgendornstr\xE4ucher nah und fern, auf dass sie die Gier in den Menschen zutage bringen. Und darum w\x
1191FCrdest auch du dich in ein schauerliches Rotauge verwandeln, wenn du dich am Morgendorn da hinten stichst. Aber wie Amraldin bist auch du nicht b\xF6se. Die Gier jedoch, die dich den Kreisel von Ginta stibitzen lie\xDF, die ist b\xF6se, mein Kleiner.\xAB*
1192
1193*\u2014Tsagidia Regenbogensch\xF6n, eine wandernde Tsageweihte, zu einem stehlenden Kind, Tobimorien, 1043 BF*
1194
1195Die St\xE4mme und \xC4ste des Morgendornstrauchs sind seltsam verdreht und von dunkler Farbe, die fingerlangen Stacheln, die daraus hervorragen, sind sogar nachtschwarz. Das ganze Jahr \xFCber, au\xDFer im tiefsten Winter, tr\xE4gt der Strauch gro\xDFe Kelchbl\xFCten, und die Farbe dieser Bl\xFCten gibt Aufschluss \xFCber das Alter des Busches. Sind sie golden, ist der Strauch erst wenige Jahre alt, bl\xFChen sie jedoch in tiefem Purpur, steht er schon einige Jahrzehnte an Ort und Stelle. M\xE4rchen, die von der Geschichte des Feenk\xF6nigs Amraldin handeln, sprechen teils von Str\xE4uchern mit schwarzen Bl\xFCten und diese sollen gar aus der Zeit stammen, da er seinen f\xFCrchterlichen Fluch ausstie\xDF. Unabh\xE4ngig von ihrer Farbe \xF6ffnen sich die Bl\xFCten nur nachts, denn des Tags besch\xFCtzt eine jede von ihnen eine ruhelose Seele vor dem Sonnenlicht. Erst im letzten Zwielicht des Tages entlassen die Bl\xFCtenkelche ihre gefangenen Irrlichter, auf dass sie ihre Klagelieder singen und Wanderer ins Verderben locken. Sticht sich einer der Ungl\xFCcklichen an einem der Stacheln, verwandelt er sich binnen weniger Tage in eine Sumpfranze, eine affenartige Kreatur mit gro\xDFen roten Augen. Seine Seele aber trennt sich von seinem K\xF6rper und findet ein Heim in einer neuen Bl\xFCte.
1196
1197**Was wei\xDF mein Held \xFCber Morgendornstr\xE4ucher?**
1198
1199- QS 1: Morgendornstr\xE4ucher sind Pflanzen nordaventurischer Moore. Wer sich an einem ihrer Stacheln sticht, verwandelt sich in eine Sumpfranze.
1200
1201- QS 2: Die Bl\xFCten \xF6ffnen sich nur nachts, ihre Farbe gibt Aufschluss \xFCber das Alter des Strauchs.
1202
1203- QS 3+: Irrlichter sind die ruhelosen Seelen jener, die sich an einem der Stacheln verletzt und sich verwandelt haben. Eine solche Verwandlung kann nur von m\xE4chtigem karmalem oder arkanem Wirken aufgehalten werden.
1204
1205**Morgendornstrauch**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
1206*Regionen:* selten in N\xF6rdlichen und S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern`,effect:`Roh: 
1207*Ber\xFChrung*: Der Morgendornstrauch ist magisch und verwandelt das Opfer nach einem Stich binnen einer Woche in eine Sumpfranze (siehe Seite **253**). Wer so verwandelt wurde, kann mittels Magie als verwandeltes Wesen erkannt werden, da noch Restspuren der Gedankenwelt des Opfers existieren. Ein ODEM ARCANUM mit QS 1+ zeigt zumindest auf, dass die Sumpfranze magisch ist, ebenso eine erfolgreiche Magische Analyse. Die Verwandlungsmagie der Pflanze verf\xFCgt \xFCber 4 QS. Um die Verwandlung aufzuheben, muss Antimagie oder eine Liturgie angewandt werden, der ausl\xF6sende Strauch darf daf\xFCr h\xF6chstens 8 Schritt entfernt sein. Eine Zerst\xF6rung des Strauchs kann nicht vollst\xE4ndig erfolgen, denn egal was man mit dem Morgendornstrauch anstellt, er w\xE4chst wieder nach. Gr\xE4bt man den Strauch aus, verliert er seine magische Wirkung und kann durch einen Stich niemanden mehr verwandeln. Um Opfer anzulocken, bedient sich der Strauch einer ruhelosen Seele, die nachts traurige Klagelieder singt. Die ruhelose Seele verf\xFCgt \xFCber *\xDCberreden* 7 (13/13/13), ein Held kann sich mit einer Vergleichsprobe auf *Willenskraft (\xDCberreden widerstehen)* wehren. Sollte die Seele 1 Netto-QS aufweisen, wird der Held sich dem Strauch zumindest neugierig n\xE4hern, ab 2 Netto-QS wird er den Strauch ber\xFChren und gestochen werden. Die Klagelaute sind bis zu 32 Schritt weit zu h\xF6ren. Wenn ein Held sich durch ein Gebiet mit mehreren Str\xE4uchern bewegt, muss ihm eine Probe auf *K\xF6rperbeherrschung* +2 gelingen, damit er sich nicht versehentlich sticht. [Wehrhafte Pflanzen, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1208*Einatmung*: keine 
1209*Verzehr*: keine 
1210Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""}
1210,"72":{description:`\xBBDen Auftrag mit dem Samthauch habe ich geschafft. *Vanjas Hilfestellungen hatten ihrem Bruder Loriban sehr geholfen. Immerhin hatte sie als zuk\xFCnftige Alchimistin in Mengbilla Zugriff auf die passenden B\xFCcher. \u203ASag mal, was wei\xDFt du \xFCber die Naftanstaude? Ist sie wertvoll?\u2039 \u203AWie kommst du jetzt darauf. Hast du schon wieder gespielt?\u2039 \u203ANee, nur so. Das mit dem Schleichenden Tod hat ja gut funktioniert.\u2039 Sie rollte mit den Augen und bl\xE4tterte in ihren Aufzeichnungen. \u203ADie Naftanstaude wird meist zwei Schritt hoch. Erkennbar ist sie an ihren goldgelben Bl\xFCtendolden. An den fingerdicken St\xE4ngeln wachsen l\xE4ngliche Bl\xE4tter. Innerhalb der Stiele und Bl\xE4tter befindet sich eine viskose Fl\xFCssigkeit, die klebrig ist und Honig \xE4hnelt. Diese Fl\xFCssigkeit ist in der Lage, andere organische Materialien wie Leder, Stoff oder Holz zu zerst\xF6ren. In der N\xE4he der Pflanze sind h\xE4ufig tote Insekten oder V\xF6gel zu finden.\u2039 Den Preis hatte sie bewusst noch nicht erw\xE4hnt, sonst w\xE4re es mit der Aufmerksamkeit schon vorbei. \u203AWarum fragst du \xFCberhaupt?\u2039 \u203AOch, ich h\xE4tte da vielleicht einen Auftrag.\u2039 \u203ADu sollst wieder eine Pflanze besorgen?\u2039 \u203ANur den Saft.\u2039 \u203ADie Pflanze ist im Grasland, der Steppe oder am Waldrand zu finden. Ziemlich selten.\u2039 \u203AIch glaube, ich hab' eine auf meiner letzten Suche gesehen.\u2039 \u203ASie ist wertvoll.\u2039 Er grinste. \u203AIst das Finden das Problem?\u2039 \u203ADas Finden, das Auspressen und der Transport sind problematisch. Der Saft ist nur wenige Tage haltbar und er zerst\xF6rt vieles. Handschuhe werden zerfressen.\u2039 \u203ANicht gut. Wie bewahrt ihr denn das Zeug auf?\u2039 \u203AIn Glasgef\xE4\xDFen. Metall oder Keramik sollte auch gehen.\u2039 \u203ADann kommst du wohl mit. Dein Meister ist gerade eh verreist.\u2039 Ihr Mund stand ungl\xE4ubig offen. \u203ADas ist nicht dein Ernst.\u2039 \u203ANa klar. Du wei\xDFt, wie man den Saft rausholt und aufbewahrt. Ich kenne den Standort. Na komm. Wird dein Meister nicht erfreut sein, wenn du das Zeug besorgt hast?\u2039 Vanja schaute zur Decke und w\xE4gte ab.* Ich k\xF6nnte Goldleim herstellen und meine Fortschritte zeigen. *Goldleim ben\xF6tigte den ausgepressten Saft einer Staude sowie Vitriol und gemahlenen Schiefer. Die Verarbeitung war nur aufgrund des Materials schwierig. \u203AIst es weit weg? Wenn das schiefgeht \u2026\u2039 Sie hob drohend die Hand. \u203ADas klappt. Was brauchen wir alles?\u2039*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1211
1212**Was wei\xDF mein Held \xFCber Naftanstauden?**
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1214- QS 1: (Versehrte) Naftanstauden sind von Verwesungsgeruch umgeben, da um sie herum meist tote Tiere zu finden sind.
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1216- QS 2: Naftanstauden wachsen fast \xFCberall und sind unter Kriegern und Meuchlern bekannt. Der dickfl\xFCssige, goldgelbe Saft ihrer Stiele und Bl\xE4tter ist sehr stark \xE4tzend und die Grundlage des Waffengiftes Goldleim.
1217
1218- QS 3+: Ihr Saft zersetzt jegliche organische Materialien, sodass er mit Spezialger\xE4ten geerntet und in z. B. Glas- oder Keramikbeh\xE4ltern transportiert werden muss. Nur die Goldglanzfliege ist immun.
1219
1220**Naftanstaude**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
1221*Regionen:* N\xF6rdliches Hochland (Strauchsteppe; eher selten), N\xF6rdliche, Mittell\xE4ndische und S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen (eher selten), W\xE4lder des Nordens (selten), Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima; selten)`,effect:`Roh: 
1222*Ber\xFChrung*: Saft aus einer Anwendung (1 St\xE4ngel und 1 Handvoll Bl\xE4tter) verursacht 2W6 SP an organischen Materialien, der Saft klebt, l\xE4sst sich aber leicht abwischen [Giftpflanzen] 
1223*Einatmung*: keine 
1224*Verzehr*: siehe *Ber\xFChrung* [Giftpflanzen] 
1225Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"73":{description:"Neckerkraut erinnert an Schnittlauch, doch im Gegensatz dazu w\xE4chst es in der N\xE4he des Meeres, bevorzugt auf sandigem Boden. Es ist ein bew\xE4hrtes Mittel gegen die Efferd- und Kerkersieche.",spread:"",effect:"Die Einnahme einer Anwendung Neckerkraut unterbricht die Efferd- oder Kerkersieche f\xFCr einen Tag. Die Einnahme von frischem Neckerkraut verhindert zudem f\xFCr eine Woche eine Erkrankung an beiden Krankheiten. Eine Erh\xF6hung der Dosis hat keine Auswirkungen.",harvest:""},"74":{description:`\xBB*Hol den Haffax doch der Nemezijn!*\xAB *\u2014um 1020 BF auf Maraskan h\xE4ufig geh\xF6rtes Sprichwort* \xBB*Wer das ist, der euch holen soll? Ach, nur ein harmloser Baum, klein und kr\xFCppelig w\xE4chst er im Gebirge. Wenn ihr ihn seht, freut euch, denn schneller habt ihr selten ein Lagerfeuer entz\xFCndet. Bedient euch also nur.*\xAB *\u2014Rurijid die Sehende, Rur-und-Gror-Priesterin zu einem ihrer H\xE4scher, Boran, 1021 BF* \xBB*Ai, Haffajas, da habt ihr also getan, wozu die Bruderschwester euch geraten hat und einen Nemezijn herausgefordert? Ich sehe es an den Stacheln, die euren R\xF6cken gewac
1225hsen und die sein Gift in euer Fleisch getrieben haben. Nur ein kleiner, kr\xFCppeliger Baum dachtet ihr? Weit gefehlt, die Rache selbst, das ist der Nemezijn. Schadet ihm, und er tr\xE4gt es euch nach, wohin auch immer ihr geht. Wenige Tage nachdem ihr ihn gesch\xE4ndet habt, hat er gebl\xFCht und seine Samen Bruderschwester Wind anvertraut. Sie haben euch gefunden, euch belauert, ersp\xFCrt, was ihr braucht, sich euch angeboten. Vielleicht als ein \xFCber Nacht fruchtender Maulbeerbaum, der am Tag zuvor noch nicht da war? \xDCppige, bl\xFChende Blumen, wo gestern nur Zuckerrohr gewesen ist oder derlei? Ihr habt es nicht bemerkt, h\xE4ttet das falsche Gew\xE4chs auch nicht erkennen k\xF6nnen. Doch es hat euch erkannt und ist euch gefolgt. Hat Lein wachsen lassen, als eure Kleidung zerrissen ist. Wurde geschnitten, getrocknet, gebrochen und schlie\xDFlich gewirkt, damit es seinen Zweck erf\xFCllen kann. Euch zu t\xF6ten, die ihr den Nemezijn anger\xFChrt habt. Denn er ist gnadenlos und findet die, die ihm schaden, wohin auch immer sie sich wenden. Er w\xE4hlt eine harmlose Gestalt, wiegt euch in Sicherheit ehe er euch von seiner Rache kosten l\xE4sst und diese ist der Tod, denn seine Boten sind durch und durch giftig.*\xAB *\u2014Rurijid die Sehende zu drei sterbenden Roten Legion\xE4ren, Sinoda, 1023 BF*
1226
1227**Was wei\xDF mein Held \xFCber den Nemezijn?**
1228
1229- QS 1: Von einem Nemezijn hat der Held noch nie etwas geh\xF6rt.
1230
1231- QS 2: Nemezijn ist ein Wort, mit dem Einwohner Maraskans einen Rachegeist beschreiben, der einem bis ans Ende der Welt folgen und durch nichts zu bes\xE4nftigen sein soll.
1232
1233- QS 3+: Es soll sich um einen sagenumwobenen Baum handeln, der scheinbar \xFCbernat\xFCrliche Kr\xE4fte besitzt und sich f\xFCr jede Ber\xFChrung r\xE4cht, der f\xFCr das Pfl\xFCcken eines Triebes Leben fordert und f\xFCr das Knicken seines Astes ganze Blutlinien ausl\xF6schen soll. Um dies zu erreichen, l\xE4sst er seine Saat bis ans Ende der Welt reisen und nimmt jede pflanzliche Form an, die n\xF6tig ist, um sein Ziel zu erreichen.
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1235**Nemezijn**`,spread:`*Landschaftstyp:* Maraskan 
1236*Regionen:* urspr\xFCnglich vermutlich Maraskan, seine Rache verbreitet sich bei Bedarf \xFCber ganz Aventurien`,effect:`Roh: 
1237*Ber\xFChrung*: Nemezijn wird sich r\xE4chen. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Wehrhafte Pflanzen, Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1238*Einatmung*: Nemezijn wird sich r\xE4chen. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Wehrhafte Pflanzen, Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1239*Verzehr*: Nemezijn wird sich r\xE4chen. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Wehrhafte Pflanzen, Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1240Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"75":{description:`*\xBBUm den n\xF6rdlichen Neunaugensee habe ich auf meinen Wanderungen in kleineren Waldflecken hin und wieder Nothilf entdeckt. Herrenlos sind die Best\xE4nde fast nie. Wenigstens die Ritter des Dominiums Donnerbach sind vern\xFCnftig und ehrenwert. Sie \u203Atauschen\u2039 ihren Nothilf gegen gutes Gold.\xAB* \u2014*aus* Entdeckungen zwischen Firunschilf und Dommelgras *von Fulberta Glumske, 1032 BF*
1241
1242In den W\xE4ldern rund um die Salamandersteine w\xE4chst Nothilf, eine Rankpflanze, die bevorzugt Eichen emporklimmt. Es ist eine ausdauernde Pflanze, deren Wurzel einer dicken R\xFCbe \xE4hnelt. Die Kletterranken k\xF6nnen bis zu zehn Schritt lang werden und sind mit rauen, kurzen Borten versehen, die ebenso beim Klettern helfen wie die zahlreichen Klimm\xE4rmchen. Finden sie keinen Halt, rollen sie sich spiralf\xF6rmig auf. Nothilf-Bl\xE4tter sind ebenfalls beidseitig rau behaart, dreilappig und ausgewachsen handtellergro\xDF. Ihre Erntezeit liegt im Perainemond. Werden sie noch frisch auf Brandwunden gelegt, erleichtert dies die Wundversorgung. Von Rahja bis Efferd tr\xE4gt der Nothilf zahllose rosafarbene Trompetenblumen, die im Praios geerntet werden. Weder Bl\xE4tter noch Bl\xFCten haben roh verzehrt eine Wirkung. Dennoch sind sie sehr begehrt, denn aus ihnen l\xE4sst sich durch einfache Haltbarmachung ein wirksames Antidot gegen das im S\xFCden bekannte mineralische Gift Tulmadron herstellen. Nothilf-L\xF6sung, wie das Heilmittel aussagekr\xE4ftig genannt wird, besteht aus Bl\xFCten, die in \xD6l eingelegt werden. Mit Wasser verd\xFCnnt beendet die L\xF6sung die Giftwirkung von Tulmadron augenblicklich. Sie wird daher fast ausschlie\xDFlich f\xFCr den Export in den S\xFCden hergestellt, \xFCber verschiedene Zwischenstationen dorthin gebracht und letztlich zu horrenden Preisen verkauft. Das Gesch\xE4ft mit Nothilf ist lukrativ, darum sind gr\xF6\xDFere Best\xE4nde in der Wildnis rund um die Salamandersteine hart umk\xE4mpft. Nothilf-Bl\xE4tter entfalten ebenso durch Haltbarmachung ihre Wirkung. In \xD6l eingelegt, helfen sie noch st\xE4rker als frische Triebe bei der der Genesung von Brandwunden. Brandhilf wird dieses Mittel genannt und ist im Norden Aventuriens leidlich bekannt. Der Umstand, dass sich die f\xF6rderliche Wirkung bei Zwergen nicht einstellt, wird h\xE4ufig mit der Herkunft des Krauts begr\xFCndet. Denn etwas, das aus den Elfenw\xE4ldern stammt, k\xF6nne schlic
1242ht keinem Zwerg zugutekommen.
1243
1244**Was wei\xDF mein Held \xFCber Nothilf?**
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1246- QS 1: Nothilf ist ein Ranker, der bevorzugt an Eichen in den W\xE4ldern um die Salamandersteine vorkommt. Als Brandhilf haltbar gemacht und auf Brandwunden gelegt f\xF6rdern die Bl\xE4tter die Genesung. Bei Zwergen wirkt es nicht.
1247
1248- QS 2: Seine rosafarbenen Bl\xFCten ergeben in \xD6l eingelegt Nothilf-L\xF6sung. Dies ist ein Antidot gegen Tulmadron, ein im S\xFCden gern angewandtes Gift.
1249
1250- QS 3+: Nothilf-Bl\xFCten werden haupts\xE4chlich in den S\xFCden exportiert. Der Handel damit ist lukrativ.
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1252**Nothilf**`,spread:`*Landschaftstyp:* Wald, Gebirge 
1253*Regionen:* selten in den W\xE4ldern des Nordens und in Nord- und Mittelaventurischen Gebirgen, dabei vor allem in den Salamandersteinen`,effect:`Roh: 
1254*Ber\xFChrung*: Die frischen Bl\xE4tter erleichtern auf eine Brandwunde gelegt eine Probe auf *Heilkunde Wunden* um +1. [Heilpflanzen] 
1255*Einatmung*: keine 
1256*Verzehr*: keine 
1257Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"76":{description:`\xBB*Olginwurz ist eine der wohl hilfreichsten Pflanzen Aventuriens, denn sie unterst\xFCtzt die Entgiftung des K\xF6rpers. Mehr noch, ein Absud davon st\xE4rkt die Konstitution so sehr, dass Krankheiten und Gifte aller Art nach seinem Genuss f\xFCr eine Woche keinerlei Gefahr mehr darstellen. Warum die G\xFCtige aber den Raschtulswall erw\xE4hlte, um diese Wunderpflanze in Gestalt eines unscheinbaren Moosballens ins Leben zu bringen, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben.*\xAB *\u2014aus* Herbarium Kuslikum: Die Flora Aventuriens*, Hesindetempel zu Kuslik, 1043 BF*
1258
1259Im Hochland des Raschtulswalls, wie auch in seinen W\xE4ldern und im Gebirge jenseits davon, w\xE4chst die sehr seltene Olginwurz. Dabei handelt es sich um einen dunkelgr\xFCnen Moosballen, der sich kaum von Waldmoos und derlei unterscheiden l\xE4sst. Um zu gedeihen, ben\xF6tigt die Olginwurz ausreihend Feuchtigkeit und Schatten bis Halbschatten. Obwohl die dichte verwobene Struktur des Mooses den Eindruck vermittelt, eine einzelne Pflanze vor sich zu haben, besteht sie doch aus unz\xE4hligen Kleinstpfl\xE4nzchen. Diese stehen jedoch so dicht, dass sie ineinander und umeinander wachsen, bis ein regelrechter Filz entsteht. Einige Kr\xE4uterkundler glauben, die Olginwurz wachse allein im Raschtulswall, weil es dort besonders zahlreiche giftige Pflanzen und auch Tiere gibt. Angesichts der zahllosen Gefahren, mit denen der Regenwald und vor allem die Insel Maraskan aufwarten, muss dies jedoch als Hirngespinst abgetan werden. Fraglos ist jedoch die entgiftende Wirkung des Mooses. Zusammen mit Alkohol eingenommen und gut zerkaut, tr\xE4gt Olginwurz zur Entgiftung des K\xF6rpers bei und mindert die sch\xE4dliche Wirkung aller Gifte, die nicht \xFCbernat\xFCrlichen Ursprungs sind. Es ist zudem eine entscheidende Zutat f\xFCr das Konstitutionselixier. Besonders begehrt ist jedoch der durch Abkochen in Wasser oder Alkohol gewonnene Olginsud. Noch hei\xDF wird er in dunkle Flaschen gef\xFCllt und sorgf\xE4ltig verschlossen. Anders als die roh eingenommenen Moosballen, hilft der Sud jedoch nicht gegen bereits eingenommene Gifte, vielmehr verhindert er, dass diese ihre Wirkung \xFCberhaupt entfalten. Nach seiner Einnahme k\xF6nnen der behandelten Person alle Gifte und Krankheiten nat\xFCrlicher Art eine Woche lang nichts anhaben. Der Sud ist also ein Universal-Prophylaktikum.
1260
1261**Was wei\xDF mein Held \xFCber Olginwurz?**
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1263- QS 1: Olginwurz ist allgemein bekannt und extrem begehrt, aber sehr selten, da sie nur sp\xE4rlich im Gebiet und Umland er Raschtulswalls zu finden ist. Roh und frisch eingenommen hilft sie bei der Heilung aller nat\xFCrlichen Krankheiten und Vergiftungen.
1264
1265- QS 2: Olginwurz bildet Moosballen aus unz\xE4hligen Kleinstpfl\xE4nzchen. Nimmt man Olginsud ein, immunisiert es sogar f\xFCr eine Woche vor allen nat\xFCrlichen Krankheiten und Giften.
1266
1267- QS 3+: Olginsud dient nur der Prophylaxe, kann jedoch nicht heilen. Frische Olginwurz ist eine zentrale Zutat f\xFCr das Konstitutionselixier.
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1269**Olginwurz**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder, Gebirge, W\xFCstenrandgebiete & W\xFCsten 
1270*Regionen:* selten in s\xFCdlichen Gebirgen (vor allem Raschtulswall), sonst sehr selten, erfolgreich kultiviert in s\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, W\xFCstenrandgebieten und Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (yaquirisches Klima) sowie einigen Tempel-, Universit\xE4ts- und Akademieg\xE4rten`,effect:`Roh: 
1271*Ber\xFChrung*: keine 
1272*Einatmung*: keine 
1273*Verzehr*: Beim Verzehr einer Anwendung frischer Olginwurz mit Alkohol gilt augenblicklich die schw\xE4chere Wirkung eines wirkenden Giftes oder einer wirkenden Krankheit. Falls bereits die schw\xE4chere Wirkung aktiv war, klingt das Gift bzw. die Krankheit nach 5 Minuten vollst\xE4ndig ab. Gegen \xFCbernat\xFCrliche Krankheiten und Gifte ist die Olginwurz jedoch wirkungslos. [Heilpflanzen] 
1274Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"77":{description:`\xBB*Tsari-Ho hatte die Geiselnehmer bereits zur Mirhamer Seidenliane gef\xFChrt, um die Rankenknoten als Zutat f\xFCr das gemeine Gift Kukris zu besorgen. Seine Mutter wurde anschlie\xDFend freigelassen, aber seine Schwester war weiterhin in der Gewalt der Fremden. Erst wenn er zus\xE4tzlich auch Orazal besorgt hatte, w\xFCrde sie in Sicherheit sein. Wahrscheinlich hielten sie ihn f\xFCr einen Experten aller Lianen, denn Orazal geh\xF6rte auch zu dieser Art von Gew\xE4chsen. Interessant war an dieser Pflanze, dass der untere Bereich verholzte. Der gr\xFCne St\xE4ngel brachte im Sommer \u2013 also sp\xE4ter als die Seidenliane \u2013 Bl\xFCten mit oranger Farbe hervor. Er hatte alles versucht, um die Fremden abzuhalten. \xDCber den Beinamen \u203ASeelenf\xE4nger von B\xE4umen\u2039 und die m\xF6glichen Gefahren hatten sie nur gelacht, falls sie ihn \xFCberhaupt verstanden hatten. Die Liane schn\xFCrte einige B\xE4ume wahrhaft ab und \xFCberwucherte sie, sodass der Baum starb, aber der Orazal verblieb.* Sie werden sehen. *Wie zuvor begleitete ihn der b\xE4rtige Blondschopf sowie die kr\xE4ftige gro\xDFe Frau mit den gestreiften Hosen. Er lie\xDF die Unerfahrenen die schwierige Aufgabe der Safternte erledigen. Dabei musste man geschickt vorgehen. Er wartete gespannt, ob der Orazal seine Begleiter ver\xE4tzte. Zumindest die R\xFCstung der Nordfrau hatte etwas abbekommen. Der begehrte Saft landete im Topf. Der Blonde gab einige Dinge bei, darunter ein gelbes Pulver, und r\xFChrte um. Stinkendes Warten folgte. Dabei sammelte Tsari-Ho die Reste der Liane ein. Die Fremden hatten ihren Willen bekommen. Der R\xFCckweg stand an.* Wartet ab. Ich werde mit dem Orazal ein gro\xDFes Feuer f\xFCr alle Fremden machen, wenn meine Familie frei ist*, dachte Tsari-Ho, denn die Pflanze besa\xDF noch weitere Geheimnisse. Be
1274im Verbrennen w\xFCrde ein bei\xDFender Qualm entstehen, der Tr\xE4nen und elendige Kopfschmerzen zur Folge hatte.* Orazals Rache \u2026\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1275
1276**Was wei\xDF mein Held \xFCber Orazal?**
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1278- QS 1: Orazal ist eine Schlingpflanze, die an B\xE4umen w\xE4chst und sie bisweilen sogar \u201Eerdrosselt\u201C. Aus ihm wird mit Schwefel und Weinstein das allgemein gel\xE4ufige Konservierungsmittel Schwefliger Orazal hergestellt, welches in jeder Kr\xE4uterk\xFCche des S\xFCdens zu finden ist.
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1280- QS 2: Die lebende Pflanze ist weniger bekannt, daher wissen nicht allzu viele vom extrem \xE4tzenden Saft der frischen Schlingen, welcher die Ernte erschwert und zur Herstellung von Orazalkleber genutzt wird. Alte, verholzte Teile der Pflanze sondern keinen Saft ab.
1281
1282- QS 3+: Orazal kann an seinen gro\xDFen blassgelben bis orangefarbenen Bl\xFCten erkannt werden, die zudem eine Leibspeise von \xC4ffchen sind. Der Rauch seines brennenden Holzes verursacht Kopfschmerzen und Tr\xE4nen der Augen.
1283
1284**Orazal**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Regenw\xE4lder, Gebirge 
1285*Regionen:* Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), \xDCberhoher, Mittelhoher und Halbhoher Regenwald, Regengr\xFCner Wald, Nebelwald, S\xFCdliches Regengebirge, (alle eher selten)`,effect:`Roh: 
1286*Ber\xFChrung*: Der \xE4tzende Saft frischer Schlingen nahe der Baumwipfel verursacht 2W6 SP S\xE4ureschaden pro KR an organischen Materialien f\xFCr 6 KR oder bis er entfernt wird. Der Saft in der Sonne erhitzter Orazalschlingen klebt stark und kann von Haut nur mit einer bestandenen Probe auf *Selbstbeherrschung* durch Abrei\xDFen der obersten Hautschicht (1W6 SP) entfernt werden. [Giftpflanzen] 
1287*Einatmung*: Frische Orazalschlingen brennen nicht, verholzte hingegen sehr gut. Ihr Rauch bei\xDFt in den Augen und f\xFChrt zu Kopfschmerzen (Sichtmodifikator Stufe 1 und 1 Stufe *Schmerz*) [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1288*Verzehr*: Schaden gem\xE4\xDF *Ber\xFChrung*, sonst keine. Die M\xF6glichkeit aufgew\xE4rmten Orazalsaft zu entfernen entf\xE4llt. [Giftpflanzen] 
1289Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"78":{description:`\xBB*\u203AErinnerst du dich an die Atemwegserkrankung von Yero, dem wir auf der Reise begegnet sind?\u2039 Silvana nickte. Der Mann hatte einen st\xE4ndigen Hustenreiz, sodass er nachts nur schwer schlafen konnte. Sie war mehrfach davon aufgewacht, als er in der N\xE4he des gemeinsamen Nachtlagers lag. \u203ADas war keine leichte Erkrankung. Der Mann litt stark unter den Auswirkungen.\u2039 \u203ADie Ursache ist pflanzlich\u2039, erkl\xE4rte Rusena und durchsuchte dabei ihre Notizen, in denen sie selbst eine grobe Zeichnung angefertigt hatte. \u203AWirklich? Was war es?\u2039 \u203AEin Pilz. Der Orkland-Bovist. Man nennt ihn auch den Riesenpilz, da er eine Gr*\xF6\xDFe *von fast einem Schritt Durchmesser erreicht. Du kannst ihn an seiner Knollenform erkennen.\u2039 \u203AAber wie kommt es dann zu diesem Husten?\u2039 \u203ADer Pilz, Silvana,* *w\xE4chst in der Umgebung von H\xF6hlen oder im tiefen Wald, aber eher selten. Die Gefahr ist \xE4hnlich wie bei der Basilamine.\u2039 \u203AEr greift also in der Bl\xFCtezeit an?\u2039 \u203ADer Pilz sp\xFCrt anhand der Ersch\xFCtterung des Bodens, ob sich jemand n\xE4hert. In der Reifezeit verschie\xDFt er auf Lebewesen in seiner direkten Umgebung seine Sporen.\u2039 \u203AAlso hat Yero die Sporen eingeatmet?\u2039 \u203AGenau. \xDCblicherweise \xE4u\xDFert sich die Erkrankung auf der Haut.\u2039 \u203ABekommt man Ausschlag?\u2039 \u203ASowas in der Art. Unter der Haut entsteht ein gr\xFCnlich schimmerndes Geflecht, das schmerzt und kaum Erholung zul\xE4sst. Und das mehrere Wochen lang. Da sich der Patient in dieser Zeit kaum erholt, ist St\xE4rkung wichtig.\u2039 Silvana schrieb eigene Notizen in ihr Pflanzenbuch. \u203AWie behandelt man das?\u2039 \u203AMit Umschl\xE4gen, \xE4hnlich wie bei einer Entz\xFCndung.\u2039 \u203AUnd der Husten?\u2039 \u203ADas ist schwieriger. Der Erkrankte kann nur schwer atmen. Daher lindern wir sein Leid. St\xE4rkungsmittel sind auch m\xF6glich. Darum musste Yero inhalieren. Auf der Reise fehlen viele M\xF6glichkeiten. Hei\xDFes Wasser ist schnell vorbereitet. Dazu kannst du gutriechende Kr\xE4uter wie Kamille oder Salbei gegen Atemnot geben.\u2039 \u203AW\xE4chst der Bovist hier in der N\xE4he?\u2039 \u203AJa, wir werden ihn in den n\xE4chsten Tagen aufsuchen. Du darfst ihn nicht mit dem gro\xDFen Speisepilz, dem Riesen-Bovist verwechseln. Au\xDFerdem hei\xDFt es, dass der Pilz Orks nichts anhaben kann \u2013 im Unterschied zur Basilam
1289ine\u2039, erg\xE4nzte Rusena und dachte zu jener Begegnung zur\xFCck.*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1290
1291**Was wei\xDF mein Held \xFCber Orkland-Boviste?**
1292
1293- QS 1: Diese Pilzart erreicht einen Durchmesser von bis zu 1 Schritt. Sie wachsen vornehmlich in kleinen Gruppen im n\xF6rdlichen Hochland und den Steppen des Orklands.
1294
1295- QS 2: In der Reifezeit im Hochsommer platzen die Pilze bei Ersch\xFCtterung auf und geben Sporen frei, die der Lunge schaden und Krankheiten verursachen.
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1297- QS 3+: Der Bovist verursacht zwei langfristige Leiden: Pilzflechte unter der Haut, die Erholung durch Schlaf verhindert, und Lungenpilz, welcher die Atmung behindert und die Befallenen dauerhaft schw\xE4cht.
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1299**Orkland-Bovist**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
1300*Regionen:* N\xF6rdliches Hochland (Strauchsteppe, insbesondere Orkland), N\xF6rdliche Grasl\xE4nder und Steppen, W\xE4lder des Nordens (gelegentlich, insbesondere Andergast)`,effect:`Roh: 
1301*Ber\xFChrung*: verursacht von Praios bis Rondra das explosionsartige Platzen des Pilzes, die Sporen verteilen sich im Umkreis von 5 Schritt, zum Ausweichen ist eine gelungene Probe auf *K\xF6rperbeherrschung* \u20135 n\xF6tig, andernfalls wurden Sporen eingeatmet [Wehrhafte Pflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1302*Einatmung*: Die Sporen verursachen zun\xE4chst einen Hustenreiz (1 Stufe *Bet\xE4ubung*), au\xDFerdem l\xE4uft das Opfer Gefahr, sich einen Lungenpilz (15-20 auf W20, siehe Seite **304**) oder eine Pilzflechte zuzuziehen (3- 14 auf W20, siehe Seite **304**). [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1303*Verzehr*: bei reifen Pilzen siehe *Einatmung*, sonst keine [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1304Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"79":{description:`\xBB*\u203AParel, du kommst mit mir.\u2039 \u203AWohin gehen wir?\u2039 \u203AWir folgen den Bienen.\u2039 Girtinka hatte die BIENENSUCHE gewirkt, um das seltene Gew\xE4chs zu finden. \u203AAber wohin?\u2039 \u203AZum Pilz.\u2039 Nach den letzten Ereignissen um den Wasserrausch hatte sich ihre Vermutung best\xE4tigt. Der Junge trug die Kraft Heshinjas in sich. Das war eine gute Nachricht, aber eine Ausbildung war f\xFCr alle sicherer, wenn auch ungew\xF6hnlich. Der Unterricht in den Riten der Zibilja l\xF6ste zu viele Diskussionen in der Sippe aus. Dieser Weg war den Frauen bestimmt. Die Konzentrations\xFCbungen sollten helfen, ihn vor Unf\xE4llen zu sch\xFCtzen.* Wenn ihn Pflanzen interessieren, hilft vielleicht die Halle des Lebens weiter*, dachte Girtinka. \u203AWas wei\xDFt du \xFCber den Pilz?\u2039 \u203ADer Pestsporenpilz ist etwa so gro\xDF wie zwei H\xE4nde, besitzt eine braune Farbe und w\xE4chst am Boden. Seine Form \xE4hnelt einer riesigen Walnu\xDF.\u2039 Parel lernte schnell. Es war nicht sonderlich schwer, den Insekten zu folgen. Das Gel\xE4nde \xE4nderte sich allm\xE4hlich zum Sumpf. \u203ABrauchen wir den gesamten Pilz?\u2039 \u203ANein, nur die Pilzhaut. Wenn wir sie nicht richtig ernten oder \xFCber ihn stolpern, werden gef\xE4hrliche Sporen freigesetzt. Nicht einatmen.\u2039 \u203ADaher hat er wohl seinen Namen\u2039, vermutete Parel bescheiden, doch selbstbewusst. \u203AGenau. Die Pilzhaut k\xF6nnen wir von Peraine bis Rahja oder von Efferd bis Boron ernten.\u2039 \u203AAlso nicht im Sommer oder Winter.\u2039 Der Pestsporenpilz war auch Bestandteil der Katzenaugensalbe. \u203ADie Haut wird mit frischen Carlog und einer Grundlage verarbeitet. Der Anwender kann damit im Dunkeln sehen.\u2039 \u203AWarum soll ich das eigentlich lernen?\u2039 Die Frage hatte Girtinka erwartet. \u203ADu merkst dir Dinge schnell.\u2039 Parel lie\xDF die Schultern h\xE4ngen. \u203AIsminka meint, dass mit mir etwas nicht stimmt.\u2039 \u203ADu bist von Heshinja mit Kraft gesegnet. Jetzt musst du lernen, sie zu nutzen.\u2039 Seine braunen Augen schauten sie an. \u203AWie soll das gehen? Ich kann doch keine Zibilja werden.\u2039 \u203ADie Kunst der Heilung ist eine wichtige Aufgabe. In Norburg lernen viele, ihre magischen Kr\xE4fte zum Heilen zu nutzen.\u2039 Auf dem Boden hatte er etwas entdeckt. \u203ASchau mal. Da sind Spuren.\u2039 Girtinka tastete die Spuren ab. \u203ANoch nicht alt. Einige Sumpfranzen. Sie k\xF6nnen \xFCbrigens ohne die Salbe im Dunkeln sehen.\u2039 Die Bienen kreisten surrend \xFCber einer Stelle in einigen Schritt Entfernung. \u203AWir sind angekommen \u2026\u2039*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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1306**Was wei\xDF mein Held \xFCber Pestsporenpilze?**
1307
1308- QS 1: Pestsporenpilze sind kokosnussgro\xDFe Fruchtk\xF6rper, die durch ihre rissige Haut Waln\xFCssen oder Gehirnen \xE4hneln. Sie wac
1308hsen in S\xFCmpfen und Grasl\xE4ndern des Nordens. Der Name verweist auf giftige Sporen.
1309
1310- QS 2: Die Haut des Pilzes wird in der Alchimie f\xFCr Katzenaugensalbe verwendet, die in Dunkelheit sehen l\xE4sst. Ebenso dient sie als Ingredienz des Erscheinungspulvers und ist wie Pergament beschreibbar.
1311
1312- QS 3+: Die \xDCberlebensstrategie des Pilzes sieht vor, dass seine Sporen sofort t\xF6dlich sind, damit die Leiche des Opfers an Ort und Stelle als D\xFCnger f\xFCr die in n\xE4hrstoffarmem Boden siedelnden Netzwerke der Pilzf\xE4den zur Verf\xFCgung steht. Weil jeder Fruchtk\xF6rper nur einmal Sporen abgeben kann, findet man Pestsporenpilze vor allem an Orten, die von Wesen mit schwacher Konstitution bewohnt werden.
1313
1314**Pestsporenpilz**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
1315*Regionen:* N\xF6rdliche Grasl\xE4nder und Steppen, N\xF6rdliche Feuchtl\xE4nder`,effect:`Roh: 
1316*Ber\xFChrung*: Wird die Sporenkapsel unter der Haut des Pilzes z. B. durch Treten auf den Fruchtk\xF6rper oder beim Abl\xF6sen der Haut (Probe auf *Pflanzenkunde* \u20131) zerst\xF6rt, werden die Sporen in einem Umkreis von 1 Schritt freigesetzt. [Wehrhafte Pflanzen] 
1317*Einatmung:* 2W6+4 SP (Giftstufe 4, Sporen) [Wehrhafte Pflanzen, Giftpflanzen] 
1318*Verzehr*: 2W6+4 SP (Giftstufe 4, Sporenkapsel, nur wenn frisch) [Giftpflanzen] 
1319Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"80":{description:`*\xBBSogar unter der Erde, wo uns das Licht des Herrn Praios verwehrt bleibt, entsendet uns der G\xF6tterf\xFCrst Hilfe. Das Gew\xE4chs namens Phosphorpilz, dem Aureliani angelehnt, vermag als mahnendes Mal die versteckten D\xFCsternisse des Finsterkamms und Orkenlandes aufzudecken. Das Gew\xE4chs leuchtet gelb-gr\xFCnlich und ist ein Indikator f\xFCr vorhandene Feuchte. D'rum nimm, was der Herr Praios dir an Licht schenke, und schneide aus dem Geflecht ein St\xFCck heraus. Es wird f\xFCr fast ein halbes Wasserma\xDF deine bisherigen Leuchtmittel schonen. So du zuk\xFCnftig an anderen Orten mit tiefer Finsternis wandeln magst, nimm etwas vom Geflecht mit und trockne es ad primo unter den Augen des Herrn. Ad secundo versetzt du es mit Feuchte und siehe da \u2013 der Herr leuchtet aus deiner Hand!\xAB* \u2014*aus einem Bericht des Praiosgeweihten Fidian Ratfried, Angbar, 1042 BF*
1320
1321In H\xF6hlen und unterirdischen G\xE4ngen kommt der Phosphorpilz vor. F\xFCr sein Wachstum bevorzugt er Orte mit hoher Feuchtigkeit, die ihm vor allem im Finsterkamm und Orkland zur Verf\xFCgung stehen. Ein Teil seines Namens entstammt dem Aureliani *Phosphor* und weist mit der Bedeutung \u201ELichttr\xE4ger\u201C bereits auf seine Besonderheit hin. Der Pilz schmiegt sich meist an unterirdische H\xF6hlenw\xE4nde und wird etwa f\xFCnfzehn Halbfinger gro\xDF. Auf dem runden, meist gebogenen Stiel bildet sich ein verdickter \xDCbergang, an den sich ein ovaler Hut mit Spitze anschlie\xDFt. Dieser \xE4hnelt der Architektur tulamidischer T\xFCrme und zeigt seine Lamellen erst beim Aufschneiden. Im Volksmund nennt man diesen Teil des Phosphorpilzes auch den \u201Eleuchtenden Lampenschirm\u201C. Unter idealen Bedingungen tritt er sogar als gr\xF6\xDFeres Geflecht oder fingerdicke Wandschicht auf. Der gesamte Pilz leuchtet gr\xFCnlich, und zwar umso st\xE4rker, je mehr Feuchtigkeit er bekommt. Seine Lichtintensit\xE4t ist so variabel, dass er mal fade glimmt und andernorts einen gesamten Gang oder eine gro\xDFe H\xF6hle zu erleuchten vermag. Selbst nach dem Herausschneiden erhellen die gel\xF6sten Pilzteile die Umgebung, weswegen sie h\xE4ufig als Fackelersatz dienen. Nach maximal einer halben Stunde erlischt das Licht eines geernteten Pilzteils. F\xFCr eine weitere Verarbeitung ist ein Trocknen des Pilzgeflechts erforderlich. Pur als Pulver l\xF6st es in angefeuchteter Form eine helle und gef\xE4hrliche Stichflamme aus, wenn es verbrannt wird, welche Schamanen und Druiden teilweise gezielt f\xFCr Rituale nutzen. Als l\xE4ngerfristiger Laternenersatz hilft die Rezeptur des *Kalten Lichts*. Dazu wird der Pilz zuerst getrocknet, pulverisiert und alchimistisch aufbereitet. Um die gr\xFCnliche Leuchtkraft hervorzulocken, holt man das Gemisch vorsichtig aus dem Wasser, in dem es aufgrund s\xE4ureartiger Eigenschaften an der Luft gelagert werden muss.
1322
1323**Was wei\xDF mein Held \xFCber Phosphorpilz?**
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1325- QS 1: H\xF6hlen und unterirdische G\xE4nge sind die \xFCblichen Fundorte des Phosphorpilzes. Er w\xE4chst meist an W\xE4nden und kann Geflechte oder Teppiche ausbilden.
1326
1327- QS 2: Der Pilz dient als Leuchtmittel unter Tage und leuchtet heller, je mehr Feuchtigkeit anwesend ist. Nach dem Herausschneiden leuchtet der Teil des Pilzes f\xFCr einige Zeit weiter.
1328
1329- QS 3+: Der getrocknete Phosphorpilz f\xFChrt im Kontakt mit Feuer zu gr\xFCnen, meterhohen Stichflammen. Mit alchimistischen Mitteln l\xE4sst sich aus ihm das *Kalte Licht* anfertigen.
1330
1331**Phosphorpilz**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle (nur unterirdisch) 
1332*Regionen:* in feuchten H\xF6hlen und G\xE4ngen unter der Erde`,effect:`Roh: 
1333*Ber\xFChrung*: Die Brenndauer des Pilzes betr\xE4gt nach dem Pfl\xFCcken 30 Minuten. Sichtmodifikatoren durch Dunkelheit werden durch seinen Schein pro 1 Schritt Radius wie folgt reduziert: \u20134/\u20133/\u20132/\u20131 Stufe(n). Eine Tagesration Wasser erh\xF6ht die Leuchtdauer um 3 Stunden, wenn der Fruchtk\xF6rper damit regelm\xE4\xDFig befeuchtet oder hineingelegt wird. [Nutzpflanzen] 
1334*Einatmung*: keine 
1335*Verzehr*: keine 
1336Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"81":{description:`*\xBBIn der Tat kann ich von neuen Erkenntnissen berichten. Es handelt sich nach ausgiebiger Untersuchung um eine Abh\xE4ngigkeit, konkretisierend um die Sucht nach Purpurmohn. Der Patient leidet unter zittrigen Anf\xE4llen, Gewaltausbr\xFCchen, die sich mit Apathie abwechseln. F\xFCr die purpurrote Mohnpflanze w\xFCrde er seine Familie verkaufen und den Zw\xF6lfen abschw\xF6ren. Bei ihm fand man goldene Samen aus einer tiefschwarzen Samenkapsel sowie ein Tagebuch, das seine euphorischen Liebesgel\xFCste dokumentiert. Meine Recherchen ergaben, dass die Ernte im Rahja kurz vor den Namenlosen Tagen erfolgte. Wegen der Brisanz habe ich zwecks Unterst\xFCtzung nach einer Dienerin der Rahja geschickt.\xAB* \u2014*Koj Tereschko, Magus aus Norburg in einem Brief an seine Spektabilit\xE4t, 1042 BF*
1337
1338Wiesen, W\xE4lder und Flussl\xE4ufe in gem\xE4\xDFigtem oder yaquirischem Klima bieten dem Purpurmohn die n\xF6tigen Lebensbedingungen zum Gedeihen. Daher trifft man ihn \xFCberwiegend in Almada, Aranien, dem Lieblichen Feld oder allgemeiner in S\xFCdaventurien an. Die auff\xE4lligen tiefroten Kronbl\xE4tter sind f\xFCnfz\xE4hlig, etwa zehn Halbfinger lang und \xFCberlappen sich gegenseitig, sodass die charakteristische Mohnform der Bl\xFCte entsteht. Begl\xFCckend und anregend ist der Duft der offenen Bl\xFCte, deren Samenkapsel einen heftigen Rausch ausl\xF6sen kann. Fantasiebilder gehen mit \xFCberschw\xE4nglichen Gl\xFCcksgef\xFChlen einher und entf\xFChren den Berauschten f\xFCr eine Stunde in eigene Welten. Anschlie\xDFend kehrt sich der Gem\xFCtszustand ins Gegenteil und der Anwender wird reizbar, streitlustig sowie \xFCbellaunig. Trotz dieser Nachwirkungen besteht ein hohes Abh\xE4ngigkeitsrisiko, das den Betroffenen seine Prinzipien und Glaubensvorstellungen vergessen l\xE4sst und dessen Folgen als *Purpursucht* bekannt sind. Die geschlossene Samenkapsel wird daher meist au
1338s finsterer oder goldgieriger Absicht gesammelt. Aufgrund der Erscheinungsform der Bl\xFCte, Wirkungsmustern in der Anwendung und dem Zeitpunkt des Samenflugs ordnen einige Pflanzenkundige die Pflanze dem Namenlosen zu.
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1340**Was wei\xDF mein Held \xFCber Purpurmohn?**
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1342- QS 1: Der Purpurmohn mag warmes, gem\xE4\xDFigteres Klima und ist in S\xFCdaventurien heimisch.
1343
1344- QS 2: Zum Jahresende wird der Bl\xFCtenrand goldfarben. Der Bl\xFCtengeruch ist berauschend, seine Samen ein Rauschmittel, das zur gef\xE4hrlichen Purpursucht f\xFChren kann.
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1346- QS 3+: Wer Purpurmohn ernten will, muss zur geschlossenen Samenkapsel greifen. W\xE4hrend der Namenlosen Tage verbreitet das Gew\xE4chs seine goldfarbenen Samen, weshalb die Pflanze oft dem Dreizehnten zugeordnet wird.
1347
1348**Purpurmohn**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
1349*Regionen:* selten in Mittell\xE4ndischen und S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, sehr selten in Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima)`,effect:`Roh: 
1350*Ber\xFChrung*: keine 
1351*Einatmung*: siehe *Verzehr*. Der Rauch einer verbrannten Samenkapsel muss vollst\xE4ndig, bewusst und tief eingeatmet werden, um seine Wirkung als Rauschmittel (siehe *Verzehr*) zu entfalten. [Pflanze mit physischer Wirkung, Pflanze mit psychischer Wirkung, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1352*Verzehr*: giftig (Stufe 6, Widerstand mit Seelenkraft, Dauer: 3W6 x 5 Minuten, Wirkung beginnt nach 5 Minuten, Wirkung: 2 Stufen *Berauscht*, stark erregt / 1 Stufe *Berauscht*, leicht erregt). Am Ende der Wirkungsdauer geistige Leere und Unzufriedenheit (1 Stufe *Bet\xE4ubung* und 1 Stufe *Paralyse*), und zwar genauso lange, wie die Wirkungsdauer betrug. Bei jeder Anwendung wird \xFCberpr\xFCft, ob der Anwender s\xFCchtig wird (siehe *Purpursucht* Seite **302**). Werden w\xE4hrend der Wirkungsdauer weitere Anwendungen eingenommen, so f\xFChrt das je zus\xE4tzlich zu 1 Stufe *Bet\xE4ubung* und dem Verlust von 1W3+1 LeP. [Pflanze mit physischer Wirkung, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1353Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"82":{description:`\xBB*Gar lieblich sah er aus, der kleine T\xFCmpel inmitten \xFCppiger Pflanzenpracht. Das Herz wollte mir aufgehen ob der zahllosen Gr\xFCnt\xF6ne und denen von Wei\xDF, Gelb und Rot. Doch der T\xFCmpel blieb in all der Pracht seltsam dunkel. Schwimmende Bl\xE4tter und Bl\xFCten bedeckten beinahe die ganze Wasserfl\xE4che und als ich die Farbe der Bl\xFCtenkelche erkannte, griff Abscheu nach mir. Das dort war Purpurner Lotos und das verhie\xDF nichts Gutes. Meine Begleiterin dr\xE4ngte mich, zur\xFCckzuweichen, denn schon der Duft jener, ganz sicher vom Dreizehnten ersonnenen, Pflanze k\xF6nne mein Leben bedrohen.*\xAB *\u2014Tsagidia Regenbogensch\xF6n, eine wandernde Tsageweihte, um 1040 BF*
1354
1355Wie fast alle Lotosarten ist auch der Purpurne Lotos nach der Farbe seiner Bl\xFCten benannt. S\xFCdlich einer Linie von Havena bis Perricum kommt er in Teichen und an Seeufern vor. Aufgrund seiner intensiven F\xE4rbung ist er eigentlich recht nett anzusehen. Doch Purpur ist die Farbe des Namenlosen, weswegen der so farbenfrohe Lotos gerade bei Zw\xF6lfg\xF6ttergl\xE4ubigen keinen guten Ruf genie\xDFt. Es hei\xDFt, der Dreizehnte selbst habe die Pflanze erschaffen, um auch auf diese Weise Tod und Verderben auf Dere zu bringen. Wie bei anderen giftigen Lotosarten ist es auch bei diesem gef\xE4hrlich, sich der Pflanze w\xE4hrend ihrer Bl\xFCtezeit auf mehr als f\xFCnf Schritt zu n\xE4hern, denn der Lotos transportiert seine Giftstoffe schon \xFCber den Duft. Bei einer Ernte ist daher gro\xDFe Vorsicht geboten. Die potenten Teile der Pflanze sind wiederum die Staubgef\xE4\xDFe und der Bl\xFCtenstaub, den sie absondern. Unverarbeitet h\xE4lt er sich nur wenige Tage, wird aber f\xFCr die Herstellung von Purpurblitz ben\xF6tigt. L\xE4nger wirksam ist Purpurner Lotosstaub, wie die alchimistisch weiterverarbeitete Form des Bl\xFCtenstaubs hei\xDFt. Dieses \xFCber die Atmung verabreichte Gift ist denkbar einfach herzustellen: Der Staub von f\xFCnf Bl\xFCten muss in der Sonne getrocknet und danach kurz anger\xF6stet werden. Doch auch hierbei ist gr\xF6\xDFte Vorsicht vonn\xF6ten, will der Alchimist nicht Opfer seines eigenen Gifts werden. Diener des Namenlosen sollen zudem die Kunst beherrschen, aus Bl\xFCten und Bl\xE4ttern ein \xD6l herzustellen, das sie auf ihre Waffen streichen, um vor allem Priester der Zw\xF6lfe zu sch\xE4digen. Dabei \xFCbernimmt das \xD6l die Eigenschaften der Lotosbl\xE4tter, von denen Fl\xFCssigkeiten stets abperlen, woran der Kundige eine damit bestrichene Waffe auch erkennt.
1356
1357**Was wei\xDF mein Held \xFCber Purpurnen Lotos?**
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1359- QS 1: Purpurlotos ist allgemein als Pflanze des Namenlosen verrufen. Das Gift des Lotos wird \xFCber Pollen \xFCbertragen, sodass es h\xF6chst gef\xE4hrlich ist, sich w\xE4hrend der Bl\xFCte in seiner N\xE4he aufzuhalten.
1360
1361- QS 2: Das grausamste alchimistische Gift, der Purpurblitz, wird aus dem Purpurlotos hergestellt. Es 
1361ist unglaublich t\xF6dlich und quasi nicht nachzuweisen.
1362
1363- QS 3+: Eine Neuentwicklung des Namenlosenkults stellt das aus der Pflanze gewonnene Lotos\xF6l dar, welches Dienern der Zw\xF6lfg\xF6tter schadet.
1364
1365**Purpurner Lotos**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder 
1366*Regionen:* \xFCberall in Teichen und an Seeufern (selten)`,effect:`Roh: 
1367*Ber\xFChrung*: keine 
1368*Einatmung*: giftig (Stufe: 1, Wirkung: 1W6 SP und 1 Stufe *Bet\xE4ubung*, Dauer: 5 Minuten je Atemzug; Pollen) [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1369*Verzehr*: keine 
1370Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"83":{description:`\xBBEine Unversch\xE4mtheit. Ich bin eine Esquiria! *Clarizia umklammerte die Gabel und stach mehrfach kraftvoll auf die gesch\xE4lte Birne ein. Ihre Wangen gl\xFChten rot.* Sie sagen einfach nichts. Was habe ich ihnen getan? *Dabei war sie heute Vormittag mit Loretta und Oloranthe einige Zeit in Kuslik unterwegs gewesen und sie hatten gemeinsam Seide, Damast und Dr*\xF4*ler Spitze bewundert.* Immer, wenn ich mich umdrehe, zeigen sie auf etwas. Die gefl\xFCsterten Worte, Kn\xF6pfe und B\xE4nder habe ich genau verstanden. *Sobald sie zur\xFCckkehrte, gingen ihre Begleiterinnen auseinander und wurden still.* Zum Tee sehe ich sie. Das nehme ich nicht l\xE4nger hin. *Die Hitze wich langsam aus ihrem Gesicht.* Ich k\xF6nnte sie verfluchen. Das w\xE4re angemessen, aber zu auff\xE4llig. Ich hab's. *Das sch\xF6nste L\xE4cheln folgte.* Tante Nandine hatte recht. Die Pflanzenkenntnisse helfen mehr, als man glaubt. *Dabei stand sie aus dem mit blauem Samt bezogenen Sessel auf und ging zu ihrer Kommode. Hinter Lippenrot und Puder stand ein verstaubtes braunes Glas mit einem Pulver und der Aufschrift \u203AHerr Fl\xFCsterton\u2039. Die Quasselwurz hatte den Beinamen Hexenkraut. Neben den l\xE4nglichen, an Gras erinnernden Bl\xE4ttern trug sie im Fr\xFChling leuchtend blaue Bl\xFCten. Wirksam war die Wurzel des Krauts, die als gr\xFCn-wei\xDFe Knolle meist in Verbindung mit einem Pilzgeflecht wuchs. \u203AIhr verratet mir schon euer Geheimnis.\u2039 Sie \xF6ffnete die T\xFCr. \u203AJacopo, zum Tee h\xE4tte ich gern Tomatensalat mit Gurken, Pilzen und Basiliskum.\u2039 \u203ASelbstverst\xE4ndlich, Esquiria.\u2039 Bei der Verarbeitung der Wurzel samt Pilzgeflecht kam auch Basiliskum zum Einsatz.* Damit wird die Speise gew\xFCrzt. Sie plaudern nach dem Essen alles aus. *In der Unterredung war die Wahl des Themas wichtig.* Mein neues Kleid. *Eigentlich sollte es geheim bleiben.* Aber Achtung, nicht zu schnell. *Als Betroffener konnte man sich mit M\xFChe gegen die Wirkung wehren, aber es fiel mit der Zeit schwerer.* Reicht das Kleid als Anlass? *Sie schaute sich im gro\xDFen Wandspiegel an.* Einer Tochter Satuarias schl\xE4gt man keine W\xFCnsche ab*, fl\xFCsterte sie und strich mit der rechten Hand sanft \xFCber ihre Wange.*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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1372**Was wei\xDF mein Held \xFCber Quasselwurz?**
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1374- QS 1: Quasselwurz ist der einfachen Bev\xF6lkerung als Hexenkraut bekannt, obwohl kaum jemand \xFCberzeugend begr\xFCnden kann, warum.
1375
1376- QS 2: In Hexen- und Druidenk\xFCchen ist Quasselwurz oft in gro\xDFen Mengen zu finden. Auf Nachfrage wird sie meist als einfacher Gl\xFCcksbringer ausgegeben.
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1378- QS 3+: Hexen und Druiden h\xFCten das Geheimnis der Quasselwurz normalerweise unter sich, und nur gebildete Pflanzenkenner wissen sonst von seiner Wirkung: Wer Quasselwurz zu sich nimmt, hat den unb\xE4ndigen Drang, sich mitzuteilen, und wird zunehmend unvorsichtig mit vertraulichen Informationen. Es l\xE4sst sich herausschmecken (herb-stumpf), wird von Basiliskum jedoch solide verschleiert.
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1380**Quasselwurz**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
1381*Regionen:* Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten)`,effect:`Roh: 
1382*Ber\xFChrung*: keine 
1383*Einatmung*: keine 
1384*Verzehr*: Die Einnahme der Wurzel l\xF6st einen 2W6 x 5 Minuten andauernden Redeschwall aus. Um das Ausplaudern eines Geheimnisses zu unterdr\xFCcken, muss eine Probe auf *Willenskraft* bestanden werden, wobei ab Anbruch des zweiten 5-Minuten-Intervalls f\xFCr jedes beginnende Intervall eine zus\xE4tzliche Erschwernis \u20131 auf die Probe anf\xE4llt (nach 5 Minuten \u20131, nach zehn Minuten \u20132 usw.) Das Gespr\xE4ch kann von einem Zuh\xF6rer durch eine gelungene Probe auf \xDCberreden \u20133 auf ein bestimmtes Thema gelenkt werden. [Nutzpflanzen] 
1385Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"84":{description:"Quinja-Beeren sind knallrot und dienen als St\xE4rkungsmittel. Die Beeren wachsen bevorzugt in S\xFCdaventurien, vor allem an warmen schattigen Orten im Regenwald.",spread:"",effect:"Eine Quinja-Beere erh\xF6ht die K\xF6rperkraft des Anwenders f\xFCr 2 Stunden um 1 Punkt. Eine Einnahme mehrerer Beeren gleichzeitig hat keine weitere Auswirkung. Ein Sud aus Quinja, Sansaro und Donf verhindert einen Ausbruch des Jahresfiebers f\xFCr f\xFCnf Monate nach Einnahme.",harvest:""},"85":{description:`\xBB*Schau's dir nur gut an, Drutchen, das hier ist Rahjalieb. Unsereins nennt es ja lieber Levthanstreu, die Adelsm\xE4dchen allenthalben hei\xDFen es Unschuld, H\xFCbschlerinnen hingegen Rote Rettung. Mag man gar nicht meinen, bei einem so kleinen Kr\xE4utlein, und doch ist es s
1385o. Es hat mancher Familie Unbill erspart, denn es verhindert, dass des Mannes Samen im Scho\xDF der Frau keimt. Und darum musst du es gut kennen, denn es ist eine sichere Einkunft im Verkauf. Gleich ob hohe oder gefallene Tochter, auf die Freuden der Lust sind sie alle aus und werden dich darum immer danach fragen. Es ist also ratsam, immer etwas davon bei sich zu haben oder zu wissen, wo es zu finden ist. Suche den Schatten von Baum oder Strauch und dort gekraustes Blattwerk \u2026*\xAB *\u2014Elfwidde Entenwacht, Tochter der Erde aus Weiden zu ihrer Sch\xFClerin Gedrut, 1043 BF*
1386
1387Kaum spannhoch ist Rahjalieb und w\xE4chst in dichten Gruppen von bis zu einem Dutzend Pflanzen. Dabei zieht es den Schatten von B\xE4umen und B\xFCschen vor und ist niemals in direkter Sonne anzutreffen. Es gedeiht in Wald, Wiesen und Sumpf in ganz Aventurien s\xFCdlich von Festum, besonders h\xE4ufig kommt es aber im Regenwald vor. Von Ingerimm bis Peraine bl\xFCht es und zeigt dann h\xFCbsche rosafarbene Blumen, bei denen f\xFCnf gedrungene, herzf\xF6rmige Bl\xFCtenbl\xE4tter die gelben Staubf\xE4den umstehen. Zwischen den einzelnen Herzchen ragen an bis zu anderthalb Fingern langen, d\xFCnnen St\xE4ngeln weitere, knotenf\xF6rmige Bl\xFCten aus dem K\xF6pfchen. Das Blattwerk ist sattgr\xFCn und gekr\xE4uselt, \xE4hnlich dem der Petersilie. Eben jene Bl\xE4tter haben eine zuverl\xE4ssig empf\xE4ngnisverh\xFCtende Wirkung. Zudem wird dem Rahjalieb eine luststeigernde Wirkung nachgesagt, und an manchen Adelsh\xF6fen gibt es Dutzende abenteuerliche Rezepte, um das eine mit dem anderen zu verbinden \u2013 h\xE4ufig ohne jeden Erfolg, denn nur wenige beherrschen die Kunst, wirkungsvolle Rahjaica herzustellen. Wird das Kr\xE4utlein jedoch roh genossen, entfaltet sich die luststeigernde Wirkung bei allen Geschlechtern gleicherma\xDFen. F\xFCr eine garantierte Empf\xE4ngnisverh\xFCtung m\xFCssen 12 Bl\xE4tter frisch eingenommen werden. Weit gebr\xE4uchlicher ist jedoch der Rahjaliebtee. Daf\xFCr werden die Blattspitzen getrocknet und mit hei\xDFem Wasser aufgekocht. Rahjalieb wird h\xE4ufig als Zutat f\xFCr Liebestr\xE4nke verwendet.
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1389**Was wei\xDF mein Held \xFCber Rahjalieb?**
1390
1391- QS 1: Rahjalieb ist allgemein als empf\xE4ngnisverh\xFCtende Pflanze bekannt. Zw\xF6lf rohe Bl\xE4tter verhindern f\xFCr ein bis vier Tage die Befruchtung der empfangenden Person. Es hat gekr\xE4uselte Bl\xE4tter und herzf\xF6rmige Bl\xFCtenbl\xE4tter und ist \xFCberall s\xFCdlich von Festum an schattigen Pl\xE4tzen in Wald, Sumpf und Wiesen zu finden.
1392
1393- QS 2: Wer kein frisches Rahjalieb zur Hand hat, kann es getrocknet f\xFCr die Zubereitung von Tee erwerben.
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1395- QS 3+: Rahjalieb wird auch als Zutat f\xFCr Liebestr\xE4nke verwendet, da es in richtiger Verbindung eine luststeigernde Wirkung haben soll.
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1397**Rahjalieb**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder, Regenw\xE4lder (letzteres besonders h\xE4ufig) 
1398*Regionen:* \xDCberhoher, Mittelhoher und Halbhoher Regenwald, Regengr\xFCner Wald, Nebelwald, Strandwald, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), N\xF6rdliche und S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder, Mittell\xE4ndische und S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen`,effect:`Roh: 
1399*Ber\xFChrung*: keine 
1400*Einatmung*: keine 
1401*Verzehr*: Rahjalieb verh\xFCtet f\xFCr 1W3+1 Tage die Empf\xE4ngnis bei Kulturschaffenden. Kann auch aus getrockneten Bl\xE4ttern als Tee genossen werden. Achaz sind immun gegen diese Wirkung. [Nutzpflanzen] 
1402Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"86":{description:`\xBB*Es gibt nichts mehr, was wir f\xFCr sie tun k\xF6nnen. Ihre Lippen preisen unabl\xE4ssig den, dessen Namen man nicht nennt, und ihre Worte triefen vor Gift und Falschheit. Selbst f\xFCr den wachen Geist eines Geweihten ist es schwer zu ertragen, besonders wenn man wie ich wei\xDF, wie fromm Anglinde einst war. Mir bleibt nur zu beten. Ich habe die Inquisition bestellt. Vielleicht verm\xF6gen meine Br\xFCder und Schwestern zumindest noch, ihre Seele zu retten.\xAB \u2014undatierte Tagebuchaufzeichnungen einer Praiosgeweihten, neuzeitlich*
1403
1404Der Rattenpilz gilt als dem Namenlosen heilige Pflanze und ist \xFCberall in Aventurien verbreitet. Der kleine Hutpilz von graubrauner Farbe verf\xFCgt \xFCber wei\xDFliche Lamellen mit purpurnen Sprenkeln, von denen ein bl\xE4uliches Glosen ausgeht. Er zieht jeden Pilzsammler auf wundersame Weise an und verspricht durch seinen angenehmen Geruch ein himmlisches Festmahl des Wo
1404hlgeschmacks. Einmal verzehrt, sorgt er jedoch f\xFCr anhaltende Zweifel an den G\xF6ttern und der weltlichen Ordnung, schlimme Alptr\xE4ume und Halluzinationen. Viele hadern infolge dieser Erlebnisse mit der Welt und den G\xF6ttern und bekennen sich nach dem Genuss dieses unscheinbaren Gew\xE4chses sogar zum Glauben an den Dreizehnten. F\xFCr Zw\xF6lfg\xF6ttergeweihte ist er besonders gef\xE4hrlich: Bereits die Ber\xFChrung kann zu einer Ansteckung mit den t\xF6dlichen Zorganpocken (Siehe **Regelwerk** Seite **344**) f\xFChren. Geweihte des Namenlosen sch\xE4tzen die Wirkung des Rattenpilzes besonders, erleichtert er es ihnen doch, selbst fromme Diener der Zw\xF6lfe nachhaltig zu ersch\xFCttern und sie zum Glauben an den Widersacher zu bekehren. Der Pilz verstr\xF6mt eine Anziehungskraft auf jeden Wanderer. Zu finden ist er in ganz Aventurien, solange kein Frost herrscht (vor allem zwischen Rahja und Praios). Aus Rattenpilzen kann Rattenpilzgift hergestellt werden (siehe unten).`,spread:"",effect:"1/ 1 /2 /2 /3/ 3",harvest:""},"87":{description:`*\xBBDie Rauschgurke ist f\xFCrwahr ein Geschenk Rurs, zugleich aber ein hilfreicher Pr\xFCfstein, ein Sinnbild gar, wie wir uns geben sollten. Willst du verstehen, wie die Garetjas sind, so betrachte ihren Umgang mit diesem Fr\xFCchtlein. Denn wie Vieh verschlingen sie die rohe Frucht, geben sich dem sinnlosen Rausch hin, und dabei ist es ihnen gleich, ob sie davon bl\xF6de werden. Denn obwohl sie sich f\xFCr ach so schlau halten, wissen sie nichts von den wahren Gaben, die in der Frucht des Rauschagura schlummern. Sie ahnen nichts davon, wie vielseitig die Wirkung der Rauschgurke sein kann. Sie wissen erst recht nicht, dass sie nicht nur aufs Gem\xFCt, sondern auch segensbringend auf den Leib wirkt. Also haltet es wie die Rauschgurke und offenbart nicht, was ihr verm\xF6gt.\xAB*
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1406*\u2014Rurijid die Sehende, Rur-und-Gror-Priesterin zu Sch\xFClern, Boran, 1025 BF*
1407
1408In W\xE4ldern und an den Waldr\xE4ndern Maraskans, aber auch im Umland Khunchoms w\xE4chst der zehn Schritt hohe Rauschagura-Baum, dessen Bl\xE4tter gro\xDF und von sattem Gr\xFCn sind. Begehrt werden jedoch die Rauschgurken, seine etwa spannlangen, birnenf\xF6rmigen Fr\xFCchte, die in den Monden Tsa bis Boron geerntet werden k\xF6nnen. Rauschgurken sind meist hellgr\xFCn, bisweilen reifen sie aber violett und sehr selten gelb aus und schmecken leicht bitter. Unter Nichtmaraskanern genie\xDFt die Frucht den Ruf, nach dem Verzehr kurzzeitig B\xE4renkr\xE4fte zu verleihen. Zwar geht dies manchmal mit deutlichen Bewusstseinstr\xFCbungen oder rauschhaften Tr\xE4umen einher, doch beides wird als \xFCberwiegend angenehm empfunden. Ein Maraskaner w\xFCrde eine Rauschgurke hingegen niemals roh verzehren, denn dies w\xE4re eine Respektlosigkeit sondergleichen. Auf Maraskan gibt es eine un\xFCberschaubar gro\xDFe Zahl von Rezepten, mit denen der edlen Frucht ihre segensbringenden Gaben entlockt werden. Sie wird getrocknet, eingelegt, gekocht, fermentiert und dergleichen mehr. Jede Art der Haltbarmachung f\xFChrt zu einem anderen Effekt. Vor allem aber wird sie mit anderen Zutaten vermischt, denn nur durch eine ausgekl\xFCgelte Zubereitung entfaltet die Rauschgurke ihre vielf\xE4ltige Wirkung. Denn sie ist viel mehr als nur ein Gew\xFCrz oder ein Genussmittel. Richtig zubereitet, beeinflusst sie \u2013 auf vielf\xE4ltige Weise \u2013 das Gem\xFCt oder wirkt als Heilmittel. W\xE4hrend Fremdijis auf die unmittelbare und schnelle Wirkung aus sind, wissen Maraskaner um das gr\xF6\xDFte Geheimnis der Rauschgurke, und viele h\xFCten es eifers\xFCchtig vor den Garetjas. Denn ric
1408htig zubereitet vermag sie die Wirkung jeder anderen Pflanze zu verst\xE4rken, sei sie f\xFCr Kulturschaffende nun zutr\xE4glich oder sch\xE4dlich.
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1410**Was wei\xDF mein Held \xFCber Rauschgurken?**
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1412- QS 1: Die Rauschgurke muss frisch vom Baum gegessen werden, dann verleiht sie B\xE4renkr\xE4fte, um den Preis von ein paar wirren Tr\xE4umen.
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1414- QS 2: Die Rauschgurke stammt vom Rauschagura- Baum, und nur ein Barbar w\xFCrde sie roh verspeisen.
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1416- QS 3+: Die Maraskaner kennen zahllose Rezepte, um der Frucht ihre Wirkung zu entlocken. Richtig zubereitet verst\xE4rkt die Rauschgurke die Wirkung jeder anderen Pflanze.
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1418**Rauschgurke**`,spread:`*Landschaftstyp:* Maraskan 
1419*Regionen:* gelegentlich auf ganz Maraskan`,effect:`Roh: 
1420*Ber\xFChrung*: keine 
1421*Einatmung*: keine 
1422*Verzehr*: Einnahme einer ganzen rohen Frucht erh\xF6ht f\xFCr 2W6 Stunden die K\xF6rperkraft um 1W3 Punkte und senkt gleichzeitig die Klugheit um 1W6+1 Punkte. F\xE4llt der KL-Wert auf diese Weise um mindestens 4 Punkte, so versinkt der Anwender 5 Minuten nach Einnahme f\xFCr die restliche Wirkungsdauer in einen Tiefschlaf, der von wirren, aber nicht unangenehmen Tr\xE4umen begleitet wird. [Nutzpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
1423Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"88":{description:`*\xBBDas Abenteuer um die verlorene Kiste der Herrin war dank des Kajubo \xFCberstanden. Die gesamten Habseligkeiten der Herrin sollten danach in die Villa transportiert werden. Santilia, die Haushofmeisterin, begr\xFC\xDFte sie dort bereits mit diversen Verw\xFCnschungen wegen ihrer starken Versp\xE4tung. \u203AWir beeilen uns schon.\u2039 Auf der Holztreppe knickte Amirs Bein pl\xF6tzlich zur Seite. Er st\xFCrzte nach links und rollte polternd mehrere Schritt die Holztreppe hinab, bis er heftig aufschlug. \u203ADas Bein ist total verdreht. Bei der Herrin w\xE4re sofort eine Medica vor Ort. Aber f\xFCr uns Dienstboten? Bestimmt nicht. Santilia, ich hole den roten Pfeilbl\xFCtentee\u2039, k\xFCndigte Massino an. Sie nickte. Amir st\xF6hnte laut auf. Langsam winkelte die \xE4ltere Frau das verletzte Bein an. Sie diente schon lange im Haushalt und hatte einiges erlebt. Nach einigen Augenblicken kehrte Massino zur\xFCck. \u203ADer Tee kocht. Gleich ist er fertig.\u2039 Das markante Rot der Bl\xFCte war namensgebend f\xFCr die Heilpflanze und f\xE4rbte auch den Tee. \u203ADer Tee stammt von einer Schlingpflanze, die sogar das Holz des Baumes durchdringt. Im Grunde genommen ist sie ein Schmarotzer\u2039, erkl\xE4rte Massino, w\xE4hrend Amir unter Tr\xE4nen sein Bein hielt und wohl oder \xFCbel den Vortrag erdulden musste. Wirksam waren die namensgebenden Bl\xFCtenbl\xE4tter und Stempel der Pfeilbl\xFCte. Diese wurden zwar getrennt voneinander getrocknet, aber gemeinsam aufgekocht. \u203AAmir, trink nicht so schnell. Die Medizin schmeckt bitter. Wenn es nach mir ginge, h\xE4ttest du die hochprozentige Variante bekommen. Der Tee muss reichen. In einigen Stunden geht es dir besser.\u2039 Pfeilbl\xFCtenpunsch enthielt neben einigen Bl\xFCten noch Wasser, Orazal und Alkohol. Das besserte keinesfalls den Geschmack, sondern machte ihn noch bitterer. Auf das potente Heilmittel musste man gut Acht geben. Die sorgf\xE4ltige Lagerung war wichtig. Santilia half dem Verletzten auf. Massino nahm die Teedose, um sie zur\xFCck in den Schrank zu stellen. \u203AWas ist das? Eine frische Knospe?\u2039, fragte Amir. Der Dienstbote war schon um die Ecke geschl\xFCpft und genoss den kurzen Moment mit der Knospe in seinen Fingerspitzen. Ohne Umschweife landete sie in seinem Mund. \u203ADas habe ich mir verdient. Amir ist versorgt. Und eine der Wunderbl\xFCten konnte ich auch mitgehen lassen. Heute, Korsuela, gibst du mir keinen Korb.\u2039\xAB*
1424
1425*\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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1427**Was wei\xDF mein Held \xFCber Rote Pfeilbl\xFCten?**
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1429- QS 1: Rote Pfeilbl\xFCten wachsen als Schlingkraut um Regenwaldb\xE4ume. Sie haben eine beachtliche Heilwirkung und werden als Tee oder Punsch haltbar gemacht.
1430
1431- QS 2: Knospen der roten Pfeilbl\xFCte lassen das Charisma erbl\xFChen. Da nur frische Knospen diese Wirkung entfalten, haben meist nur Wohlhabende mit guten Beziehungen zu Fernh\xE4ndlern oder in Regenw\xE4ldern lebende Personen das Privileg dieses Hausmittelchens.
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1433- QS 3+: Eine h\xF6here Dosierung der Pflanze ist Verschwendung, da sie dadurch nur an Bitterkeit, aber nicht an Wirksamkeit gewinnt.
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1435**Rote Pfeilbl\xFCte**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder, Regenw\xE4lder 
1436*Regionen:* \xDCberhoher, Mittelhoher und Halbhoher Regenwald (gew\xF6hnlich), Regengr\xFCner Wald, Nebelwald und Strandwald (eher selten), S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder (vor allem an K\xFCsten; sehr selten), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten; sehr selten)`,effect:`Roh: 
1437*Ber\xFChrung*: keine 
1438*Einatmung*: keine 
1439*Verzehr*: CH +1 f\xFCr 12 Stunden (frische Knospe, bis zu 1 Tag nach Pfl\xFCcken), wiederholte Einnahme innerhalb der Wirkungszeit verleiht keine weiteren Boni. [Nutzpflanzen] 
1440Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"89":{description:`*\xBBDer Rote Drachenschlund gedeiht an Waldr\xE4ndern und Flussufern in ganz Aventurien n\xF6rdlich einer Linie von Thalusa nach Dr\xF4l. Es hei\xDFt, er wachse nur dort, wo Drachenblut den Boden netzte, was einerseits sein merkw\xFCrdiges Aussehen erkl\xE4ren w\xFCrde, erinnert seine Bl\xFCte doch an den aufgesperrten Rachen eines Lindwurms. Andererseits w\xFCrde dies trefflich begr\xFCnden, warum die potente Pflanze nur ausgesprochen selten vorkommt und sich einer Kultivierung g\xE4nzlich entzieht. Dies ist \xFCberaus betr\xFCblich, denn das Heilkraut kann Lykanthropie heilen und Werwesen fernhalten.\xAB* \u2014*aus* Foli
1440anth der Kreutherkunde*, Festum-Ausgabe, 1042 BF*
1441
1442Roter Drachenschlund ist au\xDFerhalb seiner Bl\xFCtezeit in Ingerimm und Rahja eine unscheinbare Pflanze mit breiten, fleischigen Bl\xE4ttern. Die Bl\xFCte ist von auffallender Farbe, Gestalt und Wirkung. Ob es nun daran liegt, dass sie wie das weit aufgesperrte Maul eines Drachens aussieht, an der intensiven Rotf\xE4rbung oder dem f\xFCr Menschen kaum wahrnehmbaren Geruch nach warmer Echsenhaut \u2013 Raubtiere meiden die unmittelbare N\xE4he der Pflanze und ihr Anblick verursacht bei empfindlichen Betrachtern das mulmige Gef\xFChl, beobachtet zu werden. R\xE4tselhafterweise ist bislang jeder Versuch, die Pflanze selbst arkan oder karmal unterst\xFCtzt zu kultivieren, fehlgeschlagen. Die zu den Orchideengew\xE4chsen geh\xF6rende Pflanze ist schwer zu finden und zu bestimmen. Ungeachtet dessen geh\xF6rt sie zu den begehrtesten Heilkr\xE4utern Aventuriens, denn frische Bl\xE4tter des Roten Drachenschlunds k\xF6nnen einmalig den Ausbruch von Lykanthropie verhindern, sofern es noch nicht zu einer Erstverwandlung gekommen ist. Eines der bekanntesten Rezepte f\xFCr die Pflanze ist der *Rote Drachenodem*, der aus aufw\xE4ndig getrockneten Bl\xE4ttern besteht. Auf glimmende Kohlen oder ins Feuer gestreut, h\xE4lt der Rauch Werwesen fern. Die Werkst\xE4tten des Roten Salamanders zu Festum konnten nach langen Jahren der Forschung k\xFCrzlich ein Elixier entwickeln, welches den klingenden Namen *Gn\xE4diger Drachenodem* f\xFChrt und dabei helfen soll, Fl\xFCche zu brechen.
1443
1444**Was wei\xDF mein Held \xFCber Roten Drachenschlund?**
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1446- QS 1: Roter Drachenschlund w\xE4chst zwar in ganz Aventurien an Waldr\xE4ndern und Flussufern, angeblich aber nur dort, wo schon einmal Drachenblut auf den Boden getropft ist.
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1448- QS 2: In der Gegenwart der Pflanze f\xFChlt man sich beobachtet und es riecht nach Echse, weswegen Raubtiere die N\xE4he der seltenen Orchidee meiden. Die Bl\xE4tter des Drachenschlunds k\xF6nnen Lykanthropie heilen. Werden sie getrocknet und verbrannt, h\xE4lt der Rauch Werwesen fern.
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1450- QS 3+: Um gegen Lykanthropie zu helfen, m\xFCssen die Bl\xE4tter der Pflanze frisch sein. Au\xDFerdem helfen sie nur ein einziges Mal. Das neu entwickelte Elixier *Gn\xE4diger Drachenodem* soll Fl\xFCche brechen k\xF6nnen.
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1452**Roter Drachenschlund**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
1453*Regionen:* sehr selten in W\xE4ldern des Nordens, Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima) und Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten)`,effect:`Roh: 
1454*Ber\xFChrung*: Wird eine frische Anwendung in eine offene Bisswunde gelegt, die von einem Werwolf verursacht wurde, so wird der Anwender nicht zu einem Werwolf, solange die erste Verwandlung noch bevorgestanden h\xE4tte. Dieses Mittel hilft nur ein einziges Mal. [Heilpflanzen] 
1455*Einatmung*: Dem echsenhaften Geruch der frischen Pflanze n\xE4hern Raubtiere sich nur widerwillig. Der Rauch aus einer Anwendung Bl\xE4tter h\xE4lt Werwesen f\xFCr 1W6 Stunden auf mindestens 5 Schritt Abstand. Haltbarmachung zum *Roten Drachenodem* verst\xE4rkt diese Wirkung erheblich. [Nutzpflanzen] 
1456*Verzehr*: keine 
1457Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"90":{description:`\xBB*Is' mir sowas von egal, dass man daraus besonders strahlende Farbe machen kann, diese Dreckspflanze geh\xF6rt verboten! Jeder Hinterw\xE4ldler mit halbwegs Grips in der Birne kann den Bl\xFCtenstaub gegen unsereins einsetzen. Was soll das hei\xDFen, ich soll halt das Maul nicht immer so weit aufrei\xDFen? Dich will ich sehen, wenn du hinter diesem Diebsgesindel einmal quer durchs Ochsenviertel rennen musst. Da japst du ganz sicher ebenso nach Luft wie meine M\xE4dels und Jungs. Wie h\xE4tten sie dieses viermal verfluchte Pulver auch sehen sollen, so fein wie es ist, eh? Ja, von Gardistenkeuche rede ich, und mir gef\xE4llt \xFCberhaupt nicht, wie du gerade grinst!*\xAB *\u2014Veerle von Eramstein, Wachtmeisterin in Baliho im* Kaiserstolz und Orkentod *kurz vor einer Schl\xE4gerei*
1458
1459Roter Lotos ist nah mit dem F\xE4rberlotos verwandt. Die schwimmende Pflanze gedeiht in Gew\xE4ssern \u2013 stehenden wie flie\xDFenden \u2013 s\xFCdlich einer Linie von Thorwal bis Vallusa und ist damit die n\xF6rdlichste Lotosart Aventuriens. Ihre Bl\xFCtenkelche sind besonders gro\xDF und von intensivem Rot, wobei die \xE4u\xDFeren Bl\xFCtenbl\xE4tter auffallend kr\xE4ftig und an der Unterseite gr\xFCn gef\xE4rbt sind. Ihre wei\xDFen Fruchtbl\xE4tter sitzen kompakt im Zentrum der Bl\xFCte und die Schwimmbl\xE4tter sind leuchtend gr\xFCn. Dank der intensiven Farbe ist sie in der F\xE4rberei sehr begehrt und wird in manchen Landstrichen eigens daf\xFCr gez\xFCchtet. Zwar ist die Lotosfarbe an sich nicht sehr sonnenbest\xE4ndig, doch kann sie durch alchimistische B\xE4der fixiert werden. Ein Aufwand, f\xFCr den die intensiv leuchtende Rotf\xE4rbung damit behandelter Stoffe entsch\xE4digt. Allerdings ist die von Ingerimm bis Praios stattfindende Ernte nicht ohne Risiko, denn der Bl\xFCtenstaub des Roten Lotos ist minder giftig und verursacht schmerzhafte Atembeschwerden. Mit wenig Aufwand l\xE4sst sich der Bl\xFCtenstaub zu \u201EGardistenkeu
1459che\u201C verarbeiten. Ger\xF6stet und dann fein zermahlen entsteht aus ihm ein Pulver, das \u2013 wird es in die Luft geblasen \u2013 einige Herzschl\xE4ge dort verweilt, ehe es langsam zu Boden sinkt. Eingeatmet erzeugt es einen kaum zu lindernden Hustenreiz, den jedes Schnappen nach Luft weiter anfacht. Den Namen bekam das Pulver, weil es von Dieben gerne eingesetzt wird, um Verfolger \u2013 h\xE4ufig Stadtgardisten \u2013 abzusch\xFCtteln.
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1461**Was wei\xDF mein Held \xFCber Roten Lotos?**
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1463- QS 1: Roter Lotos wird zum F\xE4rben verwendet, wobei die Farbe in der Sonne schnell verblasst.
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1465- QS 2: Fein zermahlen und eingeatmet f\xFChrt er zu krampfartigen, paralysierenden Hustenanf\xE4llen. Kleinkriminelle verwenden ihn gerne, um Gardisten abzuh\xE4ngen, was den Namen \u201EGardistenkeuche\u201C popularisiert hat.
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1467- QS 3+: Roter Lotos ist die am weitesten n\xF6rdlich wachsende Lotosart. Man kann ihn selbst im Nebelmoor und bei Prem noch finden.
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1469**Roter Lotos**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder, Maraskan 
1470*Regionen:* in Teichen und an Seeufern, angebaut bei St\xE4dten mit F\xE4rberzunft`,effect:`Roh: 
1471*Ber\xFChrung*: keine 
1472*Einatmung*: giftig (Stufe: 1, Wirkung: 1W3 SP, 1 Stufe *Paralyse*, Dauer: sofort; kann durch weitere Anwendungen nicht erh\xF6ht werden) [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1473*Verzehr*: keine 
1474Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"91":{description:"Bei Sansaro handelt es sich um eine Tangart, die an der aventurischen K\xFCste gelegentlich vorkommt. Charakteristisch ist der \xFCble Geruch, der von Sansaro ausgeht. Die Pflanze hat aber eine vorbeugende Wirkung gegen Krankheiten aller Art und gegen Parasiten.",spread:"",effect:"Sansaro lindert die Folgen der Efferd- und Kerkersieche. Es kommen keine weiteren Stufen *Verwirrung* durch die Krankheit hinzu. Bei konstanter Einnahme \xFCber zwei Wochen k\xF6nnen beide Krankheiten sogar ganz besiegt werden. Bei Fieberkrankheiten eingenommen, kann Sansaro die verursachten SP pro Tag um 1 reduzieren. Als Sud weiterverarbeitet, verhindert es zudem einen Tag lang Ansteckungen mit allen Krankheiten \u2013 es sei denn, sie haben eine magische oder eine andere \xFCbernat\xFCrliche Ursache. Als Paste hilft die Pflanze zwei Tage lang gegen Parasiten. Nach einer Woche setzt bei der Paste aber ein Faulgeruch ein, sodass der Anwender eine Erschwernis von 1 auf alle CH-Proben erh\xE4lt, sofern Geruch eine Rolle spielt (insbesondere bei Teilproben von Fertigkeiten). Ein Sud aus Quinja, Sansaro und Donf kann f\xFCr f\xFCnf Monate einen Ausbruch des Jahresfiebers verhindern.",harvest:""},"92":{description:`*\xBBH\xFCbsch magst du ja sein, Liebchen, aber das nutzt dir hier im Norden nichts. Wer soll dich denn bitte ernst nehmen, wenn du nicht mal den Satuariensbusch erkennst, eh? Das ist immerhin das Geschenk Satuarias an uns, und kaum ein Gew\xE4chs ist ihr n\xE4her. Was er kann? Oh, das ist zu viel, als dass du es dir merken k\xF6nntest. Allem voran h\xE4lt er Geister fern und Nachtmahre, ja sogar D\xE4monen, aber \u2013 wie wir hier sehen \u2013 leider keine Hohlk\xF6pfe. Ach, und du meinst, deine Krallen machen mir Angst, ja?\xAB*
1475
1476*\u2014Elfwidde Entenwacht, Tochter der Erde aus Weiden zu Zabrata, einer Sch\xF6nen der Nacht aus dem Horasiat, 1042 BF*
1477
1478Der Satuariensbusch, auch Dornkraut oder Widderdorn genannt, ist ein immergr\xFCner Busch mit dicken, dunkelgr\xFCnen Bl\xE4ttern, zwischen denen fingerlange, gebogene Dornen hervorragen. W\xE4hrend seiner Bl\xFCtezeit ist er \xFCber und \xFCber mit rosafarbenen und wohlriechenden Bl\xFCten bedeckt. Diese reifen \xFCber den Sommer zu eif\xF6rmigen, leicht durchscheinenden wei\xDFen Fr\xFCchten, die den Busch im Herbst zieren. Im Norden ist der Satuariensbusch wohlbekannt und gerade in den n\xF6rdlichen Provinzen des Mittelreichs, wie Weiden und Tobrien, aber auch in Thorwal und im Bornland hoch angesehen. Hier wird er, zusammen mit seinem Verwandten, dem Wei\xDFdorn, gerne als Hecke gepflanzt, denn der Satuariansbusch ist eine rundum n\xFCtzliche Pflanze. So weit sich seine \xC4ste recken und so tief seine Wurzeln gr\xFCnden, so weit entfaltet er auch seine Schutzmacht. Er ist nicht nur eine Heil- sondern auch eine \xFCbernat\xFCrliche Pflanze. Sie sch\xFCtzt vor Geisterwesen aller Art, und selbst D\xE4monen k\x
1478F6nnen sich dem Busch nicht n\xE4hern. Hexen und Druiden achten den Strauch daher sehr, und auch das einfache Volk sch\xE4tzt seine N\xE4he und seinen Schutz. Wo Hexen und damit Satuaria angesehen sind, gilt er als Sinnbild f\xFCr die Sumutochter. Aus den St\xE4mmen wird zudem Saft gewonnen. Hierzu wird die Rinde eingeritzt und die austretende Fl\xFCssigkeit in darunter gestellten Beh\xE4ltnissen aufgefangen. Der Saft kann als Substitut bei der Herstellung von Heiltr\xE4nken genutzt werden, dar\xFCber hinaus senken damit getr\xE4nkte Verb\xE4nde die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs von Wundfieber. Eine recht neue Erkenntnis ist, dass der Saft auch bei der Herstellung von Bannkreide benutzt werden kann. Eine solche Kreide wird vornehmlich zum Vertreiben widernat\xFCrlicher Wesen eingesetzt.
1479
1480**Was wei\xDF mein Held \xFCber Satuariensb\xFCsche?**
1481
1482- QS 1: Der Satuariensbusch ist ein immergr\xFCner Strauch und w\xE4chst \xFCberwiegend s\xFCdlich der Gelben Sichel. Geister und D\xE4monen k\xF6nnen sich dem Busch nicht n\xE4hern.
1483
1484- QS 2: Aus seinen Bl\xE4ttern, Bl\xFCten und Beeren kann ein heilkr\xE4ftiger Tee hergestellt werden. Roh sind alle seine Teile jedoch schwach giftig.
1485
1486- QS 3+: Sein Saft wird bei der Herstellung von Verb\xE4nden, aber auch von Bannkreide genutzt. Der Satuariensbusch ist eine \xFCbernat\xFCrliche Pflanze und von Magie durchdrungen, sein Holz eignet sich f\xFCr die Artefaktherstellung.
1487
1488**Satuariensbusch**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, Gebirge 
1489*Regionen:* W\xE4lder des Nordens, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), gelegentlich in N\xF6rdlichen, Mittell\xE4ndischen und S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, eher selten in Nord- und Mittelaventurischen sowie S\xFCdlichen Gebirgen`,effect:`Roh: 
1490*Ber\xFChrung*: Geister und niedere D\xE4monen k\xF6nnen die Pflanze nicht ber\xFChren und weichen vor frisch geernteten Trieben zur\xFCck. Als Wundauflage verringert 1 Anwendung Pflanzenteile das Risiko an Wundfieber zu erkranken um 50 %, 2 Anwendungen eliminieren es sogar vollst\xE4ndig. [Heilpflanzen, Nutzpflanzen, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1491*Einatmung*: keine 
1492*Verzehr*: Roh verzehrt verursacht eine Anwendung 1 Stufe *Bet\xE4ubung* (Magenkr\xE4mpfe). Diese Wirkung ist nicht kumulativ. Als Tee entfaltet die Pflanze prophylaktische Heilwirkung (siehe unter *Haltbarkeit*). [Pflanze mit physischer Wirkung] 
1493Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"93":{description:`*\xBBManchmal denke ich, die G\xF6tter erschaffen gewisse Dinge, um sich daran zu erfreuen, wie erb\xE4rmlich sie uns Menschlein aussehen lassen. Heute beispielsweise, mitten in einem Wald im Windhag, wurde der Tag j\xE4h zur Nacht. Wie bl\xF6de T\xF6lpel irrte unsere kleine Reisegruppe angstvoll rufend umher. Als sich die dunkle Wolke endlich verzog und wir wieder klar denken konnten, entdeckten wir den Quell f\xFCr unseren Unmut: Eine Pilzkolonie, die unscheinbar im Schatten stand und gest\xF6rt durch unser Trampeln ihre Sporen ausgeblasen hatte. So viele dunkle Sporen waren es, dass sie uns die Sicht nahmen und die Orientierung raubten! Unsere Wirtin lachte, als ich davon erz\xE4hlte, und nannte den Pilz einen Schattennebler. F\xFCrwahr ein Name, auf den wir nun wirklich selbst h\xE4tten kommen k\xF6nnen!\xAB*
1494
1495*\u2014Tagebucheintrag von Tsagidia Regenbogensch\xF6n, einer wandernden Tsageweihten, Windhag, 1039 BF*
1496
1497Zwischen Thorwal und Grangor w\xE4chst in W\xE4ldern und Gebirgen der Schattennebler. Der Pilz kommt ausschlie\xDFlich in gr\xF6\xDFeren Kolonien von mindestens drei Dutzend, h\xE4ufig mehr Exemplaren vor. Seine Form und Farbe \xE4hnelt der des Shamahampions, allerdings ist der Schattennebler wesentlich kleiner und seine Lamellen sowie Sporen sind schwarz. Der kleine graue Geselle w\xE4chst ausschlie\xDFlich auf felsigem oder steinigem Untergrund und braucht zum Gedeihen nur wenig Wasser und kaum Sonnenlicht. Wo es eine Kolonie Schattennebler gibt, treten bald mehrere auf, denn wie andere Pilze vermehrt er sich \xFCber Sporenflug. Beim Schattennebler ist dieser jedoch nicht an eine bestimmte Jahreszeit gebunden, sondern wird durch st\xE4rkere Ersch\xFCtterungen in seinem direkten Umfeld ausgel\xF6st. Passieren Reisende die Pilze, k\xF6nnen sie einmal t\xE4glich und begleitet von einem Rascheln ihre Sporen aussto\xDFen. Dunklen Schleiern gleich wabern die Sporen dann umher und tauchen die Umgebung in Finsternis. Zudem rauben die Sporen beim Einatmen durch ihr Gift den Orientierungssinn. Umherirrende Reisende sind es dann auch, die h\xE4ufig neue Pilzkolonien begr\xFCnden, wenn sie ihre Kleidung am Ende eines Tages aussch\xFCtteln. Obgleich sie empfindlich auf Ersch\xFCtterungen reagieren, k\xF6nnen die Pilze bei entsprechend vorsichtigem Verhalten von ihrem Felsen abgeschabt werden. Auf diese Weise gewonnene Pilze eignen sich jedoch nicht als sporenschleuderndes Wurfgeschoss. Auch das in den Sporen enthaltene Gift konnte bislang nicht extrahiert werden. Manche Alchimisten kaufen Schattennebler-Exemplare dennoch billig ein, um sie bei verschiedenen Elixieren als Zutat oder Substitut einzusetzen. Gerade in Fingerfertigkeits-, aber auch in Intuitionselixieren ist Schattennebler durch seine hohe Empfindlichkeit eine m\xF6gliche und sinnvolle Ersetzung.
1498
1499**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schattennebler?**
1500
1501- QS 1: Der Schattennebler ist ein kleiner, grauer Pilz, der auf Felsen und im Schatten w\xE4chst.
1502
1503- QS 2: Der Pilz w\xE4chst in gro\xDFen Kolonien und reagiert empfindlich auf Ersch\xFCtterungen. Versp\xFCrt er solche, verstr\xF6mt er seine dunklen und sehr zahlreichen Sporen, deren Gift einem die Orientierung raubt.
1504
1505- QS 3+: Mit gro\xDFer Vorsicht kann man den Schattennebler ernten.
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1507**Schattennebler**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Gebirge 
1508*Regionen:* W\xE4lder des Nordens, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes und tobrisches Klima), Nord- und Mittelaventurische Gebirge`,effect:`Roh: 
1509*Ber\xFChrung*: Wer sich den Pilzen bis auf eine Entfernung von 10 Schritt n\xE4hert, muss sich mit einer Probe auf *Verbergen (Schleichen)* oder *K\xF6rperbeherrschung* erschwert um je \u20133 an ihnen vorbei bewegen, sonst l\xF6sen sie ihre Sporen aus. Diese bewirken einen Sichtmodifikator Stufe II durch Dunkelheit in einem Radius von 20 Schritt, und alle Betroffenen m\xFCssen sich dann mit dem Gift der Schattenneblersporen auseinandersetzen. Die Pilze k\xF6nnen ihre Sporen nur einmal t\xE4glich in die Luft schleudern. [Nutzpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1510*Einatmung*: Die Sporen des Schattenneblers sind giftig (Gift Stufe 3; 1 Stufe *Verwirrung* f\xFCr 5 Minuten). [Pflanze mit physischer Wirkung] 
1511*Verzehr*: keine 
1512Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"94":{description:`\xBB*Alrike war auf der Suche nach dem langersehnten Schatz. Es war eine riesige, wundersch\xF6ne Perle verborgen in einer Muschel, in der sie sich h\xE4tte schlafen legen k\xF6nnen. Zuvor musste sie aber dunkle Untiefen durchqueren. Die Bleichmur\xE4nen hatte sie schon hinter sich, aber nahe dem Ziel wartete am Rand des Meeres eine neue Gefahr auf sie. Die Schlangenblume lauerte schon still. Bunt leuchtende F\xE4den in Blau und Violett neigten sich sanft in der Str\xF6mung nahe der Muschel. Algen? Weit gefehlt! Dies waren die t\xFCckischen Fangarme der Schlangenblume, die auf den richtigen Moment warteten, um ihre Tentakel auszurichten und sich zu n\xE4hern. Die Schlingen halten ihre Beute nicht nur fest, sondern ziehen sie in den tonnenartigen roten K\xF6rper des Ungeheuers. Doch ein L\xE4cheln zeigte Alrikes Freude. Sie hatte die gesuchte Muschel endlich gefunden. Vorsichtig schwamm sie voran und n\xE4herte sich dem Ziel ihrer W\xFCnsche, ohne die tanzenden F\xE4den zu beachten \u2026*\xAB \u2014*geh\xF6rt in der M\xE4rchenstunde Mutter Algrid Lindgr\xFCns, Angbar, 1041 BF*
1513
1514In solchen Gew\xE4ssern und Meeren, auf welche die Herrin der Untiefen, Charyptoroth, ihren Blick richtete, breitet sich der Schlangentang aus. Etwa an Steinen oder Mauern in der Unterstadt Havenas oder in seichteren Bereichen der Blutigen See wartet er lauernd auf seine Nahrung. Die alternative Bezeichnung \u201ESchlangenblume\u201C ist sehr besch\xF6nigend, denn die Pflanze besteht aus einem dicklichen, fass\xE4hnlichen K\xF6rper von zwei Schritt Gr\xF6\xDFe in blutroter, fleisch\xE4hnlicher Farbe. Dazu tr\xE4gt der K\xF6rper farbenpr\xE4chtige Tentakel die Algen imitieren, sich in de
1514n Str\xF6mungen wiegen und Fische anlocken sollen. Sobald ein Opfer in Reichweite ist, schlagen die drei Schritt langen Fangarme zu. Sie reagieren auf Bewegung im Wasser und fassen neugierige oder ungl\xFCckliche Lebewesen gleichzeitig mit mehreren Schlingen, um sie in den Rumpf der Pflanze zu ziehen, der sie einschlie\xDFt und verdaut. Um den Angreifer zu t\xE4uschen sind einige Tricks notwendig. Neben im Wasser geeigneten Waffen hat sich gegen die daimoniden Wesen das Mitf\xFChren von Zweigen des Wei\xDFdorns als hilfreich erwiesen, da diese nicht nur Vampire und Feen vertreiben, sondern auch einen wirksamen Schutz gegen die Fangarme des Schlangentangs bieten, die instinktiv zur\xFCckschrecken. Dabei ist gr\xF6\xDFte Vorsicht geboten, unter Wasser nicht den sch\xFCtzenden Wei\xDFdornast zu verlieren.
1515
1516**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schlangentang?**
1517
1518- QS 1: Schlangentang ist eine Meerespflanze, die sich an Steinen und Felsen ansiedelt. Der dickliche K\xF6rper tr\xE4gt mehrere bunte Ausw\xFCchse, die wie Algen oder Schlangen anmuten.
1519
1520- QS 2: Es handelt sich um eine daimonide Pflanze mit Bezug zu Charyptoroth. Nahende Beute wird lokalisiert, mit den beweglichen Tentakeln gefasst, in den K\xF6rper gezogen und als Nahrung zersetzt.
1521
1522- QS 3+: Mit sich bewegenden Gegenst\xE4nden kann man die Pflanze kurzfristig irritieren. Wei\xDFdornzweige sch\xFCtzen vor Angriffen und halten die F\xE4den auf Abstand.
1523
1524**Schlangentang**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle 
1525*Regionen:* sehr selten in d\xE4monisch beeinflussten Gew\xE4ssern`,effect:`Roh: 
1526*Ber\xFChrung*: Der Schlangentang ist feindselig und kann Lebewesen in den Haltegriff nehmen, um sie zu ers\xE4ufen und in seinen Leib zu ziehen (INI 14+1W6, AT 12, TP 1W6+2, RW lang, LeP 20, RS 0, SF Haltegriff: Kraftakt 7 (13/13/13). Wei\xDFdornholz l\xE4sst die daimonide Pflanze instinktiv zur\xFCckschrecken und ihren Griff vom Opfer l\xF6sen. [Wehrhafte Pflanzen, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1527*Einatmung*: keine 
1528*Verzehr*: keine 
1529Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"95":{description:`**\xBB***Deswegen war sie nicht nach Rashdul zur Hospitation der Grauen St\xE4be gekommen. Ihr erster eigener Auftrag und dann direkt so eine Entt\xE4uschung. Sie sollte ein Gew\xE4chs namens Schlangenz\xFCnglein suchen. Warum kaufte man das nicht einfach, wie alles andere auch? Warum hatte der Apothekarius es nicht selbst besorgt? Moqtah zog den Mund zu einer Schnute und kratzte mit den Fingern\xE4geln \xFCber den Schreibtisch. Zwar hatte sie sich in Khunchom auch f\xFCr Alchimie und Pflanzenkunde interessiert, aber sie hatte als Beste in der Magica Clarobservantia, der Hellsichtmagie, abgeschlossen. Aus dem Ged\xE4chtnis sagte ihr die Pflanze nichts. Immerhin war der Zugang zur Bibliothek hilfreich. \u203AWas liefern das Herbarium Kuslikum und die Notiz des Taranion Tagenion, Magister des Instituts der Arkanen Analysen?\u2039 Man findet es auf Maraskan. Wundervoll, in die gr\xFCne H\xF6lle hatte sie noch nie gewollt. Die verr\xFCckte Philosophie im Khunchomer Viertel war zwar intellektuell interessant, aber gewiss keine teure Reise wert. \u203AAm Mhanadi w\xE4chst es ebenfalls \u2013 schon besser. Der verl\xE4uft in der N\xE4he.\u2039 Sie notierte sich erste Stichpunkte. \u203AHabitus:\u2039 \u2013 warum mussten die Liebfelder immer so hochtrabende Begriffe f\xFCr Aussehen oder Wuchs nehmen? \u2013 \u203AAus einer am Boden wachsenden Rosette mit fahlgrauen Bl\xE4ttern entsteht ein leicht S-f\xF6rmiger Pflanzenk\xF6rper von etwa zwei Spann. Aus dem olivgr\xFCnen Gew\xE4chs mit gelben Sprenkeln h\xE4ngt ein r\xF6tlich gegabeltes Blatt, die sogenannte Zunge. Die Pflanze ern\xE4hrt sich von gefangenen Insekten.\u2039 Der Zettel f\xFCllte sich. \u203AWas macht dieses Gew\xE4chs besonders? Indicatio: Die Pflanze zeigt die Wirkung arkaner Strukturen. Dabei verf\xE4rbt sich ihr Saft rot. Der Magister hei\xDFt es eine magieersp\xFCrende Wirkung.\u2039 Damit hatte sie nicht gerechnet. Die Schnute war inzwischen gewichen und ihre Finger strichen langsam \xFCber das Holz. \u203ADie Wirkung ist also der des Blutblatts oder des Cantus ODEM \xE4hnlich. Die n\xE4chste Frage ist: Erleichtert die Anwendung vielleicht die magische Analyse?\u2039 Der Auftrag wurde immer interessanter, je mehr sie dar\xFCber nachdachte. \u203ADas Institut muss doch weiter daran geforscht haben, wenn diese Wirkung bereits bekannt ist? Dennoch, keine Artikel im Salamander auffindbar, keine Kultivierung, kein Handel. In was bin ich hier hineingeraten?\u2039\xAB \u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1530
1531**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schlangenz\xFCnglein?**
1532
1533- QS 1: Von einer Pflanze namens Schlangenz\xFCnglein hat die Heldin noch nie etwas geh\xF6rt.
1534
1535- QS 2: Schlangenz\xFCnglein ist eine seltene, fliegenfangende Pflanze, die in Maraskan und an den Flussl\xE4ufen, die in den Golf von Perricum m\xFCnden, zu finden ist. Sie gilt allgemein als ausgestorben und wird von der Fachwelt kaum \xF6ffentlich thematisiert.
1536
1537- QS 3+: Sie reagiert sehr empfindlich auf Magie, welche ihren Saft rot f\xE4rbt und austreten l\xE4sst, sodass sie zu verbluten sc
1537heint.
1538
1539**Schlangenz\xFCnglein**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore, Maraskan 
1540*Regionen:* Maraskan (selten), S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder (nur Flussl\xE4ufe, sehr selten)`,effect:`Roh: 
1541*Ber\xFChrung*: Ihr wei\xDFlicher Saft dehnt sich beim Kontakt mit magischen Personen, Gegenst\xE4nden oder Orten augenblicklich aus und f\xE4rbt sich rot. Dazu gen\xFCgt bereits der Kontakt mit der Luft, wenn sich etwas Magisches in 5 Schritt Entfernung befindet. An der Menge des austretenden Saftes l\xE4sst sich mit \xDCbung die St\xE4rke der magischen Quelle ablesen. Ein Zaubertrick, Hautkontakt mit einem Zauberer oder eine Kraftlinie im Boden bewirkt ein tr\xF6pfeln der Fl\xFCssigkeit aus dem schnutenf\xF6rmigen Halmende. Wird ein Zauber gewirkt, flie\xDFt der Saft stark, und der Halm rei\xDFt nach einigen Sekunden auf. In der Gegenwart eines D\xE4mons oder magischen Artefaktes zerrei\xDFt der St\xE4ngel augenblicklich und eine Pf\xFCtze des Safts bleibt zur\xFCck. Dar\xFCber hinaus ist die Pflanze \xFCberraschend fragil und wird auch bei grobem physischem Kontakt leicht zerst\xF6rt. [Nutzpflanzen] 
1542*Einatmung*: keine 
1543*Verzehr*: keine 
1544Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"96":{description:`\xBBDas Spiel ist l\xE4ngst vorbei, aber nicht zu meinen Gunsten. *Loriban packte seinen Rucksack, sch\xFCttelte den Kopf und schlug mit der Faust auf sein Strohkissen. Jetzt musste er die Flussufer und Waldr\xE4nder au\xDFerhalb Mengbillas absuchen.* Die Boltankarten waren zu verlockend gewesen. Wer h\xE4tte schon bei dem Blatt eine Niederlage ahnen k\xF6nnen. *Er setzte sich auf das Bett und lie\xDF den Kopf h\xE4ngen. Das Spielen hatte ihn wieder im Griff, nicht umgekehrt.* Selbst schuld. Zahlen oder nie wieder zur\xFCckkommen. *An gl\xE4nzenden M\xFCnzen besa\xDF er nicht genug, aber der Gewinner hatte eine Vorliebe f\xFCr Rauschmittel. So war er einen Handel eingegangen, um dem faulen Fettsack gute Zeiten zu bereiten.* Ausgerechnet Samthauch. Das ist richtig teuer. *Es half nichts. Fortlaufen h\xE4tte er k\xF6nnen. Aber wohin? Vanja, die Gehilfin eines Alchimisten, war seine Schwester und hatte f\xFCr ihn in der Nacht wichtige Dinge aus zwei dicken B\xFCchern abgeschrieben. Ein erfahrener Pflanzensucher war er trotzdem nicht. Die Pflanze, aus dem der Samthauch gewonnen wurde, hie\xDF Schleichender Tod. N*a vielen Dank auch, wenn es so weitergeht. *Sie geh\xF6rt zu den Orchideengew\xE4chsen.* Wie sieht sowas aus? *Vanja hatte Anmerkungen gemacht.* \xC4hnlich Vanille, auch Orchidee. *Das Gew\xFCrz und die gelbe Bl\xFCte kannte er. Die gesuchte Pflanze hatte etwas hellere wei\xDFgelbe Bl\xFCten mit meist roten Bl\xFCtenpollen.* Die Bl\xFCte riecht ekelhaft s\xFC\xDF \u2013 also ein s\xFC\xDFer Tod. *Seine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Die Pollen werden als Samthauch bezeichnet und von Ingerimm bis Rahja geerntet. Manche nennen den Bl\xFCtenstaub auch Scharlachkatze. Was hatte sie da geschrieben? Klammer oder T\xFCcher f\xFCr Mund und Nase mitnehmen? Die Frage l\xF6ste sich schnell. Nicht einatmen. Loriban fasste f\xFCr sich zusammen.* Eine W\xE4scheklammer f\xFCr die Nase stibitzen, einen Schal vor den Mund binden oder die Luft anhalten. *Handschuhe hatte er selbst. Pinsel zum Abstauben der Bl\xFCten.* Na gut. *Das war komplizierter als gedacht. Die Bl\xFCten wurden getrocknet oder in Papiert\xFCten abgef\xFCllt. Der Samthauch war eine m\xF6gliche Zutat f\xFCr Liebestr\xE4nke. Auf was hatte er sich da eingelassen \u2026?*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
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1546**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schleichenden Tod?**
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1548- QS 1: Schleichender Tod ist eine blassgelbe Orchidee, deren Pollen, prominenter als die Pflanze selbst, als Samthauch gehandelt werden. Als Rauschmittel eingenommen bewirkt es Ekstase und lebhafte Tr\xE4ume. Die Pflanze w\xE4chst vornehmlich auf h\xF6heren Pflanzen in Regenw\xE4ldern, um viel Licht zu bekommen.
1549
1550- QS 2: Im al'anfanischen Boronritus wird Samthauch von vielen h\xF6heren Geweihten regelm\xE4\xDFig eingenommen, w\xE4hrend den unteren R\xE4ngen Schwarzer Weihrauch zur Meditation gen\xFCgen muss. Allerdings erfordert Samthauch eine sorgf\xE4ltige Dosierung, um nicht t\xF6dlich zu wirken.
1551
1552- QS 3+: Samthauch ist eine Hauptzutat von vielen Liebestr\xE4nken, aber ebenso dem begehrten Mengbiller Bannbal\xF6l, das Freunde auf Zeit verschafft und Regenbogenstaub, der prophetische Tr\xE4ume erzeugt.
1553
1554**Schleichender Tod**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder, Regenw\xE4lder 
1555*Regionen:* S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder, Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), \xDCberhoher, Mittelhoher und Halbhoher Regenwald, Regengr\xFCner Wald, Nebelwald`,effect:`Roh: 
1556*Ber\xFChrung*: keine 
1557*Einatmung*: Einfaches Riechen an einer Bl\xFCte verursacht 1 Stufe *Bet\xE4ubung* und ein starkes Wohlgef\xFChl f\xFCr 3 Stunden sowie lebhafte Tr\xE4ume bei der n\xE4chsten Schlafphase, sofern sie innerhalb der Bet\xE4ubungsphase begonnen wird. In diesem Fall beginnt nach dem Erwachen eine weitere Phase der Bet\xE4ubung, welche f\xFCr 1W6 Stunden anh\xE4lt. Um die Wirkung von Samthauch zu erzeugen, muss der Pollen der Pflanze konzentriert werden. [Pflanze mit physischer Wirkung] 
1558*Verzehr*: keine 
1559Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"97":{description:`*\xBBDas Verderben kommt oft unscheinbar daher, gerade wie dieses Pilzlein. H\xFCbsch steht er da im Zwielicht, frisch und saftig gl\xE4nzend. Dazu duftet er noc
1559h verf\xFChrerisch s\xFC\xDF und tut alles in allem so, als w\xE4re er ach so harmlos. Doch das ist er mitnichten! Das da ist n\xE4mlich ein Schleimiger Sumpfkn\xF6terich, und wenig auf Mutter Sumus Leib ist t\xF6dlicher als dieser Pilz. Lass dir sein Getue also eine Lehre sein, Drutchen, und hinterfrage alles, was auf den ersten Blick nur gut zu sein scheint und sch\xF6n. Denn wenn du im Leben nicht aufpasst, geht es dir bald so wie im Umgang mit diesem Pilz: Erst verbrennst du dir die Griffel und dann bist du tot.\xAB*
1560
1561*\u2014Elfwidde Entenwacht, Tochter der Erde aus Weiden zu ihrer Sch\xFClerin Gedrut, 1043 BF*
1562
1563Im Wald und am Waldrand n\xF6rdlicher Gefilde gedeiht der Schleimige Sumpfkn\xF6terich. Er bevorzugt schattige Standpl\xE4tze und ist, ganz entgegen seines Namens, nicht im Sumpf zu Hause. Weil er stets in der N\xE4he von B\xE4umen anzutreffen ist, wird er oft, aber zu Unrecht, f\xFCr einen Holzschmarotzer gehalten. Tats\xE4chlich geht der Sumpfkn\xF6terich eine Verbindung zum Wurzelwerk von Laubb\xE4umen wie Eichen, Buchen, Esskastanien und Birken, aber auch zu Str\xE4uchern wie der Hasel ein, wohingegen er Nadelb\xE4ume meidet. Die B\xE4ume profitieren anfangs durchaus von dieser Scheinsymbiose, doch je st\xE4rker sich das Wurzelwerk des Pilzes mit dem des Baums verbindet, desto weniger profitiert der Baum von der Verbindung, bis er schlie\xDFlich abstirbt. Vollst\xE4ndig geformte Hexenringe um einen abgestorbenen Baum legen beredtes Zeugnis von der t\xF6dlichen Wirkung des Schleimigen Sumpfkn\xF6terichs ab. Der Pilz selbst ist ein typisches Exemplar seiner Gattung. Er wird f\xFCnf bis zehn Finger hoch und sein Hut meist ebenso breit. Die Hutoberfl\xE4che ist gr\xFCn und gl\xE4nzt feucht im Schatten. Dies r\xFChrt von einer den Hut bedeckenden, klebrigen Schleimschicht her, die bei Ber\xFChrung erhebliches Brennen verursacht. Aus diesem Grund meiden selbst hungrige Tiere den Sumpfkn\xF6terich. Wie der Hut sind auch die Lamellen gr\xFCn, der Stiel jedoch ist wei\xDF. Der Pilz verstr\xF6mt einen angenehmen, verf\xFChrerischen Duft, ist diesem zum Trotz aber sehr giftig und wirkt meist t\xF6dlich. Roh verzehrt soll er, \xFCbereinstimmenden Berichten seiner Opfer zufolge, nussartig schmecken. Erst acht Stunden nach dem Verzehr treten mit heftigem Brechdurchfall erste Symptome der Vergiftung auf. Dann ist es meist zu sp\xE4t, um die Giftwirkung noch aufzuhalten. In der Alchimie wird der Pilz dennoch gesch\xE4tzt und ist Bestandteil des Berserkerelixiers. Haupts\xE4chlich wird daraus jedoch das sogenannte Kn\xF6tergift hergestellt, ein schweres Waffenund Kontaktgift.
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1565**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schleimigen Sumpfkn\xF6terich?**
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1567- QS 1: Der Sumpfkn\xF6terich ist ein Pilz des Nordens. Er w\xE4chst in Wald und am Waldrand und ist sehr giftig.
1568
1569- QS 2: Zwar gedeiht er in W\xE4ldern, entgegen seiner Bezeichnung aber nicht im Sumpf. Er verstr\xF6mt einen verf\xFChrerischen Duft, doch selbst Ber\xFChrungen verursachen erheblichen Schaden durch seinen \xE4tzenden Schleim.
1570
1571- QS 3+: Aus ihm wird das potente Kn\xF6tergift hergestellt, ein Waffen- und Kontaktgift. Der Pilz meidet Nadelb\xE4ume und geht eine Verbindung mit verschiedenen Laubb\xE4umen ein. Die meisten B\xE4ume \xFCberleben dies nicht, worauf \u201EHexenringe\u201C um abgestorbene Eichen oder Buchen ein Hinweis sind.
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1573**Schleimiger Sumpfkn\xF6terich**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
1574*Regionen:* W\xE4lder des Nordens`,effect:`Roh: 
1575*Ber\xFChrung*: Die Ber\xFChrung des Pilzes brennt schmerzhaft (Schaden wie bei S\xE4ure auf kleiner Fl\xE4che). Das Gift des Fruchtk\xF6rpers muss erst verarbeitet werden, um als Waffen- und Kontaktgift genutzt werden zu k\xF6nnen (siehe *Pflanzliche Gifte*). [Giftpflanzen] 
1576*Einatmung*: keine 
1577*Verzehr*: siehe *Ber\xFChrung*, die M\xF6glichkeit das s\xE4ure\xE4hnliche Gift abzuwaschen entf\xE4llt, die Wirkung verfliegt jedoch nach 8 KR. 
1578Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"98":{description:`\xBB*Es wundert mich immer wieder, mit welcher Arglosigkeit manche Zeitgenossen sich in die Wildnis aufmachen. Nun ist das Schlinggras nicht eben klein, oder gar unauff\xE4llig. Noch ist das Nebelmoor ein Ort, der als besonders heimelig bekannt ist. Man m\xF6chte also meinen, dass Vorsicht das Gebot der Stunde ist. Dennoch habe ich auf meiner Wanderung wieder drei s
1578ogenannte Abenteurer gefunden, deren Beine von Schlinggras umschlungen waren, derweil der Rest wohl als schmackhafte Mahlzeit in dem B\xE4uchen zahlreicher Raubtiere endete.*\xAB \u2014*aus* Entdeckungen zwischen Firunschilf und Dommelgras *von Fulberta Glumske, 1032 BF*
1579
1580In nordaventurischen S\xFCmpfen und Hochmooren w\xE4chst das Schlinggras. Es wird bis zu anderthalb Schritt hoch und steht h\xE4ufig in kleinen Gruppen zusammen. Das Gras bildet keine Horste, sondern entwickelt sich entlang seiner weit verzweigten Wurzeln, die hier und da an die Oberfl\xE4che treten und weitere Halme ausbilden. In Fr\xFChjahr und Sommer ist es hellgr\xFCn, im Herbst zeigt es eine rote Maserung. Schlinggras wurzelt gerne auf verrottendem Holz, das es in Feuchtgebieten zur Gen\xFCge gibt, vor allem auch entlang von Menschen angelegten Bohlenwegen. Warum Schlinggras sich blitzschnell um Beine oder sonstige K\xF6rperteile eines unachtsamen \u2013 menschlichen oder tierischen \u2013 Wanderers schlingt, ist bislang ungekl\xE4rt. Haben Halme oder Wurzeln jedoch einmal zugepackt, halten sie ihre Beute unerbittlich fest. H\xE4ufig zieht der j\xE4he Angriff einen Sturz nach sich, und ist das Opfer einmal eingesunken, greifen unterirdische Wurzelausl\xE4ufer des Grases an. Im ung\xFCnstigsten Fall zieht das die Aufmerksamkeit weiterer Schlinggr\xE4ser an. Gl\xFCcklicherweise lassen sich die Halme mit einem scharfen Messer oder gar Schwert leicht durchtrennen. Schwieriger ist dies bei Wurzeln, die unter der Oberfl\xE4che angreifen. Bislang ist keine alchimistische Verwendung f\xFCr Schlinggras bekannt. Da das frische Gras sehr biegsam ist, eignet es sich aber zur Herstellung von allerlei Gef\xE4\xDFen, vor allem aber von Blasrohren. Dazu wird es um einen geraden Ast oder beispielsweise einen K\xFCrbis gewickelt und mindestens 5 Minuten lang sorgf\xE4ltig getrocknet. Nach Ablauf dieser Zeit ist das Gras steinhart und kann von seinem Formgeber abgezogen werden. Solange es nicht nass wird, sind Blasrohr oder Schale gut haltbar.
1581
1582**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schlinggras?**
1583
1584- QS 1: Schlinggras wird bis zu 1,5 Schritt hoch und w\xE4chst auf totem Holz in Mooren. Es ist von anderen Schilfarten schwer zu unterscheiden, da es nur im Herbst eine etwas auff\xE4lligere rote Maserung annimmt.
1585
1586- QS 2: Ohne erkennbaren Ausl\xF6ser wickelt es sich um die Beine vorbeigehender Lebewesen und zieht sie ins Moor. Seine Halme sind mit Klingen leicht zu durchtrennen, allerdings bildet es Wurzelnetze im Moorgrund. Wer bereits eingesunken ist, muss dort ansetzen, um sich freizuschneiden.
1587
1588- QS 3+: Geerntetes Schlinggras h\xE4rtet an trockener Luft schnell aus und wird hart wie Stein. So lassen sich Gef\xE4\xDFe, aber auch Blasrohre, herstellen.
1589
1590**Schlinggras**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
1591*Regionen:* N\xF6rdliche Feuchtl\xE4nder`,effect:`Roh: 
1592*Ber\xFChrung*: Die Halme packen zuf\xE4llig (7-20 auf W20) nach vorbeigehenden Lebewesen und winden sich um deren Gliedma\xDFen, um sie ins Moor zu ziehen. Dem Griff der Pflanze kann mit einer um \u20132 erschwerten Probe auf AW entgangen werden. Sobald sie jedoch erfolgreich zugepackt hat, gelten f\xFCr den Gefangenen die Status *Eingeengt* und *Fixiert*. Die Pflanze ben\xF6tigt 2 KR, um das Opfer ins Moor zu ziehen. Danach gilt f\xFCr jede Attacke auf die im Moor liegenden Schlingen ein Sichtmodifikator der Stufe 4. [Wehrhafte Pflanzen] 
1593*Einatmung*: keine 
1594*Verzehr*: keine 
1595Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"99":{description:`**\xBB***Mit einem Schlauch, einer Trinkflasche und einem Topf suchte Alruna eine nahegelegene Wasserquelle. Das leichte S\xE4useln eines Flusses hatte sie auf dem Hinweg bemerkt. Ein Patient wartete auf ihre R\xFCckkehr. Das Gew\xE4sser war etwa f\xFCnf Schritt breit und machte eine kleine Biegung. Sie wurde langsamer, doch ihr Fu\xDF blieb h\xE4ngen. Fast h\xE4tte sie das Gleichgewicht verloren.* Es stinkt. Ein toter Hase. *Mit einem Stirnrunzeln schaute sie sich die Umgebung genauer an. Langsam n\xE4herte sie sich einem Gew\xE4sser.* Irgendetwas stimmt hier nicht. *Sie band sich ein Tuch vor die Nase. Der verwesende Geruch wurde immer st\xE4rker.* Faulende Kadaver. Es ist das Wasser oder etwas \u2026 darin. *Die Tierk\xF6rper drehte sie mit einem Ast.* Ver\xE4tzungen. *Pl\xF6tzlich riss sie die Augen auf.* Der Schwamm. *Der Schwarmschwamm war von gelbbrauner Farbe und verpestete das flie\xDFende Gew\xE4sser mit seinem Gift. Bei Hautkontakt verursachte das betroffene Wasser starke Ver\xE4tzungen.* Das ist aber nicht alles. Die Verseuchten werden vom Schwamm manipuliert und verteidigen ihn sogar. Zumindest so lange sie noch leben*, spie Alrunas entsetztes Ged\xE4chtnis aus. Das perfide Gew\xE4chs war 
1595keineswegs leicht zu beseitigen, denn es breitete sich mit dem Strom aus.* Mit Samen, welche die Anh\xE4nger der Herrin der Untiefen als Paraphernalia sammeln. Davon lasse ich die Finger. Ist hier ein Mensch in der N\xE4he? Braucht jemand Hilfe? *Auf die Schnelle war nichts erkennbar. Flussaufw\xE4rts besserte sich der Geruch etwas. Sie entdeckte einen Reisenden in einiger Entfernung auf ihrer Seite des Ufers am Fluss. \u203AHalt! Nicht trinken!\u2039 Sie schrie und ruderte mit den Armen. Keine Reaktion. Mit schnellen Schritten kam sie n\xE4her. Lautstark h\xE4mmerte sie mit einem Dolch gegen einen ihrer T\xF6pfe. \u203ADer Mann hatte sie endlich gesehen und stand auf. Gerade \xF6ffnete er den Wasserschlauch. \u203ANein! Nicht trinken!\u2039 Es war ein Krieger mit Kettenhemd und Schwert \u203AWas ist los?\u2039, fragte er schwer atmend. \u203ADas Wasser ist verpestet!\u2039 Der Mann lie\xDF die Hand mit dem Schlauch allm\xE4hlich sinken \u2026\xAB \u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF* Im Widerspruch zur irdischen Biologie gelten Schw\xE4mme, ebenso wie Flechten und Pilze, in aventurischen Gelehrtenkreisen als Pflanzen.
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1597**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schwarmschwamm?**
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1599- QS 1: Die Pflanze w\xE4chst in Klumpen an Grund und Ufern flie\xDFender Gew\xE4sser. Bei Ber\xFChrung gibt sie \xE4tzendes Wasser frei.
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1601- QS 2: Schwarmschwammgew\xE4sser sind oft sehr tierreich, wobei gleichzeitig viele Kadaver an ihren Ufern zu finden sind. Lebende Tiere reagieren aggressiv, wenn man sich den Schw\xE4mmen n\xE4hert.
1602
1603- QS 3+: Der Schwamm gibt d\xE4monisches Gift ans Gew\xE4sser ab, welches langfristig t\xF6tet, bis dahin jedoch das Lebewesen zum Leibw\xE4chter der Pflanze knechtet.
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1605**Schwarmschwamm**`,spread:`*Landschaftstyp:* nur langsam flie\xDFende Gew\xE4sser 
1606*Regionen:* N\xF6rdliche Feuchtl\xE4nder (eher selten), N\xF6rdliche und Mittell\xE4ndische Grasl\xE4nder und Steppen (vor allem Schwarztobrien, selten), W\xE4lder des Nordens (selten), Nord- und Mittelaventurische Gebirge (sehr selten), Maraskan (sehr selten)`,effect:`Roh: 
1607*Ber\xFChrung*: S\xE4ure tritt aus und verursacht 1W6 SP an allen nat\xFCrlichen und magischen Oberfl\xE4chen 
1608*Einatmung*: keine 
1609*Verzehr*: Das Wasser in 10 Schritt Umkreis des Schwammes enth\xE4lt Gift (Stufe: 3), welches pro Anwendung (1 Schank Wasser; entspricht einem gro\xDFen Schluck) 1W3 SP sowie 1 Stufe *Verwirrung* (leichte Halluzinationen) f\xFCr 1 Tag und 1 Stufe *Schmerz* f\xFCr 1 Stunde erzeugt. Das Gift verbleibt auch nach Ablauf der Wirkung 14 Tage im Wirtsk\xF6rper. Werden innerhalb dieser 14 Tage nach der ersten Anwendung weitere Anwendungen eingenommen, erh\xE4lt das Opfer jeweils 1W3 SP, 1 Stufe *Verwirrung* und 1 Stufe *Schmerz* pro Anwendung zus\xE4tzlich. Kulturschaffende Opfer k\xF6nnen mit einer Probe auf *Willenskraft* dem Drang widerstehen, beim Schwamm zu verbleiben und ihn zu verteidigen. Diese muss nach jeder Anwendung erneut abgelegt werden. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1610Verarbeitet: noch keine bekannt`,harvest:""},"100":{description:`*\xBBSchwarz\xE4ugige Canyzeth hei\xDFt diese h\xFCbsche Kletterpflanze hier. Benannt ist sie nach Canyzeth, unserer h\xF6chsten Heiligen. Schaut nur genau hin, liebe Scholaren, und ihr werdet feststellen, dass ihr schwarzes Auge euren Blick erwidert, euch nachgerade in seinen Bann schl\xE4gt. Schaumschl\xE4ger und L\xFCgner sogar noch st\xE4rker als Rechtschaffene, denn die Bl\xFCte sp\xFCrt Lug wie Trug und zieht beides an. W\xE4hrend der ersten Hesindestunde jedoch gibt sie preis, was ihr anvertraut wurde. Denn Sancta Canyzeth steht f\xFCr Wissen und Erleuchtung, und darum offenbart diese Winde in ihrem Namen, was verdreht ist und falsch.\xAB*
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1612*\u2014Hitta von Ilmenstein in einer Unterweisung von Novizen im Tempel der Wahren Schlange zu Silas, 1043 BF*
1613
1614S\xFCdlich einer Linie Grangor\u2013Perricum w\xE4chst in lichten W\xE4ldern und an Waldr\xE4ndern die Schwarz\xE4ugige Canyzeth. Sie ist eine ausdauernde Kletterpflanze, die bei ausreichend Licht und einer stabilen Kletterhilfe bis zu drei Schritt hoch werden kann. Inzwischen erfreut sie sich auch in Parks und G\xE4rten gro\xDFer Beliebtheit. Ihre Bl\xE4tter sind dreieckig bis herzf\xF6rmig und etwa so lang wie ein Handteller. Auffallend sind die alleinstehenden, orangegelben Bl\xFCten mit dem schwarzen Herzen. Dieses \u201EAuge\u201C ist bis zu zwei Finger lang und schwarz bis schwarzviolett gef\xE4rbt. Hier sitzen Staubbl\xE4tter und Stempel der Bl\xFCte, die einen f\xFCr Menschen kaum wahrnehmbaren Geruch verstr\xF6men. Die Pflanze ist magisch, was sich vor allem im schwarzen Auge der Blume zeigt, denn es wirkt anziehend auf Betrachter. Einmal ihrem \u201EBlick\u201C ausgesetzt, dr\xE4ngen sich Gedanken, die falsch oder unwahr sind, an die Oberfl\xE4che, um Klarheit und Erkenntnis nicht zu beschatten. Diese Wirkweise erinnert auf ungew\xF6hnliche Weise an die Erzheilige Canyzeth, die um Wissen und Erleuchtung angerufen wird, was erkl\xE4rt, wie die Pflanze zu ihrem Namen kam. Ist ein Betrachter der Anziehu
1614ngskraft der Blume erlegen, entledigt er sich falscher Gedanken oder L\xFCgen, aber auch Missverst\xE4ndnissen und falscher Schl\xFCsse, indem er sich der Bl\xFCte anvertraut. Doch die Pflanze beh\xE4lt das Geh\xF6rte nicht f\xFCr sich, sondern raunt es Vor\xFCbergehenden zu, wenn sie sich w\xE4hrend der ersten Hesindestunde (5 Uhr bis 6 Uhr morgens) in ihrem direkten Umfeld aufhalten.
1615
1616**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schwarz\xE4ugige Canyzeth?**
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1618- QS 1: Die Schwarz\xE4ugige Canyzeth ist eine Kletterpflanze des S\xFCdens, sie kommt in lichten W\xE4ldern und zunehmend in G\xE4rten vor.
1619
1620- QS 2: Sie ist eine magische Pflanze. Das schwarze Zentrum ihre orangenen Bl\xFCten scheint den Betrachter anzustarren und bringt ihn dazu, der Bl\xFCte seine L\xFCgen anzuvertrauen.
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1622- QS 3+: Die Pflanze beh\xE4lt diese Geheimnisse aber nicht f\xFCr sich, sondern raunt sie in der Stunde vor dem Morgengrauen Vor\xFCbergehenden zu. Eine getrocknete Bl\xFCte ist Hauptbestandteil des Schwarz\xE4ugigen Amuletts, in dessen Gegenwart es leichter f\xE4llt, ein Gegen\xFCber der L\xFCge zu \xFCberf\xFChren.
1623
1624**Schwarz\xE4ugige Canyzeth**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder 
1625*Regionen:* selten in Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima) und Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten)`,effect:`Roh: 
1626*Ber\xFChrung*: Wer das Zentrum der Bl\xFCte aus h\xF6chstens 1 Schritt Entfernung mit seinem Blick ber\xFChrt, versp\xFCrt den unb\xE4ndigen Drang, Geheimnisse, L\xFCgen, Fehlschl\xFCsse und aufgestauten Groll der Pflanze anzuvertrauen, als sei sie ein alter Freund, der die Sorgen einfach hinfort nimmt. Beistehende k\xF6nnen mit einer Probe auf *Menschenkenntnis* +2 gegen die *Willenskraft* des Betroffenen solcherlei Informationen gezielt vom Betroffenen erfragen und so auch L\xFCgen und Widerspr\xFCche aufdecken, denen sich der Betroffene selbst nicht bewusst war. Zwischen 05:00 und 06:00 Uhr morgens gibt die Pflanze telepathisch nach Meisterentscheid Teile ihrer letzten erhaltenen Informationen an den ersten Passanten preis, der in bis zu 3 Schritt Entfernung an ihr vor\xFCberl\xE4uft. Dem Passanten ist dabei nur nach einer gelungenen Probe auf KL bewusst, dass er jenes Wissen in diesem Moment erhalten und nicht einfach irgendwo aufgeschnappt oder selbst erdacht hat. [Nutzpflanzen, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1627*Einatmung*: keine 
1628*Verzehr*: keine 
1629Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"101":{description:`\xBB*Das schwarze Exemplar der Lotosfamilie ist wie die wei\xDFe Blume eine boronheilige, aber todbringendere Variante. Muss man sich bei fast allen dieser Pflanzen vor dem toxischen Bl\xFCtenstaub h\xFCten, trifft das bei der schwarzen Form besonders zu. Der pure Bl\xFCtenstaub verursacht lediglich Sinnestr\xFCbungen und Schmerzen. Das konzentrierte Atemgift, das aus mehreren der schwarzen, schalenf\xF6rmigen Bl\xFCten gewonnen wird, l\xE4sst im Geist Trugbilder entstehen, sodass beim Vergifteten Farben zu Ger\xFCchen und T\xF6nen werden, bis er Golgaris Schwingen h\xF6rt. Die Schadenswirkung ist immens und h\xE4lt zwei Stunden lang an.*\xAB \u2014*aus* Foli
1629anth der Kreutherkunde*, Festum-Ausgabe, 1042 BF*
1630
1631Die Farbe der Bl\xFCte bestimmt, wie bei dieser Pflanzenfamilie \xFCblich, auch den Namen des Schwarzen Lotos. Als Sumpfstaudenpflanze gedeiht sie im Wasser und zeigt sowohl die typischen Schwimmbl\xE4tter als auch die langstieligen Bl\xFCten, die von Ingerimm bis Praios bl\xFChen. Die hellen Staubbeutel geh\xF6ren zu den pr\xE4genden Charakteristika und verstr\xF6men einen s\xFC\xDFlichen, schweren und einnehmenden Geruch. Der Nahende wird auf diese Weise angelockt, sollte sich aber vor dem giftigen Bl\xFCtenstaub in Acht nehmen, da das Einatmen Schmerzen verursacht. Einige ernten die Bl\xFCten mit der Absicht, die Giftwirkung zu potenzieren. Das Ergebnis eines Konzentrationsprozesses bringt ein Gift hervor, welches schlicht als \u201ESchwarzer Lotosstaub\u201C bekannt ist. Das starke Atemgift streckt den Betroffenen zuerst bewusstlos nieder und f\xFChrt zu Halluzinationen, die verschiedene Sinneseindr\xFCcke wie Farben, Musik und Ger\xFCche betreffen und gelegentlich als prophetische Eingebungen interpretiert werden. \xDCber einen Zeitraum von zwei Stunden verursacht es starke Kopfschmerzen und erheblichen Schaden, in der Regel bis der Tod eintritt. Gl\xFCcklicherweise ist diese potentere Giftform trotz theoretisch einfacher Herstellungsm\xF6glichkeit au\xDFerhalb eines kleineren Kreises von Borongeweihten nahezu unbekannt. F\xFCr Alchimisten sind schwarze Lotosblumen interessant, da sie gerne f\xFCr die Herstellung von Antidot genutzt werden und Rauschmittel verst\xE4rken k\xF6nnen. In einigen Gegenden wie dem Mittel- und Horasreich, Aranien, dem Bornland, dem Kalifat und den Streitenden K\xF6nigreichen kann der Besitz oder Trans
1631port zu Schwierigkeiten oder Nachfragen f\xFChren, da sie der Wehrheimer Index f\xFCr Gifte und Rauschmittel auff\xFChrt.
1632
1633**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schwarzen Lotos?**
1634
1635- QS 1: Schwarzer Lotos gilt als boronheilige Pflanze. Der Wehrheimer Index schr\xE4nkt den Besitz und die Anwendung ein.
1636
1637- QS 2: Der Bl\xFCtenstaub ist giftig. Stark verd\xFCnnt wird er als Lotoswein in der Boronkirche gereicht. Alchimisten nutzen ihn zur Herstellung von Antidot und Verst\xE4rkung von alchimistischen Rauschmitteln.
1638
1639- QS 3+: Aus ihm l\xE4sst sich ein starkes Atemgift herstellen, das Schmerzen und Halluzinationen verursacht und t\xF6dlich sein kann.
1640
1641**Schwarzer Lotos**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
1642*Regionen:* sehr selten in N\xF6rdlichen und S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern`,effect:`Roh: 
1643*Ber\xFChrung*: keine 
1644*Einatmung*: Der Bl\xFCtenstaub ist giftig (Stufe 2, Wirkung: 1W3 SP, 1 Stufe *Schmerz*, Dauer: sofort; kann durch weitere Anwendungen nicht erh\xF6ht werden). [Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
1645*Verzehr*: Alchimistische Rauschmittel, denen 1 Anwendung Schwarzer Lotos beigemischt wird, erh\xF6hen ihre QS augenblicklich um 1. Zus\xE4tzlich zur gew\xF6
1645hnlichen Wirkung des Rauschmittels verursacht es 1 Stufe *Schmerz* f\xFCr die gesamte Wirkungsdauer. Weitere Anwendungen des Lotos haben keine erneute Wirkung auf das Rauschmittel. Pur genossen entfaltet Schwarzer Lotos die gleiche Giftwirkung wie seine Pollen (siehe *Einatmung*). [Nutzpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
1646Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"102":{description:`\xBB*Mohnpflanzen gedeihen allenthalben in s\xFCdlichen und n\xF6rdlichen Breiten. In den Sommermonden sprie\xDFen sie in allen erdenklichen Farben auf Wiesen, an Acker- und Wegr\xE4ndern. [\u2026] Im Gegensatz zu allen vorgenannten Arten ist der Schwarze Mohn jedoch extrem selten, denn er gedeiht nur an einem einzigen Ort Deres: auf Pailos. Seine Samenkapseln erleichtern die Arbeit von Heilkundigen, die sich um zerr\xFCttete Seelen oder versehrte, ja sterbende, Leiber k\xFCmmern. Und so bleibt es ihnen, zum Wohl der ihnen Anvertrauten, nicht erspart, den Mohn zu pfl\xFCcken wo er w\xE4chst, denn eine Kultivierung an anderem Ort ist bislang stets misslungen.*\xAB \u2014*aus* Foli
1646anth der Kreutherkunde*, Festum-Ausgabe, 1042 BF*
1647
1648Schwarzer Mohn (Boronmohn) ist eine boronheilige Pflanze. Einerseits, weil alle Teile der Pflanze genutzt werden k\xF6nnen, um Schlaf zu finden. Andererseits gedeiht sie nur an einem bekannten Ort auf Dere und zwar nahe den Ruinen der Stadt Palakar auf der Zyklopeninsel Pailos, wo die ketzerischen Nemekath\xE4er Boron innig verehrten. Einem \xDCberbleibsel ihrer Hingabe gleicht der zwischen den Ruinen sehr h\xE4ufige Schwarze Mohn. Alle Versuche, ihn an anderen Orten zu kultivieren, sind bislang gescheitert. Die Wuchsform des Schwarzen Mohns unterscheidet sich deutlich von anderen Mohnarten. Stets w\xE4chst nur ein einzelner bl\xFCtentragender St\xE4ngel aus dem Boden und reckt sich ohne Verzweigung etwa einen halben Schritt empor. Seine wenigen Laubbl\xE4tter erinnern an schmale, am Rand ges\xE4gte Nesselbl\xE4tter von dunkelgr\xFCner Farbe. Bl\xFCtezeit des Boronmohns ist von Efferd bis Boron und damit vergleichsweise sp\xE4t. Vier hauchzarte dunkelviolette bis schwarze Bl\xFCtenbl\xE4tter umstehen den runden Mohnkopf. Dieser enth\xE4lt die heilkr\xE4ftigen Samen und steht im Boronmond, wenn alle Bl\xFCtenbl\xE4tter abgefallen sind, nackt an der Spitze des St\xE4ngels. Bl\xE4tter und Samen zu verbrennen und den \u201ESchwarzen Weihrauch\u201C zu inhalieren, ist eine sichere Methode, um aus einem Ruhezustand schnell in Schlaf zu fallen. Selbst am Folgetag ist der Betroffene noch von innerer Ruhe erf\xFCllt. Ein Tee aus Samen und Bl\xE4ttern ruft besonders tiefen, meist traumlosen, Schlaf hervor, weswegen Seelenheilkundige \u2013 vor allem Boronis \u2013 ihn gerne einsetzen. Auch wenn es die Boronkirche nicht gerne sieht, wird dieser Mohn auch au\xDFerhalb des Kircheneinflusses f\xFCr die Herstellung von Schlaftrunk und -gift genutzt.
1649
1650**Was wei\xDF mein Held \xFCber schwarzen Mohn?**
1651
1652- QS 1: Aus schwarzem Mohn wird der in der Boronkirche begehrte schwarze Weihrauch hergestellt. Seine Essenz wird von Alchimistinnen in Schlaftrunk und Schlafgift genutzt.
1653
1654- QS 2: Er w\xE4chst nur auf der Zyklopeninsel Pailos, nahe den Ruinen von Palakar.
1655
1656- QS 3+: Schwarzer Mohn wurde vom obersten Heiligen der al'anfanischen Boronkirche, Nemekath, genutzt, um Ungeweihten den Zugang zu entr\xFCckungs\xE4hnlichen Zust\xE4nden zu erm\xF6glichen.
1657
1658**Schwarzer Mohn**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen 
1659*Regionen:* S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen (\xFCberall nahe den Ruinen der Stadt Palakar gew\xF6hnlich, auf ganz Pailos gelegentlich, sonst nirgends, Kultivierung bisher vergeblich)`,effect:`Roh: 
1660*Ber\xFChrung*: keine 
1661*Einatmung*: 1 Stufe *Bet\xE4ubung* f\xFCr 1 Stunde (verbrannte Samenkapsel) [Pflanze mit physischer Wirkung] 
1662*Verzehr*: keine 
1663Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"103":{description:`*\xBBAuf einer Anh\xF6he Araniens fanden wir eine alte Villa, in deren Garten ein Schwarzer Weinstock wuchs, der eigentlich bereits ausgerottet sein sollte. In seinen F\xE4ngen hielt er Gerippe von Nagetieren, V\xF6geln und Menschen, und auch die sonderbaren schwarzen Trauben machten wir aus. Sie gl\xE4nzten wie dunkle Kirschen in der Sonne. Die magische Hellsicht zeigte eindeutig d\xE4monische Fibrillen und Muster der Dom\xE4ne Dar-Klajids, der Herrin der Schwarzfaulen Lust. Als die gr\xE4sslichen Schmerzensschreie einer dort gefesselten Seele ausbrachen, lief mir ein eiskalter Schauer \xFCber den R\xFCcken, der mich fast meine Konzentration gekostet h\xE4tte. Doch die Dienerin der Peraine st\xFCtzte mich erst und hielt mir dann die H\xE4nde sch\xFCtzend \xFCber meine Ohren [\u2026].\xAB* \u2014*Koj Tereschko, Magus aus Norburg, in einem Brief an seine Spektabilit\xE4t, 1043 BF*
1664
1665Die Schwarzen Weinranken sind als kletternder Strauch aus den W\xE4ldern, Steppen oder dem H\xFCgelland Araniens bekannt und haben einen d\xE4monischen Ursprung. Vermutlich gehen sie auf Dimiona von Zorgan zur\xFCck, die Schwester des aranischen K\xF6nigs, welche sich Belkelel zugewandt hatte und in Schreckensherrschaft das Moghulat Oron gr\xFCndete. \xC4u\xDFerlich \xE4hneln sie den klassischen Weinreben und k\xF6nnen eine beachtliche Gr\xF6\xDFe erreichen. Der entsprechende Wurzelstock greift tief und ist reich ver\xE4stelt. Weiterhin besitzt er zum Klettern einen anpassungsf\xE4higen, zarten Stamm und Zweige von brauner Farbe. In Rispen stehen die kleinen und schwach duftenden Bl\xFCten, die kugelige Trauben hervorbringen. Zu den weiteren Merkmalen des widernat\xFCrlichen Weins geh\xF6ren seine \xFCbernat\xFCrlichen Ranken, die auf Lebewesen reagieren. Sp\xFCrt eine Ranke eine Ber\xFChrung, h\xE4lt sie ihre Beute fest, um ein paralysierendes Gift zu verabreichen. Anschlie\xDFend saugt sie langsam die Lebenskraft des Opfers aus, bis es vergeht. Haben die Ranken ausreichend Saft erhalten, entsteht eine schwarz gl\xE4nzende Traube. In getrockneter Form tragen die Fr\xFCchte die Bezeichnung *Belkeline*. Frische Fr\xFCchte sind hingegen die Basis f\xFCr das Rauschgift *Schwarzer Wein*. Von Sympathisanten sowie Anh\xE4ngern der Belkelel wird er als Rauschmittel genutzt.
1666
1667**Was wei\xDF mein Held \xFCber Schwarze Weinst\xF6cke?**
1668
1669- QS 1: Der Schwarze Weinstock beginnt bei Ber\xFChrung seine Opfer zu umschlingen und mit einem Bet\xE4ubungsgift zu l\xE4hmen.
1670
1671- QS 2: Aus den Trauben stellt man das Rauschmittel Schwarzer Wein her, welches Kraft und Ausstrahlung verleiht, aber suchterzeugend ist.
1672
1673- QS 3+: Der Schwarze Weinstock ist eine \xFCbernat\xFCrliche, daimonide Pflanze, die Lebewesen das Blut aussaugt. Diener Belkelels greift er nicht an.
1674
1675**Schwarzer Weinstock**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen Araniens 
1676*Regionen:* gelegentlich an Kultpl\xE4tzen der Belkelel, eher selten in Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (yaquirisches Klima), sehr selten in S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen`,effect:`Roh: 
1677*Ber\xFChrung*: Die daimonide Pflanze reagiert auf alle Lebewesen, die nicht dem Kult der Belkelel nahestehen, und versucht sie zu umschlingen und auszusaugen (INI 14+1W6, AT 7, TP 1W3+Gift, RW kurz bis mittel, LeP 30, RS 0, SF Haltegriff: Kraftakt 14 (22/18/18)). Dabei geht sie strategisch vor und wartet auf einen erfolgversprechenden Moment. Ihr Gift wirkt kumulativ bei jedem Treffer bzw. jede Runde, in der das Opfer in ihrem Griff gefangen ist (Stufe 5, Wirkung: 2 Stufen *Paralyse* / 1 Stufe *Paralyse*, Widerstand: ZK). Sobald 4 Stufen *Paralyse* erlitten wurden, beginnt die Pflanze, pro Tag 1W3 LeP/SP Blut auszusaugen. Die *Paralyse* h\xE4lt an, bis das Opfer stirbt oder befreit wird. F\xFCr je 49 LeP/SP, die ausgesaugt wurden, w\xE4chst 1 Anwendung Schwarze Trauben, die in Rezepten verarbeitet werden kann. [Pflanze mit physischer Wirkung, Wehrhafte Pflanzen, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1678*Einatmung*: keine 
1679*Verzehr*: Die Trauben sind giftig (Stufe 4, 1W3 SP, 1 Stufe *Bet\xE4ubung*, Belkelel-Paktiererinnen und -D\xE4monen sind immun). [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, \xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1680Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"104":{description:`**\xBB***\u203ADas letzte Paraphernalium.\u2039 Es war fast alles f\xFCr die Erhebung des Untoten vorbereitet. Die Anforderungen waren enorm. \u203AIch werde die Forschungen von Xelandor \xFCbertreffen. Zur Perfektion fehlt mir nur noch ein Hauch.\u2039 Nur noch war etwas untertrieben, denn es handelte sich um den Seelenhauch. Marduk hatte die Literatur systematisch nach der Pflanze durchforstet. Unter den Merkmalen stach die siebenbl\xE4ttrige Bl\xFCte von tiefroter Farbe hervor, die an die Borbarad- Krone erinnerte. Mit einer Einflusskomponente brachte der Hauch seine Opfer dazu, ihn zu verzehren. Nach einem durchaus angenehmen Geschmack f\xFChrte die Wirkung des enthaltenen Giftes zu schweren inneren Blutungen. Laut Recherche musste er mit Geistern oder besessenen Pflanzen rechnen. \u203AKein Wunder. In der Alchimie ist es eine Zutat zu Tijakools Hauch \u2013 Elixier zur Besessenheit. Niedere Anwendungen der Magie.\u2039 Er sch\xFCttelte den Kopf und schnalzte mit der Zunge. \u203ADie Nekromantie ist eine wesentlich komplexere Wissenschaft und Kunstfertigkeit zugleich\u2039, erkl\xE4rte er der Stille. In \xE4lteren Aufzeichnungen in Yol-Ghurmak hatte er einige Eintr\xE4ge \xFCber die Verwendung als Paraphernalium f\xFCr Beschw\xF6rungen entdeckt. Die Pr\xE4paration des Leichnams war sehr ausf\xFChrlich und langwierig, aber nur teilweise erfolgreich gewesen. \u203ADas wird mir nicht passieren.\u2039 Die Wahren Namen der D\xE4monen aus dem Reich der Herrin der Untoten hatte er schon mehrfach angewendet. \xDCber den Schutz vor der Besessenheit musste er noch nachdenken. \u203AVielleicht ein PSYCHOSTABILIS. Die Haltbarkeit ist \xFCblicherweise das Problem. Allerdings beherrsche ich den Cantus UNBER\xDCHRT VON SATINAV. Was mehr k\xF6nnte jemand tun?\u2039 Die Bl\xFCtezeit des Seelenhauchs umfasste nur wenige Monde. Dementsprechend war eine gute Ernte immens wichtig, um weitere Versuche durchzuf\xFChren. \u203ABrauche ich Schutz? Ein Skelett als Begleiter? Zu auff\xE4llig? Es wird sicher aufwendig.\u2039 Ihm stand eine Reise durch Schwarztobrien bevor. Im Grasland und der Steppe war der Seelenhauch zu finden. \u203AKeine langen Roben. Die bleiben h\xE4ngen.\u2039 Die bleichen Finger zeichneten gerade Symbole, die auf den Kadavern aufzubringen waren. \u203AF\xFCr die Perfektion.\u2039 Marduk nahm ein neues Blatt und wiederholte seine erste Zeichnung. \u203ABesser.\u2039 Die n\xE4chsten Stunden waren f\xFCr Repetitionen eingeplant.***\xAB** *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1681
1682**Was wei\xDF mein Held \xFCber Seelenhauch?**
1683
1684- QS 1: Seelenhauch ist der Name einer tiefroten Knospe, welche in den Steppen und Grasl\xE4ndern Schwarztobriens bl\xFCht. Sie duftet schon aus der Weite verlockend.
1685
1686- QS 2: Bei entsprechender Untersuchung offenbart sich die Pflanze als magisch. Sie wirkt einen Einflusszauber, um Lebewesen zu ihrem Verzehr zu bringen.
1687
1688- QS 3+: Das Gift der Pflanze verursacht schwere innere Blutungen und wird von Nekromanten und Geisterbeschw\xF6rern begehrt, da es zum Elixier Tijakools Hauch verarbeitet K\xF6rper und Seele auseinanderrei\xDFen kann.
1689
1690**Seelenhauch**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen 
1691*Regionen:* N\xF6rdliches Hochland (Strauchsteppe), N\xF6rdliche und Mittell\xE4ndische Grasl\xE4nder und Steppen (insbesondere in Schwarztobrien, \xFCberall sonst sehr selten)`,effect:`Roh: 
1692*Ber\xFChrung*: siehe 
1693*Einatmung Einatmung*: Bet\xF6render Duft*,* welcher das Opfer dazu bewegt, die Bl\xFCte zu essen. Es handelt sich dabei um eine d\xE4monische Variante des Zaubers GROSSE GIER (siehe **Regelwerk** Seite **291**), der durch die Ber\xFChrung der unsichtbaren Pollenblase in der Luft, in einem Umkreis von etwa 5 Schritt um die Pflanze, ausgel\xF6st wird. Ggf. \xE4ndert sich dieses Einflussfeld durch den Windstand. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen] 
1694*Verzehr*: Gift der Bl\xFCte verursacht f\xFCr 8 Stunden 2W6\u2013 SK des Opfers SP pro Stunde und 1 Stufe *Schmerz* (innere Blutungen) [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1695Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"105":{description:`\xBB*Unter den Giftpflanzen ist der Shurinstrauch, der auf anspruchslosen B\xF6den der Steppen und Wiesen w\xE4chst sowie s\xFCdlich von Riva gedeiht, besonders ergiebig. Die als Knollen bezeichneten Fr\xFCchte erntet man fr\xFChestens im Ingerimm, sie dienen als toxische Grundlage gleich verschiedener Anwendungsarten. Magst du es als Einnahmegift einsetzen, so fert
1695ige ich eine Paste gemeinsam mit Mehl und Fett an. Diese kannst du als Ausgangsbasis mit dir f\xFChren und dich sp\xE4ter immer noch anderweitig entscheiden. Dein Opfer wird zeitverz\xF6gert Schmerzen gewinnen und seine K\xF6rperkontrolle verlieren. Ist dir ein direktes Waffengift lieber, so verd\xFCnne die genannte Paste mit \xD6l und Wasser, auf dass sie zart und geschmeidig f\xFCr deine Klinge wird, denn die Shurinknolle vermag allerlei Giftw\xFCnsche zu erf\xFCllen.*\xAB \u2014*Midorijida \u201Edie Belehrende\u201C aus Khunchom, Alchimistin, zu einem \u201Ehoffnungslosen\u201C Schlagetot, 1042 BF*
1696
1697In kargen Grasl\xE4ndern, Steppen und Waldr\xE4ndern ganz Aventuriens lebt der weitverbreitete Shurinstrauch, \xFCberwiegend jedoch zwischen Riva und Al'Anfa. Der holzige Stamm ist etwa 10 bis 15 Halbfinger dick und besitzt eine dunkelbraune Rinde. Tief in den Boden dringen die Wurzeln ein und bilden ein gro\xDFfl\xE4chiges System. Die hellgr\xFCnen Bl\xE4tter mit eif\xF6rmig-elliptischer Form sind gegenst\xE4ndig angeordnet und werden f\xFCnf bis acht Halbfinger lang. Im Herbst nehmen sie eine gelbe, selten auch orange Farbe an. Goldgelbe Bl\xFCten in Dolden erscheinen zum Fr\xFChjahr und verbreiten einen leichten Geruch nach s\xFC\xDFem Honig. Aus ihnen gehen kirschen\xE4hnliche gr\xFCne Fr\xFCchte hervor, die man landl\xE4ufig Knollen nennt und die von Ingerimm bis Rondra gesammelt werden. Sie zeichnen sich durch einen s\xE4uerlichen Geschmack aus. Alle Teile der Pflanze, also Stamm, Bl\xE4tter und Fr\xFCchte, sind giftig und verursachen bei roher Einnahme Schmerzen im Magen-Darm-Trakt. Nach etwa einer halben Stunde beginnt die Wirkung, welche sich in leichten Schmerzen und schleichenden motorischen sowie muskul\xE4ren St\xF6rungen \xE4u\xDFert. Das Opfer bemerkt die Vergiftung wom\xF6glich erst zu sp\xE4t, falls es durch k\xF6rperliche Ert\xFCchtigung, Kampf oder Krankheit bereits \xE4hnliche Symptome versp\xFCrt. Der Tod erfolgt letztlich durch Ersticken, da auch die Atemmuskulatur versagt. Erkennbar ist die Giftanwendung durch die schlaffe K\xF6rperhaltung des Verstorbenen, die aufgrund der verz\xF6gerten Totenstarre auch einige Zeit anh\xE4lt.
1698
1699**Was wei\xDF mein Held \xFCber Shurinstr\xE4ucher?**
1700
1701- QS 1: Der Shurinstrauch mag kargen Boden in ganz Aventurien und besitzt gelbe Bl\xFCten.
1702
1703- QS 2: Seine Fr\xFCchte werden Shurinknollen genannt. Die gesamte Pflanze ist giftig.
1704
1705- QS 3+: Aus den Knollen und Bl\xE4ttern kann konzentriertes Shurinknollengift gewonnen werden, welches nach einer halben Stunde die Muskulatur langsam l\xE4hmt, bis der Betroffene erstickt. Die Leiche zeigt dann eine schlaffe Muskulatur und verz\xF6gerte Totenstarre. Achaz sind gegen das Gift immun.
1706
1707**Shurinstrauch**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
1708*Regionen:* eher selten in N\xF6rdlichem Hochland (Strauchsteppe), N\xF6rdlichen, Mittell\xE4ndischen und S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, selten in Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima) und mittelhohen Regenw\xE4ldern`,effect:`Roh: 
1709*Ber\xFChrung*: keine, Gift muss konzentriert werden 
1710*Einatmung*: keine 
1711*Verzehr*: Alle Pflanzenzeile sind giftig (Stufe 3, 1W6 SP nach 30 Minuten pro Anwendung), Achaz sind jedoch immun. [Giftpflanzen] 
1712Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"106":{description:`\xBB*\u203AWas siehst du?\u2039 Sie waren in einer H\xF6hle weit unter der Erde. Ombrosch Sohn des Artagh war seinem Lehrer Nortgram in die H\xF6hlen gefolgt. Das Licht einer Laterne erleuchtete den H\xF6hlengang leicht. \u203AStein, was sonst.\u2039 \u203ABist du sicher? Beobachte.\u2039 Ombrosch schnaufte stark. \u203AIch habe hingesehen. Wir sind in einer H\xF6hle.\u2039 \u203ANicht genau genug.\u2039 Nortgram wusste, wie er seinen Sch\xFCler animieren konnte. \u203AGenauer \u2013 irgendetwas ist hier.\u2039 Er entz\xFCndete eine Fackel und hielt sie n\xE4her an den Stein. Es roch anders. In der Hocke betrachtete er die Stelle ausgiebig. Der \xC4ltere sah mit hochgezogenen Augenbrauen hin. Die Fingerspitzen seiner H\xE4nde ber\xFChrten sich und warteten. Sein Blick war nahezu stechend. Die Fackel drehte der Sch\xFCler mehrfach. Da war etwas. Er richtete sich auf. \u203ADer Stein hat geraucht.\u2039 \u203ASo ist es.\u2039 Von rauchendem Gestein hatte Ombrosch bisher nie etwas geh\xF6rt. \u203ADies sind massive Felsen. Wie k\xF6nnen sie rauchen oder brennen? Nicht einmal das Feuer der Geschuppten l\xE4sst sie brennen.\u2039 \u203AGut. Wenn der Stein nicht brennt, was dann?\u2039 Die tiefe Stimme des Lehrers hallte in den G\xE4ngen. \u203AVielleicht etwas darauf, oder etwas Unsichtbares?\u2039 \u203AAha. Mach die Fackel aus. Sei vorsichtig! Wir gehen.\u2039 Mehrmals trat der Zwerg auf die Fackel und l\xF6schte sie. Seine Stirn war von Falten gezeichnet. Fragend schaute er auf dem R\xFCckweg \xFCber die Schulter zur rauchenden Stelle zur\xFCck. Schneller als \xFCblich h\xF6rte er seinen Atem. Dies entging seinem Lehrer nicht. Trotzdem ging dieser ohne jede Regung weiter. \u203AEr muss Geduld lernen\u2039, dachte der Meister. Mit h\xE4ngenden Schultern trottete sein Sch\xFCler hinterher. Nach einem halbst\xFCndigen Marsch hielt sein Vordermann unvermittelt an. \u203ASetzen wir uns.\u2039 Die beiden Zwerge lie\xDFen sich auf dem kalten Gestein nieder. \u203ADer Stein hat nicht gebrannt.\u2039 \u203AJa, was dann?\u2039 \u203AEs war die Steinrinde. Sie w\xE4chst als Flechte auf Felsen.\u2039 \u203AH\xE4tte ich sie sehen k\xF6nnen?\u2039 \u203ANur mit sehr gutem Licht. Die Steinrinde ist leicht entz\xFCndlich und wird daher als Brennmaterial verwendet. Mit der Fackel hast du fast einen Gro\xDFbrand ausgel\xF6st. Unter Tage ist das t\xF6dlich, da der Rauch schlecht abziehen kann. Die Pflanze kommt dort fast \xFCberall vor. Aber ich vertraue dir, wie du siehst.\u2039 \u203AFeuer.\u2039 Ombrosch schluckte laut \u2026*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1713
1714**Was wei\xDF mein Held \xFCber Steinrinde?**
1715
1716- QS 1: Von Steinrinde hat die Heldin noch nie etwas geh\xF6rt. (Ausnahme: Zwerge, diese kennen bei QS 1 alle Informationen unter QS 2)
1717
1718- QS 2: Steinrinde w\xE4chst unterirdisch auf Stein und kleidet oft gro\xDFe Teile von H\xF6hlensystemen aus. Sie ist nur mit guter Beleuchtung als gr\xE4uliche Flechte, seltener als aufgeschichteter Flaum zu erkennen. Steinrinde ist leicht entflammbar.
1719
1720- QS 3+: Wo sich Steinrinde aufschichtet, ist die Luft besonders kohlenstoffreich. Sobald man dies bemerkt, wird das Atmen langsam gef\xE4hrlich. Alternativ kann sie auf den Lebensraum vieler oder gro\xDFer Lebewesen hinweisen.
1721
1722**Steinrinde**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle (nur unterirdisch) 
1723*Regionen:* \xFCberall unterirdisch ab 100 Schritt Tiefe auf Felsen und Steinen`,effect:`Roh: 
1724*Ber\xFChrung*: keine, jedoch sehr leicht brennbar (ein Funken gen\xFCgt bei 1-5 auf 1W20 f\xFCr eine Kettenreaktion). Dabei brennt 1 Stein Rinde so lange wie 3 Stein Feuerholz. [Nutzpflanzen] 
1725*Einatmung*: keine 
1726*Verzehr*: keine 
1727Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"107":{description:`*\xBBIhr plant einen Ausflug in die Eisw\xFCste? Dann will ich Euch einen Rat geben: Glaubt blo\xDF nicht das M\xE4rchen, dass es dort kein Leben gibt. Gibt es wohl! Meist ist es darauf aus, anderes zu tilgen und ist darin auch verdammt gut. Am besten ist also, Ihr geht den Kreaturen ganz aus dem Weg, und dabei, werte Dame, hilft Euch diese unscheinbare Flechte namens Talaschin.\xAB*
1728
1729*\u2014Amuri Bagoltin, Kr\xE4utersammlerin aus Paavi, 1040 BF*
1730
1731Es sind extreme Bedingungen, unter denen Talaschin w\xE4chst. Die Flechte \xFCberzieht Steine in der Gluthitze aller aventurischen W\xFCsten, wie auch in Eisgebieten und im Hochgebirge. Damit ist sie eine der widerstandsf\xE4higsten Pflanzen ganz Aventuriens. Um zu gedeihen, gen\xFCgt dem Talaschin offenbar Zugang zum Element Luft, denn Wasser ist im Ewigen Eis nur in gefrorener Form verf\xFCgbar und im Herzen der Kh\xF4m jahrelang gar nicht. Sichtbare Wurzeln bildet die Flechte nicht. Talaschin besteht im Zentrum aus einem dichten gr\xFCnen Geflecht aus holzigen F\xE4den. Umgeben ist es von einem Ring sich \xFCberlappender gelber Trichter, deren Aussehen kleinen Pilzen \xE4hnelt. Beide Teile sind ungemein robust und in ihrer Z\xE4higkeit am ehesten mit Baumrinde zu vergleichen, selbst Tritte mit schweren Stiefeln f\xFCgen ihnen keinen Schaden zu. Talaschin wird seit jeher genutzt, um den eigenen K\xF6rpergeruch zu verbergen, sei es von J\xE4gern, die sich ihrer Beute unbemerkt n\xE4hern wollen, oder von eben jener Beute, die sich dem Zugriff ihrer Verfolger entziehen will. Dabei ist die Flechte denkbar einfach zu verarbeiten. Nac
1731hdem sie vom Untergrund geschabt wurde, muss sie nur zu einer Paste zerstampft und zerrieben werden. Wird sie auf den gesamten K\xF6per aufgetragen, erzeugt dies zun\xE4chst ein k\xFChlendes Gef\xFChl, das nach einiger Zeit jedoch in W\xE4rme umschl\xE4gt. Selbst ein geschulter Suchhund kann nun keine Witterung mehr aufnehmen. Frische Talaschinpaste ist jedoch nur etwa eine Stunde lang haltbar, weswegen die Flechte meist zu Talaschinsalbe verarbeitet wird. Hierzu muss der Pflanzenbrei mit einer neutralen Salbe vermengt werden. Dennoch ist es ratsam, die Salbe nicht allzu h\xE4ufig anzuwenden, denn darauf reagiert die Haut zun\xE4chst mit R\xF6tungen und sp\xE4ter mit einem unangenehmen Kribbeln, das sein Opfer im \xFCbertragenen Sinn \u201Eum den Verstand\u201C bringen kann.
1732
1733**Was wei\xDF mein Held \xFCber Talaschin?**
1734
1735- QS 1: Talaschin ist eine Flechte und bevorzugt extreme klimatische Bedingungen. Sie w\xE4chst bevorzugt im Ewigen Eis und in W\xFCsten, wo sonst nichts mehr lebt. Auch Gewalt kann sie kaum zerst\xF6ren.
1736
1737- QS 2: Talaschin verschleiert Ger\xFCche vollst\xE4ndig, sodass nicht einmal ein ausgebildetes Suchtier eine F\xE4hrte aufnehmen kann. Zu diesem Zweck kann sie zu Salbe verarbeitet werden.
1738
1739- QS 3+: Talaschin ben\xF6tigt nur Luft und alle paar Jahrzehnte Wasser zum Leben.
1740
1741**Talaschin**`,spread:`*Landschaftstyp:* Hoher Norden, W\xFCstenrandgebiete & W\xFCsten, selten auch \xFCberall sonst 
1742*Regionen:* Ewiges Eis, W\xFCstenrandgebiet und W\xFCsten (gelegentlich), \xFCberall sonst auf Steinen (selten)`,effect:`Roh: 
1743*Ber\xFChrung*: Zu Paste zersto\xDFen und auf den ganzen K\xF6rper aufgetragen, neutralisiert die Pflanze f\xFCr 1 Stunde jeglichen K\xF6rpergeruch der Anwenderin oder ggf. eines Objekts. Die Paste f\xFChlt sich im ersten Moment kalt auf der Haut an und danach zunehmend warm. Wenn ein Gro\xDFteil der behandelten K\xF6rperstellen unter Kleidung liegt, entsteht nach Meisterentscheid eine Stufe \xDCberhitzung (siehe **Regelwerk** Seite **348**). [Nutzpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1744*Einatmung*: Talaschin ist vollst\xE4ndig geruchlos und neutralisiert Ger\xFCche*.* [Nutzpflanzen] 
1745*Verzehr*: keine 
1746Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"108":{description:`*\xBBDas Tarnblatt ist eine Pflanze, die es immer wieder schafft, selbst Botaniker zu narren. An sich ist sie recht ungef\xE4hrlich, denn ihre Giftwirkung ist unbedeutend und vergleichbar mit einem Rausch vom Premer Feuer. Ihre eigentliche Gef\xE4hrlichkeit liegt in ihrer Wandlungsf\xE4higkeit und der T\xE4uschung, die damit einhergeht. Es ist un\xFCberschaubar, wie viele schon dachten, sie hielten eine segensbringende Hiradwurz in H\xE4nden, um dann doch einen schmerzvollen Tod zu sterben. Das Tarnblatt mag zwar dernach aussehen, aber wirkt ganz und gar nicht so.\xAB*
1747
1748*\u2014aus* Herbarium Kuslikum: Die Flora Aventuriens*, Hesindetempel zu Kuslik, Ausgabe 1043 BF*
1749
1750Auf Maraskan gedeiht mit dem Tarnblatt, welches ebenso Asselmatte oder Cham\xE4leonsruh genannt wird, eine weitere Absonderlichkeit. Es ver\xE4ndert sein Aussehen im Laufe eines Jahres so sehr, dass es zu verschiedenen Zeiten jeweils anderen Pflanzen t\xE4uschend \xE4hnlich sieht. W\xE4hrend der Phexregenzeit gleichen die unscheinbaren hellgr\xFCnen Bl\xE4ttchen und die Wurzelknolle jenen der Hiradwurz. Im Ingerimm bilden sich die Bl\xE4tter zur\xFCck und bleiben als dicht stehende, an den Moosballen der Olginwurz erinnernde Gerippe stehen. Im Rahjensmond verlieren sie an Spannkraft und liegen nun dicht auf der geschwollenen Wurzel, die dadurch an einen moosbewachsenen Stein erinnert, gerade wie der Mirbelstein. Nach der Rondraregenzeit im Herbst wandelt das Tarnblatt seine Form ein letztes Mal. Regenst\xFCrme haben den zusammengerollten Blattgerippen zugesetzt, sie haben gelitten und sind ausgefranst, stellen sich dank der \xFCberreichen Feuchtigkeit aber wieder auf. Zus\xE4tzlich f\xE4rben sie sich gelbgr\xFCn und \xE4hneln alles in allem den kleinen Trompeten des Talaschin. Ab Boron ruht das Tarnblatt und st\xF6\xDFt dazu alle oberirdischen Teile ab, bis es im Phexmond wieder austreibt. Wird es roh verzehrt, ist die Wirkung von Tarnblatt vergleichsweise harmlos. In recht kurzer Zeit st\xF6rt es die F\xE4higkeit des Opfers zu koordinierten Bewegungen und Gedankeng\xE4ngen. Zus\xE4tzlich schwillt die Nase deutlich an, was insgesamt den Eindruck vermittelt, das Opfer w\xE4re sturzbetrunken. Die eigentliche Gefahr des Tarnblatts liegt jedoch in seiner \xC4hnlichkeit zu Pflanzen, die eingesetzt werden, um die Wirkung von Giften zu beenden, wie beispielsweise Hiradwurz, das gegen Schlangengifte hilft. Zwar l\xE4sst sich das Tarnblatt f\xFCr einen Botaniker leicht von den genannten Pflanzen unterscheiden, doch dem Laien fehlt meist das entsprechende Wissen. Nur wenige Alchimisten k\xF6nnen aus dem Sud des Tarnblatts ein Elixier herstellen, der es erm\xF6glicht, das Aussehen zu ver\xE4ndern. Eine simplere Tarntinktur erm\xF6glicht zeitweise kleinere kosmetische Eingriffe wie das \xC4ndern der Augenfarbe. Ger\xFCchteweise soll es zudem eine Zutat von Zurbarans Pflanzentinktur sein, ein k\xFCrzlich aus wiederentdeckten Schriften des Chim\xE4renmeisters rekonstruiertes Mittel, mit dem sich Pflanzen verschmelzen lassen.
1751
1752**Was wei\xDF mein Held \xFCber Tarnblatt?**
1753
1754- QS 1: Tarnblatt ahmt das Aussehen anderer Pflanzen nach.
1755
1756- QS 2: Tarnblatt \xE4hnelt je nach Jahreszeit Hirad- oder Olginwurz, die beide nicht auf Maraskan wachsen.
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1758- QS 3+: Es tarnt sich mit dem Aussehen anderer Pflanzen, ohne deren hilfreiche Wirkung zu haben. Stattdessen versetzt es das Opfer in einen vollrauschartigen Zustand. Alchimisten k\xF6nnen die Tarnund Verwandlungswirkung des Blattes vielf\xE4ltig nutzbar machen.
1759
1760**Tarnblatt**`,spread:`*Landschaftstyp:* Maraskan 
1761*Regionen:* in allen maraskanischen W\xE4ldern, selten \xFCberall sonst auf Maraskan`,effect:`Roh: 
1762*Ber\xFChrung*: keine 
1763*Einatmung*: keine 
1764*Verzehr*: Eine Anwendung Tarnblatt verursacht beim Verzehr 1 Stufe *Bet\xE4ubung*, welche sich als eine scheinbare heftige Trunkenheit \xE4u\xDFert. Ebenso schwillt die Nase des Anwenders an und tr\xE4gt zum Eindruck bei, der Anwender habe ein ausgiebiges Bes\xE4ufnis hinter sich. [Pflanze mit physischer Wirkung] 
1765Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"109":{description:`*\xBBObgleich mir seine Ignoranz h\xE4ufig den letzten Nerv raubt, scheinen die G\xF6tter Dirion wohlgesonnen. Kurz nach dem Scharm\xFCtzel, das uns niemand anders als dieser vorlaute und hesindeverlassene Krieger eingebrockt hat, erreichten wir eine schattige Lichtung voller Tarnelen. In voller roter Bl\xFCte standen sie im Zwielicht, als h\xE4tten sie Dirions Gejammer geh\xF6rt und w\xE4ren angetreten, es zu beenden. Tats\xE4chlich verebbte es, als ic
1765h ihm den Tarnelenbrei, mit etwas von seinem Premer Feuer gem\xF6rsert, auf die Wunden strich. Allerdings nur kurzzeitig, denn bald beschwerte er sich dar\xFCber, welche Verschwendung es sei, den guten Schnaps mit L\xF6wenzahn zu vermischen. Mit L\xF6wenzahn! Da habt Ihr sie, seine enervierende Ignoranz.\xAB* \u2014*Koj Tereschko, Magus aus Norburg in einem Brief an seine Spektabilit\xE4t, 1043 BF*
1766
1767Die Tarnele ist eine ausdauernde Pflanze, die vornehmlich auf Wiesen und in Flussauen, aber auch im Wald, im Sumpf und sehr selten im Hochland anzutreffen ist. Sie wird ein bis zwei Spann hoch und \xE4hnelt in ihrer Wuchsform sehr dem gew\xF6hnlichen L\xF6wenzahn, weswegen sie auch Roter L\xF6wenzahn genannt wird. Um ihren zentralen St\xE4ngel, der kleine Schuppen aufweist, ansonsten aber glatt und blattlos ist, liegen seine Bl\xE4tter als flache Rosette auf dem Boden. Unter seinen bis zu ein Spann langen mattgr\xFCnen Bl\xE4ttern stirbt anderer Bewuchs meist ab. Von Ingerimm bis Travia zeigt die Tarnele ihre leuchtend roten, angenehm duftenden Korbbl\xFCten und damit den deutlichsten Unterschied zum gelb bl\xFChenden L\xF6wenzahn. Die bekannte Heilpflanze wird im Gesamten geerntet. Hernach muss sie z\xFCgig verarbeitet werden, denn die heilsame Wirkung verfl\xFCchtigt sich binnen eines Tages. Frisch zu einem Pflanzenbrei zerrieben dient sie als schmerzlindernde und die Regeneration unterst\xFCtzende Wundauflage, die zudem die Narbenbildung verringert. Etwas l\xE4nger haltbar ist der Brei, wenn er mit Salbenfett zu Tarnelensalbe vermischt wird, wodurch sich die Wirkung der Pflanze jedoch nicht ver\xE4ndert. Dar\xFCber hinaus ist die Tarnele Bestandteil von *Xordai*, dem einzigen bekannten Mittel gegen die gef\xE4hrlichen Zorganpocken. Auch in Wundpulvern, die gerade bei kleinen Verletzungen gerne verwendet werden, ist sie h\xE4ufig enthalten. Sogar die trollzackischen Barbaren kennen solche Pulver und sch\xE4tzen das mit Tarnele versetzte Narbenpulver, weil es die Narbenbildung entgegen der sonstigen Wirkung f\xF6rdert und die Narben dunkel einf\xE4rbt, wodurch die betroffene Haut widerstandsf\xE4higer wird und gezielt Muster kreiert werden k\xF6nnen. Die Bl\xFCten der Tarnele werden wegen ihres milden Dufts auch bei der Herstellung von Parf\xFCm eingesetzt.
1768
1769**Was wei\xDF mein Held \xFCber Tarnelen?**
1770
1771- QS 1: Tarnele ist eine bekannte Heilpflanze und wird auch Roter L\xF6wenzahn genannt, denn sie \xE4hnelt dem gew\xF6hnlichen sehr. Ihre zu einem Brei zermahlenen Bestandteile k\xF6nnen als schmerzlindernde und heilende Wundauflage dienen.
1772
1773- QS 2: Tarnelenbrei beh\xE4lt seine Wirksamkeit jedoch nur kurz, wenn er nicht, etwa als Salbe, haltbar gemacht wird. Tarnele ist h\xE4ufiger Bestandteil von Wundpulvern, die bei kleinen Verletzungen eingesetzt werden.
1774
1775- QS 3+: Au\xDFerdem ist sie Bestandteil von Xordai, dem einzigen bekannten Mittel gegen die Zorganpocken, sowie Narbenpulvern, die Wunden gezielt vernarben lassen.
1776
1777**Tarnele**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder, S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
1778*Regionen:* N\xF6rdliche, Mittel\xE4ndische und S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen, selten in N\xF6rdlichem Hochland (Strauchsteppe), allen W\xE4ldern, N\xF6rdlichen und S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern`,effect:`Roh: 
1779*Ber\xFChrung*: Auf eine Verwundung aufgetragen, bringt eine Tarnele +1 LeP bei der n\xE4chsten Regenerationsphase. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Brei der Tarnele frisch auf die Wunde aufgetragen wurde oder eine haltbarere Tarnelensalbe zum Einsatz kommt. Weitere Anwendungen erzielen jedoch keinen zus\xE4tzlichen Effekt. Tarnele kann au\xDFerdem f\xFCr 1 Stunde die Auswirkungen von 1 Stufe *Schmerz* unterdr\xFCcken. Dies funktioniert nur, solange der Held unter maximal 1 Stufe *Schmerz* leidet. Bei mehr als 1 Stufe setzt die schmerzlindernde Wirkung nicht ein oder endet umgehend. [Heilpflanzen] 
1780*Einatmung*: Die Bl\xFCten der Tarnele riechen lieblich und lassen sich gut verwenden, um \xFCble Ger\xFCche zu lindern. [Nutzpflanzen] 
1781*Verzehr*: keine 
1782Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"110":{description:`*\xBBGar* *grosze Echtamierung genieszet bei dem Elfenvolke ein Pflaenzelein, welches nur Thoren als communo Ackerwinde abthun thaeten. Es isset das Thonnys-Kraut, was der Elferling Thaunisander heiszet und lieben thut. Der Savante weisz auch warum, naemlich weil der Genusz eines Blaettleins den Geist fuer den astralen Flusz oeffnen thut.\xAB*
1783
1784*\u2014aus* \xDCber die 66 Geheimnisze von Elferlingen und Zwerchen*, um 413 BF, Autor unbekannt*
1785
1786In Steppen und W\xE4ldern n\xF6rdlich der Linie Thorwal bis Festum w\xE4chst Thonnys. Die meiste Zeit des Jahres \xE4hnelt die unauff\xE4llige Kletterpflanze der gew\xF6
1786hnlichen Ackerwinde. Wie diese hat Thonnys pfeilf\xF6rmige Bl\xE4tter, wenngleich sie kleiner sind und auch fleischiger als vorgenannte. Die Bl\xE4tter sind von besonderem Interesse und werden von Peraine bis Travia geerntet. Von Ingerimm bis Rahja zeigt Thonnys trichterf\xF6rmige und geruchslose rote Bl\xFCten, deren Erscheinen es erheblich erleichtert, die Pflanze zu finden. Die Wurzeln von Thonnys reichen tief in den Boden, rei\xDFen jedoch leicht ab, und auch bei guter Pflege treibt ein abgerissener Spross nicht noch einmal aus. Die Elfen entdeckten die Nutzbarkeit von Thonnys und begegnen der Winde von jeher mit gro\xDFer Wertsch\xE4tzung, denn sie erm\xF6glicht es, Lebens- in Astralenergie umzuwandeln. Thonnysbl\xE4tter k\xF6nnen frisch oder getrocknet genossen werden. Letzteres hat jedoch die unangenehme Nebenwirkung, dass die Einnahme zu kurzfristiger \xDCbelkeit f\xFChrt. Dar\xFCber hinaus wird gerade getrocknetes Thonnys in der Alchimie gesch\xE4tzt. Zu feinem Pulver zermahlen, ist es ein fester Bestandteil des Astraltranks. Auch in Tr\xE4nken, die den Willen beeinflussen, oder in solchen, die aufputschend wirken, wird es verwendet. Die ganze Pflanze enth\xE4lt zudem Stoffe, die bei Zauberern zu lebhaften Tr\xE4umen und in ekstatischen Zust\xE4nden gar zu Visionen f\xFChren, was sie gerade bei Hexenfesten sehr beliebt macht.
1787
1788**Was wei\xDF mein Held \xFCber Thonnys?**
1789
1790- QS 1: Thonnys hat fleischige, kleine Bl\xE4tter und entwickelt von Ingerimm bis Rahja geruchslose, rote Bl\xFCten. Unter Zauberern ist es als Zutat f\xFCr Zaubertr\xE4nke bekannt.
1791
1792- QS 2: Die Einnahme von Thonnysbl\xE4ttern erlaubt Zauberern, Lebensenergie in Astralenergie umzuwandeln. Getrockneter Thonnys verursacht dabei allerdings \xDCbelkeit.
1793
1794- QS 3+: Thonnys muss sehr vorsichtig geerntet werden, da die leicht verletzlichen Wurzeln schnell abrei\xDFen, wovon sich die Pflanze nicht alleine wieder erholt.
1795
1796**Thonnys**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
1797*Regionen:* N\xF6rdliches Hochland (Strauchsteppe; selten), N\xF6rdliche Grasl\xE4nder und Steppen (selten), W\xE4lder des Nordens (sehr selten)`,effect:`Roh: 
1798*Ber\xFChrung*: keine 
1799*Einatmung*: keine 
1800*Verzehr*: Thonnys erm\xF6glicht Zauberern die Astrale Meditation (siehe **Aventurische Magie** Seite **91 / Kodex der Magie** Seite **310**), ohne dass sie daf\xFCr die Sonderfertigkeit beherrschen m\xFCssen. LeP werden dadurch w\xE4hrend mindestens f\xFCnfmin\xFCtiger Meditation 1:1 in AsP umgewandelt, sofern eine Probe auf *Selbstbeherrschung (St\xF6rungen ignorieren)* gelingt. Es k\xF6nnen maximal QS x 3 LeP in AsP umgewandelt werden. Unabh\xE4ngig vom Erfolg verliert der Anwender danach weitere 1W3 LeP. Wer die Sonderfertigkeit besitzt, kann diesen zus\xE4tzlichen LeP-Verlust durch die Anwendung von Thonnys unterdr\xFCcken. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Nutzpflanzen] 
1801Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"111":{description:`\xBB*Wir als T\xF6chter Satuarias kennen den Zauber \xC4NGSTE LINDERN als Hilfe bei gro\xDFer Furcht. Wer in der Kr\xE4uterkunde gut aufgepasst hat, kennt Pflanzen, die \xC4hnliches vollbringen k\xF6nnen. Eine von ihnen ist der Tigermohn, der seinen Namen von den gelben Bl\xFCten mit roten Streifen erhalten hat. Ansonsten \xE4hnelt sie anderen Mohnarten und besitzt neben der Blume aus Bl\xFCtenbl\xE4ttern eine Samenkapsel, welche die heilsamen Fr\xFCchte beherbergt. \xC4ngste, Berserkerwut und Beherrschung kannst du mit ihnen mildern. Alptr\xE4ume und Zust\xE4nde der Unruhe sind ebenfalls behandelbar. Gib aber Acht, denn das Gew\xE4chs hat auch eine gef\xE4hrliche Seite. Es ist m\xF6glich, dass dein Patient in tiefe Bewusstlosigkeit f\xE4llt, aus welcher er zwar wieder erwachen wird, aber erst nach vielen Stunden, wom\xF6glich gar Tagen.*\xAB \u2014*Elfwidde Entenwacht, Tochter der Erde aus Weiden zu ihrer Sch\xFClerin Gedrut, 1043 BF*
1802
1803Der Tigermohn geh\xF6rt zu den ausdauernden, krautigen Pflanzen und findet Gefallen an sonnigen Wiesen, Auen oder Waldr\xE4ndern. Im Lieblichen Feld, dem K\xF6nigreich Aranien, Nord- und Mittelaventurien f\xFChlt er sich w
1803ohl. Aus der tiefen Wurzel entspringt ein langer, aufstrebender St\xE4ngel, der kleine gras- bis graugr\xFCne Bl\xE4tter tr\xE4gt. Endst\xE4ndig sitzt die Knospe, aus denen sp\xE4ter die vierbl\xE4ttrigen gelben und rotgestreiften Bl\xFCten entstehen, die der Art ihren Namen verschafften. In der Mitte der Blume zieren helle Staubbeutel das Gew\xE4chs. Landl\xE4ufig geht die Meinung um, dass es sich um eine Kreuzung aus gelbem und rotem Mohn handelt, was Kundige jedoch als unwahrscheinlich einsch\xE4tzen. Die Bl\xFCtezeit des Tigermohns reicht von Praios bis Efferd. In der mohntypischen Kapsel, die das Ziel der Kr\xE4utersammler ist, reifen die Samen im Travia heran. Die elliptischen braun-schwarzen Samen lassen sich roh oder als Teeaufguss einnehmen und entspannen K\xF6rper und Seele. Man schreibt ihnen bes\xE4nftigende und entkrampfende Wirkungen zu. Aggressive Ausbr\xFCche, \xC4ngste und wahnhafte Zust\xE4nde lindern sie f\xFCr einige Stunden. Selbst unbeherrschte Regungen bis zum Blutrausch oder manifeste \xC4ngste k\xF6nnen unterdr\xFCckt werden. Anschie\xDFend kehren sie aber in gewohntem Rahmen zur\xFCck, sofern sie w\xE4hrend der Wirkungszeit nicht nat\xFCrlich abgeklungen w\xE4ren. Bei passender, trockener Lagerung sind die Samen oder Kapseln rund einen G\xF6tterlauf lang verwendbar. Die Anwendung ist aber mit Gefahren verbunden. Einige Werke und Heilkundige berichten von einem starken Wachkoma, das Stunden andauert und nicht fr\xFChzeitig aufzuheben ist, solange kein Wunder oder Magie bem\xFCht wird. Bei gr\xF6\xDFeren operativen Eingriffen verwenden Heilkundige das Mittel daher gezielt in Form eines pflanzlichen Beruhigungsmittels. Aufgrund seines d\xE4mpfenden Effekts ist der Tigermohn eine typische Ingredienz des alchimistischen Friedenswassers, welches auch als \u201ETsa- Tr\xE4nen\u201C bekannt ist und seine Anwenderin inspiriert, als Botin des Friedens Konflikte zu l\xF6sen und Gewalt zu unterbinden.
1804
1805**Was wei\xDF mein Held \xFCber Tigermohn?**
1806
1807- QS 1: Der Tigermohn sucht Wiesen, Auen und lichte W\xE4lder und hat im Sommer gelbe Bl\xFCten mit roten Streifen. Als Hausmittel nutzt es die Bev\xF6lkerung als Schlaf- oder entkrampfendes Mittel.
1808
1809- QS 2: Man erntet die Samen, die eine beruhigende und tr\xF6stende Wirkung nach der Einnahme besitzen und gegen \xC4ngste helfen, im Travia.
1810
1811- QS 3+: Die Anwendung geht mit der Gefahr eines l\xE4ngeren Wachkomas einher. Gezielt wird dieses Potenzial f\xFCr Beruhigungsmittel genutzt. Alchimisten verwenden den Tigermohn als Ingredienz des Friedenswassers.
1812
1813**Tigermohn**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder 
1814*Regionen:* gelegentlich in N\xF6rdlichen, Mittell\xE4ndischen und S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, eher selten in Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima)`,effect:`Roh: 
1815*Ber\xFChrung*: keine 
1816*Einatmung*: keine 
1817*Verzehr*: Eine Einnahme von 1 Anwendung der Samenkapseln vermindert Angst, Aggression und Wahnvorstellungen f\xFCr 1W3+3 Stunden (entsprechende Nachteile *Angst vor \u2026* und Zustandsstufen *Furcht* werden w\xE4hrend der Wirkungsdauer ignoriert bzw. gestoppt, kehren danach aber wieder zur\xFCck). Ab 2 Anwendungen pro Tag wird pro Anwendung 1W20 gew\xFCrfelt: Bei mindestens einer gew\xFCrfelten 20 verf\xE4llt der Anwender f\xFCr (Anwendungen x 2 x Anzahl gew\xFCrfelter 20) Stunden in ein Wachkoma. [Heilpflanzen, Nutzpflanzen] 
1818Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"112":{description:"Der Traschbart ist eine Flechtenart, die auf der Rinde von B\xE4umen w\xE4chst. Traschbart verdankt seinen Namen dem gr\xFCnen Geflecht, das wie ein Bart vom Baum herunterh\xE4ngt, und ihm ein unheimliches Aussehen verleiht. Die frische Flechte ist f\xFCr ihren modrigen Geruch ber\xFCchtigt.",spread:"",effect:"Bei Fieberkrankheiten eingenommen, frisch oder getrocknet als Pulver, kann Traschbart die SP pro Tag um 1 reduzieren. Traschbart-Salbe verhindert, dass als Folge der Gilbe der Kranke auch noch Jahresfieber bekommen kann.",harvest:""},"113":{description:`\xBB*O Herrin der Spinnen und Skorpione, die du uns die Heimlichkeit lehrst und vor Intrigen warnst! Zu deinen Hinterlassenschaften und Pr\xFCfungen geh\xF6rt Al\u02BCGadj\xE2 lajusal (Urtulamidya: \u201Edie unbarmherzige Wurzel\u201C), die in einem Erdloch verborgen wartet, einer Falle gleich. Leicht ist sie zu \xFCbersehen, da sie es mit einem unauff\xE4lligen Blatt bedeckt und verbirgt. Wer an der ersten Pr\xFCfung Bylmareshs, dem Versteck, scheitert, f\xE4llt hinab und muss sich der zweiten Aufgabe stellen, dem Angriff der giftigen Wurzeln. Finden die feinen Haare die Haut des Gegners, vernebeln sie den Geist und leiten zur dritten Herausforderung \xFCber. Seine St\xE4rke muss der Vergiftete unserer G\xF6ttin beweisen, wenn er durch die gef\xE4hrlichen Schleier sehen m\xF6chte. Denn der Schwache wird de
1818n Ausweg verfehlen und muss den Preis f\xFCr sein Scheitern zahlen.*\xAB \u2014*geheime Abschrift aus dem* Herbarium Elburimiis, *verborgen in einer thalusischen Ruine, 523 BF*
1819
1820An Waldr\xE4ndern oder Abh\xE4ngen Maraskans siedelt sich die Trichterwurzel an. Dabei sind ihr Vertiefungen und Erdgruben von etwa zwei Schritt Tiefe wichtig, in der sich mit der Zeit ein dichtes Wurzelgeflecht aus dickeren und d\xFCnneren Str\xE4ngen entwickelt. Das gef\xE4hrliche Terrain nutzt sie f\xFCr ihre Zwecke und \xFCberdeckt die Grube mit einem gro\xDFen, lappigen Blatt, das ein deutlich ges\xE4gter Rand auszeichnet. Die Farbe des Blattes passt die J\xE4gerin der Umgebung an, wobei Gr\xFCn- oder Braunt\xF6ne dominieren. Ortskundige h\xFCten sich vor ihr, denn die Mulde hat den Zweck einer Fallgrube, in der ihre Str\xE4nge auf Beute warten. Unaufmerksame Lebewesen st\xFCrzen hinein und d\xFCrfen sich mit den blassgelben Nesselwurzeln auseinandersetzen. Aus kleinen Haaren verabreichen diese bei Hautber\xFChrung ein Gift, das nur leichten Schaden verursacht, aber f\xFCr l\xE4ngere Zeit die Klugheit des Betroffenen senkt. Dies erschwert allen die Flucht aus der Grube, die nicht mit Kletterk\xFCnsten oder reiner K\xF6rperkraft entkommen k\xF6nnen, sondern einen alternativen Plan entwickeln m\xFCssen, um sich zu befreien. Mit der Zeit umschlingen den Gest\xFCrzten die vielen Wurzeln der Pflanze und beginnen, ihn zu verdauen. Alchimisten haben die Trichterwurzel antithetisch als m\xF6gliche Ingredienz f\xFCr das *Pulver des Klaren Geistes* erschlossen.
1821
1822**Was wei\xDF mein Held \xFCber Trichterwurzeln?**
1823
1824- QS 1: Die Trichterwurzel ist eine fleischfressende Pflanze, lebt auf Maraskan und verbirgt sich in Erdvertiefungen.
1825
1826- QS 2: Sie tarnt ihre Mulde mit einem gro\xDFen Blatt, damit eine Fallgrube entsteht. Ihre Wurzeln greifen hineinst\xFCrzende Opfer und injizieren ein verwirrendes Gift.
1827
1828- QS 3+: Die zeitnahe Einnahme von Knoblauch senkt die Giftauswirkung deutlich. Daher steht die Trichterwurzel im Verruf, eine d\xE4monische Pflanze zu sein. Trichterwurzel kann alchimistisch zur Herstellung von Pulver des Klaren Geistes verwendet werden.
1829
1830**Trichterwurzel**`,spread:`*Landschaftstyp:* Maraskan 
1831*Regionen:* eher selten \xFCberall auf Maraskan`,effect:`Roh: 
1832*Ber\xFChrung*: Um das Blatt der Pflanze fr\xFChzeitig zu erkennen ist eine Probe auf *Sinnessch\xE4rfe* \u20132 erforderlich. Wer auf das Blatt tritt, f\xE4llt in ihren Trichter und erleidet Sturzschaden, wenn keine Probe auf *K\xF6rperbeherrschung* \u20132 gelingt. Anschlie\xDFend verschie\xDFt die Pflanze 1W6 giftige Nesselwurzeln (Stufe 3, 1 SP pro Wurzel, \u20132 KL pro Wurzel f\xFCr 8 Stunden. Sinkt die KL des Opfers durch das Gift auf einen Wert zwischen 8 und 4, darf es eine Probe auf *Klettern* \u20133 ablegen, um sich zu befreien. Ist die KL unter 4 gesunken, verbleibt es in der Grube und erh\xE4lt jede Minute 1 SP durch die Nesseln, bis es stirbt oder befreit wird, die KL wird w\xE4hrenddessen nicht erneut gesenkt. [Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung, Wehrhafte Pflanzen] 
1833*Einatmung*: keine 
1834*Verzehr*: keine 
1835Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"114":{description:`\xBB*\u203ADu brauchst Hilfe.\u2039 Alruna durchsuchte methodisch ihren Rucksack. Nicht nur die R\xFCstung des Patienten war getroffen worden. An Rumpf, Beinen und Armen hatte die Haut mit einer roten F\xE4rbung reagiert und Blasen gebildet. \u203AWoher kommen die Verletzungen?\u2039 \u203AEine b\xF6se Pflanze.\u2039 \u203AWie genau sah sie aus?\u2039 Der Verletzte hie\xDF Wolfhard und hatte sich mit letzter Kraft fortgeschleppt, bevor er zusammengebrochen war. Die Fragen dienten nicht nur der Behandlung, sondern ebenso der Ablenkung. \u203ASch\xF6ne gelbe Bl\xFCten. Fast wie ein Trinkhorn.\u2039 Ein St\xF6hnen unterbrach die Unterhaltung, als Alruna seine Verletzungen abtastete. \u203AVer\xE4tzungen.\u2039 Die Art erinnerte sie an die Anwendung des Alchimikums Kr\xF6tenhauch. Jetzt wusste sie warum. \u203ADer Tuur-Amash-Kelch.\u2039 Die Pflanze war nicht ganz ein Spann hoch und trug eine gelbe Bl\xFCte mit glockenartiger Form. Am Fu\xDFe der Pflanze wuchsen rosettenartig Bl\xE4tter in \xE4hnlicher L\xE4nge. Den Namen hatte sie von einem schrecklichen Wesen aus den Niederh\xF6llen \u2013 der schwarzen Tuur-Amash-Kr\xF6te. Insofern war ihre erste Vermutung sehr nahe an der L\xF6sung gewesen. Mit einer Schere schnitt sie die Hose und das Hemd weiter auf. \u203AIch muss die Wunde reinigen.\u2039 Dazu nutzte sie ihre Pinzette und entfernte den Rest der Kleidung. Anschlie\xDFend sp\xFClte sie mit dem Inhalt ihres Wasserschlauchs. Der Mann biss die Z\xE4hne zusammen. Es musste f\xFCrchterlich brennen. \u203AWaren es mehrere?\u2039 Ein Nicken folgte. Die Pflanze war in Schwarztobrien heimisch und in der Lage, ihren \xE4tzenden Saft gezielt einige Schritt weit auf Feinde und Opfer zu spritzen. Dieser wirkte auch auf R\xFCstungen und Kleidungen und machte sie por\xF6s. \u203AAngriffe gleich mehrerer Pflanzen sind lebensgef\xE4hrlich. Hast du noc
1835h Wasser?\u2039 Wolfhard deutete mit der Hand auf die Flasche an seinem G\xFCrtel. Zum Sp\xFClen brauchte sie eine gro\xDFe Menge. \u203ABrandsalbe wird helfen.\u2039 Den Tiegel hatte sie schon bereitgelegt. Daf\xFCr hatte sie Chonchinisbl\xE4tter und Wirselkraut mit G\xE4nseschmalz vermengt. Bei \xC4tzwunden linderte die \xE4u\xDFerliche Anwendung Schmerzen und erfrischte den K\xF6rper. Die Anspannung im Gesicht des Mannes lie\xDF langsam nach. Pr\xFCfend wog Alruna den Wasserschlauch. \u203ASeine Flasche und mein Schlauch fassen nicht viel. Ich muss Nachschub holen \u2026\u2039*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1836
1837**Was wei\xDF mein Held \xFCber Tuur-Amash-Kelche?**
1838
1839- QS 1: In Gegenden mit hochfrequenter d\xE4monischer Aktivit\xE4t w\xE4chst gelegentlich eine winzige Trichterblume, der man sonst nirgendwo begegnet.
1840
1841- QS 2: Die Bl\xFCte verspritzt \xE4tzenden Verdauungssaft auf sich n\xE4hernde Ziele.
1842
1843- QS 3+: Ihre gr\xFCngelben Bl\xFCten sprie\xDFen aus zur\xFCckbleibender d\xE4monischer Substanz. Insbesondere der Schleim der Tuur-Amash-Kr\xF6te zieht mit Sicherheit den Wuchs der Kelche nach sich. Sehr selten bilden die Bl\xFCten winzige Fr\xFCchte, durch die sich die Pflanze verbreiten kann.
1844
1845**Tuur-Amash-Kelch**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle 
1846*Regionen:* Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes und tobrisches Klima, insbesondere Schwarztobrien; sehr selten), sonst \xFCberall auf d\xE4monisch verseuchtem Boden (selten)`,effect:`Roh: 
1847*Ber\xFChrung*: Bl\xFCte verspritzt S\xE4ure auf ein zuf\xE4lliges Ziel innerhalb eines Radius von 3 Schritt (FK 12, bei Treffer erleidet das Ziel den Status *Brennend* auf kleiner Fl\xE4che f\xFCr 1W6 KR). In der der darauffolgenden KR greifen alle weiteren Bl\xFCten an der Pflanze einmal an, ggf. wiederholt sich dieser Ablauf f\xFCr benac
1847hbarte Pflanzen. Bei einem weiteren Treffer gilt das Ziel als auf gro\xDFer Fl\xE4che betroffen, bei einem dritten so, als w\xE4re es der ganze K\xF6rper. Nachfolgende Treffer erh\xF6hen die Wirkungsdauer, den Schaden pro KR jedoch nicht. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Wehrhafte Pflanzen, Giftpflanzen] 
1848*Einatmung*: keine 
1849*Verzehr*: giftig (Stufe 5; Anwender erh\xE4lt 2W6 SP und 1 Stufe *Schmerz* f\xFCr 3 Stunden; Fl\xFCssigkeit muss aus frischer Bl\xFCte getrunken werden)*.* Die Frucht verursacht 2W6+6 SP und 2 Stufen *Schmerz* f\xFCr 3 Stunden, das Gift (Stufe 5) der Frucht wird allerdings augenblicklich zerst\xF6rt, wenn die Frucht etwas oder jemanden ber\xFChrt, auf dem eine Segnung oder eine Weihe liegen. [\xDCbernat\xFCrliche Pflanzen, Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1850Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"115":{description:`\xBB*Dem Efeu nicht un\xE4hnlich und doch viel n\xFCtzlicher ist der Ulmenw\xFCrger, der mit Vorliebe an alten Ulmen rankt. Seine Bl\xFCten haben eine ausgesprochen kr\xE4ftigende, ja heilsame Wirkung, die sowohl in einem Absud wie auch \u2013 und dies in ungeminderter Wirksamkeit \u2013 in getrockneter Form zutage tritt.*\xAB *\u2014aus* Magische und Nichtmagische Heilung *von Mendilion, Norburg, 977 BF* \xBB*Die Wund' geheilt, es strahlt der B\xFCrger, dank feinem Sud vom Ulmenw\xFCrger!*\xAB *\u2014seit 926 BF Werbespruch der Familie Haberfass, Kr\xE4mer in Baliho*
1851
1852In ganz Aventurien n\xF6rdlich einer Linie Havena\u2013Perricum w\xE4chst der Ulmenw\xFCrger im Wald und an Waldr\xE4ndern. Er windet sich bevorzugt um alte Ulmen, was ihm zu seinem bildhaften Namen verholfen hat, denn tats\xE4chlich kann er solchen B\xE4umen bei allzu \xFCppigem Wachstum stark zusetzen. Der Ulmenw\xFCrger kann ein hohes Alter erreichen und krallt sich mit Haftwurzeln f\xF6rmlich an seinen Wirt, zu dem er immer mehr in Konkurrenz um N\xE4hrstoffe und Wasser tritt. Er gilt darum als Parasit. Sein Wuchsverhalten sowie seine immergr\xFCnen, dreibis f\xFCnffach gelappten Bl\xE4tter \xE4hneln denen des Efeus. Die Bl\xE4tter des Ulmenw\xFCrgers stehen jedoch bei Weitem nicht so dicht beieinander und zeichnen sich zudem durch eine gl\xE4nzende Oberfl\xE4che aus, die Schmutz und Sonnenstrahlen gleicherma\xDFen abweist. Letzteres setzt wirksam den Wasserverlust der Ranke herab. In den Monaten Efferd und Travia bl\xFCht der Ulmenw\xFCrger. Seine blauen Bl\xFCten sind im Herzen wei\xDF-gelb und verstr\xF6men einen s\xFC\xDFen Geruch. Diese Bl\xFCten sind es, die \xFCber eine hervorragende Heilwirkung verf\xFCgen und darum sehr begehrt sind. Zw\xF6lf davon mit hei\xDFem Wasser aufgegossen verbessern nicht nur die n\xE4chtliche Regeneration, sie senken sogar die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit Wundfieber. Dem s\xFC\xDFen Geruch zum Trotz, schmeckt der Absud nicht gut, sondern leicht seifig. Getrocknete Bl\xFCten tragen den wenig verhei\xDFungsvollen Namen \u201EW\xFCrgertee\u201C. Meist ist diese Variante wohlschmeckender, da noch andere aromatische Kr\xE4uter wie Minze oder Kamille beigemengt werden, ohne die Wirksamkeit zu mindern.
1853
1854**Was wei\xDF mein Held \xFCber Ulmenw\xFCrger?**
1855
1856- QS 1: Ulmenw\xFCrger ist in Nordaventurien allgemein als Heilpflanze bekannt und in jeder Kr\xE4uterk\xFCche zu finden. Vielen hei\xDFt es sogar das Wirselkraut des Nordens oder Nordwirsel.
1857
1858- QS 2: Von Alltagspflanzen, die angeblich \xE4hnliche Heilkr\xE4fte entfalten, hebt es sich durch seine ungemeine Zuverl\xE4ssigkeit ab. Weder Nebenwirkungen noch Umst\xE4nde, die seine Wirkung vermindern, sind bekannt.
1859
1860- QS 3+: Ulmenw\xFCrger wachsen an B\xE4umen wie Ulmen, sind jedoch abgesehen davon vor allem bei und um Giftpflanzen zu finden, die durch den N\xE4hrstoffentzug langsam verenden. Von Ulmenw\xFCrger befallene W\xE4lder weisen so seltener f\xFCr Tiere und Kulturschaffende gef\xE4hrliche Pflanzen auf.
1861
1862**Ulmenw\xFCrger**`,spread:`*Landschaftstyp:* S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder 
1863*Regionen:* W\xE4lder des Nordens (gew\xF6hnlich), N\xF6rdliche Feuchtl\xE4nder (selten)`,effect:`Roh: 
1864*Ber\xFChrung*: keine 
1865*Einatmung*: keine 
1866*Verzehr*: Schmeckt seifig. W\xE4hrend der n\xE4chsten Ruhephase werden 2 LeP zus\xE4tzlich regeneriert. [Heilpflanzen] 
1867Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"116":{description:`*\xBBG\xFCtige Mutter steh' mir bei, dieses Kind schafft mich! Was habe ich dir gesagt, Depold, wie viele Beeren darfst du h\xF6chstens nehmen? Zwei, ganz genau. Und warum, in der gn\xE4digen Herrin Namen, liegt hier nur noch ein Beerchen, wo vorhin noch viere lagen? Weil Schwester Wina dir mit dem Besen eine \xFCbergebraten hat und darum dein Sc
1867h\xE4del brummt? Ja, bist du denn noch bei Trost, Junge? Wei\xDFt du, was du angerichtet hast? Keine Linderung wirst du mehr von Einbeeren erfahren und dich doch nach ihnen verzehren! Was bist du doch f\xFCr ein schrecklich dummer Kerl!\xAB* \u2014*Mutter Algrid Lindgr\xFCn zu Depold, einem Novizen, Angbar, 1042 BF*
1868
1869In Nord- und Mittelaventurien gilt die Vierbl\xE4ttrige Einbeere als *die* Heilpflanze schlechthin. Beinahe jedes Kind kennt den zierlichen, fast zwei Spann hohen Strauch, der im Wald und an dessen R\xE4ndern, gelegentlich sogar in Grasland w\xE4chst. Zur Zeit der Schneeschmelze tr\xE4gt er blassblaue Bl\xFCten, aus denen sich bald blaugl\xE4nzende, haselnussgro\xDFe Beeren entwickeln. Diese sitzen an kurzen St\xE4ngeln oberhalb einer gleichm\xE4\xDFigen Rosette aus vier mittelgr\xFCnen Kelchbl\xE4ttern, derentwegen der Strauch auch Vierblatt genannt wird. Ein einzelner Strauch tr\xE4gt h\xF6chstens ein halbes Dutzend Beeren. Hat man ein Exemplar vor sich, das merklich mehr tr\xE4gt, ist dies vermutlich die sehr \xE4hnlich aussehende Glanzbeere, deren Fr\xFCchte leicht giftig sind. Einbeeren k\xF6nnen bis zum Wintereinbruch gepfl\xFCckt werden und selbst danach harren einzelne Exemplare bisweilen ihrer Entdeckung unter der Schneedecke. Kaum ein Heilmittel ist so vielseitig einsetzbar wie die Einbeere, denn sie kann innerlich und \xE4u\xDFerlich angewendet werden. Der ausgepresste frische Saft spendet Linderung bei schw\xE4renden Wunden oder sogar Pocken. Der leicht zubereitete Einbeerentrank entfaltet seine Heilwirkung ebenso: Auf Wunden getr\xE4ufelt stillt er Blutungen, eingenommen unterst\xFCtzt er die Regeneration bei Vergiftung und Krankheit. In welcher Form die Beeren jedoch auch immer eingenommen werden, der Anwender darf sich in der Folge nicht anstrengen, andernfalls verfliegt die Heilwirkung. Werden au\xDFerdem zu viele davon eingenommen, machen Einbeeren s\xFCchtig. Wie ein Rauschkrauts\xFCchtiger wird der Anwender nach immer mehr Einbeeren oder Saft verlangen, ohne dass beides noch seine wohltuende Wirkung entfaltet. Als Substitut f\xFCr Wirselkraut werden Einbeeren gerne im Heiltrank eingesetzt und sind ein Bestandteil des Schlaftrunks.
1870
1871**Was wei\xDF mein Held \xFCber Vierbl\xE4ttrige Einbeeren?**
1872
1873- QS 1: Die Vierbl\xE4ttrige Einbeere ist eine der bekanntesten Heilpflanzen Nord- und Mittelaventuriens. Die heilkr\xE4ftigen blauen Beeren k\xF6nnen bis zum Wintereinbruch geerntet werden.
1874
1875- QS 2: Einbeeren werden \xE4u\xDFerlich bei Verbrennungen und entz\xFCndeten Wunden angewendet. Innerlich helfen sie bei Vergiftungen sowie Krankheiten und stillen Blutungen. Dies gilt jedoch nur, wenn der Anwender sich nach der Einnahme ruhig verh\xE4lt.
1876
1877- QS 3+: Die Beeren m\xFCssen mit Bedacht eingenommen werden, nur ein wenig zu viel macht s\xFCchtig und das Opfer profitiert nicht l\xE4nger von der Heilkraft der Einbeere.
1878
1879**Vierbl\xE4ttrige Einbeere**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Heiden, Grasl\xE4nder und Steppen 
1880*Regionen:* W\xE4lder des Nordens, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes und tobrisches Klima), gelegentlich in N\xF6rdlichen und Mittell\xE4ndischen Grasl\xE4ndern und Steppen`,effect:`Roh: 
1881*Ber\xFChrung*: Auf Wunden aufgetragen entfaltet der Saft der Einbeere die gleiche Wirkung wie unter *Verzehr* angegeben. 
1882*Einatmung*: keine 
1883*Verzehr*: Pro Anwendung werden 2 LeP zus\xE4tzlich bei der n\xE4chsten Regenerationsphase zur\xFCckerhalten, maximal jedoch 4 LeP zus\xE4tzlich. Wer 2 oder mehr Anwendungen innerhalb eines Tages einnimmt, wird nach Einbeeren s\xFCchtig und verliert 1W6 LeP in jeder Woche, w\xE4hrend der er nicht mindestens 1 Anwendung einnimmt. Nach Meisterentscheid handelt es sich bei einem gefundenen Einbeerenstrauch bei 15-20 auf 1W20 tats\xE4chlich um einen fast identisch aussehenden giftigen Glanzbeerenstrauch. Der Verzehr von 1 Anwendung Glanzbeere verursacht 1W6 SP (Giftstufe 3). Durch eine bestandene Bestimmungsprobe kann dieser Irrtum verhindert werden. [Heilpflanzen] 
1884Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"117":{description:`\xBB*Gesichert wurden weiterhin dero zweie Viohlen mit Boronwein. Darob habe ich das alte M\xE4nnlein in den Kerker werfen lassen, obgleich es hat lauthals krakehlt. Me
1884ine Belehrung, dasz dero Boronwein auf dem Index Wehrheimium von 984 steht, konnte es nit bes\xE4nftigen. Wohl aber die Worte, dasz Giftmischer wie er in Baliho keine Gnade zu erwarten haben. Da entlich wurde er still.*\xAB *\u2014aus einem Bericht von Veerle von Eramstein, Wachtmeisterin in Baliho, 1043 BF*
1885
1886Vragieswurzel kommt s\xFCdlich von Havena vor, und hier besonders h\xE4ufig an den westlichen Abh\xE4ngen des Regengebirges. Es ist jedoch m\xF6glich, die Pflanze in allen Klimazonen zu ziehen, obgleich der Erfolg solcher Bem\xFChungen \xFCberschaubar ist. Im S\xFCden wird sie h\xE4ufig in Plantagen und dann bevorzugt in der Gesellschaft der Kandis- oder Brabaker Wurzel angepflanzt. W\xE4hrend letztere einfach zu kultivieren ist, gelangt allerding nur eine von zwanzig Vragieswurzeln zur Reife. Da die Vragieswurzel im Al'Anfaner Ritus als boronheilig gilt, ist der m\xFChsame Anbau dennoch lukrativ. Der sichtbare Teil der Pflanze besteht aus l\xE4nglich gefiedertem Laub, das dem von M\xF6hren \xE4hnelt. Es hat, anders als die Wurzel, keinerlei Nutzen. Diese ist von wei\xDF-gelber Farbe und windet sich beim Wachsen um sich selbst. Aus ihr l\xE4sst sich ein milchig wei\xDFer, nach Lakritz riechender Saft gewinnen und zu einem starken Rauschmittel \u2013 dem Boronwein \u2013 verarbeiten. Wird die Wurzel roh gegessen, f\xFChrt dies nicht nur zu \xDCbelkeit und Erbrechen, sondern macht es f\xFCr einen halben Tag unm\xF6glich, Nahrung oder Fl\xFCssigkeit bei sich zu behalten. Alchimistische Verwendung findet die Wurzel in Regenbogenstaub (Traumpulver). Um Boronwein herzustellen, werden zun\xE4chst drei Wurzeln zerkleinert und eingekocht. Dies ergibt einen z\xE4hen, milchwei\xDFen Saft, der mit Pflanzen\xF6l versetzt wird, um seine Trinkbarkeit zu verbessern. Boronwein wird auch Elfenbeintraum genannt und erzeugt einen starken Rausch, der tiefe Zufriedenheit und \xFCberbordend bunte Halluzinationen hervorruft, \xE4u\xDFerlich aber mit Lethargie und Teilnahmslosigkeit einhergeht. Er ist schon mit der ersten Dosis hoch suchterzeugend. Auch dar\xFCber hinaus ist er gef\xE4hrlich, denn bei fehlerhafter Herstellung enth\xE4lt er Gift, das den Rausch t\xF6dlich enden l\xE4sst. Boronwein ist zudem eine Ingredienz von Schlafgift.
1887
1888**Was wei\xDF mein Held \xFCber Vragieswurzeln?**
1889
1890- QS 1: Vragieswurzeln werden in S\xFCdaventurien h\xE4ufig neben Kandiswurzel angebaut. Ihr Verzehr verspricht allerdings keine s\xFC\xDFe Wonne, sondern zw\xF6lf Stunden krampfhaften Erbrechens.
1891
1892- QS 2: Vragieswurzel gilt Boronis des al'anfanischen Ritus als heilige Pflanze ihres Gottes. Aus ihrem wei\xDFen, nach Lakritz schmeckenden Saft wird das pflanzliche Rauschmittel Boronwein hergestellt.
1893
1894- QS 3+: Bei der unsachgem\xE4\xDFen Herstellung von Boronwein kann t\xF6dliches Gift entstehen. Boronwein wird zudem als typische Ingredienz f\xFCr Schlafgift und Regenbogenstaub verwendet.
1895
1896**Vragieswurzel**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Regenw\xE4lder, Gebirge 
1897*Regionen:* Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), Mittelhoher und Halbhoher Regenwald, Regengr\xFCner Wald, S\xFCdliche Gebirge, S\xFCdliche Regengebirge, in Tempelg\xE4rten der Boronkirche des al'anfanischen Ritus`,effect:`Roh: 
1898*Ber\xFChrung*: keine 
1899*Einatmung*: keine 
1900*Verzehr*: giftig: 2 SP und 1 Stufe *Bet\xE4ubung* f\xFCr 12 Stunden (Stufe 2; wiederholtes Erbrechen, w\xE4hrend dieser Zeit kann kein Wasser und keine Nahrung im K\xF6rper behalten werden) [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
1901Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"118":{description:`\xBB*Die Waldwebe hat nicht nur einen spinnen\xE4hnlichen Namen. Ihre Beute jagt die Flechte auf \xE4hnliche Weise. In W\xE4ldern baut sie ihr klebriges Netz und wartet geduldig, bis sich Tier oder Mensch darin verfangen. Je st\xE4rker die Gegenwehr ist, desto enger zieht sie es zusammen, und sie beginnt bald mit dem Zersetzungsprozess. Lasst also Vor- und Umsicht walten, sofern sie euch begegnet.*\xAB \u2014*Throndwig von Bregelsaum, Hoher Abt des Heiligen Orden der Drei Guten Schwestern von den Feldern, zu einigen Novizen, 1039 BF*
1902
1903Zu den t\xFCckischen Gew\xE4chsen geh\xF6rt die Waldwebe, die aus W\xE4ldern ganz Aventuriens bekannt ist. Auf den ersten Blick \xE4hnelt sie Spinnweben, die sich verzweigen und nur ein zartes Gespinst bilden. Tats\xE4chlich bildet die Pflanze regelrechte Netze, weitere Strukturen oder Verzweigungen im gesamten Wald. Die Farbe der F\xE4den ist wei\xDF und die Dicke eher regelm\xE4\xDFig gehalten, w\xE4hrend die Anzahl deutlich variiert und an manchen Positionen sogar Kn\xE4uel entstehen. Gef\xE4hrlich sind die kettenf\xF6rmigen und unvorhersehbaren Fallen, die zum Fangen von Opfern dienen. In Abst\xE4nden zeigen sich kleine Verdickungen, h\xE4ufig als Knotenpunkte bezeichnet, mit einer besonderen Funktion: Sie besteht in der Produktion eines z\xE4hen und klebrigen Sekrets, welches an das gesamte Netz weitergeleitet wird. Es verbreitet einen bl\xFCten\xE4hnlichen, leicht s\xFC\xDFen Duftstoff, der die Beute anlockt, festh\xE4lt und zersetzt. Den meisten Waldkundigen ist die Waldwebe als harmloser Insektenf\xE4nger bekannt. Allerdings wurden in j\xFCngster Zeit ebenso vermehrt Exemplare entdeckt, die sich auf gr\xF6\xDFere Beute spezialisiert haben. So agiert das Gew\xE4chs sehr geschickt, indem es 
1903Schlaufen ausbildet, die sich nach der Wahrnehmung von Ersch\xFCtterungen zusammenziehen und selbst mittelgro\xDFe Tiere mit Gl\xFCck fesseln k\xF6nnen. Bleibt ein Lebewesen an Sekret oder Schlaufen der Flechte h\xE4ngen und unternimmt Befreiungsversuche mit starken Bewegungen, verf\xE4ngt es sich mehr und mehr im Netz der Waldwebe. Auch ein hastiges Wegwischen, wie man es reflexartig bei Spinnweben tun w\xFCrde, ist nicht empfehlenswert. Stattdessen hilft ein sehr langsames und \xFCberlegtes Vorgehen weiter, das wie bei einem Knotenr\xE4tsel m\xF6glichst wenig Bewegungen und Ersch\xFCtterungen erfordert. Scheitern die Befreiungsversuche mehrfach, ist der Betroffene in Waldweben gefangen, und sie beginnen mit der Zersetzung des Opfers. Kleidung und R\xFCstung halten sie nur zeitweise auf, denn das Sekret besch\xE4digt auch sie. Die Gefangenen ziehen nicht selten mit ihrem Rufen und Zappeln Raubtiere an, die Interesse an der sch\xF6n pr\xE4sentierten Beute hegen.
1904
1905**Was wei\xDF mein Held \xFCber Waldweben?**
1906
1907- QS 1: Die Waldwebe kommt \xFCberall in W\xE4ldern vor.
1908
1909- QS 2: Sie bildet ein dichtes, kaum sichtbares Geflecht aus, das wie ein Spinnennetz auf Beute wartet. Das klebrige Sekret der F\xE4den h\xE4lt die Opfer fest und zersetzt sie langsam.
1910
1911- QS 3+: Manche Waldweben nutzen zus\xE4tzlich Schlaufenmechanismen, um gr\xF6\xDFere Beute zu fangen. Mit ruhigem und besonnenem Vorgehen kann man sich aus dem Netz der Flechte befreien. Ansonsten hilft eine scharfe Waffe weiter. Kundige nutzen die Gaben der Pflanze in Form des Waldwebennetzes.
1912
1913**Waldwebe**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Regenw\xE4lder, Maraskan 
1914*Regionen:* gelegentlich in allen W\xE4ldern, Regenw\xE4ldern und auf Maraskan`,effect:`Roh: 
1915*Ber\xFChrung*: Wer ohne Umsicht in Waldweben l\xE4uft (Probe auf *Sinnessch\xE4rfe* \u20133), verf\xE4ngt sich. Mit einer Probe auf *Fesseln* \u20131 kann sich das Opfer befreien, wobei jeder erneute Versuch um einen weiteren Punkt erschwert ist, egal wer die Probe durchf\xFChrt (maximal 3 Versuche). Die Pflanze sondert ein Sekret ab, das sich wie S\xE4ure verh\xE4lt (Schaden wie S\xE4ure auf kleiner Fl\xE4che). [Giftpflanzen, Wehrhafte Pflanzen] 
1916*Einatmung*: duftet leicht s\xFC\xDF, wie Bl\xFCtennektar 
1917*Verzehr*: Schaden wie S\xE4ure auf kleiner Fl\xE4che (Sekret, kann nicht extrahiert werden, nur bei direktem Kontakt mit der wilden Pflanze)*.* Wer von der Waldwebe nascht, verf\xE4ngt sich automatisch. [Giftpflanzen, Wehrhafte Pflanzen] 
1918Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"119":{description:`\xBB*\u203AErinnerst du dich an die Steinrinde?\u2039 Sie waren wieder, kaum \xFCberraschend f\xFCr Zwerge, in einer H\xF6hle unterwegs. \u203ADas letzte Mal h\xE4tte ich sie fast in Brand gesteckt.\u2039 Ombrosch erinnerte sich genau. Die H\xF6hle mit der Steinrinde war staubig und trocken gewesen. Hier roch es muffig und abgestanden. \u203AW\xE4chst sie hier?\u2039 \u203ANein.\u2039 \u203AAber etwas anderes?\u2039 Wie so h\xE4ufig, sprach der junge Zwerg schneller, wenn er etwas wissen wollte. Nortgram, der \xE4ltere Zwerg, wusste das allzu gut, blieb aber in diesen F\xE4llen besonders ruhig. \u203AWarte ab. Wir sind gleich da.\u2039 Die Stille wurde nur von ihren Schritten durchbrochen. \u203APsst, sei still.\u2039 Das Licht fiel in den n\xE4chsten Abzweig. \u203AUnd?\u2039 \u203AEs sieht aus wie Moos.\u2039 Unvermittelt rollte sich das Moos zu kleinen B\xE4llen zusammen. Aber nicht nur das. Es bewegte sich. \u203ASchnell. Folgen wir ihm.\u2039 Sie mussten rennen, um den flinken Moosballen zu folgen. \u203AWohin will es denn?\u2039 \u203AZum Wasser.\u2039 Vor der n\xE4chsten Abzweigung h\xF6rten die Zwerge ein Pl\xE4tschern. Die Verfolgungsjagd des Mooses war letztlich von Erfolg gekr\xF6nt, und sie gelangten in eine gro\xDFe Kaverne mit einem kleinen Wasserlauf. Das Moos war fr\xFCher angekommen und hatte sich bereits in seine Ruheform gebracht. Ein leichtes Pfeifen kam aus Ombroschs Mund. Sein Lehrer l\xE4chelte wissend. \u203AEs hei\xDFt Wandermoos und hat ein eigenes Gesp\xFCr f\xFCr Wasservorkommen. Bei g\xFCnstigen Gelegenheiten kannst du dem Moos folgen und gelangst zu einer Quelle. Steinrinde f\xFCrs Feuer, das Moos f\xFCrs Wasser.\u2039 \u203AEin n\xFCtzliches Gew\xE4chs.\u2039 \u203AJa. Es l\xE4sst sich auch verarbeiten. Wir brauchen ein Feuer.\u2039 Einige Augenblicke sp\xE4ter hatten sie dank der Rinde mit Leichtigkeit ein kleines Feuer entz\xFCndet. Nortgram hatte eine Schale mitgebracht. \u203AWir m\xFCssen einen Moosballen zu Asche verbrennen. Diese wird dann mit Speise\xF6l vermischt und eingenommen. Damit geht das Gesp\xFCr f\xFCr nahegelegene Wasserquellen f\xFCr einige Stunden auf den Anwender \xFCber.\u2039 \u203AIch wei\xDF dann also instinktiv, wo sich Wasser befindet?\u2039 \u203AExakt. Es kann dein Leben retten.\u2039 Ehrf\xFCrchtig starrte der junge Zwerg auf Moos und Feuer.*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1919
1920**Was wei\xDF mein Held \xFCber Wandermoos?**
1921
1922- QS 1: Wandermoos rollt sich bei Trockenheit zu kleinen Ballen zusammen und kullert umher, bis es Wasserpf\xFCtzen findet, die es absorbieren kann. Man findet es in feuchten H\xF6hlen und G\xE4ngen.
1923
1924- QS 2: Es scheint den Weg zur n\xE4chsten Feuchtigkeitsquelle zu sp\xFCren und irrt sich nie in der Richtung, wenngleich es seine Umgebung anscheinend nicht wahrnehmen kann und so h\xE4ufig zwischendurch vom Weg abkommt.
1925
1926- QS 3+: Wenige Pflanzenkundler und jene, die in H\xF6hlen und Sch\xE4chten umherklettern, wissen, dass die F\xE4higkeit, Wasser zu ersp\xFCren, bei Verzehr des eingelegten Mooses f\xFCr eine Weile auf den Anwender \xFCbergeht.
1927
1928**Wandermoos**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle (nur unterirdisch) 
1929*Regionen:* eher selten in H\xF6hlen und \xFCberall dort, wo es dunkel, k\xFChl und wenig belebt ist`,effect:`Roh: 
1930*Ber\xFChrung*: keine 
1931*Einatmung*: keine 
1932*Verzehr*: leichte \xDCbelkeit und Erbrechen (1 Stufe *Bet\xE4ubung*) [Pflanze mit physischer Wirkung] 
1933Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"120":{description:`\xBB*Gestern gab es einen besonderen Vorfall. Wir hatten mit den Wagen unserer Meschpoche vor dem Ort Ask gehalten. Am fr\xFChen Morgen gingen einige zu den nahen Seen, um sich zu waschen oder zu erfrischen. Parel schwamm dabei etwas weiter hinaus und reagierte pl\xF6tzlich auf unser Rufen nicht mehr. Ismenka hat sogar gesehen, dass er ohne Vorwarnung aufh\xF6rte, sich zu bewegen und einen verz\xFCckten Gesichtsausdruck hatte. Fast h\xE4tten wir Parel f\xFCr immer verloren, denn er bewegte sich nicht mehr und s
1933ank immer tiefer. Phex sei Dank, Gari und Ismenka konnten ihn mit gekonntem Tauchen aus dem Wasser retten. Aber auch die beiden berichteten \xFCber eine starke Anziehung des Sees. War es ein Irrlicht? Niemand hat ein Licht gesehen oder beschrieben. Nachdem wir den Geretteten an Land brachten und etwas versorgten, kam er nach einiger Zeit wieder zu sich. Trotzdem benahm er sich anders. Er versuchte, nahezu jede Frau anzufassen und mit Komplimenten in einen Wagen zu locken. Wir Emaneffs sind gewiss nicht sch\xFCchtern, aber dies sind au\xDFergew\xF6hnliche Ann\xE4herungsversuche. Nahezu l\xFCstern. Parel ist unverheiratet, erst sechzehn Sommer alt und bei solchen Dingen meist noch zur\xFCckhaltend. Zur L\xF6sung habe ich im Seffer Manich nachgelesen. Inzwischen bin ich sicher, dass der Junge im See auf den Wasserrausch getroffen ist. Die Bl\xFCten der Pflanze sollen so euphorisierend sein, dass man in rauschhaften Tr\xE4umen die normale Welt um sich herum vergisst. Zudem leidet er heute stark am Wolf, als h\xE4tte er gestern lange Zeit gezecht. Daher habe ich ihn zu einem Gespr\xE4ch gebeten. \u203AAn was kannst du dich erinnern?\u2039, fragte ich. Er antwortete etwas wie: \u203ADa war eine rosafarbene Bl\xFCte und eine ganz tolle Frucht. Ich wollte sie. Sehr.\u2039 Die Frucht des Wasserrauschs steigert das k\xF6rperliche Verlangen ins Unermessliche. Wahrscheinlich sind die Bl\xFCten oder Fr\xFCchte sogar sehr wertvoll und Rahja willkommen. Ich wage es nicht, deshalb jemanden in den See zu schicken. Dem Jungen geht es bald besser. Die Meschpoche warne ich nun vor dem Wasserrausch. Es hei\xDFt, dass einige die Frucht trocknen, um sie als Rahjaikum zu nutzen \u2013 als Rahjasinen. Bei zuk\xFCnftigen Handelsgesch\xE4ften werde ich Ausschau halten und Erkundigungen einholen. Beim n\xE4chsten Mal wei\xDF ich, was zu tun ist.***\xAB** *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
1934
1935**Was wei\xDF mein Held \xFCber Wasserrausch?**
1936
1937- QS 1: Wasserrausch ist ein strauchartiges Gew\xE4chs, das in Teichen und Seen wurzelt und nur seine nadelf\xF6rmigen Bl\xE4tter aus dem Wasser ragen l\xE4sst.
1938
1939- QS 2: Zwischen den Bl\xE4ttern bilden sich zahlreiche rosafarbene Bl\xFCten, die jeweils nur einmal f\xFCr einen einzigen Tag bl\xFChen. Dabei str\xF6men sie einen erregenden Duft aus, der Tiere und Kulturschaffende unachtsam werden l\xE4sst und gelegentlich zum Ertrinken bringt.
1940
1941- QS 3+: Nach etwa 500 Bl\xFCten bildet sich eine dunkelgr\xFCne Fruchtperle, die beim Verzehr einen euphorischen Rausch verspricht. Getrocknet findet man sie gelegentlich als Rahjasine auf M\xE4rkten.
1942
1943**Wasserrausch**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder 
1944*Regionen:* N\xF6rdliche Feuchtl\xE4nder, N\xF6rdliche Grasl\xE4nder und Steppen, W\xE4lder des Nordens, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes und tobrisches Klima), jeweils in Teichen und T\xFCmpeln, insbesondere im Bornland und Nordtobrien`,effect:`Roh: 
1945*Ber\xFChrung*: keine 
1946*Einatmung*: Im Umkreis von 5 Schritt um eine ge\xF6ffnete Bl\xFCte ist eine Vergleichsprobe auf *Willenskraft (Bet\xF6ren widerstehen)* \u20131 gegen *Bet\xF6ren* des Wasserrauschs n\xF6tig (FK 12, 12/12/12), um der Wirkung der Pflanze zu widerstehen. Gelingt diese nicht, erh\xE4lt das Opfer 1 Stufe *Verwirrung* f\xFCr 30 Minuten und danach 1 Stufe *Bet\xE4ubung* f\xFCr 3 Stunden. Abgetrennte Bl\xFCten verlieren jede Wirkung innerhalb von 1 Minute. [Pflanze mit physischer Wirkung, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
1947*Verzehr*: Der Verzehr der Frucht f\xFChrt nach 30 Minuten zu starkem sexuellem Verlangen, welches f\xFCr 1 Stunde anh\xE4lt. Proben auf *Willenskraft (Bet\xF6ren widerstehen)* sind w\xE4hrend der Wirkungszeit um \u20131 erschwert. [Nutzpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
1948Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"121":{description:`*\xBBIch bin zutiefst betr\xFCbt, Eure Spektabilit\xE4t. Leider kann ich die These, nac
1948h der das Holz des Wei\xDFdorns gegen Vampire Wunder wirke, nun doch nicht best\xE4tigen. Das Weib, welches Dirion zeihte, eine Untote zu sein, r\xFChrte sich zwar nicht mehr, nachdem wir ihm den Pflock unter Anrufung aller Zw\xF6lfe in die Brust gerammt hatten. Sie zerfiel aber auch nicht zu Staub und zeigte auch sonst nicht das Verhalten, was gemeinhin einem vergehenden Vampir nachgesagt wird. F\xFCrwahr, ihre Eckz\xE4hne waren auffallend spitz, ansonsten war sie jedoch ganz eindeutig ein Mensch. Immerhin hegte sie finstere Absichten, sie hatte den Tod also verdient. In der Causa Wei\xDFdorn bringt uns das allerdings wieder nicht voran.\xAB* \u2014*Koj Tereschko, Magus aus Norburg in einem Brief an seine Spektabilit\xE4t, 1043 BF*
1949
1950Der Wei\xDFdorn (auch Hage- oder Heckendorn) ist ein Strauch n\xF6rdlicher Grasl\xE4nder. Er kann bis zu f\xFCnf Schritt hoch und ausladend werden, sofern er ungehindert w\xE4chst. H\xE4ufig bildet er jedoch Dickicht und regelrechte Hecken, Letztere gerne in Gesellschaft mit dem Satuariensbusch, einem engen Verwandten. Anders als dieser ist er jedoch sommergr\xFCn und seine Bl\xE4tter sind elliptisch und gez\xE4hnt. Von Ingerimm bis Rahja sind insbesondere freistehende Wei\xDFdornb\xFCsche \xFCber und \xFCber mit wei\xDFen Bl\xFCtenrispen bedeckt. Die einzelnen Bl\xFCten \xE4hneln hierbei kleinen Rosen. Im weiteren Fortgang des Jahres reifen die Bl\xFCten zu roten Mehlbeeren heran, die eine wichtige Nahrungsquelle f\xFCr V\xF6gel sind. Die Rinde von St\xE4mmen und Zweigen ist wei\xDFgrau. Die \xC4ste tragen zahlreiche, fingerlange und sehr spitze Dornen, welche Singv\xF6gel wie Neunt\xF6ter und K\xE4ferspie\xDFer zum Erlegen ihrer vielbeinigen Beute nutzen. Frisch geschnitten verstr\xF6mt das Holz des Wei\xDFdorns einen unangenehmen Geruch, von dem es hei\xDFt, er bewirke Wunder im Schutz vor Vampiren. Daher wird er insbesondere im Bornland, aber auch in Tobrien und den angrenzenden Markgrafschaften sowie im Herzogtum Weiden gerne als Hecke angepflanzt. Der Geruch des Holzes vertreibt tats\xE4chlich Vampire, aber auch Feenwesen. Beide k\xF6nnen sich Wei\xDFdornb\xFCschen nicht n\xE4hern. Werden sie mit frisch geschnittenem Wei\xDFdornholz angegriffen, verwirrt sie der Geruch erheblich, sch\xE4digt sie dar\xFCber hinaus aber nicht. Da der Geruch nach der Ernte des Holzes fl\xFCchtig ist und h\xF6chstens eine Stunde vorh\xE4lt, haben Alchimisten inzwischen gelernt, ihn zu extrahieren. Hierzu wird das frische Holz geraspelt und f\xFCr eine Stunde in absolut klarem Wasser eingeweicht. Nach Ablauf der Zeit wird das Holz erneuert, ein Vorgang, der insgesamt zw\xF6lfmal wiederholt wird. Anschlie\xDFend wird das Wasser auf ein Zw\xF6lftel eingekocht und kann dann genutzt werden, um damit T\xFCrschwellen oder \xE4hnliches zu bestreichen. Feen oder Vampire nehmen den Geruch als Barriere wahr und meiden die dergestalt pr\xE4parierte \xD6rtlichkeit.
1951
1952**Was wei\xDF mein Held \xFCber Wei\xDFdorn?**
1953
1954- QS 1: Wei\xDFdorn ist eine sommergr\xFCne Strauchpflanze, die in Grasl\xE4ndern des Nordens w\xE4chst. Vampire sollen ihre N\xE4he meiden.
1955
1956- QS 2: Frisch geschnittenes Wei\xDFdornholz verstr\xF6mt kurzzeitig (f\xFCr eine Stunde) einen unangenehmen Geruch, der Vampire, aber auch Feenwesen fernh\xE4lt. Au\xDFerdem k\xF6nnen sich diese Wesen dem lebenden Strauch nicht n\xE4hern.
1957
1958- QS 3+: Alchimisten haben einen Weg entwickelt, den Geruch frischen Wei\xDFdornholzes zu extrahieren. Dieses Extrakt wirkt, ebenso wie der lebendige Strauch, wie ein Schutzkreis gegen Vampire und Feenwesen.
1959
1960**Wei\xDFdorn**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen 
1961*Regionen:* N\xF6rdliche Grasl\xE4nder und Steppen, selten in Mittell\xE4ndischen Grasl\xE4ndern und Steppen`,effect:`Roh: 
1962*Ber\xFChrung*: Vampire und Feen meiden jeglichen Kontakt mit frischem Wei\xDFdorn. [Nutzpflanzen] 
1963*Einatmung*: Wei\xDFdorn riecht faulig und enth\xE4lt eine Duftnote, die Vampire und Feen abschreckt. Sie n\xE4hern sich frischem Wei\xDFdorn nur auf 10 Schritt. Je nach Windstand kann sich diese Zone nach Meisterentscheid ver\xE4ndern. Der Geruch von geerntetem Wei\xDFdorn verfliegt nach 1 Stunde. [Nutzpflanzen] 
1964*Verzehr*: keine 
1965Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"122":{description:`\xBB*Der Wei\xDFe Lotos geh\xF6rt zu den Wasserpflanzen mit Wurzelstock und bildet, wie die anderen Arten, schildf\xF6rmige Bl\xE4tter und gro\xDFe Bl\xFCten aus. Auch die fl\xFCssigkeitsabweisenden Eigenschaften sind analog zu beobachten. Doch stellt sich aus der Sicht der Ordnung die Frage, warum die Boronkirche eine heilige Pflanze billigt, deren Bl\xFCtenstaub zu Schmerzen und Tr\xFCbungen der Sinne f\xFChrt. Die Zuordnung der Farbe Wei\xDF zu Boron ergibt sich erst auf den zweiten Blick, wenn man seine Tochter Marbo betrachtet. Nicht nachvollziehbar ist jedoch, warum das aus der Pflanze gefertigte Rauschmittel \u203AMarbos Odem\u2039 gehei\xDFen wird, handelt es sich doch eindeutig um eine schlimme Vergiftung, die suchtausl\xF6send wirkt und damit meist weitere Rechtsbr\xFCche ausl\xF6st. Ich bitte dringend um Pr\xFCfung, ob der Index Wehrheimium entsprechend zu erg\xE4nzen ist.*\xAB \u2014*aus einem Beric
1965ht des Praiosgeweihten Fidian Ratfried an die Stadt des Lichts, 1041 BF*
1966
1967Der Wei\xDFe Lotos besitzt alle Merkmale der klassischen Lotosarten. Dazu geh\xF6ren ein Verbreitungsraum s\xFCdlich der Linie Havena\u2013Perricum sowie eine Vorliebe f\xFCr Teiche, S\xFCmpfe und Seeufer. Die Schwimmbl\xE4tter und die wei\xDFen Bl\xFCtenbl\xE4tter in der pr\xE4gnanten Sch\xFCsselform mit gelben Staubbeuteln sind ebenso typisch wie der Zeitraum der Ernte von Ingerimm bis Praios. Das erh\xF6ht die Gefahr der Verwechslung mit der wei\xDFgelben Art immens, denn die exakte Zuordnung offenbart nur eine alchimistische Analyse. Einige wenige Unterschiede erleichtern die Identifikation der jeweiligen Gattung. Die bisherige Literatur beschreibt einen etwas h\xF6heren Wuchs. Toxisch ist beim wei\xDFen Exemplar der pure Bl\xFCtenstaub, der nach dem Einatmen kurzfristige Schmerzen und Halluzinationen zur Folge hat. Wei\xDFgelber Lotos besitzt dagegen eine komplett giftige Bl\xFCte mit \xE4hnlicher Symptomatik. Gleich dem schwarzen Bruder gilt der Wei\xDFe Lotos ebenfalls als boronheilig. Die Farbe Wei\xDF wird in diesem Fall mit Marbo, der Tochter Borons, assoziiert, wie es auch bei wei\xDFen Raben der Fall ist. Ebenso wie der Schwarze Lotos bietet die wei\xDFe Variante Grundlage f\xFCr ein starkes Atemgift, das den Namen *Marbos Odem* tr\xE4gt. Dazu ist der Bl\xFCtenstaub mit Unauer Salzlake zu vermengen, zu trocknen und anschlie\xDFend zu zermahlen. Die Opfer des potenten Odems erleben st\xE4rkste Trugbilder von Farben und Ger\xFCchen, sodass ihnen weitere Handlungen w\xE4hrend der Wirkungsdauer vollends verwehrt bleiben. Die intensive Wirkung f\xFChrt bei vielen nach Abklingen des Effekts zum Drang einer Wiederholung des Erlebten, was ein Zeichen des gef\xE4hrlichen Suchtpotentials ist. Sph\xE4renkundige Alchimistinnen nutzen den Wei\xDFen Lotos zum Anfertigen des *Zazamotoxins*, eines Giftes, das niederh\xF6llische Kreaturen vernichtet und nachhaltig von der R\xFCckkehr nach Dere abzuhalten scheint. In seiner Rohform wird Zazamotoxin vom zweigeh\xF6rnten D\xE4mon Zazamotl'gnakhyaa gewonnen, doch erst in Verbindung mit dem Wei\xDFen Lotos bleibt es langfristig haltbar und kann f\xFCr Lebende gefahrlos als Waffengift verwendet werden.
1968
1969**Was wei\xDF mein Held \xFCber Wei\xDFen Lotos?**
1970
1971- QS 1: Wei\xDFer Lotos l\xE4sst sich auf alchimistischem Weg vom Wei\xDFgelben Lotos abgrenzen, dessen Bl\xFCtenbl\xE4tter sich dabei gelb f\xE4rben.
1972
1973- QS 2: Der gelbliche Bl\xFCtenstaub ist giftig und verursacht Schmerzen sowie Sinnestr\xFCbungen.
1974
1975- QS 3+: Er eignet sich zur Herstellung von Marbos Odem, einem Rauschmittel, das starke Trugbilder hervorruft und mit hoher Suchtgefahr einhergeht. F\xFCr die Veredelung des d\xE4monischen und D\xE4monen vernichtenden Giftes Zazamotoxin fordert die typische Rezeptur Wei\xDFen Lotos.
1976
1977**Wei\xDFer Lotos**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder 
1978*Regionen:* selten in Mittell\xE4ndischen und S\xFCdlichen Grasl\xE4nder und Steppen, S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern, Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten), jeweils in Teichen und an Seeufern`,effect:`Roh: 
1979*Ber\xFChrung*: keine 
1980*Einatmung*: Der Bl\xFCtenstaub ist giftig (Stufe 2, 1W3+3 SP, 1 Stufe *Schmerz*, 1 Stufe *Verwirrung* jeweils f\xFCr 5 Minuten / 1W3 SP, 1 Stufe *Verwirrung* f\xFCr 5 Minuten). [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
1981*Verzehr*: keine 
1982Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"123":{description:`\xBB*Der Lotos ist eine ausdauernd wachsende Wasserpflanze, die einen Wurzelstock bildet. Seine Bl\xE4tter sind schildf\xF6rmig, und die gro\xDFen Bl\xFCten erbl\xFChen, je nach Sorte, in vielerlei Farben, Dies hat unter Pflanzenkundlern schon zu leidenschaftlichen Disputen bez\xFCglich einer Abgrenzung der Arten gef\xFChrt. Allen Sorten, au\xDFer dem \u203AGrauen Lotos\u2039, ist gemein, dass die Bl\xE4tter Fl\xFCssigkeit abweisen, Wasser beispielsweise perlt einfach ab. Dadurch bleiben die Bl\xE4tter stets sauber und sind gesch\xFCtzt vor den meisten \xE4u\xDFerlichen Angriffen. Botanisch katalogisiert sind nachfolgende Arten: [\u2026] Besonders irref\xFChrend ist die Bezeichnung des \u203AWei\xDFgelben Lotos\u2039, denn seine Bl\xFCte ist auf den ersten und jeden weiteren Blick reinwei\xDF. Doch im Vergleich zum \u203AWei\xDFen Lotos\u2039 sind seine Bl\xFCten nur von minderer Giftigkeit. [\u2026]*\xAB \u2014*aus* Foli
1982anth der Kreutherkunde*, Festum-Ausgabe, 1042 BF*
1983
1984Wei\xDFgelber Lotos ist nur auf alchimistischem Weg vom deutlich giftigeren Wei\xDFen Lotos zu unterscheiden: Wird eine bestimmte L\xF6sung aufgetragen, schl\xE4gt die Bl\xFCtenfarbe ins Gelbe um. Sein Name ist daher ein akademischer Kunstgriff, der nur der Abgrenzung dient. Beide Arten gedeihen s\xFCdlich der Linie Havena\u2013Perricum in Teichen und an Seeufern. Zwischen Ingerimm und Praios k\xF6nnen die Bl\xFCten geerntet werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Lotosarten ist beim Wei\xDFgelben Lotos nicht der Bl\xFCtenstaub, sondern die ganze Bl\xFCte minder giftig. Wird sie verzehrt, f\xFChrt dies zu kurzzeitigen, aber heftigen Halluzinationen, die alle Sinne betreffen. Nach Abklingen der Symptome leiden die meisten Betroffenen unter Erinnerungsl\xFCcken. Magiekundige sch\xE4tzen den Wei\xDFgelben Lotos vor allem f\xFCr den Absud, der aus seiner Bl\xFCte gekocht werden kann. Der \u201ELotostrunk\u201C kann das Wirken bestimmter hellsichtiger Zauberspr\xFCche erleichtern und dem Kundigen so ungeahnte Erkenntnisse bescheren. Allerdings ist schwer abzusch\xE4tzen, wie ein solcher Absud wirken wird, und 'Astral-Halluzinationen' sind nur schwer zu vermeiden. Wird er zudem in der N\xE4he vieler oder starker magischer Quellen eingenommen, kann die erweiterte Wahrnehmung zu heftigen Kopfschmerzen bis hin zu kurzzeitigem Koma f\xFChren. Fasern von St\xE4ngeln und Bl\xFCten beinahe aller Arten k\xF6nnen zu Lotosseide versponnen werden \u2013 diese Kunst ist allerdings beinahe in Vergessenheit geraten.
1985
1986**Was wei\xDF mein Held \xFCber Wei\xDFgelben Lotos?**
1987
1988- QS 1: Wei\xDFgelber Lotos hat reinwei\xDFe Bl\xFCten. Er l\xE4sst sich nur auf alchimistischem Weg identifizieren, wobei er sich gelblich f\xE4rbt.
1989
1990- QS 2: Nicht nur der Bl\xFCtenstaub, sondern die ganze Bl\xFCte ist giftig. Der Verzehr l\xF6st Halluzinationen und Erinnerungsl\xFCcken aus.
1991
1992- QS 3+: Er eignet sich zur Herstellung von Seide und Lotostrunk, welcher bei Hellsichtmagie hilft.
1993
1994**Wei\xDFgelber Lotos**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore, W\xE4lder 
1995*Regionen:* Mittell\xE4ndische und S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen, S\xFCdliche Feuchtl\xE4nder, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), jeweils in Teichen und an Seeufern`,effect:`Roh: 
1996*Ber\xFChrung*: keine 
1997*Einatmung*: giftig (1W3 SP, Pollen) [Giftpflanzen] 
1998*Verzehr*: giftig (Stufe: 2, Wirkung: 1W3 SP und Halluzinationen (1 Stufe *Verwirrung*), Dauer: 15 Minuten; Erinnerungsl\xFCcken, wirf zus\xE4tzlich 1W20: bei 17-19 auf W20 Kopfschmerzen f\xFCr 3 Stunden (1 Stufe *Schmerz*), bei 20 auf 1W20 Status *Bewusstlos* f\xFCr 3 Stunden) [Giftpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung] 
1999Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"124":{description:`*\xBBKein Auge habe ich zugetan heute Nacht. Wir lagerten mitten im Nirgendwo, und doch herrschte ein L\xE4rm, wie er zur Mittagsstunde in Zorgan nicht lauter h\xE4tte sein k\xF6nnen. Es begann wie das Winseln eines gequ\xE4lten Tieres, das ich nat\xFCrlich suchen ging. Nach ein paar Schritten in die Steppe stieg es zu einem schaurigen Heulen an. Als meine Begleiter schlie\xDFlich zu mir aufschlossen, tobte um uns herum sogar ein k\xF6rperloses Br\xFCllen, dessen Quelle uns ein R\xE4tsel blieb. Nichts war hier au\xDFer dornigen Str\xE4uchern und Gras. Gras, soweit das Auge reichte.\xAB*
2000
2001*\u2014Tagebucheintrag von Tsagidia Regenbogensch\xF6n, einer wandernden Tsageweihte, Aranien, 1040 BF*
2002
2003Bis zu drei Spann hoch wird Winselgras, ein ausdauerndes Gras, das gelegentlich in den Steppen von Aranien und Mhanadistan vorkommt, seltener auch in anderen Steppen \xFCberall in Aventurien. Es bildet Horste aus aufrechten, einfachen St\xE4ngeln, die sich erst am oberen Ende verzweigen, wie um die dort entspringenden Bl\xFCten zu besch\xFCtzen. Winselgras bl\xFCht jeweils nach den beiden Regenzeiten (Tsa und Phex sowie Rondra und Efferd). Die Bl\xFCte kommt als unscheinbare, kurze \xC4hre von gelber Farbe daher. Die schnell reifenden K\xF6rner tr\xE4gt der Wind davon, und sie keimen erst bei ausreichender Feuchtigkeit. Der Halm fabriziert die f\xFCr Winselgras so typischen Ger\xE4usche. Wo einst die \xC4hre sa\xDF, aber auch entlang seines dicken, hohlen Halms befinden sich Poren, die sich individuell \xF6ffnen. Auf diese Weise reguliert das Winselgras seine Versorgung mit N\xE4hrstoffen. Obgleich namensgebend, sind die dabei entstehenden Ger\xE4usche meist eine Nebenwirkung ohne tiefere Bedeutung. Sie reichen von leisem, erb\xE4rmlichen Winseln, \xFCber schrilles, ohrenzerfetzendes 
2003Kreischen bis hin zu dumpfem Br\xFCllen. Die Intensit\xE4t der Ger\xE4usche h\xE4ngt dabei jedoch nicht von der Windst\xE4rke ab, sondern von den Lichtverh\xE4ltnissen. Winselgras jammert nur w\xE4hrend der Nacht und in der D\xE4mmerung. Besonders schrill wird es im Licht des vollen Madamals, wenn alle \xD6ffnungen sich besonders weit \xF6ffnen. Schon in alten Zeiten wurde Winselgras in Kriegen genutzt, um den Feind zu schw\xE4chen, denn Winselgras l\xE4sst sich einfach ausgraben und umpflanzen, gar in T\xF6pfen mit sich f\xFChren. So wurde schon manches Heer vor einer Entscheidungsschlacht um den Schlaf gebracht. Im Land der Ersten Sonne soll es Teppichkn\xFCpfer geben, die sich darauf verstehen, Winselgras in die allseits beliebten Grasmatten einzuflechten und so \u201EMatten der Ruhest\xF6rung\u201C herzustellen. Der eine oder andere Pflanzenkundler kam in der Wildnis ausgesetzt sicher auf \xE4hnliche Ideen, auch wenn er sie nicht so kunstfertig umsetzen konnte, denn schwierig ist die Verarbeitung des Grases nicht. Kreative K\xF6pfe k\xF6nnten sicher kreischende Fl\xF6ten oder andere Instrumente des Terrors aus den Halmen fertigen.
2004
2005**Was wei\xDF mein Held \xFCber Winselgras?**
2006
2007- QS 1: Winselgras kommt vor allem in den Steppen Araniens und Mhanadistans vor. Nachts st\xF6\xDFt es unheimliche Winsellaute aus, die bis zu einem lauten Br\xFCllen ansteigen k\xF6nnen.
2008
2009- QS 2: Die schlimmsten Ger\xE4usche dringen bei Vollmond aus dem Winselgras. Das Gras bl\xFCht nach den beiden Regenzeiten und kann leicht ausgegraben s
2009owie umgepflanzt werden.
2010
2011- QS 3+: Winselgras wird in der Kriegsf\xFChrung eingesetzt, um Feinde zu schw\xE4chen. Es soll zudem Matten geben, in die es eingeflochten wird. Aber auch komplexere Gebilde w\xE4ren m\xF6glich.
2012
2013**Winselgras**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen 
2014*Regionen:* S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen, sehr selten in N\xF6rdlichen und Mittell\xE4ndischen Grasl\xE4ndern und Steppen`,effect:`Roh: 
2015*Ber\xFChrung*: Wer in H\xF6rweite von bis zu 250 Schritt neben Winselgraswiesen zu schlafen versucht, muss auf seine Regenerationsphase verzichten. [Nutzpflanzen] 
2016*Einatmung*: keine 
2017*Verzehr*: keine 
2018Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"125":{description:`*\xBBJedes Kind kennt Wirselkraut. Es gedeiht in allen Landen und wird daher von alters her als Inbegriff des heilenden Krautes, ja als perainegef\xE4llige Pflanze angesehen.\xAB* \u2014*aus* Folianth der Kreutherkunde*, Festum-Ausgabe, 1042 BF \xBBEine der vielen Selthsamkeiten auf, oder fielmehr unter der Erte isset, dass Zwerche den Wuersel gar nit moegen thun. Es isset sogar noch schlimmer! Nimmet doch einmal einer das heylende Krautt zu sich, musset man arg aufpaszen, nit vollgespeiht zu werden, denn sie thun es dann aus reiner Arglist dem Vulkane gleich!\xAB* \u2014*aus* Ueber die 66 Geheimnisze von Elferlingen und Zwerchen*, um 413 BF, Autor unbekannt*
2019
2020Wirselkraut w\xE4chst in ganz Aventurien und kann, au\xDFer im Winter, immer geerntet werden. Es ist ein Gras mit fingerbreiten, gr\xFCnwei\xDFen Bl\xE4ttern, deren Rand ges\xE4gt ist. In den Grasl\xE4ndern der gem\xE4\xDFigten Zone ist es zwischen all den anderen Gr\xE4sern nicht leicht zu identifizieren. In der Tundra hingegen geh\xF6rt es zu den h\xF6chstgewachsenen Pflanzen und ist gut zu erkennen. Jeder kennt Wirselkraut. Abenteurer, Handwerker und Bauern nutzen es gleicherma\xDFen, um die Blessuren, die ihre Arbeit mit sich bringt, zu behandeln. Kr\xE4uterh\xE4ndler, Alchimisten und Heiler sch\xE4tzen es als Grundlage zahlloser Heilsalben und Tr\xE4nke, vor allem, weil Nebenwirkungen bei einer \xFCberm\xE4\xDFigen Anwendung nicht bekannt sind. Einzig Zwerge m\xF6gen es \xFCberhaupt nicht, denn bei ihnen entfaltet Wirselkraut nur verminderte Heilwirkung und erzeugt, bei innerlicher Anwendung, zudem \xDCbelkeit. Wirselkraut ist denkbar einfach anzuwenden. Frisch gepfl\xFCckt und unbehandelt auf eine Wunde gelegt, stoppt es die Blutung und unterst\xFCtzt zudem die Regeneration. Es kann auch eingenommen werden, ist dann aber nicht im selben Ma\xDF heilkr\xE4ftig. Bei K\xE4mpfern und Abenteurern sehr beliebt sind Verb\xE4nde, die vorab mit Heilsalbe aus Wirselkraut bestrichen wurden und bei frischen Wunden umgehend die Blutung stoppen. F\xFCr die Heilsalbe m\xFCssen drei Wirselkr\xE4uter zerrieben und mit Salbenfett vermengt werden. Eine wichtige Zutat des Heiltranks ist der Wirseltrank, ein schlichter Absud aus vier Bl\xE4ttern, die kleingerupft und mit hei\xDFem Wasser \xFCbergossen werden. Nachdem er sieben Stunden gezogen hat, wird der Wirseltrank abgeseiht, auf Flaschen gezogen und entfaltet eine beachtliche Heilwirkung.
2021
2022**Was wei\xDF mein Held \xFCber Wirselkraut?**
2023
2024- QS 1: Wirselkraut ist allgemein als universell hilfreiche Heilpflanze bekannt. Es stoppt Blutungen sofort und kann roh, als Salbe oder Absud verwendet werden.
2025
2026- QS 2: Es w\xE4chst \xFCberall und in gr\xF6\xDFeren Ansammlungen, wo das Klima nicht allzu kalt wird, und kann von Fr\xFChling bis Sp\xE4therbst geerntet werden.
2027
2028- QS 3+: Einzig Zwergen verursacht Wirselkraut eine leichte Magenverstimmung, und Salben entfalten auf ihrer Haut nur die halbe Wirkung.
2029
2030**Wirselkraut**`,spread:`*Landschaftstyp:* alle 
2031*Regionen:* alle au\xDFer Ewiges Eis und W\xFCste`,effect:`Roh: 
2032*Ber\xFChrung*: Bl\xE4tter zersto\xDFen aufgetragen: pro Anwendung 1 LeP zus\xE4tzlich bei der n\xE4chsten Regeneration, maximal jedoch 3 LeP pro Regenerationsphase zus\xE4tzlich. [Heilpflanzen] 
2033*Einatmung*: keine 
2034*Verzehr*: Pro Anwendung 1 LeP zus\xE4tzlich bei der n\xE4chsten Regeneration, maximal jedoch 3 LeP pro Regenerationsphase zus\xE4tzlich. Zwerge regenerieren auf diese Weise max. 1 LeP pro Regenerationsphase. [Heilpflanzen] 
2035Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"126":{description:`\xBB*Leise setzte Lanan seine Schritte voreinander. Der kleine Wald am Rand der Gelben Sichel war ergiebiger, als er erwartet hatte.* Einige Kr\xE4uter und Pflanzen habe ich. Jetzt darf nichts schief gehen, *dachte Lanan und beugte sich vor. Jokela brauchte Einbeeren. Bisher hatte er sie nicht gefunden. \u203AZumindest Wirselkraut.\u2039 In der N\xE4he wuchs eine Pflanze mit kreuzartig angeordneten violetten Bl\xFCtenbl\xE4ttern von etwa zwei Spann Gr\xF6\xDFe. Er zog die Augenbrauen hoch und sah etwas n\xE4her hin. Das Gew\xE4chs war ganz h\xFCbsch.* Nein, keine Zeit f\xFCr unbekannte Pflanzen. *Einige Schritte weiter sah er ein gro\xDFes Astloch. Dort lagen gesch\xFCtzt zwei \xE4ltere und trockene Samenschalen, die er aufhob.* Keine Einbeeren, aber vielleicht essbar oder ein lustiges Spielzeug. Was ist das? *Er hielt den Kopf still und leicht schr\xE4g. Dann drehte er ihn langsam.* Schon wieder. *Die Ger\xE4usche wurden lauter, und seine Augen suchten ringsum m\xF6gliche Verstecke ab. Da. Er bewegte sich so leise wie m\xF6glich ins Dickicht. Trotzdem knackte es manchmal verd\xE4chtig.* Schritte. Sie n\xE4hern sich. *Auf seiner Suche f\xFChrte Lanan nur einen Dolch mit sich. Die Laute der Fremden waren rhythmisch und wiederholten sich in sehr engen Abst\xE4nden. Menschen, Orks oder Goblins. In der N\xE4he der Gelben Sichel konnte es gef\xE4hrlich werden. Daher blieb er still sitzen und machte sich bereit, bei n\xE4chster Gelegenheit fortzulaufen. Nach kurzer Zeit sah er sie. Zwei Rotpelze mit Speeren. Die beiden schauten sich suchend um. Lanans K\xF6rper zw\xE4ngte sich n\xE4her an den Baum, der ihm Schutz bot.* Nur noch ein paar Schritt. Ich muss sie ablenken. *In Handreichweite lagen weder Steine noch andere Wurfgeschosse.* Die Samenkapseln. *Mit zitternden Fingern griff er in seine Tasche und suchte tastend nach seinem letzten Fund. Recht schwer und hart. Das w\xFCrde reichen. Langsam richtete er sich auf.* Vom Boden treffe ich nichts. *Er zielte in die Mitte der beiden Goblins. Die Kapsel prallte hart auf den Boden. Ein lautes Quieken durchbrach die Stille. Ein Rotpelz hielt die H\xE4nde vor die Augen. Mit aufgerissenem Mund beobachtete er eine gro\xDFe Staubwolke.* Weg hier. *Er rannte los.* Ich war nicht zum letzten Mal hier. *In seiner Hand lag bereits die zweite Samenkapsel \u2026*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
2036
2037**Was wei\xDF mein Held \xFCber Wolchrauke?**
2038
2039- QS 1: Im Anschluss an die Bl\xFCte ihrer violetten Lockbl\xE4tter erzeugt die Wolchrauke dickschalige, braune Samenkapseln. Bl\xFCte und Samenkapseln bilden sich anscheinend willk\xFCrlich mehrmals im Jahr, sodass beide Stadien oft nebeneinanderstehen.
2040
2041- QS 2: Mit etwas Kraft brechen die Samenkapseln auf und geben mit einem lauten Quieken eine dichte wei\xDFe Wolke aus Pollen ab, die auf den Schleimh\xE4uten brennt.
2042
2043- QS 3+: Wolchrauke w\xE4chst im Winter gerne unter isolierenden Schneedecken. Gerade im Schneegest\xF6ber k\xF6nnen sie so zu unangenehmen Trittfallen werden. Ihr Pollen kristallisiert dann im Winterwind und ist kaum von Schnee zu unterscheiden.
2044
2045**Wolchrauke**`,spread:`*Landschaftstyp:* Hoher Norden, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, W\xE4lder, Gebirge 
2046*Regionen:* Tundra, Taiga, N\xF6rdliches Hochland (Strauchsteppe), N\xF6rdliche Grasl\xE4nder und Steppen, W\xE4lder des Nordens, Nord- und Mittelaventurisches Gebirge`,effect:`Roh: 
2047*Ber\xFChrung*: Zerst\xF6rte Samenkapseln (zum Zerbrechen ist beispielsweise ein Aufprall auf hartem Untergrund oder ein Drauftreten n\xF6tig) geben eine Pollenwolke frei, welche die Augen zum Tr\xE4nen bringt (Sichtmodifikator Stufe 1). Im Inneren der Pollenwolke (Umkreis von 3 Schritt um die Kapsel) gilt ein Sichtmodifikator Stufe 2. [Pflanze mit physischer Wirkung, Nutzpflanzen] 
2048*Einatmung*: reizt den Rachen (Gift Stufe 1; 1 SP, Pollen) [Giftpflanzen] 
2049*Verzehr*: reizt Rachen und Magen (Gift Stufe 1; 1W3 SP, Samenkapsel) [Giftpflanzen] 
2050Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"127":{description:`\xBB*\u203AViele hungern\u2039, berichtete Rubannio vom Status der Besatzung. Die Capitana hatte sich daraufhin mit Rubannio und anderen \xFCber die n\xE4chsten Schritte beratschlagt. \u203AAltoum. Wir gehen westlich an Land \u2013 mit vier Leuten.\u2039 Die Sonne spiegelte sich glitzernd auf den Wellen, und Rubannios F\xFC\xDFe sp\xFCrten den aufgew\xE4rmten Sand. Der Vorhang des Regenwalds mit seinem satten Gr\xFCn erwartete sie. Ungewohnte Laute ergaben ein mehrstimmiges Konzert von Tierstimmen. \u203APalmen. Wo sind die Fr\xFCchte? Meldet euch, wenn ihr etwas findet.\u2039 \u203AHier.\u2039 Mihis Ruf folgend, n\xE4herten sich Rubannios Augen einigen B\xE4umen von \xFCber drei Schritt H\xF6he. Lange, zum Stamm hin dichter wachsende gr\xFCne Bl\xE4tter spendeten Schatten. Unterhalb der Bl\xE4tter hingen einladende rote Fr\xFCchte in Form fleischiger Datteln. Sein Magen knurrte. Die Frau griff gierig nach den Fr\xFCchten. Aus dem Laub schnellten pl\xF6tzlich Schlingen hervor. \u203AEine Falle!\u2039 Die Ranken umschlangen ihre Beine und hielten die Freibeuterin fest. \u203AHilfe! Wir brauchen Hilfe!\u2039 Ohne R\xFCcksicht auf das teilweise dichte Buschwerk rannte Rubannio in die Richtung der Palmen. Die Str\xE4ucher hinterlie\xDFen schmerzende Spuren an Armen und Beinen. Seine Hand suchte den Knauf seiner Waffe. \u203AWo seid ihr?\u2039 Irgendwo riefen die anderen hinter ihm. Mihi wehrte sich verzweifelt und strampelte. Die vielen Fangarme hatten ihren Oberk\xF6rper umfasst und dr\xFCckten zu. Laut schrie sie auf. Eine weitere Ranke n\xE4herte sich dem Hals.* Ein Sturmangriff. *Rubannios Blick war fest auf die gef\xE4hrlichste Schlinge gerichtet.* Jetzt. *Mit einem weiten Sprung beschleunigte er seine Schritte. Der Griff der scharfen Waffe lag in seiner Hand, und die Armmuskeln warteten gespannt auf den Angriff. \u203AH\xF6r auf, du Monstrum!\u2039 Die dicke Ranke hatte er empfindlich getroffen und durchtrennt. Durch die Wucht des Aufpralls stolperte Mihi und st\xFCrzte zitternd zu Boden, doch das Gew\xE4chs griff bereits von der anderen Seite wieder nach dem Hals der Frau. \u203ADer Stamm! Der Stamm! F\xE4llt das Ding!\u2039 Sein Herz raste \u2026*\xAB *\u2014aus* Zw\xF6lfmal zw\xF6lf Aventheurer \u2013 Band XXIII: Im Griff der Todesranke, Pollenstaub der siebten Sph\xE4re oder Was uns der Folianth der Kreutherkunde nicht lehrte*, Druckerei St\xFChrmann & Mezzani, Grangor, 1041 BF*
2051
2052**Was wei\xDF mein Held \xFCber W\xFCrgedatteln?**
2053
2054- QS 1: Von einer W\xFCrgedattel hat die Heldin noch nie etwas geh\xF6rt.
2055
2056- QS 2: W\xFCrgedatteln wachsen auf Altoum und sehr selten an den Str\xE4nden von Sylla bis Brabak sowie an der Goldenen Bucht. Sie bilden gro\xDFe, saftige, jedoch mittelm\xE4\xDFig schmackhafte Datteln an schwer behangenen Stauden aus, die oft noch in Armreichweite von den Palmengew\xE4chsen herabh\xE4ngen.
2057
2058- QS 3+: Wer eine der Datteln ber\xFChrt, hat nicht selten sein Todesurteil unterschrieben. Sofort attackiert der Baum mit im Sand versteckten Lianen den Dieb und w\xFCrgt ihn bis zum Tode. Der tote Leib wird anschlie\xDFend in de
2058n Sand gezogen und dient als D\xFCnger. Lose am Boden liegende Datteln verteidigt der Baum nicht. Den Waldmenschen von Altoum ist die Pflanze als Liaboa-Pipo bekannt und f\xFCr ihre t\xE4uschenden Fr\xFCchte verrufen.
2059
2060**W\xFCrgedattel**`,spread:`*Landschaftstyp:* Regenw\xE4lder 
2061*Regionen:* Strandwald, insbesondere Altoum, sehr selten einzelne Exemplare an den Str\xE4nden von Sylla bis Brabak sowie an der Goldenen Bucht`,effect:`Roh: 
2062*Ber\xFChrung*: Pflanze greift an (AT 10, TP 1W6+2 pro KR, RW lang, LeP 40, RS 1; es m\xFCssen 10 SP angerichtet werden, um eine Ranke abzutrennen, Verteidigungen gegen die Angriffe der W\xFCrgedattel sind um \u20132 erschwert). Bei einem Treffer ist das Opfer im W\xFCrgegriff gefangen und erh\xE4lt die Status *Eingeengt* und *Fixiert*, bis es sich befreit. Der Baum selbst kann nur mit Feuer oder einer S\xE4ure wie Goldleim vollst\xE4ndig zerst\xF6rt werden. [Wehrhafte Pflanzen] 
2063*Einatmung*: keine 
2064*Verzehr*: Schmeckt trotz ihrer \xDCppigkeit und leuchtenden Farbe entt\xE4uschend durchschnittlich (Dattel). 
2065Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"128":{description:`\xBB*Obgleich die Erscheinungsform es nicht ahnen l\xE4sst, ist die Yagannuss durchaus vergleichbar mit dem Schwerte, denn zweischneidig ist ihr Genuss. Steigert sie heute die Ausdauer, schw\xE4cht sie sie am Folgetag. Wei\xDFt du sie jetzt nicht zu sch\xE4tzen, entzieht sie dir auf Monde ihre Gunst. Und doch ist die Nuss ein kostbarer Schatz sowohl der aranischen K\xFCste als auch Marustans, und man verzeiht ihr beinahe alles.*\xAB *\u2014aus* Al'B\xE2gh Dschayida *von Rastafan al'Achami ibn Hamar, Thalusa, 1035 BF*
2066
2067Bis zu drei Schritt hoch w\xE4chst der Yaganstrauch. Mit seinen m\xFCnzf\xF6rmigen gr\xFCnsilbernen Bl\xE4ttchen und den faustgro\xDFen braunen N\xFCssen ist er sehr ansehnlich. Doch ist Vorsicht geboten, denn die ledrigen Bl\xE4tter tragen Nesselhaken, die beim Pfl\xFCcken der Nuss unweigerlich in Haut und Stoff dringen. Verursachen die Brennhaare der aranischen Str\xE4ucher jedoch nur l\xE4stiges Brennen, sind bei maraskanischen h\xE4ssliche, bisweilen n\xE4ssende Quaddeln die Folge. An einem Strauch wachsen bis zu einem Dutzend N\xFCsse, von denen sowohl das Fleisch als auch der spindelf\xF6rmige rote Kern nutzbar sind. Aus dem Fleisch der Nuss l\xE4sst sich ein \xD6l pressen, das die Ausdauer des Anwenders steigert. Es ist auch m\xF6glich, Tiere in den Genuss des \xD6ls kommen zu lassen, indem das Futter damit getr\xE4nkt wird. Wie zwergische, elfische und menschliche Nutznie\xDFer auch, sind sie dann ausdauernder, m\xFCssen aber ebenfalls die Nachwehen erdulden. Denn am Tag nach der Einnahme ist die Ausdauer des Anwenders merklich gemindert. Ein Gemisch aus Yagan\xF6l, Boronwein und anderen Rauschmitteln steigert \xFCberdies als Aufputschmittel die Handlungsf\xE4higkeit. Der Kern ist ebenfalls essbar und s\xE4ttigt Humanoide f\xFCr drei Tage, Achaz jedoch nur f\xFCr 36 Stunden. Er ist sehr scharf und es bedarf einer gewissen Selbstbeherrschung, ihn zu verspeisen. Misslingt der Versuch, leidet der Betreffende zun\xE4chst an Atemnot, dann einige Stunden an der irrationalen Angst, pl\xF6tzlich sterben zu m\xFCssen, sowie an Tr\xE4nenfluss. Aufgrund der Heftigkeit dieser Auswirkungen muss ein Vierteljahr vergehen, ehe der Anwender erneut versuchen kann, einen Kern zu essen. In der Alchimie findet der Kern der Yagan-Nuss dar\xFCber hinaus Anwendung als Zutat des Schlaftrunks und in verschiedenen Aufputschmitteln.
2068
2069**Was wei\xDF mein Held \xFCber Yaganstr\xE4ucher?**
2070
2071- QS 1: Yaganstr\xE4ucher gedeihen an den K\xFCsten Araniens und Maraskans. Ihre N\xFCsse lassen sich jedoch in jedem gut sortierten Kr\xE4uterladen und auf M\xE4rkten finden, da ihr \xD6l die Ausdauer von Kulturschaffenden und Tieren steigert.
2072
2073- QS 2: Yagan\xF6l ist ebenso als Heilmittel gegen Krankheiten verbreitet. Der spindelf\xF6rmige Kern der Nuss ist tr\xE4nentreibend scharf und kann zu Angstzust\xE4nden f\xFChren, s\xE4ttigt jedoch f\xFCr 3 Tage.
2074
2075- QS 3+: In der Alchimie dient die Yagannuss als Ingredienz f\xFCr Aufputschmittel, jedoch ebenso f\xFCr Schlaftr\xFCnke. Wenige kennen neben der getrockneten Nuss auch frische Yaganstr\xE4ucher, deshalb sind die schmerzenden Nesseln ihrer Bl\xE4tter f\xFCr Kr\xE4utersammler oft eine \xDCberraschung.
2076
2077**Yaganstrauch**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Gebirge, Maraskan 
2078*Regionen:* Mittell\xE4ndische W\xE4lder (yaquirisches Klima), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten), S\xFCdliche Gebirge, insbesondere Ostaranien und westmaraskanische K\x
2078FCste`,effect:`Roh: 
2079*Ber\xFChrung*: 1 SP (Nesselbl\xE4tter, aranische Pflanze), 1W3+1 SP (Nesselbl\xE4tter, maraskanische Pflanze) 
2080*Einatmung*: keine 
2081*Verzehr*: Beim Verzehr ist eine Probe auf *Willenskraft (Bedrohungen standhalten)* \u20132 n\xF6tig. Bei Misslingen leidet der Anwender f\xFCr 5 Minuten an Atemlosigkeit (1 Stufe *Bet\xE4ubung*), f\xFCr 6 Stunden an Vernichtungs\xE4ngsten (3 Stufen *Furcht*) und f\xFCr 7 Stunden an Tr\xE4nenfluss (Sichtmodifikator Stufe 1). Die Auswirkungen sind so heftig, dass er erst nach einem Vierteljahr wieder versuchen kann, eine Yagannuss zu essen. Der Verzehr s\xE4ttigt die meisten Lebewesen f\xFCr drei Tage, Achaz hingegen nur f\xFCr 36 Stunden. Aus der Nuss gepresstes \xD6l steigert die Ausdauer des Anwenders. Die Konstitution ist nach Verzehr des \xD6ls bei allen Fertigkeitsproben einen Tag lang um 1 erh\xF6ht. Am n\xE4chsten Tag erh\xE4lt der Anwender daf\xFCr 1 Stufe *Bet\xE4ubung*. [Nutzpflanzen, Pflanze mit psychischer Wirkung, Pflanze mit physischer Wirkung] 
2082Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"129":{description:`*\xBBWohl nur wenige Gew\xE4chse sind so sehr mit der Kultur des Landes der Ersten Sonne verwachsen wie Zich'Tabh-Aruni, das von Nichttulamiden Zithabar genannt wird. Heimisch ist es hier, wenngleich die Al'Anfaner es in regelrechten Plantagen anbauen, was nicht verwundert. Zithabar ist n\xE4mlich ein Rauschkraut, jedoch eines, das seine farbenpr\xE4chtige Wirkung erst entfaltet, wenn sein Genuss von den lieblichen Kl\xE4ngen einer Kabasfl\xF6te begleitet wird, wie man sie nun einmal nur in Aranien oder Mhanadistan richtig zu spielen wei\xDF. [\u2026]\xAB*
2083
2084*\u2014aus* Al'B\xE2gh Dschayida *von Rastafan al'Achami ibn Hamar, Thalusa, 1035 BF*
2085
2086Bis zu ein Schritt hoch wird das mehrj\xE4hrige Zithabar- Kraut. Es ben\xF6tigt feuchte B\xF6den und gedeiht daher h\xE4ufig an Flussufern, gelegentlich auch in S\xFCmpfen. Seine kr\xE4ftigen St\xE4ngel sind behaart und treiben alle zwei bis vier Finger paarweise dunkelgr\xFCne Bl\xE4tter sowie Seitentriebe aus. Letztere bilden ihrerseits drei bis vier Blattpaare, die jedoch kleiner sind als die am Haupttrieb wachsenden. Dennoch sind just diese kleineren, nur bis zu einem Halbspann gro\xDFen, eif\xF6rmigen Bl\xE4tter bei den Tulamiden sehr begehrt. Zwischen Ingerimm und Praios wird Zithabar von hell-violetten Bl\xFCten mit gelben Staubf\xE4den gekr\xF6nt. Mit der Bl\xFCte schwinden jedoch die der Pflanze innewohnenden Wirkstoffe, weswegen die Haupternte meist vor Ingerimm abgeschlossen ist. Zithabar wird vor allem in Aranien, aber auch in Al'Anfa auf geeigneten B\xF6den weitfl\xE4chig angebaut. In Mhanadistan, Balash, Thalusien, dem Szintotal und Aranien findet man es aber auch recht h\xE4ufig wild an Flussufern. Haupts\xE4chlich werden die Bl\xE4tter sorgsam getrocknet und zu einem grobk\xF6rnigen Pulver namens *Schwarzer Pfeffer* zermahlen, das in Wasserpfeifen gef\xFCllt wird. Schwarzer Pfeffer f\xF6rdert die Entspannung, wird er jedoch zu den Kl\xE4ngen der Kabasfl\xF6te geraucht, entstehen im Geist des Anwenders angenehme, farbenpr\xE4chtige, in der Regel jedoch harmlose Halluzinationen. Wie bei allen Rauschkr\xE4utern ist der Genuss von Schwarzem Pfeffer nicht ohne Nebenwirkungen, denn in seltenen F\xE4llen kann es nach der Anwendung zu Kopfschmerzen kommen. Dar\xFCber hinaus kann allzu h\xE4ufiger Gebrauch s\xFCchtig machen. Nichtsdestotrotz ist Schwarzer Pfeffer das meistverbreitete Halluzinogen und wird in Mittelaventurien meist schlicht \u201ERauschkraut\u201C genannt. Wie Ilmenblattharz und Cheriacha ist Zithabar-Pulver Bestandteil des *Hauchs der Weissagung*, einem Mittel, das gerade die teuren Wahrsager al'anfanischer Granden oder der Erhabenen von Fasar gerne einsetzen, weil es Prophezeiungen erleichtert.
2087
2088**Was wei\xDF mein Held \xFCber Zithabar?**
2089
2090- QS 1: Zithabar hei\xDFt die Pflanze, aus deren getrockneten Bl\xE4ttern Schwarzer Pfeffer hergestellt wird, ein allgemein bekanntes Rauschkraut, das entspannend wirkt.
2091
2092- QS 2: Das Zithabar-Kraut w\xE4chst im Land der Ersten Sonne und dort vornehmlich auf feuchten B\xF6den an Flussufern und in S\xFCmpfen. Frisch gekaut helfen die Bl\xE4tter gegen Zahnschmerzen.
2093
2094- QS 3+: Seine halluzinogene Wirkung entfaltet Zithabar erst, wenn es, vornehmlich mit Wasserpfeifen, zum Klang der Kabasfl\xF6te geraucht wird. Sehr selten kann es Kopfschmerzen ausl\xF6sen und bei \xFCberm\xE4\xDFigem Gebrauch s
2094ogar s\xFCchtig machen.
2095
2096**Zithabar**`,spread:`*Landschaftstyp:* Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
2097*Regionen:* S\xFCdliche Grasl\xE4nder und Steppen, gelegentlich in S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern, vornehmlich an Flussl\xE4ufen`,effect:`Roh: 
2098*Ber\xFChrung*: keine 
2099*Einatmung*: Um seine typische Wirkung als Rauschkraut zu entfalten, muss Zithabar getrocknet und zu Schwarzem Pfeffer verarbeitet werden (siehe *Pflanzliche Rauschmittel*). 
2100*Verzehr*: keine 
2101Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"130":{description:`\xBB*Seht hier, an dieser Birke, das ist ein Zunderschwamm. F\xFCr die B\xE4ume, an denen er w\xE4chst, ist der Pilz ein Schmarotzer. F\xFCr unsereins jedoch ist er sehr n\xFCtzlich. Denn einmal getrocknet und behandelt, ist er leicht entz\xFCndlich und aus keiner Zunderb\xFCchse wegzudenken. Begegnet ihm also mit Respekt.*\xAB *\u2014Throndwig von Bregelsaum, Hoher Abt des Heiligen Orden der drei guten Schwestern von den Feldern, zu einigen Novizen, 1038 BF*
2102
2103Der Zunderschwamm ist ein Pilz, der in ganz Aventurien s\xFCdlich des Blauen Sees w\xE4chst. Er kann bis zu 30 Jahre alt werden und schmarotzt an lebenden, aber geschw\xE4chten B\xE4umen \u2013 vorzugsweise an Buchen und Birken \u2013, deren Holz er nach und nach zersetzt. Er ist ein typischer Bewohner \xE4lterer W\xE4lder und dringt \xFCber Astund Stammwunden in seinen Wirt ein. Dabei verursacht er intensive F\xE4ulnisprozesse im Kernholz, und h\xE4ufig bricht ein befallener Baum in mehreren Schritt H\xF6he unter seinem eigenen Gewicht. Der junge Zunderschwamm weist zun\xE4chst eine samtige und gelbliche Oberfl\xE4che auf, die im Alter zu Gr\xFCn- und Graut\xF6nen wechselt. Seine Unterseite ist leicht nach innen gew\xF6lbt und besteht aus einer glatten, ockerbraunen Porenschicht. Die Beschaffenheit des Fruchtk\xF6rpers ist korkartig, und er kann ein Gewicht von bis zu f\xFCnf Stein erreichen. Ein Gro\xDFteil dieses Gewichts ist jedoch Feuchtigkeit, die er einem Schwamm gleich aufsaugt. Es ist die locker-filzige Mittelschicht, die sogenannte Trama des Pilzes, auf die Mensch, Zwerg und Elf aus sind. Sie wird nach der Ernte sorgsam weichgeklopft und dann in einer starken Salzlake eingeweicht. Nachdem sie ges\xE4ttigt ist, wird die Trama getrocknet und verliert dabei zwei Drittel ihres Gewichts. Einmal trocken, glimmt der Zunder beim kleinsten Funken und h\xE4lt dieses Glimmen auch recht lange. Ein auf diese Weise behandelter Zunderschwamm ist beinahe unbegrenzt haltbar, sofern er trocken gelagert wird, denn nach wie vor zieht er Feuchtigkeit an.
2104
2105**Was wei\xDF mein Held \xFCber Zunderschw**\xE4**mme?**
2106
2107- QS 1: Zunderschwamm w\xE4chst \xFCberall an geschw\xE4chten B\xE4umen. Aus der Trama seiner Fruchtk\xF6rper l\xE4sst sich potenter Zunder herstellen.
2108
2109- QS 2: B\xE4ume mit starkem Zunderschwammbefall sind oft innerlich vom Myzel zerfressen und sturzgef\xE4hrdet.
2110
2111- QS 3+: Zunderschwamm sammelt Feuchtigkeit aus der Luft. Im Notfall lassen sich bis zu zwei Schank Wasser in ihm sammeln und bei Bedarf auslutschen, wobei es einen stark muffigen Geschmack annimmt. Mithilfe dieser Eigenschaft entwickeln Scholaren an Magierakademien und auszubildende Alchimisten seit Generationen allerlei Scherzartikel.
2112
2113**Zunderschwamm**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Regenw\xE4lder, Maraskan 
2114*Regionen:* W\xE4lder des Nordens, Mittell\xE4ndische W\xE4lder (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Immergr\xFCne W\xE4lder (S\xFCdosten) (alle gew\xF6hnlich), \xDCberhoher, Mittelhoher und halbhoher Regenwald, Regengr\xFCner Wald, Nebelwald, Strandwald, auf Maraskan (jeweils gelegentlich)`,effect:`Roh: 
2115*Ber\xFChrung*: Wenn in feuchter Umgebung, tritt ggf. Fl\xFCssigkeit aus. [Nutzpflanzen] 
2116*Einatmung*: keine 
2117*Verzehr*: keine 
2118Verarbeitet: siehe *Rezepte*`,harvest:""},"131":{description:`*\xBBAh, siehst du wohl, hier haben wir Zw\xF6lfblatt. Doch, doch, ich bin ganz sicher, wir haben Mitte Firun, mithin die Zeit, in der dieses Kr\xE4utlein seine segensreiche Wirkung entfaltet. Rolle das Blatt vorsichtig auseinander und siehe da: Es ist zwar braun, aber auch lang und sch\xF6n gefiedert. Wir haben Gl\xFCck, die Bl\xE4tter, die wir schneiden, werden uns gute Dienste leisten, denn der Rotz greift im Kloster um sich.\xAB*
2119
2120*\u2014Throndwig von Bregelsaum, Hoher Abt des Heiligen Orden der Drei Guten Schwestern von den Feldern zu einer jungen Ordensschwester, 1038 BF.*
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2122Zw\xF6lfblatt \xE4hnelt auf den ersten Blick gew\xF6hnlichem Streifenfarn, denn seine Bl\xE4tter sind ebenso schmal und gefiedert. Bei genauem Hinsehen lassen sich die Pflanzen jedoch unter
2122scheiden, denn beim Zw\xF6lfblatt treiben stets zw\xF6lf einzelne Blattst\xE4ngel aus der Hauptwurzel, woher auch sein Name r\xFChrt. Zw\xF6lfblatt kommt in ganz Aventurien s\xFCdlich von Riva vor. Es liebt schattige, feuchte Standorte in Wald und Steppe, gedeiht selten aber auch in Grasl\xE4ndern und sehr selten im Hochland oder in s\xFCdlichen S\xFCmpfen. Bei guten Bedingungen wird Zw\xF6lfblatt \xFCber zwei Spann hoch, und im Wald treibt es beinahe jedes Jahr neue Bl\xE4tter aus, die paarweise unter den bereits vorhandenen wachsen. Wald-Zw\xF6lfblatt ist daher h\xE4ufig deutlich buschiger als solches, das in der offenen Steppe steht. Im Winter rollen sich die Bl\xE4tter zusammen und verf\xE4rben sich braun, behalten aber ihre Wirksamkeit bei. Das Heilkraut vermehrt sich \xFCber Sporen, die sich von Rondra bis Boron an der Blattunterseite bilden. In dieser Zeit sollten die Bl\xE4tter des Zw\xF6lfblatts nicht verzehrt werden, denn die Sporen verursachen kurzfristig schmerzhafte Magenkr\xE4mpfe, die zu akuter Atemnot f\xFChren k\xF6nnen. Zw\xF6lfblatt ist als Heilpflanze hochgesch\xE4tzt, denn frisch verzehrt sch\xFCtzt es vier Tage lang vor Ansteckung aller Art. Dies gilt selbst f\xFCr die im Winter zusammengerollten braunen, sowie f\xFCr die sporentragenden Bl\xE4tter. Gerade in Zeiten, da Krankheiten grassieren, ist frisches Zw\xF6lfblatt sehr begehrt, umso mehr, wenn regelrechte Seuchen w\xFCten.
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2124Bislang ist es zudem noch nicht gelungen, das Zw\xF6lfblatt als Pulver oder Paste f\xFCr die Alchimie nutzbar zu machen und so die Wirkdauer zu erh\xF6hen.
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2126**Was wei\xDF mein Held \xFCber Zw\xF6lfblatt?**
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2128- QS 1: Zw\xF6lfblatt ist eine farn\xE4hnliche Heilpflanze, deren Bl\xE4tter vor jeglicher Ansteckung mit Krankheiten sch\xFCtzen.
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2130- QS 2: Es kann sehr leicht mit Farnen verwechselt werden. Am besten wirkt Zw\xF6lfblatt frisch, die Bl\xE4tter k\xF6nnen aber getrocknet und als Zw\xF6lftee zubereitet werden.
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2132- QS 3+: Zwischen Rondra und Boron tragen die Bl\xE4tter an der Unterseite Sporen, die bei Genuss Magenkr\xE4mpfe bis hin zu Atemnot verursachen.
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2134**Zw\xF6lfblatt**`,spread:`*Landschaftstyp:* W\xE4lder, Grasl\xE4nder, Heiden und Steppen, S\xFCmpfe, Marschen und Moore 
2135*Regionen:* eher selten in W\xE4ldern des Nordens, Mittell\xE4ndischen W\xE4ldern (gem\xE4\xDFigtes, tobrisches und yaquirisches Klima), Immergr\xFCnen W\xE4ldern (S\xFCdosten), selten in N\xF6rdlichen, Mittell\xE4ndischen und S\xFCdlichen Grasl\xE4ndern und Steppen, sehr selten in S\xFCdlichen Feuchtl\xE4ndern und N\xF6rdlichem Hochland (Strauchsteppe)`,effect:`Roh: 
2136*Ber\xFChrung*: keine 
2137*Einatmung*: Zwischen Rondra und Boron geerntetes Zw\xF6lfblatt ist mit Sporen bedeckt, die bei Einatmung Magenkr\xE4mpfe und Tr\xE4nenfluss mit kurzzeitiger Atemnot verursachen (Gift Stufe 3, 1 Stufe *Bet\xE4ubung*, 1W3 SP). [Giftpflanzen, Pflanze mit physischer Wirkung] 
2138*Verzehr*: Die Einnahme einer Anwendung frischen Zw\xF6lfblatts sch\xFCtzt vier Tage lang vor Ansteckungen mit nicht \xFCbernat\xFCrlichen Krankheiten aller Art. [Heilpflanzen] 
2139Verarbeitet: noch keine Rezepte bekannt`,harvest:""},"132":{description:"Die vierbl\xE4ttrige Einbeere ist eine bekannte Heilpflanze, die an Waldr\xE4ndern und W\xE4ldern \xFCberall in Nord- und Mittelaventurien w\xE4chst. Wer zu viel von der Einbeere einnimmt, kann danach s\xFCchtig werden.",spread:"",effect:"Pro Anwendung 2 LeP zus\xE4tzlich bei der n\xE4chsten Regeneration, maximal jedoch 4 pro Regenerationsphase zus\xE4tzlich. Wer 2 oder mehr Anwendungen innerhalb eines Tages einnimmt, wird nach Einbeeren s\xFCchtig und verliert 1W6 LeP pro Woche, wenn er nicht mindestens 1 Anwendung pro Woche einnimmt.",harvest:""},"133":{description:"Die Yagannuss w\xE4chst an Str\xE4uchern auf der Insel Maraskan und an der aranische K\xFCste. An einem Strauch wachsen bis zu einem Dutzend N\xFCsse, deren \xD6l man zur Steigerung der Ausdauer nutzen kann. Aber auch die Nuss selbst l\xE4sst sich verwenden. Sie ist ausgesprochen nahrhaft, aber extrem scharf.",spread:"",effect:"Das Yagan-\xD6l steigert die Ausdauer des Anwenders, sobald er die Fl\xFCssigkeit trinkt. Die Konstitution ist bei allen Fertigkeitsproben einen Tag lang um 1 erh\xF6ht. Am n\xE4chsten Tag erh\xE4lt der Anwender aber daf\xFCr eine Stufe *Bet\xE4ubung*. Wer eine Yagannuss isst, muss eine Probe auf *Selbstbeherrschung* *(St\xF6rungen ignorieren)* erschwert um 2 ablegen. Bei Misslingen leidet er f\xFCnf Minuten an Atemlosigkeit (1 Stufe *Bet\xE4ubung*), sechs Stunden an Vernichtungs\xE4ngsten (3 Stufen *Furcht*) und sieben Stunden an Tr\xE4nenfluss. Die Auswirkungen sind so heftig, dass er erst nach einem Vierteljahr wieder versuchen kann, eine Yagannuss zu essen. Der Verzehr s\xE4ttigt aber daf\xFCr f\xFCr drei Tage.",harvest:""}};export{i as default};

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